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Sep.
15

Mehrwert für Jugendförderung und Sponsoren

Die Interessengemeinschaft (IG) Bikerace Walenstadt, die in 22 Jahren 22 Bikerennen in Walenstadt organisiert hat, entschied, ab kommenden Jahr mit dem Bicycle Club Walenstadt zusammenzugehen. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, die Jugendförderung breiter abzustützen und Synergien, die in der jüngsten Vergangenheit entstanden sind, klar strukturiert zu nutzen. Profitieren soll nicht nur die Jugend, auch den Sponsoren wird ein deutlicher Mehrwert geboten.

Für die drei Protagonisten dieser Fusion, Suso Untersander (Inhaber SusoBike Walenstadt), Roger Walser (Präsident Bicycle Club Walenstadt) und Aristide Gervasoni (Leiter IG Bikerace Walenstadt) steht die Jugendförderung klar im Fokus. Was vor 22 Jahren galt, ein Rennen für die Jugend und den Breitensport auf die Beine zu stellen, gilt auch heute noch.

Damit ist klar: Die Fusion bedeutet, dass es mit dem Walenstadter Bikerennen weitergehen wird und die mit dem Rennen erwirtschaften Einnahmen auch zukünftig der Jugendförderung zufliessen werden. Wie und in welcher Form das Rennen im kommenden Jahr stattfinden soll, wird intern bereits diskutiert und sobald spruchreif, öffentlich kommuniziert. Fest steht auf jeden Fall, das neue Rennen wird weder im Stevens-Bikecup-Ostschweiz noch im Alpencup eingebunden sein.

Legende zum Bild Jugendförderung klar im Fokus (von links): Aristide Gervasoni (Leiter IG Bikerace Walenstadt), Roger Walser (Präsident Bicycle Club Walenstadt) und Suso Untersander (Inhaber SusoBike Walenstadt).

Aug.
04

Trendige Adresse in der Basler Innenstadt - wohl temperiert

Das 4-Sterne-Hotel The Passage im Basler Stadtzentrum gilt als ein neues Universum, das durch Gastfreundlichkeit, Eleganz und Modernität besticht. Auch in Sachen Klimasteuerung.

Den Namen verdankt das Haus seiner Lage. Es wurde nämlich auf den alten Basler Stadtbefestigungen errichtet – am Übergang zwischen alter und neuer Stadt. The Passage stellt eine gelungene Verbindung zwischen den Epochen dar und vereint Lebensart mit Design-Ambiente.

Das 4-Sterne-Hotel bietet 52 Zimmer, Suiten und Penthouses (Lofts). Alle zeichnen sich durch hochwertige Ausstattung und modernes Design aus. Wer sich für das letzte Stockwerk im Hotel und damit für ein grosszügiges Loft entscheidet, für den wird der Aufenthalt in Basel garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Zimmer sind lichtdurchflutet, in frischen Pastelltönen gehalten, mit Kingsize Betten, High-Speed Internet, extra grossen LED-Fachbildschirm-Fernseher, internationalen HD-Fernsehsendern, italienischen Regenduschen, iPod-Dockingstation und Nespresso Kaffeemaschine. Nicht einmal die Form der Kissen sind dem Zufall überlassen.

Individuelle Klimasteuerung
Dies gilt auch für die individuelle Klimasteuerung in den Zimmern. Für die Raumtemperaturregelung in Einzelräumen wird der Raum-Controller RXB39.1 zusammen mit dem Raumbediengerät QAX84.1 von Siemens eingesetzt. Für Christophe Klein, Verkaufsleiter Nordwestschweiz bei Irel AG, Liestal, war die einfache Installation (Plug and Play) und die intelligenten Vernetzungsmöglichkeiten über KNX ein massgebliches Entscheidungskriterium, um diesen kommunikativen Raumkontroller einzusetzen.

Das gesamte Projekt wurde durch die Irel AG als Systemintegrator abgewickelt. Das ISO-zertifizierte Unternehmen bietet massgeschneiderte, zukunftsorientierte Lösungen in den Bereichen Gebäudeautomation, Mess-, Steuer-, Regel- und Leittechnik und Installationskontrolle an. Beim The Passage-Projekt erstellten die Irel-Mitarbeiter das gesamte Konzept, planten und engineerten die Raumautomation.

