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Apr.
23

Erfolgreicher Saisonstart für Gusti Wildhaber

Erfolgreicher Saisonstart für Gusti Wildhaber

Der Start zur Specialized Sram Enduro-Series ist Gusti Wildhaber (Walenstadt) nach Mass gelungen. Beim Rennen in Treuchtlingen (GER) vom letzten Wochenende holte er sich in einem gut besetzten Fahrerfeld hinter dem ehemaligen 4cross Weltmeister Michal Prokop (CZE) den hervorragenden 2. Rang und dies obwohl Wildhaber einen Kettendefekt zu beklagen hatte.

«Ich hatte eine gute Vorbereitung und mich auch im Training wohl gefühlt», erklärt er sein gutes Abschneiden. Er konnte konzentriert ans Werk gehen und in drei von sieben Stages die Bestzeit vorlegen. Als nächstes Rennen in dieser Serie steht nun Riva del Garda (I) auf dem Programm. Dies ist auch der Grund, warum Gusti Wildhaber noch nicht weiss, ob er beim Heimrennen, dem Cross-Country-Race vom 3. Mai in Walenstadt, am Start stehen wird.


Legende zum Bild: Kämpfte konzentriert und fuhr drei Mal Bestzeit: Gusti Wildhaber beim Start zur Specialized Sram Enduro-Series in Treuchtlingen.

 

Apr.
22

Kirche in Murg im Frühling umbauen

Kirche in Murg im Frühling umbauen

Im Frühling 2016 soll mit dem Umbau der katholischen Kirche Murg begonnen werden. Das Projekt wurde anlässlich der ersten Kirchbürgerversammlung der neu fusionierten Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten vorgestellt.

Im Frühling 2016 soll mit dem Umbau der katholischen Kirche Murg begonnen werden. Das Projekt wurde anlässlich der ersten Kirchbürgerversammlung der neu fusionierten Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten vorgestellt.

1369 Stimmberechtigte zählt die Katholische Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten. Gerade mal 53 oder 3,9 Prozent fanden am Dienstagabend den Weg in die Katholische Kirche in Murg zur ersten ordentlichen Kirchbürgerversammlung der fusionierten drei Kirchgemeinden. Da Präsidentin Claudia Wolf (Murg) auch keine Jungbürger begrüssen konnte, hielt sich «ihr Jubel zur Begrüssung» in Grenzen.

Die engagierte Präsidentin blickt aber trotzdem zuversichtlich in die Zukunft: «Der Anfang ist gemacht. Wir sind auf dem Weg und machen unsere Arbeit Schritt für Schritt», sagte sie zum Start der neuen Kirchgemeinde und tönte damit an, welch gerüttelt Mass an Arbeit der Verwaltungsrat seit der Konstituierung zu bewältigen hatte und was noch alles kommt. Die Pendenzen- und Ideenliste im Amtsbericht unterstreicht dies.

Aufwand von 1,4 Mio. Franken
Nach der Begrüssung und dem Dank an die Anwesenden, insbesondere Pfarrer Emil Hobi, galt es die letzten Jahresrechnungen der drei Kirchgemeinden zu verabschieden, was ohne Diskussionen und Gegenstimmen geschah. Das Budget der fusionierten Kirchgemeinde sieht einen Aufwand von 1,4 Mio. Franken vor, dies bei einem Steuerfuss von 24 Prozent und einem Aufwandüberschuss von 34 000 Franken. Auch das Budget passierte einstimmig.

Im Anschluss an die ordentliche Versammlung wurde das Projekt Sanierung der katholischen Kirche Murg vorgestellt. Altpräsident Urs Lachenmeier brachte aber noch in der allgemeinen Umfrage zu Protokoll, dass es sich hier weniger um eine Sanierung, denn um eine Verbesserung handle. Lachenmeier betonte, das Wort Sanierung und Aussagen im Projektbeschrieb suggerierten, dass die Kirche baufällig sei und der Verwaltungsrat in der Vergangenheit das Gebäude vernachlässigt hätte. Mit einer Aufzählung, was während seiner Amtszeit alles in das Gebäude und die Infrastruktur investiert worden war, wiederlegte er die Aussage der projektierenden Architekten, dass «während den letzten 37 Jahre keine nennenswerten Sanierungen oder Änderungen durchgeführt worden sind.»

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Sie sind auf dem Weg: Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten (von links hinten): Claudia Wolf, Bruno Seliner, (vorne) Marco Gruber, Susanne Hardegger und Susanne Manhart. (Bild Peter Jenni)

Geschenk an Fusion
Das Projekt sieht bei einem maximalen Kostendach von 950 000 Franken vier neue Fenster in der Südfassade, eine abgehängte Akkustikdecke mit neuem Lichtkonzept auch verschiedene Innenrestaurierungen und Sanierungen an der in die Jahre gekommenen Haustechnik vor. Wolf betonte, dass der Verwaltungsrat davon ausgehe, dass das Projekt noch «einiges günstiger realisierbar» sei. Die Kantonalkirche hat ihr OK bereits gegeben und zugesagt, dass die Bausteuer als Geschenk an die Fusion von 2 auf 1 Prozent gesenkt würde. Jetzt soll das Projekt verfeinert und dann an einer ausserordentlichen Versammlung im Herbst dieses Jahres der Kirchbürgerschaft vorgelegt werden. Baubeginn soll im Frühling 2016 sein. Die Frage aus der Bürgerschaft, ob ein zweites Gutachten eingeholt worden war, wurde verneint. Wolf betonte aber, dass es sich bei den ausführenden Architekten um Spezialisten handelte, die bereits diverse Renovationen von Kirchen und Schulen verwirklicht hätten.


Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten
Präsidentin: Claudia Wolf (Murg). Ratsmitglieder: Marco Gruber (Quarten), Bruno Seliner (Murg), Susanne Manhart (Unterterzen) und Susanne Hardegger (Quinten). Aktuarin: Annemarie Gätzi (Quarten). Pflegerin: Silvana Busa (Unterterzen). Sie übernimmt das Amt von Jenny Cassani (Unterterzen)

Apr.
20

Heinrich Simon am See - Denk mal d`rüber nach

Heinrich Simon am See - Denk mal d`rüber nach

Ein Denkmal fristet in Murg ein trostloses und unbeachtetes Dasein. Ein angedachter Umzug an den See eröffnet völlig neue Perspektiven und Würdigungen.

Vom Ortskern hinauf oberhalb des Berghangs Richtung Kastanienweg schlummert das Denkmal von Dr. Heinrich Simon. Entweder Besucher des Ortes finden das Denkmal des Vorkämpfers der deutschen Demokratie zufällig oder gar nicht. Unterhalb der Autobahnbrücke vermutet niemand ein so repräsentatives und ausladendes Denkmal. Doch die Betonbrücke kam im Verlaufe der Jahrzehnte irgendwann dazu; und überschattet das Denkmal in seiner Aussage und in einstigem Glanz, von dem sowieso schon viel verloren gegangen ist.

Doch Ortspräsident Titus Gmür hat eine Idee. Das Denkmal könnte seinen Platz wechseln. Zum Ufer des Walensees, in dem Simon 1860 ertrank.
Spaziergänger, Touristen, Einheimische würden das Denkmal an dieser Stelle viel mehr wahrnehmen können.
Natürlich wären dazu alle Beteiligten zu befragen, ob der Kanton St. Gallen, bei dem das Denkmal als Orts-Bildinventar gelistet ist, bei der "Stiftung Heinrich Simon" und natürlich bei den Murgern selbst.

Der Terminus Orts-Bildinventar allerdings täuscht ein wenig darüber hinweg, um was es wirklich geht, denn das Denkmal ist eine komplexe Denkmalanlage,  da links und rechts neben dem Hauptgedenkstein in Luigi Chiavalla – Manier Sitzbänke aus Stein mit Pergola dazugehören.
Ein Bildhauer-Schüler, der sich von Gottfried Semper berühren liess. Und damit gedenkt das Denkmal nicht nur Simon, sondern auch Semper. Gottfried Semper musste 1847 nach dem Mai-Aufstand auch aus Deutschland fliehen. Über Paris und  London kommt Semper nach Zürich, wo er im neu gegründeten Polytechnikum arbeitet. 1855 ernennt der Schweizer Bundesrat Semper zum Professor auf Lebenszeit.

1862 wurde die Denkmalanlage würdig während einer Feierlichkeit in Murg eingeweiht. Jetzt eröffnen sich Überlegungen, Spielräume und Erwägungen, wie das stark sanierungsbedürftige Denkmal ins Leben, in ein Zentrum der Betrachtungen und des Austausches über Vergangenheit und Gegenwart zurück geholt werden kann; halt im Sinne von denk mal.


Legende zum Bild: Ein Ortsgemeindepräsident denkt vor: Heinrich Simon Denkmal am Walensee. (Bildmontage Peter Jenni)

Apr.
18

Glace-Express kommt wieder in Fahrt

Glace-Express kommt wieder in Fahrt

Biken, insbesondere Mountainbiken ist nicht nur streng, es soll vor allem auch Spass machen. Genau diesen Spass vermittelt das Kinderbiken des Susobike-Teams Walenstadt.  Diese findet jeweils am Mittwoch statt, die Grossen Biker treffen sich am Dienstag.

Seit acht Jahren engagieren sich Mitglieder des Susobike-Teams ganz speziell um den Nachwuchs. Jeweils am Mittwochnachmittag wird von Ende April bis Ende September das Biken für Kinder und Jugendliche von sieben bis dreizehn Jahren durchgeführt. Ziel ist es, den Kindern den Spass am Mountainbiken zu vermitteln. Dass dabei gleichzeitig auch Fahrkönnen und Kondition geschult werden, ist eine willkommene Begleiterscheinung.

Aber der Spass steht an erster Stelle. Es wird viel gelacht und wenn auch der Aufstieg nicht bei allen ohne Stöhnen unter die Räder genommen wird, oben angekommen ist die Freude wieder da. Es wird mit dem Bike über Holzträmmel gehüpft, Bike-Fangis gespielt, eine Wippe gebaut und natürlich auch die Schussfahrt über Stock und Stein und den Singletrail hinunter darf nicht fehlen. Wenn dann gegen Ende der J+S-Leiter die zwei Schnellsten als «Glace-Express»  vorausschickt, um vor der Werkstatt in Walenstadt «Eis für alle zu organisieren», dann ist für die anderen der «Galgästutz» zum Schluss plötzlich ganz leicht zu nehmen.

Das Kinderbiken findet jeden Mittwoch (erstmals am 22. April) statt. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr beim Bikepark am See. Es wird ein Unkostenbeitrag von 5 Franken pro Kind und Nachmittag erhoben.

Die grossen Treffen sich zur gemütlichen Cappuccino-Tour oder zur sportlichen Runde jeweils am Dienstagabend (erstmals am 21. April) bei Suso Bike in Walenstadt. Jedermann ist herzlich willkommen.

Apr.
17

Zoll: Weniger Einnahmen - mehr Waffen beschlagnahmt

2014 hat die EZV rund 23,6 Mia. Franken eingenommen. Dies entspricht einem Rückgang von 500 Mio. Franken (2013: 24,1 Mia. Franken). Die grössten Einnahmeposten sind: die Mehrwertsteuer mit 11,7 Mia. Franken (2013: 12,2 Mia.), die Mineralölsteuer mit 4,9 Mia. Franken (2013: 5 Mia.) und die Tabaksteuer mit 2,25 Mia. Franken (2013: 2,29 Mia.). Leicht rückläufig war auch der Wert der in die Schweiz eingeführten Waren: 185,7 Mia. (2013: 186,3 Mia.). Die Einnahmen von 23,6 Mia. Franken machen rund einen Drittel der Gesamteinnahmen des Bundes aus.

Mehr rechtswidrige Aufenthalte, mehr Schlepper

Im Vergleich zum Vorjahr stellte das GWK 2014 bei den rechtswidrigen Aufenthalten eine Zunahme um 19 Prozent fest. Die Zahl der Fälle stieg von 11 992 auf 14 265. Die höchsten Zahlen weist nach wie vor das Tessin auf. 6347 Personen stellten ein Asylgesuch (2013: 5339) Zugenommen haben auch die Fälle von Schlepperkriminalität: 384 (2013: 211).

Sicherheit: Waffen, Deliktsgut und Betäubungsmittel

Das GWK fasste 2014 10 Prozent mehr ausgeschriebene Personen: 18 482 (2013: 16 741). Davon hatten 3566 (2013: 3968) ein Einreiseverbot und 5771 (2013: 5510) waren zur Verhaftung ausgeschrieben. In 2730 Fällen zog das GWK 2014 verbotene Waffen aus dem Verkehr. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr (2366 Fälle). Weiter intervenierte das GWK in 524 Fällen, bei denen der Verdacht bestand, dass es sich um Deliktsgut handelt (2013: 644). In 443 Fällen wurden Tatwerkzeuge beschlagnahmt (2013: 419). Bei den sichergestellten Betäubungsmitteln verzeichnete das GWK 2014 eine markante Zunahme bei Marihuana: 709 kg (2013: 416 kg). Beim Heroin nahm die Menge von 40 kg auf 76 kg zu. Eine Abnahme ist beim Kokain zu verzeichnen, und zwar von 90 auf 58 kg. Ausserdem stellte das GWK 1619 Dokumentenfälschungen fest (2013: 1800). Erstmals weist die EZV in der Statistik mutmassliches Drogengeld aus: Das Grenzwachtkorps hat im vergangenen Jahr rund eine Million Franken Bargeld beschlagnahmt. Mutmassliches Drogengeld heisst, dass die Geldbündel stark mit Betäubungsmitteln kontaminiert waren.

Markenfälschungen, illegale Medikamente und Artenschutz

Der Schweizer Zoll stellte im Berichtsjahr rund 21 Prozent weniger gefälschte Markenartikel sicher. Total waren es 32 317 (2013: 41 020). Bei den illegalen Medikamentenimporten nahm die Anzahl der beschlagnahmten Sendungen um 129 auf 1225 zu (2013: 1096). An der Spitze stehen mit 53 Prozent Erektionsförderer vor Schlaf- und Beruhigungs- (13 Prozent) und Schlankheitsmitteln (10 Prozent). Bei Verdacht auf illegale Medikamentenimporte informiert der Zoll das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic; bei Dopingmitteln die Stiftung Antidoping Schweiz: 482 Fälle (2013: 470). Die Zahl der Fälle mit geschützten Tier- und Pflanzenarten, bei denen eine Meldung an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen erfolgt, belief sich im letzten Jahr auf 785 (2013: 1023). Sichergestellte geschützte Kulturgüter werden dem Bundesamt für Kultur gemeldet: 106 Fälle (2013: 98).

www.ezv.admin.ch/aktuell

Apr.
17

04/15 CH-Aktuell

PROTECTOR Ausgabe 04/15 Schweiz aktuell - Meldungen aus der Schweiz kurz und bündig.

Kaba: Umsatz gesteigert

Die Kaba Gruppe steigerte den konsolidierten Umsatz im Halbjahresabschluss per Dezember 2014 um 14,7 Prozent auf CHF 551.4 Mio. Schweizer Franken.; organisch ist das Unternehmen um kräftige 9,2 Prozent gewachsen. Alle vier Divisionen haben zu dieser ausgezeichneten Entwicklung beigetragen, wie es in einer Mittelung von Kaba heisst. Weiter teilte das Unternehmen mit, dass die Kaba Gruppe Advanced Diagnostics Ltd. mit Sitz in Nuneaton (Grossbritannien) und Advanced Diagnostics USA Inc. mit Sitz in Las Vegas (USA) übernommen hat.. Die Unternehmen sind auf die Entwicklung von Programmiergeräten für die Automobilindustrie spezialisiert. Anhand dieser Geräte können Transponder-basierte Ersatzschlüssel programmiert werden. Advanced Diagnostics erwirtschaftet mit 24 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund 10 Mio. Schweizer Franken.Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Notfallplan auf dem Handy

Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen - auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Dazu müssen die relevanten Informationen verfügbar sein. Im Ergebnis können damit Schäden verhindert oder begrenzt werden. Parallel zum diesjährigen Sirenentest von Anfang Februar lancierte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) neue Inhalte und Kanäle (Blog auf Website, Twitter) zur Information über den Schutz bei Katastrophen und Notlagen. Unter der Bezeichnung «Alertswiss» werden insbesondere praktische Informationen zur Verbesserung der individuellen Notfallvorsorge publiziert. Im Zentrum steht dabei ein konkreter Notfallplan auf dem Handy: Mit wenig Aufwand kann damit die persönliche Vorsorge für den Fall einer Katastrophe massgeblich verbessert werden.

