Das Konzert der Musikgesellschaft Mols entführte die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine besinnlich friedvolle Zeit voller Liebe, Musik, Harmonie und Gemeinsamkeit, in den Advent.
Das Konzert der Musikgesellschaft Mols entführte die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine besinnlich friedvolle Zeit voller Liebe, Musik, Harmonie und Gemeinsamkeit, in den Advent.
Es gibt Abende, die gehen viel zu schnell vorbei. Der Sonntagabend in der katholischen Kirche in Mols war ein solcher. Unter der Leitung von René Cherboin lud am vierten Advent die Musikgesellschaft Mols zum traditionellen Adventskonzert. Schüler der Gemeinde Quarten führten durch das Programm, rezitierten Adventsgedichte und Eva-Maria Bucher begeisterte mit ihrem Gesang.
Der musikalische Reigen, vielfältig und wohlbedacht zusammengestellt, begann mit «Mood Romantic» (Johan Nijs), gefolgt von «I will follow him» (Jan van Kraeydonck) bevor mit «Run» (Erwin Jahreis) und dem Gesang von Eva-Maria Bucher ein erster Höhepunkt folgte. Mit «All want for Christmas is you (Frank Bernaerts), «When a Child is born» (Jan van Kraeydonck) und «Christmas Fantastique (Victor López) wurde mit wärmenden Tönen, all das in die Herzen der Zuhörer getragen, was ein Schüler mit kindlich aufgeregter Stimme rezitiert hatte: «Der Frieden bestimmt diese besondere Zeit».
Nach «Aber heidschi bumbeidschi» (Michael Friedmann) und «Silver Bells (Jan van Kraeydonck) fand das Konzert mit «Stille Nacht», arrangiert vom Dirigenten René Cherbuin, seinen Abschluss. Glücklicherweise forderte der langanhaltende Applaus eine Zugabe und so kamen alle nochmals in den Genuss von «Run» und der Kirchenschiff füllenden Stimme von Eva-Maria Bucher. Als der letzte Ton schon lange verklungen, Eva-Maria Bucher das Mikro ausgesteckt und der letzte Applaus sich in der Stille der Kirche aufgelöst hatte, blieb das Publikum sitzen, so als wollte es, dass dieser Abend kein Ende findet, zu einem Abend wird, wie der Frieden auf dieser Welt sein sollte: endlos.

Begeisterte mit ihrer Stimme: Eva-Maria Bucher (Gesang).

Führten durch das Programm: Schüler der Gemeinde Quarten unter der Leitung von Margrit Engelhofer.

Schlichte Kirche, herzerwärmende Harmonien: Adventskonzert der Musikgesellschaft Mols. (Bilder Peter Jenni)
Tolle Stimmung, volles Haus und viel mitreissende Livemusik: Country zum Advent stand am Samstagabend im «Murg City» auf dem Programm.
Tolle Stimmung, volles Haus und viel mitreissende Livemusik: Country zum Advent stand am Samstagabend im «Murg City» auf dem Programm.
Mit der «Two Rocks Band» unter Bandleader Kurt Frei wurde am Samstagabend im Restaurant Murg City einmal mehr Advent gefeiert. Eingeladen hatte Wirtin Gina Meister, um zusammen mit ihren Gästen Advent zu feiern.
Die Musikpalette der «Two Rocks Band» umfasst ein breites Repertoire von Country Rock und Cajun bis hin zum traditionellen Country. Star des Abends aber war Sarah Jory, «the princess of steelguitar». Sie begeisterte mit ihrem Spiel Zuhörer wie Mitmusiker und machte ihrem Namen alle Ehre.