Die 62 im ganzen Hotel installierten Kontroller sind über den Siemens Webserver OZW772 V5 ansteuerbar. Dies ermöglicht den Rezeptionistinnen, das Zimmerklima zu überwachen. Dank der Präsenzmeldung wissen sie immer, welche Zimmer gerade belegt sind und wenn ein Gast anruft, weil die Klimaanlage nicht funktioniert, dann genügt ein schneller Blick auf den Bildschirm und sie erkennen, dass das Fenster offen ist und deshalb die Klimaanlage runtergefahren wurde.
Der Webserver OZW772 V5 unterstützt bis zu 250 Synco-Regler und ermöglicht die Einbindung von bis zu 230 KNX- Kommunikationsobjekten. Diese werden mit dem ETS-Tool (Engineering Tool Software) aufgesetzt, wozu das in den Webserver integrierte KNXnet/IP-Interface verwendet werden kann.
AUE-Vorgaben
Also alles wunderbar in Sachen Klima? «Ja», lacht der junge Hoteldirektor Julien Baly, «wenn da nicht die Vorgaben vom Amt für Umwelt und Energie (AUE) wären. Dieses schreibt vor, dass die Kühlung maximal 6 Grad tiefer als die Aussentemperatur sein darf. «Die Gäste aus Deutschland und der Schweiz können das verstehen. Aber den Gästen aus der USA, UK usw. ist dies schwer verständlich zu machen.»

KNX
KNX steht für ausgereifte und weltweit durchgesetzte intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik gemäß EN 50090 und ISO/IEC 14543. KNX steuert gewerkeübergreifend und bedarfsgerecht Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik. KNX gilt mittlerweile als der weltweite Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik.

Aug.
04

Trisa heizt ölfrei, Desigo visualisiert und regelt

Die Trisa AG ist von der fossilen Wärmeerzeugung weggekommen. Desigo Produkte von Siemens Building Automation unterstützen dabei die gesamte Regulierung und Visualisierung der Energieproduktion wie auch im Wärmeverbund.

1887 gegründet ist die TRISA AG (Triengen/Luzern) heute ein weltweit führender Anbieter von Produkten in den Bereichen Mundpflege, Haarpflege und Körperpflege. Als Branchenleader mit langjähriger Tradition werden Trisa-Produkte auf allen Kontinenten in über 80 Ländern vertrieben. Täglich verlassen mehr als eine Million Produkte die  modernen Werke in Triengen. Der Exportanteil beträgt rund 95 Prozent. Die erfolgreiche Entwicklung der Trisa AG basiert auf einem partizipativen Managementmodell und dem daraus folgenden Engagement aller Mitarbeitenden.

Seit über 50 Jahren, also lange bevor das Thema Ökologie in aller Munde war, räumt Trisa der Umwelt einen hohen Stellenwert ein. Viele Meilensteine zeugen vom Engagement und Verantwortungsgefühl des Unternehmens gegenüber unserem Lebensraum. Eine intakte Natur ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität. Nun ist Trisa von der fossilen Wärmeerzeugung weggekommen. Statt mit Öl heizt Trisa mit Holzschnitzeln aus einheimischen Wäldern. Geplant wurde das Projekt von der ETU-engineering AG (Sempach), für die Installation zeichnete die HIT AG (Reiden) verantwortlich

Ein Wärmeverbund versorgt neu verschiedene Trisa-Gebäude und weitere Bauten im Dorfzentrum von Triengen mit erneuerbarer Energie, darunter auch die Kirche. Trisa hat dafür Investitionen von insgesamt vier Millionen Franken getätigt. Der Wärmeverbund reduziert den bisherigen Gesamtenergieverbrauch um rund 1.25 Millionen kWh, was dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 255 Einfamilienhäusern entspricht. Zusätzlich werden jährlich schädliche CO2-Treibhausgase im Umfang von 881 Tonnen reduziert.