Stephan Kunz neuer Leiter Human Resources der Schneider Electric

Stephan Kunz heisst der neue Leiter Human Resources der Schneider Electric Schweiz und Österreich sowie der Feller AG mit Standort in Horgen. Seit Februar ist er damit verantwortlich für den Bereich Personalwesen der rund 1‘500 Mitarbeitenden. Stephan Kunz tritt die Nachfolge von Markus Graf an, der nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit pensioniert wurde. «Ich freue mich darauf, mit neuen und langjährigen Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld zu gestalten, das alle zu Höchstleitungen anspornt», sagt Stephan Kunz über seine neue Aufgabe. «Mit ihrem täglichen Engagement, ihrer Vitalität und ihrem Herzblut tragen sie dazu bei, dass sich unsere Kunden aus der Schweizer Wirtschaft auch in schwierigen Zeiten erfolgreich behaupten werden», so Kunz weiter.

Erneut verbesserte Rentabilität

Die Bossard Gruppe (Zug) hat ihren Leistungsausweis im Geschäftsjahr 2014 nochmals verbessert: Umsatz, Betriebsergebnis und Konzerngewinn erreichten ein neues Rekordniveau. Das Betriebsergebnis (EBIT) wurde um 4,3 Prozent auf 72,8 Mio. Schweizer Franken gesteigert. Die konsolidierte Leistungskraft der Gruppe spiegelt sich auch in einer von 11,5 Prozent auf 11,8 Prozent gestiegenen Betriebsmarge. «Die Resultate des Geschäftsjahrs 2014 sind Ausdruck dafür, dass sich unsere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie auszahlt. Auch in einem seit Mitte 2014 wieder schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld haben wir auf nahezu allen Absatzmärkten Fortschritte gemacht», erklärt Bossard CEO David Dean die Leistungsentwicklung der Gruppe.

Bei Tag und Nacht hervorragende Bildqualität

Siemens hat eine neue Modellreihe innovativer IP-Bullet-Kameras auf den Markt gebracht. Es gibt zwei Modellversionen: CCPW3025-IR (3MP-Version) und CCPW5025-IR (5MP-Version). Die Kameras in einem ansprechenden Gehäuse bieten eine hohe Bildauflösung und -qualität und liefern damit unter allen Lichtbedingungen scharfe Bilder. Die robusten, zuverlässigen Kameramodelle eignen sich für unterschiedlichste Anwendungen. Sowohl die Kamera als auch das motorisierte 3-9-mm-Objektiv befinden sich in einem dauerhaft versiegelten IP66-Wetterschutzgehäuse. Leistungsfähigkeit und Betriebszuverlässigkeit sind damit selbst unter extremen Umgebungsbedingungen gewährleistet.

Ergänzt werden diese Leistungsmerkmale durch H.264- und MJPEG Dual Encoding, einschliesslich Context Adaptive Binary Arithmetic Coding (CABAC), was eine hervorragende Videocodierung sicherstellt. Die Kompatibilität mit ONVIF Profile S ermöglicht die nahtlose Integration in Drittanbietersysteme. Das 3MP-Modell hat eine Auflösung von 2048 x 536 Pixel bei 15 fps und 1920 x 1080 Pixel bei 25 fps, das 5MP-Modell leistet 2592 x 1944 Pixel bei 12 fps und 1920 x 1080 Pixel bei 25 fps. Beide Ausführungen haben einen bidirektionalen Audioeingang bzw. -ausgang. Für die lokale Alarmaufzeichnung kann der integrierte Speicher mit einer Micro-SDHC/SDXC-Karte auf bis zu 64 GB erweitert werden.

Apr.
15

Kirche im Frühling 2016 umbauen

Im Frühling 2016 soll mit dem Umbau der katholischen Kirche Murg begonnen werden. Das Projekt wurde anlässlich der ersten Kirchbürgerversammlung der neu fusionierten Kirchgemeinde Mols-Murg-Quarten vorgestellt.

Apr.
14

Die schlechte Nachricht zuerst

Die schlechte Nachricht zuerst

Es kann ja nicht nur Good News geben. Deshalb heute die schlechte Nachricht zuerst: Ein erster Preis unseres Zuschauer-Wettbewerbes ist weg. Ihr müsst jetzt aber den Kopf nicht hängen lassen. Es gibt noch einige weitere schöne Preise zu gewinnen.

Natürlich verraten wir nicht, wer diesen ersten verlosten Preis gewonnen hat. Aber es ist der Zuschauer oder die Zuschauerin, deren Wettberbsteilnahme zuerst bei uns eingetroffen ist. Schon bald werden wir einen nächsten Preis verlosen. Also anmelden und gewinnen. Und ihr wisst ja, gewinnen kann nur, wer seinen Preis am 3. Mai persönlich in der Paschaga in Empfang nimmt.

 

Apr.
10

Zuschauer-Wettbewerb: Es läuft "wiä gschmiert"

Zuschauer-Wettbewerb: Es läuft "wiä gschmiert"

Kaum lanciert, schon haben sich die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer für unserem Zuschauer-Wettbewerb registiert. Aber noch ist nicht allen klar, wie einfach es ist, einer der attraktiven Preise zu gewinnen. Anmelden, zuschauen und gewinnen! So geht's.

Am Renntag, 3. Mai 2015, verlosen wir gegen 13.30 Uhr im Zielgelände des Cross-Country-Race Walenstadt attraktive Preise unter all jenen Zuschauern, die sich für für die Teilnahme am Wettbewerb registiert haben und die ihren Preis bei der Übergabe persönlich in Empfang nehmen.

Teilnahme-Formular

Teilnahme-Bedingungen

Attraktive Preise

 

Apr.
09

Ortsgemeinde Murg: Wegsanierung und Umbau Forsthaus genehmigt

Die Murger Ortsbürger stimmten allen Anträgen des Ortsverwaltungsrates zu. So auch der Sanierung der Wissenbergstrasse sowie dem An- und Umbau des Forsthauses «Steibrächer»

Apr.
09

Ortsgemeinde Murg: Wegsanierung und Umbau Forsthaus genehmigt

Ortsgemeinde Murg: Wegsanierung und Umbau Forsthaus genehmigt

Die Murger Ortsbürger stimmten allen Anträgen des Ortsverwaltungsrates zu. So auch der Sanierung der Wissenbergstrasse sowie dem An- und Umbau des Forsthauses «Steibrächer».

«Wir diskutieren viel, teilweise hart, aber immer fair und im Bestreben, das Beste für die Ortsgemeinde zu erreichen.» Mit diesen Worten umschrieb Ortspräsident Titus Gmür die Arbeit im Ortsverwaltungsrat, die auch in diesem Jahr wieder anspruchsvoll war. Die Herausforderungen in den Märkten Holz und elektrische Energie werden nicht kleiner, dies insbesondere da sich die Ortsgemeinde national wie international einem im härter geführten Konkurrenzkampf ausgesetzt sieht.

Trotzdem präsentieren die Rechnungsabschlüsse der Ortsgemeinde, des Elektrizitätswerkes und der Wasserversorgung ein erfreuliches Ergebnis. In allen drei Bereichen (Ortsgemeinde 430‘000 Franken, Elektrizitätswerk 1‘259‘000 Franken, Wasserversorgung 92‘000 Franken) konnte ein Ertragsüberschuss erwirtschaftet werden, der einerseits zusätzlichen Abschreibungen und anderseits dem Eigenkapital zugeschrieben wurde.

Die Vorlage des Budgets und des Finanzplanes beinhalteten, wie die Rechnungsabschlüsse auch, nichts, was zu Diskussionen Anlass gab, und so genehmigten die 74 anwesenden Stimmberechtigten (35,9 Prozent) alle Geschäfte ohne Gegenstimmen und nur vereinzelt mit Enthaltung. Damit kann der Ortsverwaltungsrat mit einem durch die Bürgerschaft gestärkten Rücken in die Zukunft schreiten und die anstehenden Geschäfte zielstrebig beginnen.

Dazu gehört die Sanierung der Wissenbergstrasse, die auf einer Länge von rund sieben Kilometern der Erschliessung von 110 Hektaren Wald und 40 Hektaren Alpen dient. Die in den Jahren 1993 bis 2002 letztmals in grösserem Umfang sanierte Strasse wird stark durch Holztransporte und Starkniederschläge beansprucht, was zu einem Problem mit dem Wasserabfluss führte. Die nun bewilligte Sanierung sieht eine Mischvariante aus einbetonierten Rasengittersteinen (an exponierten Stellen) und der Sanierung des bestehenden Kiesbelages vor. Die Kosten belaufen sich auf rund 200‘000 Franken.

Für gut eine halbe Million Franken wird beim Forsthaus «Steinbrächer» ein An- und Umbau vorgenommen. Ausschlag für dieses Projekt gaben die Auflagen des Amtes für Umwelt und Energie (AFU), das untersagte, dass dort weiterhin die Fahrzeuge und Maschinen der Forstgruppe gereinigt werden dürfen. Mit dem Projekt wird die Abwasserentsorgung mit einer Leitung zur Kraftwerkzentrale Gödis zeitgemäss und vorschriftskonform gelöst. Nebst der Gebäudeerweiterung durch den Waschplatz und dem darüber liegenden Magazin werden auch der Aufenthaltsraum, die WC-Anlagen und der Trockenraum für die nassen Kleider und Schuhe des Forstpersonals erneuert.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte Ortsgemeindepräsident Gmür die souverän geführt Versammlung schliessen und alle zu einem Imbiss in den Sagisteg einladen. Dort wurde dann auch noch über den gelungenen Werbe-Film diskutiert, den die Ortsgemeinde zu Imagezwecken und zur Publikation auf dem Internet produzieren liessen (Coptercam Company, Mühlehorn) und den die Ortsbürger an diesem Mittwochabend nach Ostern zum ersten Mal zu sehen bekamen.


Legende zum Bild: Nutzte die neuste Video-Technik eines ferngesteuerten Helikopters der Coptercam Company (Mühlehorn) zur Erstellung eines Werbefilms über Murg: Ortsgemeindepräsident Titus Gmür anlässlich der Bürgerversammlung vom Mittwochabend. (Bildmontage Peter Jenni)

Apr.
08

Murg City: Das Bier fliesst wieder!

Die neuen GastwirtInnen in «Murg City» sind da! Und das schon seit ein paar Tagen, denn am vergangenen Karfreitag hat die Gastwirtin Irene Kümin erstmalig in die Gaststube «Murg City» eingeladen.

Apr.
08

Murg City: Das Bier fliesst wieder!

Murg City: Das Bier fliesst wieder!

Die neuen GastwirtInnen in «Murg City» sind da! Und das schon seit ein paar Tagen, denn am vergangenen Karfreitag hat die Gastwirtin Irene Kümin erstmalig in die Gaststube «Murg City» eingeladen.

Trotz Regen kamen Einheimische und Besucher, um rein zuschauen und um der Gastwirtin und ihrer Tochter Samantha gutes Gelingen mit der Wirtschaft und den vielen neuen Ideen zu wünschen. Irene Kümin ist im Gastgewerbe gross geworden, denn ihre Eltern sind heute noch mit Empathie und Herz bei der Gastwirts-Arbeit.

Die Gaststube in «Murg City» ist fortan vier geteilt. Eine schmucke Lounge mit einladenden Lehnstühlen farblich im Einklang mit den neuen Übergardinen am Fenster, erinnern an ein Lesecafé und bieten Gelassenheit beim Plausch zu zweit, Lesen oder Jassen. Die zum wieder erweckte Bar fährt Sex on the Beach, Caipirinha und andere heisse Cocktails auf. Der grössere und zentrale Teil der Wirtschaft dient wie bisher allen Gästen als Gaststube, die zum Mittagsmenü oder zum Abendtisch einkehren.

Die VIP-Abteilung ist und bleibt der Stammtisch, der zwar um ein paar Zentimeter versetzt, dennoch im Zentrum allen Geschehens steht. Apropos Geschehen: Einheimisches Fleisch, Getränke von regionalen Produzenten, Kaffee aus einer benachbarten Rösterei und «Bur», «Nell», «Trumpf» und «Wys», die legendären Kräuter-Kaffees, die nicht fehlen dürfen. Damit gut vorgesorgt und geplant, kann es wieder so richtig losgehen mit «Murg City», denn kaum auszudenken, wenn es dieses Kleinod im Dörfchen nicht mehr geben würde.


Legende zum Bild: Stark hinter dem Tresen: Samantha und Irene Kümin. (Bild Peter Jenni)

Apr.
07

Scherz, Werbegag oder Engagement am «verkehrten» Platz?

Wer während der Ostertage Murg passierte und im Ortskern promenierte, traute seinen Augen nicht: Aus Murg ist Mürg geworden.

Apr.
07

Scherz, Werbegag oder Engagement am «verkehrten» Platz?

Wer während der Ostertage Murg passierte und im Ortskern promenierte, traute seinen Augen nicht: Aus Murg ist Mürg geworden.

Am Ortsein- und Ausgang, am Ortsgemeindehaus und selbst auf dem Bahnsteig, bei vielen Murg-Schildern ist aus dem Vokal u ein Umlaut ü geworden.

Aufgrund eines Hinweises auf dem Bahnhof ist zu vermuten, dass der Turnverein Murg involviert ist. Genaueres konnte über die Ostertage nicht in Erfahrung gebracht werden. Überall wo man herumfragte, dieselbe Antwort: «Ich weiss von nichts.» Auch Ortsgemeinde-Präsident Titus Gmür kennt die Hintergründe nicht und rätselt, wer dahinter stecken könnte.

Auf dem Hinweisschild ist das moderne Signet, das die Ortsgemeinde für ihren Webauftritt nutzt, mit einem roten Balken durchgestrichen, daneben steht ein blau-weisses Signet TV Mürg 1916 und der Text «Aus Murg wird Mürg». Ist das nun ein Scherz, ein Werbegag für ein 100 Jahr Jubiläum oder vielleicht ein Engagement an der «verkehrten» Stelle? Auf jeden Fall einfach nur als Intervention abtun, kann man diese Aktion nicht, denn die ü-Zeichen wurden auf allen Schildern präzise und mit viel Aufwand aufgeklebt. (PJe/MD)

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Aus Murg wurde noch vor Ostern Mürg. Was und wer steckt dahinter? (Bild Peter Jenni)

Apr.
05

Zuschauer-Wettbewerb: mitmachen und gewinnen

wettbewerb1 Teilnahme-Formular ¦ Attrakive Preise ¦ Wettbewerbs-Bedingungen

Apr.
03

Zuschauer-Wettbewerb: attraktive Preise zu gewinnen

Beim Zuschauer-Wettbewerb am Cross-Country-Race in Walenstadt warten attraktive Preise. Anmelden, zuschauen und gewinnen lohnt sich!

Apr.
03

Zuschauer-Wettbewerb: attraktive Preise zu gewinnen

Beim Zuschauer-Wettbewerb am Cross-Country-Race in Walenstadt warten attraktive Preise. Anmelden, zuschauen und gewinnen lohnt sich!

Diese tollen Preise können all jene Zuschauer gewinnen, die sich  für den Wettbewerb einschreiben und am 3. Mai auf dem Waffenplatz Paschga in Walenstadt ihren Preis persönlich in Empfang nehmen.

Ich bin habe mich noch nicht angemeldet und möchte am Wettbewerb teilnehmen.

Diese attraktiven Preise gibt es zu gewinnen:

  • 1 Übernachtung für 2 Personen im lofthotel in Murg.

Im Einklang mit der historischen Industriearchitektur sowie mit lokalen Materialien und hochwertigem Design ist aus dem ehemaligen Fabrikgebäude das Design- und Lifestyle-Hotel entstanden.

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Einfach nur abheben war gestern – erleben Sie die ganze Faszination des Fliegens! Es erwarten Sie 260 qm architektonisch atemberaubend gestaltete Airport-Atmosphäre in der Nähe des Flughafens Stuttgart.

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  • 1 Gutschein im Wert von CHF 100 für das Fahrradgeschäft SusoBike.

Ihr Fahrrad-Spezialist in der Region.

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Unabhängige, inhabergeführte Agentur für Internationales Kommunikations- und Pressemanagement.

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  • 1 Überraschungspaket  (natürlich etwas Gesundes) aus dem Spar Supermarkt in Murg.

Einkaufen in der Region: frisch, günstig und immer für Sie da!

 

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Das Text ARTelier & Medienbüro (TAM) ist spezialisiert auf die Erstellung, Präsentation und Publikation von Inhalten.

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Apr.
01

Sponsoren Cross-Country-Race Walenstadt

Liste der Sponsoren

Apr.
01

Teilnahmebedingungen Zuschauer-Wettbewerb Cross-Country-Race

Wettbewerbsbestimmungen.