Country zum Advent im Restaurant «Murg City»: Sarah Jory (rechts) verstärkt den Auftritt der «Two Rocks Band».
(Bild Peter Jenni)
Mit Country zum Advent bietet sich den Murgern am Samstag wiederum eine ideale Gelegenheit, um vor den Festtagen gemeinsam noch ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.
Mit Country zum Advent bietet sich den Murgern am Samstag wiederum eine ideale Gelegenheit, um vor den Festtagen gemeinsam noch ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.
Bereits zum dritten Mal heisst es am Samstag, 20. Dezember, im Restaurant Murg City: Weihnachtskonzert mit Country-Musik. Mit diesem Event im Advent, es wird weder Eintritt noch Konsumationszuschlag erhoben, will Murg-City-Wirtin Gina Meister ihren Gästen und den Murgern die Möglichkeit geben, gemütlich zusammen zu kommen, Spass zu haben und Country-Musik zu hören. Die «Two Rocks Band», die jeweils in unterschiedlicher Besetzung aufspielt, wird für diesen Auftritt verstärkt von «the princess of steelguitar» Sarah Jory (England).
Ihr erstes Album veröffentlichte Sarah Jory als Teenager und nahm mit ihrem bemerkenswerten Talent und ihrer Steelguitar die Welt im Sturm. Sie bespielte alle wichtigen Steelguitar-Festivals auf der ganzen Welt. Die Britische Country Music Association erkor sie als „den vielversprechendsten neuen Act“, gefolgt von mehreren Votings zur Wahl als „Female Vocalistin of the Year“. Sie wurde auch mit einem Voting zum „European Country Rock Entertainer of the Year“ ausgezeichnet.
Im Jahre 1988 war Jory in Bristol und formierte ihre eigene professionelle Band. Unter anderem war sie die Vorgruppe für Eric Clapton in Dublin und tourte mit Glen Campbell.
Für den Country-Abend (20 bis 23 Uhr) im Restaurant Murg City sind Reservationen erwünscht (Telefon 081 738 18 18, Gina Meister)
Keine Chance einigermassen trocken ins Haupthaus zu kommen. Warum nur wollte ich ein Zimmer nah am Meer und im Erdgeschoss?
17.11.2014: Der Sagisteg in Murg wurde aufgefrischt und lädt seit vergangenem Freitag zu Fondue-Spezialitäten aller Art. Aber es muss nicht immer Käse sein, auch Vegetarier und Fischliebhaber finden ihr Fondue.
17.11.2014: Der Sagisteg in Murg wurde aufgefrischt und lädt seit vergangenem Freitag zu Fondue-Spezialitäten aller Art. Aber es muss nicht immer Käse sein, auch Vegetarier und Fischliebhaber finden ihr Fondue.
Es war der ehemalige Mister Schweiz, André Reithebuch, der am Freitagabend die Gäste im neuen, voll ausgebuchten Sagisteg mit heissen Marroni und Champagner begrüsste. In der winterlich heimeligen Atmosphäre entstand innert kürzester Zeit eine behaglich wohlige Stimmung. Wenn auch die unterschiedlichsten, hausgemachten Fonduekreationen (von Käse über Fisch bis zu vegetarisch) im Fokus standen, die jazzigen Klänge der Chicago Swing Rats trugen das ihre dazu bei, dass die Stimmung im Sagisteg von einem Höhepunkt zum nächsten schwappte.
In einer kurzen Ansprache erläuterten Esther und Dieter von Ziegler das Sagisteg-Konzept: Am Freitag und Samstag offen und unter der Woche für Anlässe ab 20 Personen buchbar. Und egal ob Sagisteg, Sagibeiz oder Lofthotel: gesucht wird immer die Zusammenarbeit mit regionalen Anbietern. So waren am Freitag der Glarner Fondue-Geräte-Hersteller Stöckli und die Scherenschnittkünstlerin Jolanda Brändle vor Ort. Dass die Fonduekreationen hausgemacht waren, versteht sich von selbst.
Zusammenarbeit aber nicht nur mit Anbietern, Zusammenarbeit wird auch im Betriebe gross geschrieben. Mit dem jungen Sam Wenger steht dem Team ein Vollblutgastronom vor, der diesen Teamgeist vorlebt und fördert. So war der Eröffnungsabend im Sagisteg ein Erlebnis der besonderen Art.

Begrüsst die Gäste im Sagisteg mit Marroni: Ex-Mister-Schweiz André Reithebuch.