Desigo Produkte von Siemens Building Automation unterstützen die gesamte Regulierung und Visualisierung der Fernleitungen sowie diverser Unterstationen. Die Steuerung des Holzkessels und die Erfassung und Weiterleitung sämtlicher Störmeldungen erfolgt ebenfalls durch die Systemlösung von Siemens. Building Technologies lieferte sämtliche Feldgeräte wie Fühler, Energiezähler, Frequenzumrichter, Ventile und Antriebe. Der Projektstart war im Frühling 2013, wobei die Visualisierung Mitte November fertiggestellt wurde. Mit der Erweiterung der bestehenden Desigo-Installation konnte eine vernetzte Lösung für das Erkennen von Energiesparpotenzialen und Energiemonitoring geschaffen werden. Trisa und Siemens verbindet eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit.

Legende zum Blog-Bild Christian Wipfli (Trisa AG, Marketingleitung), Gerhard Lehner (HIT AG, Installationsfirma), Armin Hodel (Siemens Schweiz), Fredy Rhein (ETU-engineering, Planungsbüro), Peter Felder (Trisa AG, Leiter Facility Management.

Aug.
03

Jean-Marie Maurer – Daniel Düsentrieb der Regeltechnik

Beim Blick in die 50jährige Geschichte der Sigmagyr Heizregler kommt man an Jean-Marie Maurer nicht vorbei. Der mittlerweile pensionierte Mess- und Regeltechniker kennt jede Schraube, jede Lötstelle und was die Regler wirklich können.

Ein schmuckes Einfamilienhäuschen in Baar. Darin integriert eine Elektrowerkstatt. Kabel, Spannungsmesser, Schraubenzieher, Regler, alles was des Herz eines Elektrotechnikers höher schlagen lässt, ist in den Regalen und an der Wand, auf dem Montagetisch sowie im Eingangsbereich fein säuberlich gestapelt. Daniel Düsentrieb hätte wohl auch in einem derartigen Umfeld gearbeitet, wenn er Mess- und Regeltechniker gewesen wäre.

Doch wir sind nicht in einem Comic, aber bei Jean-Marie Maurer, dem gelernten Elektrotechniker, der eigentlich Radiotechniker werden wollte. Über Umwege (Waschmaschinen und Telefonanlagen) kam er 1968 zu Landis+Gyr, die 1998 in den Besitz von Siemens überging. Die zentrale Frage beim Einstellungsgespräch damals war, ob er wüsste, was ein Thermostat sei? Und da er dies wusste, wurde er eingestellt. Das war zu jener Zeit, als die Sigmagyr RVL1y im Verkauf standen.

Nach einer viermonatigen Ausbildung ging es noch ein paar Monate in den begleiteten Aussendienst. Ende 1972 folgte der Sprung ins Marketing. Sein erworbenes Wissen in der Mess- und Regeltechnik, aber auch der Umstand, dass er als gebürtiger Welscher die französische Sprache in Schrift und Bild beherrschte, ermöglichte diesen Schritt. Als Produktbetreuer Regeltechnik war er von nun an von der Idee über die Entwicklung und Verbesserung bis hin zum Design und zur Produkteablösung der Sigmagyr-Regler verantwortlich.

1980, drei Jahre nachdem er das Einfamilienhaus in Baar erwerben konnte, bot sich ihm die Gelegenheit zur Selbstständigkeit. Zu dieser Zeit kam der Sigmagyr RVL45 auf den Markt. «Landis+Gyr wurde direkt ein Kunde von mir», erinnert er sich nicht ohne Stolz. Während 30 Jahren blieb er Sigmagyr verbunden. Er half bei Entwicklungen zum Beispiel dem RVL46/47 oder der ganze RVP Reihe mit, reparierte dann, wenn kein anderer mehr das Wissen dazu hatte, baute für die neuen Regler Präsentationskoffer oder –Panele für Ausstellungen und ist bis zum heutigen Tag, auch die gegenwärtigen Siemenstechniker greifen gerne auf sein Wissen zurück, Sigmagyr treu.

Mauer Messtechnik beschäftige je nach Auftragslage immer zwischen zwei und sechs Mitarbeitern. «Wir hatten immer eine solide Auftragslage und Arbeit für mindestens zwei bis drei Monate im Voraus.» Auf die spektakulärsten Arbeiten angesprochen, dreht sich Jean-Marie Mauer um und hält ein goldene Steuervorrichtung in den Händen. Seine Augen leuchten: «18 Karat Gold. Diesen Fühler mit Stufenschalter zur Steuerung einer Klimaanlage haben wir für einen Kunden in Saudi-Arabien entwickelt und in einer Stückzahl von rund 40 Einheiten produziert.»