Apr.
01

Sponsoren Cross-Country-Race Walenstadt

Liste der Sponsoren

 

Alpin Travel GmbH

AXA Winterthur Versicherung

Bäckerei-Konditorei Röthlin

Bergbahnen Flumserberg AG

Blumen Bürer

Boutique Fantasy

Claudia Schwizer Hofladen

F. Zeller AG

Fäh Hans AG, Power Group

Fahrschule Lendi Roger

Flumroc AG

Garage Raschle GmbH

Gubser Sanitär-Service

Gubser Uhren-Bijouterie-Optik

Hans Freitag AG

Hotel Alpina

Hotel Churfirsten

Hotel Krone

Hotel Seehof

HSIG Giger Michael

Job4you

Junginger Holzbau

LANDI Sarganserland AG

Malerei Boos und Lendi

Maria's Schuhmode AG

Marquart Dächer Fassadenbau AG

Müller Paul Architektur AG

Paul Linder

Raiffeisenbank Walenstadt

Rettungsdienst Spital Lachen

Riva Fitness Center

Rogantini Gips AG

Städtli Apotheke

Städtli Beck

Swissbauteam GmbH

TextArtelier & Medienbüro

Textil Dietsche

Tourero MTB+Cycling Guide

WEW Wasser- und Elektrizitätswerk

Wohnhandwerk Stocker GmbH

WZ Bedachungen AG

Zürich Versicherung

Apr.
01

Teilnahmebedingungen Zuschauer-Wettbewerb Cross-Country-Race

Wettbewerbsbestimmungen.

Preisberechtigt am Cross-Country-Race Zuschauer-Wettbewerb ist nur, wer am 3. Mai 2015 um 13.30 Uhr als Zuschauer an der Preisverteilung auf dem Waffenplatz Paschga in Walenstadt anwesend ist und seinen Preis persönlich in Empfang nehmen kann.

Die Preise werden unter all jenen Personen verlost, die uns bis zum 1. Mai 23:00 Uhr das richtige Osterbild oder ihre Zusage, „am 3. Mai auf den Waffenplatz Paschga in Walenstadt dabei zu sein“ an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gemailt oder das Online-Formular ausgefüllt haben haben

Name und Adresse nicht vergessen. Jede Person ist nur einmal teilnahmeberechtigt.

Es wird keine Korrespondenz geführt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Aussschreibung zum Wettbewerb erfolgt unter: http://www.facebook.com/ccwalenstadt

Folgende Firmen haben uns freundlicherweise attraktive Preise zugesagt:

Lofthotel (Murg), Spar (Murg) SusoBike (Walenstadt), Direct Dyk (Murg), Text ARTelier & Medienbüro (Murg)

Apr.
01

Sterne und 08/14 ausgeschlossen

Dicht an dicht sassen die Gäste am Montagabend in der sennästube auf der Tannenbodenalp, um sich von der neuen Pächterin, Esther von Ziegler, informieren zu lassen, was sie und das neue Gastgeberpaar Karin Vollenweider und Daniel Meier vorhaben.
Apr.
01

Sterne und 08/14 ausgeschlossen

Sterne und 08/14 ausgeschlossen

Dicht an dicht sassen die Gäste am Montagabend in der sennästube auf der Tannenbodenalp, um sich von der neuen Pächterin, Esther von Ziegler, informieren zu lassen, was sie und das neue Gastgeberpaar Karin Vollenweider und Daniel Meier vorhaben.

Schön wär`s, wenn es so kommt, wie Esther von Ziegler prognostiziert: „Keiner geht von hier ohne Käs` nach Haus.“ Doch das neue Projekt der azibene AG deutet darauf hin, dass es dazu kommen wird. Die Gaststube ist ein Wiederholungsfall der im Jahre 2004 vom Ehepaar von Ziegler gegründeten Aktiengesellschaft, die mit sagibeiz, sagisteg, lofthotel und der Umnutzung der alten Spinnerei Fakten, Netzwerke, Kompetenzen und Arbeitsplätze in der Gastronomie und Hotelerie geschaffen hat, auf die die Region setzen kann.

Regionale Produzenten und ihre Produkte, ob Käse oder Wein, Brot, Bier oder Fleisch, Nutzung der Schaukäserei, heimische Materialien und Handwerk für die Ausstattung, sieben Tage in der Woche Service am Gast und Ende Mai, nach umfänglicher Sanierung, werden die Türen wieder geöffnet.

Gemäss der Firmenphilosophie, die von Zieglers bei der Umnutzung der ehemaligen Spinnerei in Murg zum Tragen brachten: Das Gegebene an Bausubstanzen so sanieren, dass es im Einklang mit seiner Historie und der Region steht, sich den neuen Zeiten und ihren Herausforderungen stellt und damit eine Chance bekommt.

Auch wenn die alte Spinnerei nicht mehr spinnt, zieht sich ihr Faden auch durch dieses Projekt. So ist das für die sennästube kreiierte Logo, auf der eine Milchkanne inmitten der Schweizer Berge steht, mehr als nur ein hübsch anzusehendes Bild: “Wir erfinden nichts Neues“, sagt die Pächterin, „und die vielbeschriebene Konsequenz ist eher Authentizität.“

Und damit steht auch das Vermarktungskonzept für die sennästube. Bei 40 Plätzen im Gastraum und rund 1.000 im Freien wird nichts dem Zufall überlassen. An Bord sind junge Fachleute wie Sam Wenger, Direktor und Gastgeber, und Mirijam Hertig, die Erfahrungen für Eventveranstaltungen und Seminare einbringen.

„Dass der Dani kochen kann“, erwähnte Esther von Ziegler gleich zweimal. Daniel Meier ist Vollblut-Koch und wird mit Schweizer und europäische Küche die Erwartungen der Gäste erfüllen. Das Genusspotential ist hoch und das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt niemanden den Atem stocken.

Gesucht werden noch Mitarbeiter, Aushilfskräfte für Service und Küche. „Gern können sich Interessenten bei uns melden.“ gibt Esther von Ziegler mit auf den Weg. „Sowie Zeitdokumente von den Flumserbergen. Alte Bilder, Milchkannen und Alp- und Sennengegenstände für die Ausstattung der sennästube.“


Legende zum Bild: Beherzt, engagiert und jung: Karin Vollenweider und Daniel Meier sind das neue Sennästube-Gastwirtspaar. (Bild Peter Jenni)

Apr.
01

Tauben in der Backstube

Auf den Dächern Murgs flattern keine Tauben, dafür aufmüpfige Spatzen und aus dem Versteck beobachtende nervös tänzelnde Meisen. Es ist Frühling und damit steht Ostern vor dem Nest. - Gott sei Dank – Mehl, Handwerk, Gemeinde, Nachbarn, Frieden und Ostern 2015.

Apr.
01

Tauben in der Backstube

Tauben in der Backstube

Auf den Dächern Murgs flattern keine Tauben, dafür aufmüpfige Spatzen und aus dem Versteck beobachtende nervös tänzelnde Meisen. Es ist Frühling und damit steht Ostern vor dem Nest. - Gott sei Dank – Mehl, Handwerk, Gemeinde, Nachbarn, Frieden und Ostern 2015.

Für einige Dorfspatzen bedeuten die Feiertage gemütliches Beisammensein in und mit der Familie und Flug-Spass über alles, was ein Flügelschlag wert ist. Andere nutzen die Zeit für eine Urlaubsreise auf abseits gelegene Dachlandschaften oder bedienen sich der Krümel, die vor „Murg-City“ von den Kuchentellern der ersten Sonnenanbeter fallen.

Ostern ist Frühlingserwachen, sind blühende Obstbäume, die Osterglocken im Garten, wärmende Sonnenstrahlen und die auf wenige Tage begrenzte Flug-Zeit der Oster-Tauben, auf die das etablierte Murgscher Vogel-Volk mit achtungsvollem Blick und Begehren schaut und wartet.

Kaum klettert die Quecksilbersäule an der Fassade des Oess-SPAR-Marktes in der Staatsstraße und der dünner gewordene Blatt-Kalender ist beim A wie April angekommen, bestellen Reto und Otto Oess instinktiv mehr Mehl in der benachbarten Mühle. Genauso instinktiv stellt die Chefin des Hauses Priska Oess die goldig schimmernden Pergament-Papier Backformen bereit, die verraten, was in den Nächten vor den Ostertagen in der Backstube Flügel bekommt.

Mehl ist für die Brüder Otto und Reto die Grundlage ihres Handwerkes und z.T. ihrer Existenz, das beide mit Ehrfurcht seit mehr als drei Jahrzehnten in der Bachstube, im Markt und im Frühstücks-Cafe ausüben, für das alles einst, im Jahre 1966, Mutter Maria und Vater Otto den Grundstein legten. Die Mutter backte anfangs Tag und Nacht in der Küche, die sehr schnell zu klein wurde und aufgrund des Backwarenbedarfes in den 70iger Jahren eine eigene Backstube erforderte.

Wer nachts den Orion am Himmel sucht oder am frühesten Morgen mit dem Hund durch Murg schloddert, sieht den Reto und den Otto in mehlbestäubten T-Shirts durch die schwitzenden Fensterscheiben in ihrem Element - dem Backen. Und vor Ostern geht es immer ganz traditionell zu. Die schönsten Familien-Back-Rezepte sind die für die Fest- und Feiertage, wie das für die Oster-Tauben. Was es beinhaltet? Weit gefehlt, auf diese Frage geben die Murger Bäckermeister keine Antwort, aber ein schelmig-freundliches Zwinkern.

So wie das Osterbrot dem Brauch des Fastenbrechens dient, ist das süße kuchenähnliche Täubchen-Gebäck eine kleine Spezialität, das in diesen Tagen vielen Oster-Backwaren voran begehrt ist und am Gründonnerstag oder am Karsamstag unbedingt auf den Kaffeetisch gehört.

Das Familienunternehmen Oess feiert im kommenden Jahr sein 50. Firmen-Jubiläum. Fünf Jahrzehnte Versorgung und Dienstleistung als Lebensleistung.

Auf dem Oess-Hausdach kauerten schon viele Generationen von Spatzen in Frieden. Den ultimativen Schreck gab es für sie immer nur dann, wenn die 400 gr. gewichtigen zucker-überpuderten Oster-Täubchen aus der Backstube in die Regale und von dort aus unter andere Dächer direkt auf den Küchentisch flatterten. Angesichts dieser Flug- und Landeerlaubnisse seitens der Gemeinde, die Spatzen nur für das Frei-Cafe vor „Murg City“ erhalten, bleibt den Spatzen vor jedem Osterfest schnabelweit der Atem stocken.

Oess combo 1s

Die Ostertauben aus Murg (rechts) sind nicht nur lecker, sie sind auch eine Institution und die Zöpfe gehören auch zum österlichen Backwerk dazu: Otto (links) und Reto Oess synchron arbeitend in der Bachstube. (Bilder Peter Jenni)

Apr.
01

Lance Armstrong in Walenstadt

Sperrfrist: Dienstag, 31. März 2015 23:59:00 MEZ

Man kann ihn lieben oder hassen, aber am 3. Mai möchte er beim Cross-Country-Race in Walenstadt an den Start gehen: Dopingsünder und Tour de France Ikone Lance Armstrong hat seine Teilnahme am Walenstadter Cross-Country-Race in der Paschga angekündigt.

Apr.
01

Lance Armstrong in Walenstadt

Sperrfrist: Dienstag, 31. März 2015 23:59:00 MEZ

Man kann ihn lieben oder hassen, aber am 3. Mai möchte er beim Cross-Country-Race in Walenstadt an den Start gehen: Dopingsünder und Tour de France Ikone Lance Armstrong hat seine Teilnahme am Walenstadter Cross-Country-Race in der Paschga angekündigt.

«Wir wurden von der Akkreditierung von Lance Armstrong total überrascht. Uns ist nicht klar, ob er überhaupt starten darf. Wir stehen aber mit Swiss Cycling in Kontakt. Einen definitiven Entscheid liegt jedoch noch nicht vor», hiess es von Seiten der Rennorganisation. Sicher ist, Armstrong wird das erste Maiwochenende in der Region verbringen. Für morgen 11 Uhr ist auf dem Dorfplatz in Murg eine Medienorientierung angesagt.

Von Seiten der Organisatoren wurde aber betont, dass sie es «natürlich begrüssen würden», wenn dieser Titan des Rennsports und der Täuschung nach Walenstadt kommt. «Er ist nun mal ein Publikumsmagnet. Das wird sicher den einen oder anderen Zuschauer motivieren, in die Paschga zu kommen. Und Werbung für unsere Region ist es alleweil.»


Ergänzt am 01. April 2015: April, April!

Aber klar doch! Lance Armstrong’s Start am Cross-Country-Race in Walenstadt war ein April-Scherz. Aber das Rennen am 3. Mai natürlich nicht. Die Anmeldung ist offen. Eurer Teilnahme steht nichts mehr im Weg.

 

März
29

Vorwärts(roller) in den Darkroom

Vorwärts(roller) in den Darkroom

"Ich wusste gar nicht, dass du ein Vorwärtsroller bist. Ich dachte immer, du seist NUR Boller," lächelte an diesem regnerischen Sonntag Fredi suffisant in die Küche. Er fuhr sich mit ausgestrecktem kleinen Finger durchs wie immer akkurat gepflegte Haar und warf Boller einen abschätzigen Blick zu.

"Vorwärts? Was?" fragte Boller und schaute zu Fredi, der sich in der Türe aufgebaut hatte, als würde er gleich das Rad schlagen.

"Roller. Vorwärtsroller, habe ich gesagt."

"Vorwärtsroller? - Fredi, was für einen Stuss erzählst du da. Bist du betrunken? Hast du einen neuen Lover, der dem Haschisch zugeneigt ist oder bist du einfach sonst ein wenig bescheuert?"

Fredi ging zielstrebig auf den Küchentisch zu und fixierte dabei seinen Freund. "Hast du den Artikel im Internet 'Jetzt kommt Boller, der Vorwärtsroller' nicht gelesen? Mensch, das gibt's doch nicht. Im Darkroom gestern Nacht, warst du das zentrale Thema."

"Was? Ich war in diesem Schwulen-Gebumse das zentrale Thema? Fredi? Was ist los mit dir? Soll ich dich zum Therapeuten bringen?"

Fredi's überhebliches Lachen machte Boller unsicher.

"Na ja, Boller. Neben dem, was wir in so einem Darkroom machen, warst du das wirkliche Thema, worüber diskutiert wurde. Dies natürlich nur, wenn wir nicht gerade anderweitig beschäftigt waren. Du weisst, was ich meine?"

"Mensch, verkauf mich nicht für dumm. Klar weiss ich, was du in Darkrooms suchst. Aber warum soll ich das Thema gewesen sein? Und was soll das blöde Vorwärtsroller? So was Peinliches habe ich ja noch nie gehört. Klingt ja so, als wäre ich ein kleiner Mops, der wie ein luftloser Ball durch die Strassen rollt."

"Was haben wir gelacht. Jetzt kommt Boller, der Vorwärtsroller ist Headline eines Zürcher Kantonsratskandidaten und ich habe gesagt, ich kenne Boller. Mit dem lebe ich zusammen. Schon seit Jahren. Aber ein Vorwärtsroller ist der nicht. Und weisst du, was die im Darkroom gesagt haben? Wenn er denn ein Vorwärtsroller sei, dann komme er auch hier vorbei. Darauf habe ich gelacht und gesagt: Der Boller in einem Darkroom! Nie und nimmer! Doch dann hat einer, ich weiss nicht mehr welcher Knackarsch es war, war ja dunkel, gesagt: Im Internet stände aber geschrieben und er zitierte: «Erik Boller hatte die Idee, uns in seine Wahlkampf-Propaganda mit einzubeziehen.»

Boller schaute Fredi erstaunt an: "Meinst du nicht, dieses Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen?  Anderseits, wenn ich es mir richtig überlege, wer sich selber als Vorwärtsroller bezeichnet, der wird wohl früher oder später in Darkrooms enden."

Daraufhin war es an Fredi, erstaunt in die Weltgeschichte zu blicken. Er sagte konsterniert: "Boller, das war jetzt aber nicht nett."

März
27

I like Cross-Country-Race Walenstadt

Facebook-User wissen mehr - Event-Präsenz in facebook.com/ccwalenstadt

März
27

I like Cross-Country-Race Walenstadt

Facebook-User wissen mehr - Event-Präsenz in facebook.com/ccwalenstadtsuso 3 640 pix

Über das sportliche Facebook-Profil informiert heute die Interessengemeinschaft (IG) Bike Rennen Walenstadt - c/o SUSO BIKE, die damit alle Informationen zum Cross-Country-Race Walenstadt am 3. Mai 2015 über hohe Reichweiten steuern wird.

Die IG informiert auf der top-aktuellen Social Media Präsenz über alle Aktionen, hält die Sportler und Fans auf dem Laufenden und steht mit Rat und Tat zur Seite.
Für seine Facebook-Community hält die IG besondere Specials über Organisation, Technik und Anmeldeformalitäten bereit. Letzte Möglichkeit zum Anmelden ist Samstag, 2. Mai 2015 bis 12.00 Uhr. Später eintreffende Meldungen werden als Nachmeldungen behandelt.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Websites:
www.susobike.ch
www.stevensbikecup.ch
www.alpencup.com

Für Presseanfragen stehen das TextArtelier & Medienbüro (TAM) – Peter Jenni www.textartelier.ch/content/impressum und die Internationale Agentur für Presse- und Kommunikationsmanagement zur Verfügung. http://www.directdyknews.de/ Alte Spinnerei, CH-8877 Murg, Telefon: +41 (0)81 710 30 87, Mobil: +49 (0)176 549 903 60, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

März
27

Visionisten und Akteure hissen Segel für seekultour

Am Mittwochabend lud der Vorstand des Ende 2014 gegründeten Vereins seekultour in die sagibeiz, um über sich selbst zu den zahlreich erschienenen Gästen zu sprechen und detailliert über das zu informieren, was in den kommenden Monaten an Kunst - und Kulturevents angeboten wird.

März
27

Visionisten und Akteure hissen Segel für seekultour

Visionisten und  Akteure hissen Segel für seekultour

Am Mittwochabend lud der Vorstand des Ende 2014 gegründeten Vereins seekultour in die sagibeiz, um über sich selbst zu den zahlreich erschienenen Gästen zu sprechen und detailliert über das zu informieren, was in den kommenden Monaten an Kunst - und Kulturevents angeboten wird.

Esther von Ziegler ist Präsidentin des Verein seekultour, der sich zum Ziel gesetzt hat, Raum für einen Austausch zwischen nationalen und internationalen Kulturschaffenden, dem Publikum und Vertretern aus Wirtschaft und Politik zu schaffen.

«Kunst und Kultur hierzulande», so die Präsidentin, «findet objektiv gesehen immer in einem faszinierenden topografischen, architektonischen sowie landschaftlichen Umfeld statt. Das ist das Geschenk! Was wir aber zusammen subjektiv weiter darüber hinaus bewirken können, ist den durch die ideelle Auseinandersetzung entstandenen fruchtbaren Niederschlag in Kunst - und Kulturprojekte mit Menschen zu teilen, sie zu inspirieren und temporär interaktiv einzuladen.»
Und so setzt seekultour im Entstehungsjahr die Segel! An Bord drei Akteure mit drei autonomen Projekten:

Das Projekt Vualaha – Die Seide von Quinten, einem Bildweg Walensee wurde von Daniel Ambühl vorgestellt. Andrin Schütz erzählte über Peter Nutts Projekt «365 Tage - 365 Kugeln» und Bruno Bosshart belichtete mit der Avisierung einer Hommage an die jungen italienischen Textil-Arbeiterinnen in der Region, LAVORARTE, Historie der Textilindustrie und ihrer Menschen.

Der Bildweg Walensee ist eine in Europa bekannte Kulturveranstaltung. Für Quinten hat Ambühl eine auf historischen Fakten fundierte romantische Liebesgeschichte über die Seidenzucht Mitte des 19. Jahrhunderts geschrieben. Mit einer interaktiven Installation können Menschen mitgenommen und eingebunden werden, da sie selbst Kunstwerke vor Ort kreiieren.

Die 365 Kugeln aus Metall, eine der ersten ist an der Terrasse des sagistegs exponiert und symbolisiert u.a. den Jahreskreis, werden dem Liechtensteiner Künstler Peter Nutt im Verlauf eines Jahres viel Physisches und Kreatives abverlangen. Er wird in nur zwölf Monaten aus alten und neuen Metallen 365 runde Metallkolosse formen und zusammen schweissen. Es handelt sich hierbei um ein Charity-Projekt, denn der Erlös einer jeden verkauften Kugel in Höhe von CHF 365 wird einem wohltätigen Zweck im Sinne der nachhaltigen Förderung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern zugeführt.

LAVORARTE ist ein künstlerisch-thematischer Mix von unterschiedlichen Events, unter anderem Matinées, im ehemaligen Mädchenheim in Murg. Sieben Sonntage, ab 3. Juli bis 16. August, werden literarische Lesungen, Geschichten, Lieder, Filme und Begegnungen in der alten Bausubstanz geboten. Das Projekt, so Bruno Bosshart, soll das seit dreissig Jahren leer stehende Heim aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Das Arbeiterinnenheim ist vor dem geplanten Umbau einer der letzten Zeugen des Zeitabschnittes der Industrialisierung am Walensee.


Legende zum Bild: Seekultour sticht mit kraftvoller Besatzung in See: Esther von Ziegler, Daniel Ambühl, Andrin Schütz, Bruno Bosshart und Dieter von Ziegler (von links). (Bild Marlies Dyk)

März
25

Blog-Werstatt

  • In unserer Blog-Werkstatt sind derzeit drei Blogs auf der Werkbank
März
25

Walter’s Liaison mit Murg oder wenn die Camper-Primel blüht

Am 22. März wurde die erste Schwalbe am Walensee gesichtet, einen Tag später eine in der Luft paddelnde junge Fledermaus und 96 Stunden nach dem kalendarischen Frühlingsanfang biegen langsam und vorsichtig die ersten zwei Feriengäste mit ihren Wohnwagen auf dem Campingplatz Murg ein.

März
25

Walter’s Liaison mit Murg oder wenn die Camper-Primel blüht

Am 22. März wurde die erste Schwalbe am Walensee gesichtet, einen Tag später eine in der Luft paddelnde junge Fledermaus und 96 Stunden nach dem kalendarischen Frühlingsanfang biegen langsam und vorsichtig die ersten zwei Feriengäste mit ihren Wohnwagen auf dem Campingplatz Murg ein.

Es ist der 25. März und der akkurat geharkte und fein geputzte Campingplatz samt Imbiss, Freifläche und Sanitärtrakt musste nicht lange auf Urlauber mit Wohnwagen warten. Entlang der auf Millimeter gerade geschnittenen Ligusterhecke geht es für die Schreibende und den Fotografierenden mit frischen Frühstücksbrötchen am windig-kalten Morgen um 8 Uhr zum allerersten Ankömmling: Walter Armbruster.

Mit dem Satz «Auf Sie habe ich gewartet.» kann der blinzelnde Camper so schnell nichts anfangen und fragt schmunzelnd «Auf mich?» Ja, Touristen sind aus aktuellen finanzpolitischen Gegebenheiten heiss begehrt und somit gehören sie zur exponierten Art. Der Anlass ist schnell erklärt, der erste Urlauber auf der Wies`n am See ist angekommen, obwohl der offizielle Saisonbetrieb noch nicht einmal gestartet ist, denn der legt am 1. April los und geht ab 16. Oktober in den Winterschlaf.

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 Baustelle Campingplatz Murg: Noch ist alles im Werden, doch am 1. April ist Erika da. (Bilder Peter Jenni)

Will alles vorbereitet haben

Camper Armbruster will alles vorbereitet haben. Selbst die Camper-Primel vor der Wohnwagentür wird ihren Platz haben, wenn es losgeht.
1,7 t Wohnmobil und ca. 200kg Inventar, von der Kaffeetasse, Gewürzregal, Kissen, Besen bis hin zum Handwerkszeug, gehören zu dem Mann, der nicht zum ersten Mal hier angekommen ist. Beim schnell zubereiteten Frühstück im warmen Wagen erzählt der Weltenbummler, dass er bereits seit 14 Jahren hier, an dieser genau fixierten, immer gleichen Stelle seinen Sommersitz aufschlägt.

Aufschlagen klingt leicht. Hämmern, montieren, tüfteln trifft es eher. Mit Werkbank und allem drum und dran, was einen Mann glücklich macht im Urlaub, hat Walter Armbruster gestern den Vorzeltboden aufgebaut, E-Leitungen bereit gelegt, die Standsicherheit überprüft, die Speisekammer aus- und mit frischen Sachen wieder eingeräumt, damit seine Lebenspartnerin, die Erika ins gemachte Feriennest kommen kann.

Der Pensionär sprudelt nur so vor Lebensgenuss und Neugier, Interesse und Erinnerungen, denn er ist als 19 jähriger aus Deutschland in die Zementfabrik in Unterterzen gekommen, ist von dort aus 1969 nach Liberia, repräsentierte für viele Jahre das Schweizer Unternehmen Sulzer und als Maschinenbau-Techniker war sein halbes Leben lang geprägt von Lokomotiv- und Schiffsmotoren.

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 Wanderer, Paddler, Biker und Camper: Herzlich Willkommen Walter Armbruster.

Menschen sagen Grüezi

Als alleinerziehender Vater hat Armbruster doppelt viel schaffen müssen und hat erst 1984 seinem damals noch kleinen Sohn Patrick seine geliebte Schweiz und Murg zeigen können: «Es wird immer Murg für mich bleiben. Hier sagen die Menschen Grüezi und lange muss ich nicht auf Bruno Ries und seinem Blumenstrauss warten, den er mir zur Begrüssung bringen wird.» sagt der in der Bong Rang in Liberia, in Südafrika, Hongkong und in der restlichen Welt sich vom Leben führen lassende Mann, der in Murg als Stamm-Gast mit Kajak, Wanderschuhen, Fernglas angekommen ist. Armbruster ist auch ehrenamtlicher Wander- und Erlebnisführer für Gleichgesinnte oder wie für eine amerikanische Schulklasse im vergangenen Sommer, die er spontan auf den Kastanienweg lockt, um ihnen «all das Schöne hier zu zeigen».

Camping Murg ist eine Adresse.  3-Sterne Bewertung hat sie allemal und deutlich wird , dass aus Gästen Stammgäste werden, die sich auf der grünen Oase der Gelassenheit, Entspannung und Ruhe auf vier Rädern gebettet über Wochen und Monate die Urlauberseele baumeln lassen.

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 Interwiew auf Rädern am Walensee: Marlies Dyk befragt Walter Armbruster.

Kein einbrechender Tourismus

Vom einbrechenden Tourismus wollen Betreiber und Hiesige nichts wissen und von Schwarzfärberei auch nichts; hier machen alle ihren Job in gewohnt berufener Gastgebermanier. Vieles wird möglich gemacht, was Feriengästen gefallen kann: Fischknusperli, frische Salate, Snacks u.v.m. direkt vor der Wohnwagentür, gepflegtes Drumherum und blitze blanke Duschen und Toiletten, der gepflegte Rasen mit den Freiplätzen, die den Gästen den spektakulären Dauer-Blick auf die Churfirsten bietet. Mit Murgbachschlucht, Kastanienweg und Murgbachfall im Background bietet die Gegend unerschöpflich reiches an Erlebnissen für Familien mit Kindern, Paare, Single und Camping-Wanderer. Das alles ist da. Und wenn Verbände, Vereine und Politiker um mehr Innovationen im Tourismus ringen und rangeln, liegt ein Erfolgsrezept so nahe wie bei der Liaison von Walter und Murg.

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 Hämmern für die Saison: Auch ein kleiner Schraubstock gehört zum Camping-Untensil.

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Jeder Freund und jedes Bier mit jeder Grillwurst dokumentiert: Aufgeschlagene, bildhaft gemachte Camping-Historie von Murg.

März
25

Blog-Werstatt Dyk & Jenni

    • In unserer Blog-Werkstatt sind derzeit drei Blogs auf der Werkbank:
    • Bentley: Ein Hund bloggt
    • Vietnam: Bilder-Tage-Buch als Reiseblog
    • Boller & Fredi: Es macht keinen Sinn, kann aber sinnvoll sein
März
21

Der erste Schritt - das Bike ist da!

Der erste Schritt - das Bike ist da!

Suso Untersander (Suso Bike Walenstadt) erklärt mir das Scott Sub 10. Dieses grüne Teil wird mich am 3. Oktober nach Hanoi begleiten und dann während vier Monaten meine Mobilität in Vietnam, Laos und Kambodscha massgeblich bestimmen.

Dumm nur, funktioniert die Schaltung genau umgekehrt wie bei meinem Scott Scale. Aber so ist das bei einer Nabenschaltung. Dafür überzeugt der Keilriemen-Antrieb und ich habe ja noch Zeit zum Üben.

März
18

03/15 Sicherheit 2015 – solides Wachstum zum Jubiläum

Die «Sicherheit» kann auf eine beinahe 40jährige Geschichte zurückblicken. Es war 1976 als die erste Schweizer Fachmesse für Sicherheit ihre Tore in Zürich öffnete.

März
18

03/15 Sicherheit 2015 – solides Wachstum zum Jubiläum

Beherzt, vorausschauend und umsichtig präsentierten sich in Zürich im Jahre 1976, anlässlich der ersten Schweizer Fachmesse für Sicherheit, eine überschaubare Anzahl von Ausstellern einem höchst interessierten Fachpublikum. Insgesamt 19 Ausgaben und beinahe 40 Jahre später hat sich die «Sicherheit» mit weit über 200 Ausstellern und mehr als 10 000 Besuchern zum wichtigsten Treffpunkt der Branche entwickelt. Unverändert über die ganze Zeit blieben einzig die Attribute, mit denen sich die Messe und damit die Aussteller heute noch auszeichnen: Denn nur dank den beherzten Auftritten, den voraus-schauenden Produkten und Dienstleistungen sowie umsichtiger Planungen ist die «Sicherheit» das geworden, was sie heute ist.

Die Exhibit & More AG (Messeveranstalter, Fällanden) schreibt: «Stolz und voller Vorfreude laden wir herzlich zur 20. Auflage der Schweizer Fachmesse für ‚Fire, Safety & Security‘ nach Zürich. Wir sind zuversichtlich und rechnen für 2015 mit einem leichten Zuwachs an Ausstellungsfläche und auch mit einer Steigerung der Besucherzahlen und folgen damit dem soliden Wachstum der gesamten Sicherheitsbranche.»

Zudem zeigt sich der Messeveranstalter überzeugt, dass die Branche und damit sämtliche Aussteller ihrem Image als eine treibende Kraft der Schweizer Wirtschaft wiederum gerecht werden wird und entsprechend sich das Fachpublikum vom 10. bis 13.  November 2015 ein umfassendes Bild über die Produkte- und Dienstleistungspalette machen kann.

März
18

03/15 CH-Aktuell

Meldungen aus der Schweiz, kurz und bündig.

März
18

03/15 CH-Aktuell

 

Cloud-basierte Kaba Schlösser für die Hotelindustrie

Kaba, Anbieterin von Zutrittskontroll-Lösungen für die Hotelindustrie, hat bei The Cromwell in Las Vegas ein mobiles Zutrittssystem installiert. In allen Hotelzimmern sind Cloud-basierte Kaba Schlösser im operativen Einsatz, die den Gästen alternativ zur klassischen RFID Karte ermöglichen, ihr Zimmer über ihr persönliches Mobiltelefon zu öffnen. Durch die Verwendung von Bluetooth Low Energy werden Apple iOS basierte Smartphones unterstützt.

«Das mobile Zutrittssystem von Kaba basiert auf dem Cloud Service der Sicherheitsfirma Legic Identystems, einer Tochtergesellschaft von Kaba. Zusammen mit dem wegweisenden Kaba Hotelschliesssystem und der Reaktionszeit des Hotelschlosses von weniger als einer Sekunde wird ein vollständig neues und intuitives Gästeerlebnis ermöglicht, das dem einzigartigen «Modern meets Vintage»-Stil des Cromwell mehr als nur gerecht wird», sagt Alastair Cush, Head of Lodging Global Business Development der Kaba Division ADS Americas. Die Mobile Access Lösungen von Kaba arbeiten wahlweise mit verschiedenen Technologien, wie zum Beispiel Bluetooth Low Energy (BLE) oder Near Field Communications (NFC), zusammen. Dies erlaubt den Hotelbetreibern den bedürfnisgerechten Einsatz und die sichere Erteilung und Verwaltung der Zutrittsberechtigungen.

Die Flexibilität der Zutrittslösungen über Mobiltelefone entspricht den modernsten Anforderungen der Gäste. Das Mobilgerät wird zuerst für den online Check-in genutzt und ist während des Hotelaufenthalts der mobile Schlüssel zum Zimmer. Die mobilen Zutrittsberechtigungen werden im Kaba System unter Einsatz der Cloud Lösung Legic IDConnect verschlüsselt, auf das Smartphone des Hotelgastes übertragen und erst im Türschloss des Hotelzimmers entschlüsselt. Dies gewährleistet den sichereren und komfortablen Zutritt zu Zimmern und anderen geschützten Bereichen.

Mit seinen 188 Zimmern und Suiten ist das The Cromwell das einzige eigenständige Boutique-Hotel am Las Vegas Strip. Mit seiner einzigartigen Lage an einem der meistfrequentierten Abschnitten des Las Vegas Strip, der mehr als 20 Millionen Besucher jährlich verzeichnet, beherbergt das luxuriöse Lifestyle Hotel auch ein über 2 700 Quadratmeter grosses Casino, eine Hotelbar, eine Lounge, ein Restaurant von Giada De Laurentiis wie auch einen Strand- und Abendclub von Victor Drai.