Neben den Arbeiten an den Sigmagyr-Reglern waren gerade derartige Kleinserien eine Spezialität seines Unternehmens. Auch in der Villa von Formel-1-Star Michael Schumacher steuern Maurers Regler dreistufige Ventilatoren und messen die Raumtemperatur.

Legende zum Blog-Bild Sein Rat ist auch heute noch gefragt, wenn es um Sigmagyr geht: Cesar Castelo (links, Produktmanager Sigmagyr) greift gerne auf das Wissen von Jean-Marie Maurer zurück.

sigmagyr 4

Dazwischen liegen Generationen: Sigmagyr RVL1 und RVL48. (Bilder Peter Jenni)

Dazwischen liegen Generationen: Sigmagyr RVL1 und RVL48.
Juli
18

Dampf Murg 4: Waffeln als Erfolgs-Modell

Medienmitteilung Restaurant Murg-City

(TAM) Anlässlich des zweitägigen Dampf-Festes in Murg am Walensee bot das Restaurant Murg-City Waffeln an. Egal ob mit Puderzucker bestäubt, mit Schlagsahne und frischen Früchten und Beeren belegt, mit Nutella oder Konfitüre bestrichen und mit Smarties dekoriert; die frischen, zwischen den Eisen gebackenen Waffeln erfreuten gross und klein. Ein besonderer Renner waren die Waffeln mit Vanille-Eis.

«Wir mussten immer wieder frischen Teig anrühren», freute sich Murg-City-Wirtin Irene Kümin. Sie hatte sich mit ihrem Team ganz schön ins Zeug gelegt und das Lokal wunderbar dekoriert, damit die Dampfmaschinenfreunde auch im Dorfzentrum willkommen waren.

Die Gäste zeigten sich auch hoch erfreut über die Süssigkeit, die mitten in Murg angeboten wurde. «Papi, die Waffel mit Eis schmeckt sensationell, du musst auch eine probieren», rief ein kleiner Knirps seinem Vater zu. Und nebenan sass ein Dampf-Fan mit Tächlikappe und Bier und auch er genoss eine dicke, weiche, rechteckige Waffel. «Hat sehr gut geschmeckt. Vielen Dank.», brummte er zum Abschied und ergänzte: «Schade nur, dass die Dampfbahn nicht hier vorbei und über diesen attraktiven Dorfplatz fährt.»

Ein kleine Waffelkunde

Waffeln sind in ihrer einfachsten Form (Oblate) ein im Wesentlichen aus Mehl und Wasser bestehendes, flaches Gebäck, das zwischen zwei heissen Eisen (Waffeleisen) gebacken wird. Im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm heisst es: «Die Waffel ist ein uraltes niederfränkisches Fest- und Fastengebäck, ähnlich den Krapfen, Strauben usw.» Die im Restaurant Murg-City angebotenen dicken, weichen, rechteckigen Waffeln mit ihrem charakteristischen Tiefgravurmuster sind sogenannte Brüsseler Waffeln (zusammengetragen aus Wikipedia).

Legende zum Bild Entpuppten sich als waren (B)Renner am Dampf-Fest in Murg: die Waffeln beim Restaurant Murg-City. (Bild TAM)

Juli
18

Dampf Murg 2: Es kommt Leben auf

Murg ist erwacht und damit auch das Dampf-Fest. Loks und Maschinen werden geputzt. Die Hände sind ölverschmiert. Ein scheinbares Chaos wird Schritt für Schritt zu einem festlichen Platz. Rieche ich schon Waffel-Duft?

Unser Blog-Bild zeigt eindrücklich: Auch Parkplätze sind vorhanden!

Juli
18

Dampf Murg 3: Dampf ab

Ohne Worte - und die Waffel ist auch schon gegessen. Aber es hat noch!

Juli
18

Dampf Murg 1: Morgens um sechs

Samstagmorgen um sechs Uhr: Noch ist alles ruhig in Murg. Die Uranus liegt vertäut im Hafen, die Dampfbahnschienen und das Festzelt warten auf die Gäste und im Restaurant Murg-City beginnt schon bald das Waffel-Eisen zu dampfen .......