Siemens: Campus nimmt Formen an

Siemens stärkt den Entwicklungs- und Produktionsstandort Zug. Auf dem nördlichen Teil des Siemens-Areals entsteht in den nächsten Jahren der neue Büro- und Produktionscampus der Siemens-Division Building Technologies. Das Investitionsvolumen für die Neubauten, Renovationen und die damit verbundenen Massnahmen beläuft sich auf rund 250 Millionen Franken. Nach Architektenworkshops und der Weiterentwicklung des Projekts steht nun fest, wie der neue Campus aussehen wird. Der Start der Bauarbeiten erfolgt Mitte 2016 und der Einzug der Mitarbeitenden in die neuen Gebäude ist ab Herbst 2018 geplant. Am Hauptsitz arbeiten heute rund 2000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung, in der Produktion sowie in Administration, Marketing und Verwaltung. Auch die globale Leitung der Division ist in Zug angesiedelt.

Barrierefreie vandalengeschützte Sprechstellen

Die WS 211V D DA Station und die WS 211V I DA Station sind vandalengeschützte und multifunktionelle Sprechstellen mit drei Piktogrammen, grosser Ruftaste und integriertem Induktionsschleifenmodul für Innen- und Aussenbereiche. Sie punkten mit speziellen Funktionen für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben. Damit entsprechen sie den Anforderungen für Menschen mit Seh- und/oder Hörbeeinträchtigung sowie der Barrierefreiheit im Sinne des Behindertengleichstellungsgrundsatzes. Länderspezifische Beschriftungen und/oder Symbole am Taster sind auf Anfrage erhältlich. Neu wurden die behindertengerechten Sprechstellen mit der Integration einer neuen AFIL (Audiofrequenz-Induktionsschleife) verbessert. Die Verstärkermodulgeneration bietet eine höhere Leistung, eine energieeffiziente und energiesparende Technologie mit geringer Wärmeentwicklung sowie Funktionen wie MLC (Metal Loss Correction) und AGC (Automativ Gain Control) für eine einfache Inbetriebnahme und einen störungsfreien Betrieb. Die im selben Design wie bei der EF 962A Serie gehaltenen LED-Piktogramme lassen sich dank Voreinstellungen in der Intercom Software einfach konfigurieren. www.eotec.ch

Lancom vertreibt in der Schweiz

Lancom Systems, deutscher Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und den öffentlichen Sektor, vertreibt seine Produkte ab sofort auch in der Schweiz über den Value-Add-Distributor Infinigate (Rotkreuz). Damit erhält LANCOM zusätzlichen Zugang zum wachsenden IT-Sicherheitsmarkt und erreicht weitere Systemhäuser mit seinen in Deutschland entwickelten und gefertigten Netzwerkprodukten. Infinigate wird in der Schweiz sowohl die vom deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemäss Common Criteria zertifizierten VPN-Router von LANCOM als auch das Standard-VPN- und Wireless LAN-Portfolio vertreiben. Matthias Brunner, Geschäftsführer von Infinigate (Schweiz) AG ist überzeugt: «Das qualitativ hochwertige und breite Sortiment von LANCOM erlaubt es unseren Partnern, ihren Kunden nachhaltige Gesamtlösungen von WLAN bis hin zur Standortvernetzung eines Herstellers anzubieten. Insbesondere das Lancom Router-Portfolio für die hochsichere Standortvernetzung mit BSI-Zertifikat und die ‚No Backdoor Garantie‘ sind gerade in der heutigen Zeit wichtige Bausteine gegen Hackerangriffe.»

1477 Personen in Hoogan erfasst

Die Sektion Hooliganismus beim Bundesamt für Polizei (fedpol) betreibt seit August 2007 das elektronische Informationssystem Hoogan. Darin werden Daten über Personen aufgenommen, die sich anlässlich von Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben. Konkret dürfen in Hoogan Informationen über Personen erfasst werden, gegen die Ausreisebeschränkungen, Massnahmen nach kantonalem Recht (Rayonverbote, Meldeauflagen und Polizeigewahrsam) oder Stadionverbote verhängt worden sind. Mit diesen Massnahmen sollen gewalttätige und gewaltbereite Risikofans von Sportstadien und deren Umgebung ferngehalten werden. Die Zahlen für die aktuelle Fussball- und Eishockeysaison 2014/2015 liegen nun vor. Seit Ende Juli 2014 wurden im Informationssystem neu 158 Personen erfasst. Gleichzeitig wurden 166 Personen aus dem System gelöscht. Das Total der in Hoogan registrierten Personen beläuft sich per Ende Januar 2015 auf 1477 Personen.

März
17

Lernen, wie das Privatleben geht

Fast tagtäglich, und das 16 Stunden am Tag, stand Gina Meister in ihrem Lokal, im Restaurant «Murg City» am Tresen, in der Küche und der Gaststube. Am 22. März ist Schluss. Sie gönnt sich eine Auszeit.

März
17

Lernen, wie das Privatleben geht

Fast tagtäglich, und das 16 Stunden am Tag, stand Gina Meister in ihrem Lokal, im Restaurant «Murg City» am Tresen, in der Küche und der Gaststube. Am 22. März ist Schluss. Sie gönnt sich eine Auszeit.

«Wer ein kleines Dorfrestaurant wie das «Murg City» erfolgreichen führen will, darf die Arbeits- und Präsenzstunden nicht zählen, den Stundenlohn ausrechnen schon gar nicht», lacht Gina Meister auf die Frage, wie viele Stunden sie in den letzten vier Jahren im ehemaligen Landi-Verkaufslokal im Zentrum von Murg verbracht hat.

Am 3. Dezember 2010, also genau auf das Weihnachtsgeschäft hin, hatte sie ihr Restaurant eröffnet. Und wer den Namen «Murg City» richtig deutet, der kann sich unschwer vorstellen, dass sie ursprünglich ein Steakhouse machen wollte. Die Karte hat sie dann aber schnell geändert als sie merkte, dass ihre Gäste ganz andere Erwartungen hatten.

Dank ihrer Flexibilität und der unbändigen Freude für ihre Gäste da zu sein, hat sich das Lokal zum Dorftreff- und –kulturpunkt gewandelt. Selten, nur ganz selten ist der Stammtisch leer. Bei ihr findet jeder ein ehrliches «Wie gahts dr?» und auch immer einen Gesprächspartner. Gina kennt sie alle, ihre Sorgen und Nöte, ihre Freuden- und Glücksmomente.

«Für ein Grossteil meiner Gäste ist der Stammtisch ein Stück Heimat. Es hat ihnen gefallen, hier zu politisieren, das Geschehen im Dorf zu kommentieren und Neuankömmlinge zu taxieren.» Sie lacht wieder und ergänzt: «Ich bin nun 37 Jahre im Gastgewerbe, aber eine derart offene Gesellschaft gegenüber Fremden habe ich noch nirgends erlebt.»

Doch nun ist Schluss. Gina Meister gönnt sich einen «lauen Lenz». Am Sonntag schliesst sie die Türe zum letzten Mal und reist dann in ihre geliebte Bretagne. Doch was erwartet jemand der vier Jahre fast nur arbeitete von sechs Monaten nichts tun?

«Ich hoffe, dass ich mich eigentlich wieder als Mensch fühlen kann. Ich werde aber wieder lernen müssen, ein Privatleben zu haben. Und wie es danach weiter geht, weiss sie noch nicht. Sie lässt das offen. «Im September werde ich mich dann darum kümmern.»

Gina Meisters Auszeit bedeutet aber nicht das Ende für das beliebte Murger Lokal. Am 3. April wird Irene Kümin-Künzler zusammen mit Familienmitgliedern die Türe wieder öffnen. Im Faltprospekt zur Eröffnung heisst es,  sie werde neben «ein paar Neuerungen» mit einem Monats-Hit «Mist-Chratzerli im Chörbli» starten.

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In ungezählten Stunden hektoliterweise Bier gezapft: Gina Meister, Wirtin im Restaurant «Murg City», gönnt sich eine Auszeit. (Bild Peter Jenni)

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«Uustrinketä» im Restaurant «Murg City» ist am Sonntag, 22. März ab 14 Uhr .

März
10

Durchdachte Gestaltungskraft und intelligenter Feminismus

Fast genau auf den Tag nach einem Jahr trafen sich am Montagabend 24 Mitgliederinnen des Politischen Frauennetzwerkes Sarganserland (PFS) zur 1. Hauptversammlung. Kein Zufall. Der 8. März, Welttag der Frauen, berührt mit seiner historischen Symbolik Frauengenerationen in der ganzen Welt und im Sarganserland.

März
10

Durchdachte Gestaltungskraft und intelligenter Feminismus

Fast genau auf den Tag nach einem Jahr trafen sich am Montagabend 24 Mitgliederinnen des Politischen Frauennetzwerkes Sarganserland (PFS) zur 1. Hauptversammlung. Kein Zufall. Der 8. März, Welttag der Frauen, berührt mit seiner historischen Symbolik Frauengenerationen in der ganzen Welt und im Sarganserland.

In diesem frauen-solidarischen Sinne eröffnete die Präsidentin Irmgard Varga im Bildungszentrum Neu-Schönstatt die Hauptversammlung und betonte gleich anfangs in ihrer Ansprache, dass Netzwerke ein entscheidendes Instrument für den gegenseitigen Austausch, der Vernetzung und damit dem gemeinsamen Engagement sind.

Dass das fürsorglich und ehrgeizig gegründete Netz der Werke noch ein ganz zartes Netzwerk ist, war während der Zusammenkunft nicht zu übersehen. Schnell, sehr schnell kamen die Mitgliederinnen zur Sache.
Die Protokollpunkte, wie Aktions- und Kassenbericht waren in weniger als 30 Minuten transparent und übereinstimmend abgehandelt, um sich den grundlegenden inhaltlichen Fragen des Vereins widmen zu können.

Beharrlich und konstruktiv

Angelehnt an der World Café Tradition berieten die Frauen nach dem formalen Teil über zwei Stunden beharrlich und konstruktiv ringend um jede Idee, Position und Vision, wie und mit welchen Massnahmen, Aktionen, Gesprächen und verschiedensten Veranstaltungsangeboten das enorme Potential ihrer selbst für andere Frauen in der Region, vor Ort, in der Nachbarschaft, in der Arbeit und im Hobby multipliziert und flächendeckend genutzt werden kann.
«Frauenthemen scheinen für viele immer das gleiche zu sein.», betont die 22-jährige Fiona Schlumpf, die damit dem Nagel auf den Kopf trifft, denn gerade diesen Blickwinkel auf Frau wollen die Mitgliederinnen des Vereins verändern, der gegenwärtig herausfordernden Zeit anpassen und sie komplexer gestalten.

«Frauen sind doch heutzutage viel selbstbewusster, sie stehen ihren Mann an den verschiedensten Fronten im Alltag und meistern für Familie und Beruf sehr viel. Ohne Austausch, ohne Miteinander könne der Eindruck entstehen, man sei allein,» sagt die 72jährige Margrit Stäheli, die lächelnd ergänzt: «Ich habe keine Kinder und war nie verheiratet, bin aber deshalb nicht allein.»

Die Verwirklichung der Frau. Wo beginnt sie, wie schaut sie aus und welche Erwartungen hegt sie?

Frauen gluschtig machen
Der PFS schafft in diesem anspruchsvollen Sinne seit nunmehr 12 Monaten die Basis, die Vereinsstrukturen, die konkreter entwickelt und stabilisiert werden sollen. Mit durchdachter Methodik.
Aus fünf Themenkomplexen, unter anderem «Wie können möglichst viele Frauen gluschtig gemacht werden?» filterten die Akteurinnen die Fragen, die in ihrer substantiellen Tiefe und damit anwärterischer Tragweite die zukünftigen qualitativen und quantitativen Gestaltungsfragen des PFS bestimmen werden:

Wie können Frauen fit gemacht werden für Ämter? Und was erwartet Frau, wenn sie im Amt ankommt? Wird Frau verheizt, wenn sie eine politische Funktion übernimmt? Wie sind die expliziten Besonderheiten der Frau auf dem Land und der Frau in der Stadt zu wahren und zu fördern? Wie kann eine produktive Vernetzung mit Wirtschaftsfrauen erfolgen? Was sind wir PFS-Frauen? Was stellen wir dar? Wie können junge Frauen für PFS-Themen begeistert werden und last but not least gehören Mode - und Dress for success Themen selbstverständlich auch zu einem politischen Frauen-Verein dazu.

Das Fazit der PFS-Frauen nach einem Jahr: Zuhören, gestalten, kommunizieren und sensibilisieren, das Netzwerk kontinuierlich stärken und dem Handlungsbedarf in die Augen schauen.

Mediale Aktionen
Mit medialen Aktionen wird der PFS ein verstärktes Bewusstsein für Frauenthemen schaffen, die Öffentlichkeit mobilisieren und Lösungen anbieten.

Zu den aller ersten Aktivitäten des PFS gehörte der sich mittlerweile bewährte "Stammtisch“, bei dem unter anderem Persönlichkeiten zu kritischen oder alltäglichen Themen Stellung bezogen und auch persönliche Einblicke in ihr Berufs- und Privatleben gaben.

In gleicher Manier wird am 7. Mai 2015, ab 19.30 Uhr, im Restaurant „Krone“ eine Folgeveranstaltung angeboten. Kontakte, Fragen und Vorschläge können unmittelbar an die Präsidentin Astrid Varga  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesendet werden.

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Erste Hauptversammlung des Politischen Frauennetzwerkes Sarganserland (PFS): Nach den Traktanden ging es inhaltlich zur Sache.  (Bild Marlies Dyk)

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Margrit Stäheli (rechts): «Ich möchte, dass alle Frauen glücklich sind.»

März
06

Suso-Bikes aller Couleur radeln zur Frühlingsausstellung auf

Sie sind ganz heiss darauf, an ihrem grossen Tag, inmitten des beginnenden Frühlings so richtig in Szene gesetzt zu werden. Auf der alljährlichen Frühlingsausstellung geben Suso-Bikes ehrgeizig alles. Sie wollen raus. Raus auf die Strasse, auf  den Trail, auf die Spur zu ihren neuen Besitzern.

März
06

Suso-Bikes aller Couleur radeln zur Frühlingsausstellung auf

Sie sind ganz heiss darauf, an ihrem grossen Tag, inmitten des beginnenden Frühlings so richtig in Szene gesetzt zu werden. Auf der alljährlichen Frühlingsausstellung geben Suso-Bikes ehrgeizig alles. Sie wollen raus. Raus auf die Strasse, auf  den Trail, auf die Spur zu ihren neuen Besitzern.

So kennt man sie: Sportlich, stylisch, sicher, wandel- und variierbar und technisch vom Feinsten. Ob für Extrem-Mountain-Biker, E-Biker, Kids, Senioren oder Otto-Normal-Strampler:  Suso’s Bikes halten, was sie versprechen. Allen wollen sie Spass und Freude an der Mobilität bereiten.

Wenige Tage vor ihrem 2015er runway, der am 14. und 15. März von 10 bis 16 Uhr in der Churfirsten Garage Raschle stattfindet, wird alles getan, damit die Suso-Fahrräder die Aufmerksamkeit bekommen, für die Suso Untersander mit seinem Werkstattleiter Walter Nüesch und seiner Frau Ines in Biker-Manier ehrgeizig und authentisch mit dem Herzen alles  fahrradmässige getan hat. Und natürlich gehört auch der Euro mit dazu. Die Eurorabatte in der Höhe von 10 bis 15 Prozent können sich sehen lassen und machen die Hightech-Bikes so günstig wie nie.

Wer leidenschaftlich oder aus praktikablen Gründen, aufgrund sportlichen Leistungs-Begehren Fahrrad, Velo, Bike fährt; im beschaulichen Nebeneinander, in der Renn-Gruppe, mit seiner Ehefrau oder Liebsten oder mit der Familie ist mit dem Suso-Produkt und Service in ausnahmsloser jeder individuellen und modifizierten Hinsicht bestens begleitet.

«Ohne unsere Velo-Stars», so der Chef des Hauses, «wären wir natürlich an diesen beiden Tagen ohne Freude. Wir präsentieren für unsere Kunden und für die, die es werden wollen, die absoluten technischen Velo-Highlights sowie allen Zubehör, wie modische Bekleidung, Helme, Schuhe, Reifen. Wir haben die Bikes aus ihren Verpackungen, aus dem Lager und aus dem Schaufenster geholt, sie gestylt, poliert, geölt und alle Spots auf sie gerichtet.»
Ebenfalls ins Scheinwerferlicht stellen wird sich René Zimmermann, bekannt als MTB- und Cycling-Guide Tourero. Er liefert Stoff und Tourenträume aus seinem aktuellen Programm.

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Auch die Kleinen kommen auf ihre Rechnung: Suso-Bike Frühlingsausstellung am 14. und 15. März zusammen mit und in der Churfirsten-Garage Raschle an der Sarganserstrasse 40, Walenstadt. (Bild Peter Jenni)

Feb.
26

Zu Gast bei Sam Wenger. Das Porträt

Er ist jung, gutaussehend, weiss sich durchzusetzen ohne arrogant zu wirken und er führt ein Team von 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Sam Wenger. Mit seinen 25 Jahren ist er einer der jüngsten Hoteldirektoren der Schweiz, aber vor allem ist er eines: Gastgeber.

Feb.
26

Zu Gast bei Sam Wenger. Das Porträt

Zu Gast bei Sam Wenger. Das Porträt

Er ist jung, gutaussehend, weiss sich durchzusetzen ohne arrogant zu wirken und er führt ein Team von 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Sam Wenger. Mit seinen 25 Jahren ist er einer der jüngsten Hoteldirektoren der Schweiz, aber vor allem ist er eines: Gastgeber.

Wir sitzen in der Sagibeiz in Murg. Mir gegenüber ein junger Mann, fast würde man meinen, er sei ein eben der Hotelfachschule entsprungener Praktikant. Doch der gepflegte Ausdruck, der klare Blick, seine gradlinigen Aussagen, ruhig und überlegt seine Antworten, vermitteln ein anderes Bild: Mir gegenüber sitzt der neue Direktor des Lofthotels und der Sagibeiz in Murg.

Er lacht, ein frisches unbekümmertes Lachen, als ich ihn nach seinen schulischen Leistungen befrage. «Ich war immer ein schlechter Schüler, aber» und jetzt leuchten seine Augen, «als ich mit 15 Jahren in die Lehre als Restaurationsfachmann kam, änderte sich alles.» Von nun an war der in Zürich geborene Sam Wenger immer ganz vorne, immer top in den Leistungen und Prüfungen. Er arbeitete nach der Ausbildung an exklusiven Adressen wie dem Hotel Widder (Zürich), baute in Südafrika in einem Campus die gesamte Gastronomie auf, und ihm war von Beginn der Ausbildung an klar: Als Gastgeber würde er seine Rolle finden.

Er wollte aber auch die andere Seite der Gastronomie, die Lieferanten, kennen lernen und absolvierte ein Praktikum bei Unilever. Die Hotelfachschule, sein erstes grosses Ziel, das er schon zu Beginn seiner Ausbildung festgelegt hatte, schloss er mit Bravour im Dezember 2011 als eidg. dipl. Hôtelier und Restaurateur HF ab. Danach führte ihn sein Weg in den Flughafen Zürich als Supervisor für alle Swiss Lounges.

«Die vielen unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, die hohen Ansprüche der Firstclass-Gäste und das Führen der Mitarbeiter sagten mir zu,» erinnert er sich. Doch nach einem Jahr war ihm klar, dass ihm die Masse, auch wenn sie qualitativ hochstehend war, nicht wirklich befriedigte. Er suchte eine Herausforderung, bei der Qualität und Individualität vor der Masse stehen.

So war es ein fast logischer Schritt, dass er in die Sagibeiz fand. Zuerst, im Mai 2013, als Leiter Gastronomie, ist er nun seit August Lofthotel-, Sagibeiz- und Sagisteg-Direktor. In diesem Umfeld kann er Gastgeber sein, aber er kann auch gestalten und sich aktiv in den weiteren Auf- und Ausbau dieser innovativen Gastro-Betriebe einbringen.

Seine ganze Erscheinung, seine Art sich zu kleiden, sein selbstbewusstes Auftreten, sein Wunsch zu führen, zu arrangieren und sich einzubringen lässt die Frage aufkommen, ist Sam Wenger ein Selbstdarsteller? Wieder lacht er herzhaft und antwortet kurz und klar: «Der Gast steht im Vordergrund….! Und damit der Gast sich bei uns wohl fühlt, brauche ich ein Team, das ich nach dem Grundsatz „Leading by example“ führe. Dabei muss ich ab und an auch korrigierend eingreifen.» Er legt eine kurze Pause ein und fährt dann fort: «Ich führe mit einer klaren Linie, will aber weder dominant oder arrogant auftreten; ich bin nur ein Rädchen von vielen! Die Mitarbeiter kennen die Ziele und wenn es einem Mitarbeiter an einem Tag nicht gut geht, dann nehme ich ihn beiseite, spreche mit ihm und versuche so Einfluss auf Leistung und Wohlbefinden zu nehmen.»

Das lockere Ambiente, das Design, die Gästevielfalt (vom durstigen Wanderer über den anspruchsvollen Hotelgast bis zum Gourmet-Diner) und die frische und regional ausgerichtete Küche der Sagibeiz haben ihm von Beginn an zugesagt. Aber auch die Einzigartigkeit des Lofthotels faszinieren ihn. In dieser Umgebung will er Gastgeber sein und gestalten. Und wenn man davon ausgeht, dass ein guter Gastgeber einen ähnlichen Reifeprozess durchmacht wie eine guter Wein, so darf man von Sam Wenger noch einiges erwarten.

Legende zu den Bildern Sam Wenger: Hoteldirektor (unten), aber vor allem Gastgeber in der warmen und lockeren Atmosphäre der Sagibeiz (oben).

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Feb.
26

Himmel, Schwein und Zwirn

Mit wenigen Monaten vor 90 ist Hector Bertschi ein so empirisch begnadeter und uriger Zeitgenosse, dass man an diesem vielseitig interessierten und fidelen «Herr der Schweine» in Unterterzen nicht vorbei kommt. Allerdings nicht ganz ohne Glück, denn immer ist der Eigner der Casa Grunz nicht in Unterterzen.

Feb.
26

Himmel, Schwein und Zwirn

Himmel, Schwein und Zwirn

Mit wenigen Monaten vor 90 ist Hector Bertschi ein so empirisch begnadeter und uriger Zeitgenosse, dass man an diesem vielseitig interessierten und fidelen «Herr der Schweine» in Unterterzen nicht vorbei kommt. Allerdings nicht ganz ohne Glück, denn immer ist der Eigner der Casa Grunz nicht in Unterterzen.

Feb.
24

Illegaler Einstieg über die Videokamera

IT-Sicherheit ist auch ein Thema für Klein- und Mittelbetriebe. Die Angreifer werden fortwährend intelligenter und nutzen Peripherie-Geräte, wie ans Internet angeschlossene Drucker, Video-Kameras, Smartphones oder Fernseher, um illegal an geschützte Daten zu kommen.

Feb.
22

Ein Spass der besonderen Art: Snowbiken in Flumserberg

Mountainbiken gilt ja nicht gerade als Wintersportart. Dass es trotzdem Spass macht, mit dem Downhill-Fahrrad über schneebedeckte Pisten zu rasen, konnte am Freitagabend in den Flumserbergen beobachtet werden.

Feb.
22

Ein Spass der besonderen Art: Snowbiken in Flumserberg

Mountainbiken gilt ja nicht gerade als Wintersportart. Dass es trotzdem Spass macht, mit dem Downhill-Fahrrad über schneebedeckte Pisten zu rasen, konnte am Freitagabend in den Flumserbergen beobachtet werden.

Kurz vor 19 Uhr. Es ist dunkel, aber auf dem Parkplatz Tannenheim herrscht emsiges Treiben: Mountainbikes werden ausgeladen, Protektoren und Helme übergezogen. Es wird gelacht und die Vorfreude auf den nächtlichen Ritt, mit dem Stahlesel die schneebedeckte Schlittelpiste zu befahren, ist förmlich spürbar.

Es waren rund 120 Mountainbiker, darunter auch ein paar wagemutige Frauen, die sich am Freitagabend zum Snowbiken auf der 3 km langen, beleuchteten Schlittelpiste von der Prodalp nach Tannenheim trafen.  Die Stimmung war ausgelassen; es ging ja nur um den Spass an der Freud`, keine Zeitmessung und keine Wertung. Am Ende – jeder konnte so viele Fahrten absolvieren wie er wollte – stand Après-Bike in der «Sonderbar» auf dem Programm.

«Wir zählten bei der ersten Durchführung, das war im letzten Jahr, rund 350 Fahrten», erklärte Katja Rupf von den Bergbahnen Flumserberg AG. Am liebsten wäre die passionierte Downhillerin gleich selbst aufs Bike gehüpft, doch als Organisatorin hatte sie andere Aufgaben zu bewältigen.

Die Piste präsentierte sich bei den ersten Fahrten in einem optimalen Zustand. Infolge der doch eher warmen Temperaturen wurde sie mit zunehmender Dauer tiefer und tiefer, und manch einer der waghalsigen Sportler kam nach Luft ringend unten an.

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Kurz nach dem Start auf der Prodalp: Drei Kilometer bestens präparierte Schneepiste wartet auf die Biker. (Bild Peter Jenni)

Feb.
18

Foto-Tagebuch einer Reise

Foto-Tagebuch einer Reise

Vom 3. Oktober 2015 bis 22. Januar 2016 bin ich mit dem Fahrrad in Vietnam, Laos und Kambodscha unterwegs. Der Indochina-Blog ist ein Foto-Tagebuch und wird nur mit dem Handy geführt.

Feb.
05

Regierungsrätlicher Nachteinsatz im Spital Walenstadt

Im Rahmen ihres Präsidialjahr-Mottos «Nachtein – nachtaus wirken, damit tagein – tagaus alles funktioniert» besuchte Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann zusammen mit Willi Haag und Martin Klöti am frühen Donnerstagmorgen das Spital Walenstadt.

Feb.
05

Regierungsrätlicher Nachteinsatz im Spital Walenstadt

Im Rahmen ihres Präsidialjahr-Mottos «Nachtein – nachtaus wirken, damit tagein – tagaus alles funktioniert» besuchte Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann zusammen mit Willi Haag und Martin Klöti am frühen Donnerstagmorgen das Spital Walenstadt.

Es ist Donnerstag, kurz vor zwei Uhr morgens. Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann (Vorsteherin des Gesundheitsdepartementes) betritt zusammen mit ihren Kollegen Willli Haag (Vorsteher des Baudepartementes) und Martin Klöti (Vorsteher des Departementes des Innern) das Spital Walenstadt. Sie hat für ihr Präsidialjahr das Motto «Nachtein – nachtaus, damit tagein – tagaus alles funktioniert» gewählt. Mit diesem Leitspruch sollen diejenigen Menschen, die in der Nacht arbeiten, in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. «Ihre Dienstleistungen stellen sicher, dass wir rund um die Uhr gut versorgt sind», erklärt Hanselmann und drückt damit die Wertschätzung der Regierung gegenüber den Nachtdienst leistenden Menschen im Kanton St.Gallen aus.

Drei Regierungsräte
Nachdem sie bereits eine Nacht bei der Polizei und in den Werkhöfen verbracht hatte, galt die Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag dem Bereich Gesundheitsversorgung. Um 20 Uhr ging es für die drei Regierungsräte und ihre Gefolge im Kantonsspital in St.Gallen los. Es folgte ein Besuch im Spital Grabs. Der Abschluss machte das Spital Walenstadt mit der Besichtigung der Akutgeriatrie, der Notfall- und der Gebärabteilung.

Doch was bedeutet Nachtdienst für die Arbeitenden in der Gesundheitsversorgung eigentlich? Birgit Schwenk, Chefärztin Geriatrie in der Spitalregion Rheintal, Werdenberg, Sarganserland (RWS) erklärt stellvertretend: «Beim Nachtdienst herrscht immer auch eine gewisse Spannung. Man ist gerade als Arzt oder Ärztin auf sich alleine gestellt und muss schnell entscheiden. Zudem herrscht eine gewisse Unsicherheit, was denn die Nacht so bringt.»

Es kommt anders
Dies bestätigt auch die ärztliche Leiterin der Notfallstation, Caroline Cicin-Sain: Es gebe zwar Tage, da könne man davon ausgehen, dass mehr passiere als an anderen Tagen, zum Beispiel wenn ein grosses Fest angesagt ist. Doch vielfach kommt es doch anders und die Notfallstation wird dann stark frequentiert, wenn in der Region gar nichts los ist.

Gut angenommen wird die Gebärabteilung im Spital Walenstadt. «In den letzten Jahren stieg die Zahl der Geburten kontinuierlich an. 2014 waren es 359», freut sich Claudia Gredig, diplomierte Hebamme und seit 14 Jahren in Walenstadt. In ihrem ersten Jahr waren es 219 Geburten. Dieser Anstieg zeigt, wie beliebt die Stadtner Gebärabteilung ist. Aber auch die Akutgeriatrie ist gut belegt. Die heute 12 Betten werden im April auf 20 Betten aufgestockt. Dies obwohl die Aufenthaltsdauer in den letzten Jahren von durchschnittlich vier Wochen auf zwei Wochen gesunken ist.

Kostendruck
Zurückzuführen sei dies auf den Kostendruck seitens der Krankenkassen, erklärt Birgit Schwenk und Heidi Hanselmann ergänzt: «Aber auch die Abläufe sind viel besser als früher.» Sie spricht damit die frühzeitige und vorausschauende Planung an, welche Institution ein Patient nach dem Aufenthalt in der Akutgeriatrie übernehmen kann. Hanselmann lobt aber auch die gelungene Zusammenarbeit in der Spitalregion, nicht nur in der Geriatrie sondern im allgemeinen.

Kurz vor vier Uhr morgens neigt sich der Besuch dem Ende zu. Im Spital Walenstadt geht eine ruhige Nacht vorbei. Mit dem Abschied der regierungsrätlichen Delegation bleibt die Gewissheit, dass das Engagement aller Nachtarbeiterinnen und Nachtarbeiter nicht nur von der Regierung geschätzt und verdankt wird, sondern dass mit ihrem Wirken in der Nacht für alle St.Galler tagein – tagaus gesorgt wird.

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Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann: «Für das Engagement und den Einsatz nachtein – nachtaus möchte ich mich bedanken.»

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Mal wieder ein Nachteinsatz: Dr. med. Birgit Schwenk, Chefärztin Geriatrie.
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Arbeiten in der Nacht: Susanne Wyss-Aggler, Fachbereich Pflege auf der Notfallstation.

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Nachtschicht: Susanne Schmid und Constantin Tambormino vor der Interdisziplinären Überwachungsstation (IMC)
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Dr. med. Caroline Cicin-Sain erklärt der regierungsrätlichen Delegation im Spital Walenstadt die nächtlichen Abläufe in der Notaufnahme (von links): Martin Klöti, Heidi Hanselmann und Willi Haag. (Bilder Peter Jenni)

Feb.
03

SwissFoodScienceMeeting SFSM

SwissFoodScienceMeeting SFSM

Konzept, Design, Joomla-Implementation

http://www.foodsciencemeeting.ch

Feb.
01

Mitreissende Unterhaltung aus Murg

Wenn drei Generationen mit «Berta» turnerisch durch die Schweiz düsen und der TV Murg die Geschichte erzählt, dann steht mitreissende Unterhaltung und Klamauk auf dem Programm.

Feb.
01

Mitreissende Unterhaltung aus Murg

Wenn drei Generationen mit «Berta» turnerisch durch die Schweiz düsen und der TV Murg die Geschichte erzählt, dann steht mitreissende Unterhaltung und Klamauk auf dem Programm.

Natürlich, der «grosse Kanton» durfte auf der Schweizer Reise des TV Murg ebenso wenig fehlen wie das Tessin, das Wallis oder Zürich. Und wenn das Motto dann noch «Kantönligeist» heisst, dann sind Überraschungen, turnerische Höhepunkte und Sketches, die die Lachmuskeln strapazieren, vorprogrammiert.

Fulminantes Programm

Das diesjährige Turnerkränzli des TV Murg konnte am Wochenende mit den unterschiedlichsten Darbietungen und mit einem wohltuende Bezug zur Aktualität («Atemlos», «Mein Herz das brennt» und «En Kafi am Pischterrand» das zahlreich aufmarschierte Publikum begeistern und auf eine gelungen Reise durch die Schweiz mitnehmen.

Auf den Weg machte sich die Murger Turnerfamilie mit dem VW-Bus «Berta», der mal schnurrend mal stotternd die Sketchgruppe durch den Abend führte. Was eigentlich direkt in die Sommer-Residenz am Klöntalersee hätte enden sollen, wurde zu einem fulminanten abendfüllenden Programm mit einem Thurgauer Abschleppdienst, zehn kleinen Appenzellern, der Bündner Jagd und dem Bellla Ticino. Die Reise führte aber auch an und über den Zoll, auf einen verregneten Camping-Platz und zur Wimmet ins Wallis. Nach den Bernoberländer Giele durfte die verruchte Zürcher Langstrasse gewiss nicht fehlen, bevor die Reisegruppe nach einem Besuch der techno-bum-bum Streetparade endlich zu den wohlverdienten Ferien ins Klöntal fand.