Juli
03

Schule für`s Leben

Jahr für Jahr, und das seit Jahrzehnten, führt das SPAR-Management Oess junge Menschen in ihre zukünftigen Berufe ein und lehrt ihnen die Praxis des Detailhändlers.

Umgang mit Menschen, Kassieren, Aus- und Verpacken, die Lager- und Verkaufsregalbewirtschaftung und das Bestellwesen gehören dazu. Die Theorie absolvieren die Auszubildenden im Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland.

Beides gut zu verbinden und darauf zu achten, das Erlernte im Markt gekonnt anzuwenden, ist die Aufgabe der Ausbilder vor Ort. Priska und Otto Oess und Peter Gammeter waren aufmerksame Begleiter, Unterstützer und Helfer für die jungen Menschen und unterstreichen, dass die Auszubildenden vollen Einsatz gezeigt haben.

So heisst es jetzt auch in diesem Sommer in der Murger Filiale Abschied nehmen. Und das gleich mehrfach: Von den Ausbildern und von den Murgern, denn auch mit der freundlichen Kundschaft sind sie gewachsen.

Legende zum Bild Wenn Ausbildung Freude macht, dann hier. Immer kompetent im Hintergrund (von links): Priska und Otto Oess und Peter Gammeter. (Bild Peter Jenni)

Juli
02

Dampfmaschinen-Modelle dampfen aus dem Keller

Wie war das noch, als wir (der Schreibende Jahrgang 1957) als kleine Jungs uns eine Dampfmaschine zu Weihnachten wünschten?

Die erste Metatablette musste natürlich der Papi anzünden (!) dann durften wir, nachdem genügend gefeuert und der Druck endlich anstiegen war, unsere Maschine mit dem Öffnen des Ventils laufen lassen. Noch heute weiss ich nicht, wer mehr Spass hatte als die Maschine stampfend los legte. Der Papi oder ich.

Aber eines weiss ich: Manch ein heutiger Papi hat wohl noch so eine Dampfmaschine im Keller. Also nichts wie runter dampfen, die Maschine herauf holen und ans Dampffest nach Murg bringen.

Im Restaurant Murg-City sollen sie dampfen, die Maschinen!

Natürlich muss es keine original Fleischmann sein, auch Eigenbauten und andere Fabrikate sind gehören dazu. Was zählt, am Samstagabend, 18 Juli 2015, um 20 Uhr, sollen sie los stampfen, pfeifen und Dampf ablassen. Alle zusammen!

Wir bieten ausreichend Platz für alle Dampfmaschinen-Modelle.

Voranmeldung unter

Im Bild: Auszug aus Google Bildern, Stichwort «Dampfmaschinenmodell». Und gibt noch viele, viele mehr.

Juni
29

Entweder fliegt dir das Blech weg oder der Dampfkochtopf um die Ohren

Jetzt könnt Ihr mal richtig Dampf ablassen und Eurer Fantasie den Marsch blasen.

Wir suchen für das Dampffest in Murg (18. und 19. Juli) einen knackig dampfenden Dampfspruch. So unter dem Motto: „Nur Dampfnudeln sind nicht dabei!“

Die besten drei Sprücheklopfer erhalten je zwei Tageskarten zum Dampffest. Verlost wird am Freitag vor dem Fest.

Eure Dampfsprüche reicht bitte bis zum Freitag, 17. Juli, 12 Uhr, ein an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt.

Übrigens: Wer unter Dampf steht, ist per Du.

Juni
20

Filmclub Murg-City: Klappe die Erste

„Der Pate“, „E.T.“, „Männer“, „Chery Chase“, „Indiana Jones“, “Forest Gump“, „Der Schuh des Manitu“ oder welchen Film möchten Sie einmal (wieder) sehen?

Wer in und um Murg mal wieder traumhaft und in uralter romantischer Manier in ein Kino gehen möchte, der kann das jetzt bald tun, denn in Murg am Walensee hat sich ein Film-Club fernab der IMEX, 3D oder Multiplex Cinemas gegründet, der Filmclub Murg-City.