Akteure und ihre Leiter

MuKi und KiTu-Riege (Sarina Bertsch), Jugendriege Knaben klein (Sepp Cardano, Andreas Gienuth, Rolf Gubser), Aktivriege (Simona Gienuth, Simona Mattle, Adrian Pfiffner, Stefan Zeller), Damenriege (Tiziana Cardano, Michèle Peter), Jugendriege Mädchen klein (Tiziana Cardano, Simona Gienuth, Jasmin Wildhaber), Jugendriege gross (Sepp Cardano, Michèle Peter), Frauenriege (Rita Kühne, Sandra Schneider), Aktivriege Barren (Andreas Gienuth, Fabio Gienuth), Aktivriege Gymnastik (Simona Gienuth, Simona Mattle), Männerriege (Hanspeter Zeller) und Sketchgruppe (Michèle Peter, Esther Peter, Ralf Gmür und Sepp Lenherr)

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Jan.
29

01-02/15 Unzureichende Bekämpfung des gewerbsmässigen Menschenschmuggels

Die Bekämpfung des gewerbsmässigen Menschenschmuggels in der Schweiz ist trotz positiven Entwicklungen unzureichend und muss verbessert werden.

Jan.
29

01-02/15 Unzureichende Bekämpfung des gewerbsmässigen Menschenschmuggels

Der Bericht «Gewerbsmässiger Menschenschmuggel und die Schweiz» der Geschäftsstelle der Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel (KSMM) gibt einen umfassenden Überblick über das Delikt und zeigt dessen Bezüge zur Schweiz auf. Er beschreibt detailliert die Vorgehensweisen, zeigt Schleusungsrouten nach Europa auf und berichtet über Schleppernetzwerke. Gleichzeitig benennt er Defizite bei der Bekämpfung und mögliche Optimierungsmassnahmen.

Aus dem Bericht geht hervor, dass Menschenschmuggler meist in losen Netzwerken organisiert sind, die aus kleineren Gruppen bestehen und sich durch ein hohes Mass an Flexibilität und Mobilität auszeichnen. Die Schleusergruppierungen sind international sehr gut vernetzt und verfügen über eine komplexe Arbeitsteilung. Die Schlepper selber bleiben dabei zunehmend im Hintergrund.

Bevorzugte Schleusungen

Schleusungen in die Schweiz und in andere europäische Zielländer werden immer häufiger mit immer besser gefälschten Dokumenten durchgeführt, um den Behörden die legale Einreise oder den legalen Aufenthalt der migrierenden Person vorzutäuschen. In Südost- und Osteuropa werden beispielsweise Werkstätten betrieben, in denen die verschiedensten Dokumente fast aller Schengen-Staaten gefälscht werden.

Die Routen, entlang denen die irregulär Migrierenden geschleust werden, ändern sich häufig. Meistens werden die Migranten auf dem Landweg entlang von verschiedenen Routen durch die Balkanstaaten in die Schweiz geschleppt. Die Einreise in die Schweiz findet meist im Strassen- und Bahnverkehr über die Schengen-Binnengrenzen im Süden, Südwesten oder Osten statt.

Die Schleusergruppierungen selber weisen häufig ethnische Verbindungen zu den Personen auf, die sie schleppen. In der Schweiz sind aktuell primär kriminelle ethnisch-albanische sowie syrische und im geringeren Masse eritreische Tätergruppierungen, aber auch Gruppierungen aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus China, Afrika und Sri Lanka aktiv in den gewerbsmässigen Menschenschmuggel involviert.

Defizite und Lösungsansätze

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen analysiert der Bericht die Defizite, die bei der Bekämpfung von Menschenschmuggel in der Schweiz noch immer bestehen. Menschenschmuggel ist ein Kontrolldelikt, dessen Feststellung ein Tätigwerden seitens der Strafverfolgungsbehörden erfordert. Die kleine Anzahl der tatsächlich ermittelten Menschenschmuggel-Fälle ist jedoch ein Hinweis darauf, dass dem Phänomen nicht genügend Priorität eingeräumt wird und/oder die notwendigen Spezialkenntnisse fehlen.
Die Tätergruppierungen wissen die Mängel in der Kriminalitätsbekämpfung und die bestehenden Unklarheiten bei den behördlichen Zuständigkeiten gezielt für ihre Schleusungsaktivitäten geschickt auszunützen. Als Lösungsansätze bei der Bekämpfung der Täternetzwerke nennt der Bericht unter anderem die gezielte und konsequente Ausbildung und Benennung von Spezialisten bei Polizei und Justiz, die Zuweisung von Ermittlungen an die Kriminalpolizei, die konsequente Verwertung von Ermittlungshinweisen, die Einführung einer fakultativen Bundeskompetenz bei der Strafverfolgung und die gezielte Befragung von Asylsuchenden zur Gewinnung von Informationen über Menschenschmuggler.

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Zoll in Oberriet: Die Einreise in die Schweiz findet meist im Strassen- und Bahnverkehr über die Schengen-Binnengrenzen im Süden, Südwesten oder Osten statt. Bild Peter Jenni)

Jan.
28

01-02/15 CH-Aktuell

Meldungen aus der Schweiz, kurz und bündig.

Jan.
28

01-02/15 CH-Aktuell

Erneut Rekordumsatz

Die Bossard Gruppe (Zug) erzielte im Geschäftsjahr 2014 erneut einen Rekordumsatz. Trotz eines in der zweiten Jahreshälfte schwierigeren Marktumfelds in Europa erhöhten sich die Einnahmen um 1,9 Prozent auf 621,3 Mio. CHF (+3,1 Prozent in Lokalwährung). Die gezielte Aufbauarbeit der vergangenen Jahre zahlt sich offenkundig aus: Bossard erwirtschaftete in den meisten europäischen Absatzmärkten ein substanzielles Umsatzplus. Auch im Asien-Geschäft zeichnet sich das Unternehmen durch bemerkenswerte Fortschritte aus. Mit Gegenwind hatte Bossard erwartungsgemäss in Amerika zu kämpfen. Doch sind hier gute Voraussetzungen für eine Nachfrage-Belebung gegeben.
So wurde die Akquisition von Aero-Space Southwest, Inc. zum Abschluss gebracht. Die im November 2014 angekündigte Übernahme des US-Anbieters, der über ein hochwertiges Produktportfolio in der Verbindungstechnik verfügt, wurde Anfang Januar vollzogen worden. Aero-Space Southwest, Inc. ist im Familienbesitz gross geworden und hat sich als Anbieter in verschiedenen Industriezweigen wie Elektronik, Telekom, Luftfahrt und im Medizinalbereich etabliert. Für diese und weitere Branchen verfügt der US-Zulieferer über eine breite Palette von Befestigungslösungen und elektrischer Komponenten. Das Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von 44 Mio. USD. www.bossard.com

Ideale Dome-Kamera für jeden Blickwinkel

Die G-Cam/EPTC-2260 ist eine Full HD 1080p fernzusteuernde Schwenk/Neige/Zoom-IP-Dome-Kamera aus Geutebrücks G-Cam/E-Serie – und das optimale Einstiegsmodell in die Welt der rein digitalen Videoüberwachungstechnik. Die langsam schwenkende und gegen Vandalismus geschützte Kamera ist für den Einsatz im Aussenbereich konzipiert, lässt sich problemlos in alle digitale Aufzeichnungssysteme von Geutebrück integrieren und bietet ein für ihre Klasse ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Dome-Kamera ist durch ihre Bauart nicht für einen permanenten Schwenk/Neige-Einsatz ausgelegt, doch kann sie wenige ausgewählte Blickwinkel tagesabhängig erfassen. Mit einer Bildrate von bis zu 30 fps bei einer H.264 Übertragung und in Verbindung mit dem 1/2,7“-CMOS Bildsensor mit progressiver Abtastung werden alle Details im Bild optimal erfasst. Das ermöglicht eine lückenlose und professionelle Videoüberwachung. Neben einer lokalen Spannungsversorgung bietet die Kamera auch die Möglichkeit zur dezentralen Spannungsversorgung über PoE – für eine grösstmögliche Flexibilität bei der Installation. www.eotec.ch

Höherer Umsatz und Auszeichnung

Siemens Schweiz kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Die von der Regionalgesellschaft verantworteten Geschäftseinheiten steigerten den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 1,306 Mrd. Schweizer Franken. Der Auftragseingang reduzierte sich im Vergleich zum sehr starken Vorjahr um 3 Prozent auf 1,272 Mrd. Schweizer Franken.  «Zum höheren Umsatzergebnis haben erfreulicherweise praktisch alle Geschäftseinheiten beigetragen», erklärt CEO Siegfried Gerlach. Siemens Schweiz ist in allen Landesteilen präsent und koordiniert die Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten von Zürich aus. «Eine starke Marktpräsenz haben wir insbesondere in den Bereichen Gebäudetechnik, Industrieautomatisierung, Bahnsicherungssysteme sowie Energie- und Medizintechnik», so Gerlach weiter. Ende September 2014 beschäftigten die von Siemens Schweiz verantworteten Geschäftseinheiten insgesamt 3158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr: 3184). Der Auftragseingang der gesamten Siemens Schweiz AG (Regionalgesellschaft und Stammhaus Building Technologies, Zug) beträgt 2,098 Mrd. Franken (im Vorjahr: 2,129 Mrd. Franken); der Umsatz liegt bei 2,053 Mrd. Franken (2,210 Mrd. Franken). Diese Kennzahlen schliessen die vom Schweizer Stammhaus der Siemens-Division Building Technologies getätigten Lieferungen ins Ausland ein.
Die Analystenfirma Frost & Sullivan hat der in Zug ansässigen Siemens-Division Building Technologies (BT) den Award «2014 European Building Technologies Company of the Year» verliehen. Die Analysten heben hervor, dass die Gebäudetechniksparte von Siemens mit ihren Lösungen und Dienstleistungen rund um das Gebäudemanagement Desigo einen substanziellen Marktanteil belegt. www.siemens.ch

Franke setzt auf Videoüberwachung von Securiton

Unweit der tschechischen Hauptstadt Prag hat DB Schenker Logistics ein grosses, neues Logistikzentrum gebaut. Die hochmoderne Lagerhalle und das grosse Bürogebäude bieten die gesamte Palette an Logistikdienstleistungen. Das Sicherheitssystem ist für höchste Anforderungen ausgelegt. Dazu gehört das redundante, modulare Brandmeldesystem SecuriFire von Securiton. Das Verteilzentrum umfasst eine 8000 Quadratmeter grosse Halle mit 92 Ladetoren, darunter sechs für besonders grosse, sogenannte Jumbo-Auflieger, sowie ein 4700 Quadratmetergrosses Bürogebäude. Der Neubau bietet für die rund 320 Mitarbeitenden Ruhezonen, ein Café sowie eine Kantine. Dem tschechischen Unternehmen Tribase Networks s.r.o., autorisierter Partner von Securiton, gelang es Anfang 2013, den Zuschlag für die Installation eines SecuriFire-Brandmeldesystems zu erhalten. Das System ist die ideale Sicherheitslösung für derart grosse Bauvorhaben. 

«ProSecurity – Die Securitas Gruppe» www.securiton.ch

Kaba forciert Innovationen

Die Kaba Gruppe ging am Capital Market Day von Mitte November vertieft auf Investitionen in Innovation und Märkte ein. Im Mittelpunkt standen Marktentwicklungen und Produktinnovationen im Bereich Access + Data Systems (ADS) generell sowie die Division ADS Americas im Besonderen.

Im Rahmen des laufenden Investitionszyklus investiert die global tätige Kaba Gruppe auch im laufenden Geschäftsjahr 2014/2015 verstärkt in Märkte, Produktinnovationen und Infrastruktur. Diese Investitionen bilden die Grundlage zur Erreichung der Mittelfristziele von 18 Prozent EBITDA-Marge bei einem angestrebten organischen Wachstum von fünf bis sechs Prozent. Ein Schwerpunkt lag auf den Innovationstätigkeiten von Kaba. Neben einem Überblick präsentiert das Unternehmen die aktuellsten Entwicklungen im Bereich Mobile Access Solutions sowie die neuen Produktionsanlagen für den schweizerischen Modularzylinder. Zudem wurde ein vertiefter Einblick in die Division ADS Americas gegeben. Diese Division gehört unter anderem zu den führenden Anbietern von Hotelschliesssystemen, Drucktasten- und Hochsicherheitsschlössern und verfügt über Standorte in Kanada, Brasilien, den USA und in Mexiko. ADS Americas erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 mit über 1‘000 Mitarbeitenden einen konsolidierten Umsatz von 237.9 Mio. Schweizer Franken oder 22 Prozent des Gruppenumsatzes und erreichte ein organisches Wachstum von 5,2 Prozent und eine starke EBITDA-Marge von 29,6 Prozent. In den vergangenen Monaten hat ADS Americas ihr Produktportfolio in Nordamerika sowie ihre Präsenz im Wachstumsmarkt Brasilien durch gezielte Akquisitionen erfolgreich ausgebaut. Es bleibt erklärtes Ziel der Division, die Marktposition durch Investitionen in Märkte und Produkte weiter zu stärken und ihre hohe Profitabilität beizubehalten. www.kaba.ch

Nur eine Karte: «SwissPass»

Die Schweizer Bergbahnen spannen mit Schweizer Verkehrsbetrieben zusammen. Ab der kommenden Wintersaison wird es möglich sein, mit einer einzigen Karte und ohne je an einer Kasse anzustehen, den Zug, den Bus und die Bergbahn zu benutzen. Diese Karte heisst «SwissPass» und wird von Schweizer Bergbahnen und den Schweizer Verkehrsbetrieben per 1. August 2015 eingeführt. Ab nächster Wintersaison wird man nun damit mit dem Computer oder dem Smartphone direkt sowohl das Zugbillett wie die Ski-Tageskarte lösen können. Am Pilotversuch in der nächsten Wintersaison nehmen eine ganze Reihe von Skistationen teil. Getestet wird in der ersten Saison, ob die Karte technisch zuverlässig funktioniert und ob das Angebot auch genutzt wird.

Jan.
28

Weinklausur in Quinten: Kraftvolle Positionierung für ökologischen Weinanbau

Es war die 15. Vorstandssitzung, zu der sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (PIWI) am letzten Wochenende in Quinten trafen. Gastgeber Bruno Bosshart begrüsste zur Klausur Mitstreiter aus Österreich, Deutschland, Ungarn und aus der Schweiz.

Jan.
28

Weinklausur in Quinten: Kraftvolle Positionierung für ökologischen Weinanbau

Es war die 15. Vorstandssitzung, zu der sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (PIWI) am letzten Wochenende in Quinten trafen. Gastgeber Bruno Bosshart begrüsste zur Klausur Mitstreiter aus Österreich, Deutschland, Ungarn und aus der Schweiz.

Mit an einer Hand abzählbarer Gleichgesinnten wurde im Jahre 1999 der gemeinnützige Verein PIWI International gegründet. Das ist 15 Jahre her.
Ein bemessenes Zeitfenster, ist es doch eine der bezeichneten Fähigkeiten von Winzer, langfristig Entwicklungen zu überschauen, wenn es um das komplexe Thema des Anbaus, der Weinpflanze und um den Respekt vor der Zeit geht, der sich mitunter selbstlos über das eigene Winzerleben erhebt.

Im Fokus des internationalen Vereins stehen pilzwiderstandsfähige Rebsorten, die ursprünglich aus Kreuzungen zwischen Europäer-Reben und pilzresistenten amerikanischen Arten entstanden.

Komplexe Züchtungen
Dr. Edit Hajdu vom Forschungsinstitut für Weinbau und Kellerwirtschaft Kecskemét und Mitglied des PIWI-Landesvorstandes Ungarn erklärt zur Besonderheit der Rebsorten befragt, dass viele von ihnen in der Zeit Ende d. 19. Jhd. bis 1935 in Frankreich entstanden und Winzer die Krankheitsresistenz der amerikanischen Reben und deren Reblaus-Resistenz mit den exzellenten Qualitäten der europäischen Weinsorten kombinieren wollten. Nach 1950 fanden Züchtungen statt, die sehr komplex und in denen u.a. asiatische Arten beteiligt sind. Es handelt sich um über Jahrzehnte währende Züchtungsprozesse, in deren Verläufe bis heute mehrfache Rückkreuzungen mit Kultursorten erfolgen.

Tausende von PIWI – Sorten stehen dem Verbraucher zur Verfügung. „Nicht die Quantität“, so Stefan Birkel, Unternehmensberater und Hobby-Winzer aus Österreich, „vielmehr an Traditionsweine angelehnte und völlig neue Geschmäcker sind das Züchtungsziel…. Und Weine mit denen wir leben können. Frei von Pestiziden und Genmanipulation.“  
„Nichts wichtiger als das“, unterstreicht der Präsident des Vereins und Berater für ökologische Weine am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg, Matthias Wolff, der in der Klausur in Quinten den Informationsaustausch zwischen Wein-Züchtern, den Forschungsinstituten und Reben-Veredlern sowie den Anbauern von PIWI-Reben und Weinproduzenten intensivieren möchte.
„Unser Anspruch ist es, naturbelassene Weinsorten zu kommunizieren“, womit der Präsident nicht nur die Dynamisierung der Öffentlichkeitsstrategie in Aussicht gestellt haben möchte.