Sein Name gibt Auskunft, wo die Filmvorführungen stattfinden werden: In Murg-City, der Beiz von gerade rüber, nebenan oder um die Ecke.
Alles ist beisammen, eine Projektionsfläche, viele Stühle, tolle Idee, einen Zapfhahn und eine Handvoll Menschen, die nicht daheim vor dem TV bleiben wollen, sondern mit anderen in gemütlicher Runde Film schauen möchten.

Die Club-Premiere wird unter dem Motto „Sommer-Kino Murg“ am 3. August d. J. um 20 Uhr stattfinden.

Wer Lust auf Kino hat, ist gern eingeladen, Mitglied im Filmclub Murg-City zu werden.


Eine aktive Mitgliedschaft kostet im Jahr 80 CHF.
(Darf Film-Vorschläge unterbreiten und mit abstimmen, welcher Film als nächstes gezeigt wird.)

Eine passive Mitgliedschaft kostet im Jahr 40 CHF.
(Berechtigt nur zum Eintritt zu allen 12 Filmvorführungen im Jahr.)

Ansprechpartner ist Peter Jenni, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Juni
19

Facettenreiches Angebot für Innenarchitekten, Dekorateure und Unternehmen sowie Privatkunden

Stilsichere Beratung, ästhetische Kompetenz und fein-handwerkliches Fingerspitzengefühl zeichnen Marie-Therese Brunner aus, die in der alten Spinnerei in Murg am Walensee ein Kleinod dekorativer Dienstleistungen für Geschäftskunden und für jene etabliert hat, die Räume in Szene setzen, sie unterstreichen oder Freude daran haben, sie schöner gestalten zu wollen.

Seit über 23 Jahren ist Marie – Therese Brunner selbstständig und bietet ganze drei Jahrzehnte floristische Berufserfahrung auf. Seit wenigen Wochen zeigt ein freundlicher Banner am linken Gebäude der alten Spinnerei mit der Aufschrift decorations & more in unmittelbarer Nähe des Eingangs zum lofthotel an, wo der Schauraum der interessanten Geschäftsinhaberin zu finden ist.

Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich einladen lassen von der begrünten Treppe, die direkt in das Atelier führt. Schritt für Schritt kommen Besucher Schweizer Handarbeit vertreten in Schalen, Ständer, Blumen- und Kerzenexponaten näher; arrangiert in Noblesse, schlicht oder naturell. Auch Unikate gehören dazu.

So facettenreich, dass an dieser Stelle die Beratung von Marie-Therese Brunner ansetzt, die mit ihrer eigenen mb-collection Innenarchitekten, Dekorateure, Unternehmen sowie Privatkunden umfänglich über Gestaltungspotential und Möglichkeiten berät und damit ausstattet.

Eventagenturen, Hotels oder Catering-Firmen, die angewiesen sind auf schmückende, dekorative und mitunter sehr mondäne Gegenständlichkeiten, um Veranstaltungen unterschiedlichster Art in gebotener Ästhetik erstrahlen zu lassen, können das breite Angebot an Kerzenständer, Windlichter, Leuchtpyramiden anmieten und echte Pflanzen in Zusammenarbeit mit einer Gärtnerei ordern. Das Sortiment ist auf www.mb-collection.ch präsent.
www.deco-more.ch wird in wenigen Wochen aktiviert mit einem online-Shop für den deutschsprachig europäischen Raum.

Marie – Therese Brunner ist unter 0041 - 81 710 30 02/ 076 317 13 05 und jederzeit auf Voranmeldung 7 Tage in der Woche erreichbar. Das gilt auch für Atelier Besuch vor Ort.

Juni
19

«Power Fusion» – Das Ergebnis eines fulminanten Zusammenschlusses

Zwei Musik-Ensembles mit jeweils ganz jungen und jugendlichen Musikern, autonomen Administrationen, reichem Vereinsleben und mit beachtlichen Repertoires haben am Sonntag-Abend auf der Bühne in der Mehrzweckhalle in Flums mit dem gebotenen gemeinsamen Konzert angezeigt «Wir fusionieren».

40 Musiker im Alter von 10 bis 20 Jahren aus Berschis, Flums, Flumserberg, Flumser-Berge und Hochwiesen haben sich am Sonntag-Abend in der gut besuchten Mehrzweckhalle einen fulminanten musikalischen Schlagabtausch geliefert.

Die musikalischen Leiter der «Harmoniemusik Flums» und «Bürgermusik Flums», Marcus Hobi und Marco Gantner sowie deren administrativen Leiterinnen Monika Nadig und Esther Rootering waren sichtlich gerührt, dass so viele Besucher dem historischen Moment mit ihren Applaus anfeuerten.

In ihrer Begrüssungsansprache hoben die Leiter hervor, dass das Potential und die musikalische Entwicklung der Ensembles unter einem sehr guten Stern stehen und die Kollektivleistung als Ziel der gemeinsamen Arbeit in die Zukunft geführt wird.
Pfiffig moderiert, mit Bühnenbilder originell arrangiert und mit super Technik ausgestattet liefen die musikalischen Beiträge wie Soul Bossanova, Silver Brook oder die  Soloeinlage der drei Schlagzeuger für Ohren und Augen reibungslos über die Bühne.

Die Dirigenten Peter Engel und Patrick Stoop gaben alles, um ihre Teams zu motivieren und die in unzähligen Ensembleproben geübten Stücke in hoher Qualität darzubieten.

Auch den vielen Helferinnen und Helfer hinter und vor der Bühne, am Eingang, am Kuchen,- Kaffee- und Eisstand und an der Tontechnik will „Power Fusion“ herzlichst danken.

Ein grosser musikalischer Abend, ein mit Energie bestückter Schritt gen Zukunft, auf denen alle Beteiligten stolz sind.

Juni
18

Sonntage im Murger Mädchenheim

Neun Buchstaben ragen über Murg und flüstern, obwohl sie so gross sind, leise: LAVORARTE. Was es auf sich hat mit dieser Botschaft, ist vor wenigen Wochen vom neu gegründeten Verein seekultour, u.a. von einem der drei Projekt-Frontmänner avisiert worden. Bruno Bossart aus Walenstadt ist einer von diesen. Der tief nachdenkende Kopf erinnert über das Kunstprojekt an Menschen aus längst vergangenen Zeiten.

Vor gar nicht so langer Zeit hat der Sarganserländer über den neuen Verein seekultour berichtet und was er für die mittel- und langfristige Zukunft vorhat. Mit drei Projekten füllt der Verein bereits den aktuellen Sommer aus, wobei ein Projekt, das von Bruno Bossart, ein zutiefst feinfühliges und explizit humanes ist, das es in diesem Leben nicht mehr so geben wird, weil das ehemalige Murger Mädchenheim saniert und umgebaut wird und damit der bis dahin angehaltene Atem der einstigen Bewohnerinnen für immer vergehen wird.

Vorher aber werden in den Räumen des Arbeiterinnenheimes über künstlerische, literarische und musikalische Darbietungen Erinnerungen an das Damals in das Jahr 2015 hineingefügt. Die Mädchen und ihr Heim, ihre geschickten und flinken Finger an den Textilmaschinen, ihre Schultern beladen mit den Spindeln, ihr Lächeln, ihr Heimweh, ihre Gemeinschaft im anderen Zuhause, ihren Speiseraum, ihre Schlafräume, ihr Waschsaal mit dem schweren Porzellan, den dicken Wasserleitungen und den vielen Fenstern, hinter denen sie abends standen und in die Ferne nach Hause blickten, denn sie kamen aus Norditalien und aus dem Tessin. Heute ist das nicht weit. Doch damals zu weit.

30 Künstler haben sich von dieser einzigartigen Stimmung in und um die Bausubstanz angesprochen gefühlt. Was jeder für sich und in der Dynamik des gesamtheitlich zu sehenden Schaffens in diesem Heim an subjektiven Schöpfertum einbringt, übertrifft bereits im Vorfeld jede nur vage Vorstellung, da die Prozesse sich bereits jetzt bei der Vorbereitung verselbstständigen, potenzieren und Entwicklung erfahren. Wohin sie sich entwickeln ist ein Teil der unumgänglichen Objektivität, von dem das Projekt lebt. Auf jeden Betrachter wird es individuell wirken. Ein Ergebnis kann nur fliessend sein. Erwartungsvoll sehen die Akteure den ausschliesslichen Sonntagsveranstaltungen in der Zeit von 3. Juli bis 16. August entgegen, die mit literarischen Lesungen, Geschichten, Lieder, Filmen und Begegnungen ausgefüllt sein werden.