PIWI Weinpreis
Die Vorstandsmitglieder, unter denen auch die Landesvorstandsvertreterin Österreichs, Anna Paradeiser, verweilte, sprachen sich übereinstimmend für eine Profilierung ausnahmslos aller internen Vereins-Administrationen aus, um somit die arbeitenden Wein-Praktiker noch gezielter unterstützen und fördern und neue PIWI-Mitglieder gewinnen zu können.

Immerhin zählt der Verein bis dato rund 350 Mitglieder, die in zwanzig Länder Europas und Nord-Amerikas Zuhause sind. Dazu kommen die jährlichen Auftritte und Präsentationen bei zahlreichen Events und Messen sowie die Durchführung des Jahreshöhepunktes (Internationaler PIWI Weinpreis), der im vergangenen Jahr unter den Schirmherrschaften dreier deutscher Länder-Umwelt-MinisterInnen stattfand und dessen Preisträger offiziell am 5. Juli anlässlich des Kongresses der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) in Mainz geehrte werden.

Impressionen in der Galerie Fotoreportagen by Text ARTelier

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Langjähriger PIWI-Vorstand trifft sich in Quinten (von links): Dr. Edit Hajdu, Matthias Wolff, Stefan Birkel, Bruno Bosshart, Gisela Wüstinger, Josef Engelhart, Roman Baumann und (sitzend) Anna Paradeiser. (Bilder Peter Jenni)

Jan.
25

Trübbacher gewinnt 26. Flumser Jass-Meisterschaft

An der 26. Flumser Jass-Meisterschaft gewann der Trübbacher Hansmartin Bartholet. Der Sympathiepreis ging an Sara Kunz (Flums-Kleinberg).

Jan.
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Trübbacher gewinnt 26. Flumser Jass-Meisterschaft

An der 26. Flumser Jass-Meisterschaft gewann der Trübbacher Hansmartin Bartholet. Der Sympathiepreis ging an Sara Kunz (Flums-Kleinberg).

Von Peter Jenni

Rund 650 Jasserinnen und Jasser nahmen an der 26. Flumser Jass-Meisterschaft teil. Sie kämpften ab dem 5. Januar in 13 Vorrunden um den Einzug in die drei Halbfinalrunden. Am Samstag dann stand das Finale im Hotel «Bahnhof» auf dem Programm. Zu gewinnen gab es Goldvreneli, Einkaufsgutscheine und viele weitere schöne Preise; für jeden Teilnehmer etwas.

Die 56 Finalisten hatten sich durch vier Runden à zwölf Durchgänge zu spielen. Gespielt wird ohne Wyss und Stöck, jeder Jass zählt 157 Punkte. Am Ende schwang Hansmartin Bartholet oben auf. Gefolgt von der Sarganserin Martha Grob. Auf dem dritten Platz der erste Einheimische: Karl Mannhart (Flums).

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Konzentriert und auf jeden Punkt bedacht: Sara Kunz, jüngste Teilnehmerin und Siegerin des Sympathie-Preises. (Bilder Peter Jenni)

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Strahlendes Podest der 26. Flumser Jass-Meisterschaft (von links): Martha Grob (Sargans), Hansmartin Bartholet (Trübbach) und Karl Mannhart (Flums).

Jan.
11

SVP Neujahrsbegrüssung in der Schifffahrt in Mols

An der Neujahrsbegrüssung der SVP Sarganserland wurde einmal mehr betont, wir müssen aufpassen, dass es nicht wieder heisst, alle gegen die SVP.

Jan.
11

SVP Neujahrsbegrüssung in der Schifffahrt in Mols

An der Neujahrsbegrüssung der SVP Sarganserland wurde einmal mehr betont, wir müssen aufpassen, dass es nicht wieder heisst, alle gegen die SVP.

Am Freitag traf sich die SVP Sarganserland im Hotel Schifffahrt in Mols zur traditionellen Neujahrsbegrüssung. Ortsparteipräsident Othmar Peter (SVP Quarten-Nebensee) begrüsste die zahlreich erschienen SVPler, bis auf zwei Ausnahmen alles Männer, im Hotel Schifffahrt in Mols. Mit ein paar wenigen, dennoch markanten Zahlen stellte der Quartner Gemeinderat die viertgrösste Gemeinde im Kanton vor und verwies auf die gesunde finanzielle Basis, die in den letzten Jahren eine Reduktion des Steuerfusses von maximal 162 Prozent auf aktuell 138 Prozent ermöglichte. Nicht ohne Stolz betonte er die Entwicklung der Ortspartei, die in der ehemaligen CVP-Hochburg Quarten in den Jahren seit der Gründung zur stärksten Partei geworden ist.

Kreispräsident Christof Hartmann erinnerte an die wichtigen Wahltermine, die in naher Zukunft anstehen (Gesamterneuerungswahlen Bund, Bundesratswahl, im Frühling 2016 Gesamterneuerungswahlen Kanton und im Herbst Gemeindewahlen) und rief dazu auf, in den nächsten zwei Jahren bereit zu sein, um für die Anliegen der SVP in der Nachbarschaft zu werben. Sorgen bereitet ihm der Umstand, dass SP-Chef Levrat in einem Interview «einige Punkte aufzählen konnte, die die FDP mit der SP gemeinsam hätte» und er warnte: «Wir sollten darauf achten, dass es nicht einmal mehr heisst, alle gegen die SVP.»

«Ich bin überzeugt», sagte er weiter, «dass unsere Politik bei den Leuten ankommt. Er hätte ein schlechtes Gefühl bei den Vorschlägen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative von Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Economie­suisse: «Ich glaube diesen Vorschlägen einfach nicht. Wir müssen klar machen, dass wir voll dahinter stehen, so wie entschieden wurde.»

Aber auch das von der SVP immer wieder kolportierte EU-Schreckgespenst wurde vom Kreispräsidenten angesprochen. Verwaltung und Mittelinksparteien würden durch die Hintertüre in die EU wollen. Hartmann fasste seine Rede mit den Worten zusammen: «Wir müssen einstehen gegen einen schleichenden EU-Beitritt, für eine konsequente Asylpolitik und für eine freie Wirtschaft mit mehr Markt und weniger Bürokratie.»

Nach dem Kreispräsidenten übernahm Markus Bonderer (Vizepräsident und Gemeinderat Pfäfers) das Wort und erläuterte den geplanten Neubau des Pflegezentrums Sarganserland. Er unterstrich insbesondere mit Blick auf den in die Jahre gekommen Altbau und die demographische Entwicklung die Notwenigkeit, diesem 27.Mio-Franken-Projekt (siehe dazu SL vom 9.Juli und 30. Oktober 2014) zuzustimmen. Den Abschluss des Abends machten Landschaftsbilder von Sepp Lenherr. Seine Naturfotografie aus der Region, aber auch aus Amerika faszinierten die Anwesenden und liessen den Abend locker ausklingen.


Folgende Termine stehen bei der SVP Sarganserland im 2015 an: Kreishöck jeweils zum Sessionsschluss am 25. Februar, 3. Juni, 17. September und 2. Dezember, Hauptversammlung am 27. März, 1. Augustfeier und Pizoltagung am 4. September.

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Informierten zum Jahresbeginn an der Neujahrsbegrüssung der SVP Sarganserland (von links): Christof Hartman, Markus Bonderer und Othmar Peter. (Bild Peter Jenni)

Jan.
11

Casanova Wein Pur AG übernimmt Eberle Weinbau

Der Walenstadter Weinbaubetrieb Eberle bleibt unter dem Bündner Winzer und Kellermeister Marco Casanova weiter bestehen. Am Freitag fand die offizielle Schlüsselübergabe statt.

Jan.
11

Casanova Wein Pur AG übernimmt Eberle Weinbau

Der Walenstadter Weinbaubetrieb Eberle bleibt unter dem Bündner Winzer und Kellermeister Marco Casanova weiter bestehen. Am Freitag fand die offizielle Schlüsselübergabe statt.

Am Freitag fand in Walenstadt die Betriebsübergabe des Weinbaubetriebs Eberle an die CasaNova Wein Pur AG statt. Damit kommen die Bemühungen der Familie Eberle um den Weiterbestand des Weinguts des im Sommer 2012 durch einen Arbeitsunfall in den Reben ums Leben gekommenen St. Galler Branchenverbandspräsidenten zu einem erfolgreichen Abschluss.

Der viereinhalb Hektaren grosse Betrieb mit den Lagen Seemühle, Fürscht und Hof wurde bis zum tragischen Tod von Daniel Eberle in vierter Generation geführt. «Seit dem Schicksalsjahr 2012 haben wir uns mit aller Kraft und den uns zur Verfügung stehenden Mitteln für den Weiterbestand unseres Weinbaubetriebes eingesetzt», erklärt Florentina Eberle die schwere Zeit, die hinter ihr liegt. Da sich die Nachkommen beruflich anders orientiert haben, galt es, eine externe Lösung für den Walenstadter Traditionsbetrieb zu finden. Mit der offiziellen Betriebsübergabe an den Bündner Marco Casanova ist nun eine nachhaltige, Erfolg versprechende Regelung gefunden.

Marco Casanova (46) ist in der Bündner Weinszene kein Unbekannter. Von 2008 bis 2013 arbeitete er als Reb- und Kellermeister auf dem Weingut Cicero in Zizers; die letzten beiden Jahre als Betriebsleiter. Davor war er in La Clape (Narbonne) am Aufbau von Mas du Soleilla beteiligt, einem kleinen Weingut in Südfrankreich, das mit seinen Weinen rasch zu internationaler Bekanntheit gelangte.

Vor rund zweieinhalb Jahren, nach dem tödlichen Unfall von Daniel Eberle, wurde Marco Casanova zufällig auf das Walenstadter Weingut aufmerksam. Das gut geführte, traditionelle Weingut am Walensee hatte innert kürzester Zeit sein Interesse geweckt. «Der Betrieb war genau auf mich zugeschnitten», erinnert sich Casanova, der schon längere Zeit mit einer eigenen Kellerei liebäugelte.

Hohe Anforderungen stellt Marco Casanova an die Wertschöpfungskette. Sein Anspruch besteht darin, möglichst authentische, naturbelassene Weine zu keltern. Deshalb hat er beschlossen, von Anfang an auf biodynamischen Rebbau umzustellen ‒ für ihn der einzige Weg, Weine mit Charakter, Tiefgründigkeit und Vielschichtigkeit zu produzieren. Die biodynamische Wirtschaftsweise trägt dazu bei, das Terroir im Wein geschmacklich voll erlebbar zu machen.

Dies bedeutet nicht nur der Verzicht auf Pestizide und Herbizide, sondern auch die Förderung der ökologischen Vielfalt im Rebberg. Die Arbeit im Keller definiert er mit den Worten «schlicht, einfach und gut. Ohne Zusatzstoffe.»

Einen Teil der Ernte des Jahrgang 2013, die Casanova bereits unter dem Namen CasaNova Wein Pur keltern und abfüllen konnte, gibt einen ersten Eindruck davon, was noch zu erwarten ist. «Das Potenzial ist da», dessen ist sich Casanova sicher und davon konnten sich auch die zahlreichen Besucher der Betriebsübergabe am Freitag überzeugen.

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Nachhaltige und Erfolg versprechende Lösung gefunden: Florentina Eberle-Gartmann übergibt Eberle Weinbau offiziell an Marco Casanova. (Bild Peter Jenni)

Jan.
08

Schaufenster der Region: TdS-Etappenstart in Unterterzen

Am 17. Juni startet die Tour de Suisse zur 5. Etappe in Unterterzen. Am Mittwoch gab das OK Details bekannt. Gesucht werden noch Gönner und Helferinnen und Helfer.

Jan.
08

Schaufenster der Region: TdS-Etappenstart in Unterterzen

Am 17. Juni startet die Tour de Suisse zur 5. Etappe in Unterterzen. Am Mittwoch gab das OK Details bekannt. Gesucht werden noch Gönner und Helferinnen und Helfer.

Die Tour de Suisse (TdS) ist seit 1933 das wichtigste Radrennen der Schweiz. Jedes Jahr verfolgen über eine Million Zuschauer die Rundfahrt an der Strecke. Sie führt in neun Etappen über mehr als 1 300 Kilometer und 17 500 Höhenmeter durch alle Landesteile der Schweiz. Die Tour de Suisse ist Teil der UCI World Tour und das viertgrösste Profi-Radrennen der Welt. Flumserberg war schon fünf Mal Etappenort und in diesem Jahr erfolgt der Start zur fünften Etappe in Unterterzen. Am 17 Juni, werden die Fahrer  um die Mittagszeit auf dem Lufag-Parkplatz auf ihre Reise nach Sölden (OE) mit der Bergankunft auf dem Rettenbachgletscher geschickt. Im Hotel Blumenau gab das OK einen Überblick über den Stand der Arbeiten und über die Motivation, die TdS wiederum in die Region zu holen.

Schaufenster der Region
«Wir wollen Unterterzen, Flumserberg und die Walensee-Region bekannter machen und die Zusammenarbeit in der Region fördern. Der Etappenstart am 17. Juni soll ein Schaufenster sein, das die gesamte Ferienregion Heidiland in ein gutes Licht stellt», erklärte OK-Präsident Balz Gadient. Zusammen mit Albin Gätzi (Verkehr), Heini Michel (Vize), Markus Schumacher (Festwirtschaft), Hans Fäh (Infrastruktur), Rolf Blumer (Sekretariat) und Jürg Griesser (Finanzen) hat er ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann. Was jetzt noch fehlt, ist die Einbindung regionaler Vereine, Sponsoren und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Auf dem Lufag-Parkplatz, direkt bei der Talstation, also leicht erhöht zum grossen Parkplatz vor dem Restaurant Blumenau, wird das 8 x 15 Meter grosse VIP-Festzelt «8882» aufgebaut. Die Bezeichnung lehnt sich einerseits an die Postleitzahl von Unterterzen an, anderseits kann für Franken 88.82 ein Platz im Festzelt erworben werden. Damit ist man hautnah am Etappenstart dabei und geniesst auch sonst einiges an Vergünstigungen wie Verpflegung à discrétion, Infos über das Startprozedere, ein Tour de Suisse-Silber-Pin und weiteres mehr.

Auge in Auge mit den Radsportstar
Auf dem Platz direkt vor dem Hotel Blumenau wird der TdS-Showtrack zu stehen kommen. Dort werden sich die rund 170 Fahrer vor dem Start einschreiben; beste Gelegenheit, um den Radsportstars, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, nahe zu kommen und Unterschriften zu sammeln. Beim Showtrack bietet sich aber auch regionalen Vereinen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und dem Publikum die Wartezeit bis zum Start oder bis zur Etappenankunft auf dem Rettenbachgletscher (es ist vorgesehen, dass die Zielankunft live auf Grossbildschirm übertragen wird) zu verkürzen. «Interessierte Vereine können sich direkt bei mir melden», erklärte Gadient.

Es wird aber auch ein Festführer herausgegeben. Dieser wird nicht als Broschüre gebunden, sondern nur gefaltet und so kann die Rückseite (ungefaltet) in den Restaurants als Tischset genutzt werden. «So ein Etappenstart kriegt man nicht gratis», erklärte Gadient und verwies darauf, dass rund 20`000 Franken an die TdS-Organisation bezahlt werden muss. «Wir arbeiten alle ehrenamtlich und sind für jedes Inserat und für jede Unterstützung dankbar.» Als Sponsoren konnten bis heute die Gemeinde Quarten, Heidiland Tourismus AG, Casino Bad Ragaz AG, Luftseilbahn Unterterzen-Flumserberg AG LUFAG und Flumserberg Tourismus gewonnen werden.

Helferinnen und Helfer gesucht
Ein Anlass dieser Grössenordnung ist natürlich nicht nur mit einem OK zu bewältigen. Gesucht werden noch Helferinnen und Helfer, die am Dienstagabend oder am Mittwoch bereit sind, verschiedenste Aufgaben, sei es beim Auf- und Abbau, im Festzelt oder bei der Verkehrsregelung, wahrzunehmen.

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Wollen, dass Unterterzen, Flumserberg und die ganze Walensee-Region bekannter werden: OK Tour de Suisse 2015 ohne Jürg Griesser, der aus gesundheitlichen Gründen abwesend war: (hinten von links) Balz Gadient, Albin Gätzi, Heini Michel, (vorne von links) Markus Schumacher, Hans Fäh, und Rolf Blumer.  (Bild Peter Jenni)