Modern und heimelig: Sagisteg, ein Lokal zum Geniessen und Verweilen. (Bilder Azibene AG)
Die Sécurité Lausanne 2014 versammelte während drei Tagen die ganze Sicherheitsbranche der Romandie. Die dritte Austragung zog 2030 Messe-Besucher an und bestätigte damit ihre Rolle als bereits renommierte und hoch geschätzte Wissensplattform.
Die Sécurité Lausanne 2014 zeigte vom 29. bis 31. Oktober 2014 das ganze Spektrum von Produkten und Dienstleistungen der Schweizer Sicherheitsbranche. 75 Aussteller, Verbände und Verlage präsentierten ihre Portfolien auf rund 1500 Quadratmetern Nettofläche. Zahlreiche renommierte Unternehmen der Branche waren vor Ort - auch Key Player wie die Siemens Schweiz AG, die Securitas Gruppe oder die Kaba AG.
Definitiv angekommen
Durch das umfassende Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie dank der breiten Anerkennung der Branche wurde die Sécurité Lausanne 2014 in den Agenden der Westschweizer Sicherheitsexperten zum Pflichttermin. «Die Erwartungshaltung nach dem grossen Erfolg im Jahr 2012 war sehr hoch», sagt Messeleiter Heinz Salzgeber. «Erfreulicherweise konnten wir diese mit einer weiteren Steigerung der Besucherzahlen von 8 Prozent erfüllen. 2030 Besucher kamen nach Lausanne und unterstrichen die hohe Bedeutung der Messe für die Romandie. Wir sind also definitiv in Lausanne angekommen und erreichen die ganze Westschweizer Sicherheitsbranche. Diese Aussage bestätigen auch die positiven Feedbacks der Besucher und Aussteller.»
So wurden zum Beispiel auch die Erwartungen von Damien Panchaud, Direktor von Assydis, sogar übertroffen: «Wir sind sehr zufrieden mit diesen drei Tagen, die Sécurité Lausanne 2014 ist ein voller Erfolg und für uns und die ganze Romandie sehr wichtig. Sie bot das passende Umfeld und die richtigen Inhalte, ein überzeugendes Standkonzept und spannende Vorträge. Viele interessierte Besucher kamen an unseren Stand und wir konnten qualitativ sehr hochstehende Kontakte knüpfen. Dazu trug auch das FORUM SECURITE bei, welches das richtige Zielpublikum an die Messe lockte.»
Grosses Interesse am Forum
Die kostenlosen und qualitativ sehr gut aufbereiteten Referate des Forums zogen das Fachpublikum an. Dank der Gliederung in Halbtagesmodule liess sich der Besuch am gleichen Tag sowohl des Forums als auch der Fachmesse ideal kombinieren. Insgesamt besuchten während der drei Tage rund 900 Teilnehmer die Veranstaltungen. «Allein zum Modul Aspekte und Perspektiven des Brandschutzes kamen über 200 Zuhörer», freut sich Daniel Beer, Hauptverantwortlicher des Forums. «Offensichtlich waren die Themen gut gewählt. Wir legten grossen Wert auf eine hohe Qualität der Referate. Entsprechend waren die Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr positiv.»
Politik vor Ort
«Spannend fand ich, dass der Begriff Sicherheit sehr breit verstanden wird und auch die Themen Arbeits- und Datensicherheit umfasst», resümierte Nationalrat Jean-Christophe Schwaab nach seinem Besuch der Sécurité Lausanne 2014. «Für die Westschweiz ist eine solche Messe sehr wichtig, weil sie zur Bekanntheit wichtiger Branchen, Firmen und Angebote in der Romandie beiträgt.»
Fazit und Ausblick
Die Sécurité Lausanne hat ihren hohen Stellenwert für die Westschweiz unterstrichen und geniesst die volle Anerkennung der Branche. Die vierte Austragung, die Sécurité Lausanne 2016, wird im Spätherbst 2016 stattfinden. Das genaue Datum wird in Kürze publiziert werden.
Vorher versammelt sich die Schweizer Sicherheitsbranche aber in Zürich: nämlich an der Sicherheit 2015 vom 10. bis 13. November. Informationen zu den beiden Fachmessen gibt es unter www.securite-expo.ch und unter www.sicherheit-messe.ch.
Norwegische Polizei entscheidet sich für Biometrie-Lösung von Steria
Die norwegische Polizei hat sich im Rahmen eines Sechsjahresvertrages für die Biometrie-Lösung von Steria entschieden, um ein neues automatisiertes Fingerabdruck-Identifizierungssystem (AFIS) einzuführen. Steria Schweiz AG schreibt weiter: «SteriaAFIS wird den effizienteren Zugriff auf Informationen sowie die automatische Verarbeitung einfacher Aufgaben ermöglichen, sodass Fingerabdruckexperten mehr Zeit für anspruchsvollere Aufgaben bleibt. Die norwegische Polizei erhält so ein neues Identitätsmanagementsystem, das die engere Einbindung in die Vereinbarungen des Schengen III-Abkommens ermöglicht.» Im Rahmen des Vertrages wird Steria bei der norwegischen Polizei ein neues System für das sichere Identitätsmanagement einführen, das den strukturierteren und effektiveren Umgang mit Identitäten ermöglicht. Die Bereitstellung wird unterstützt durch die Biometrie-Lösung SteriaAFIS, die in Zusammenarbeit mit europäischen Polizeikräften entwickelt wurde. SteriaAFIS erfüllt die veränderten Anforderungen kriminaltechnischer Vorgänge beim Identitätsmanagement und bei der Untersuchung von Fingerabdruckspuren. Mit seiner Einführung wird ein modernes automatisiertes Workflow-System umgesetzt, das der Polizei insgesamt ein effizienteres Arbeiten ermöglicht. www.steria.ch
Kaba: Generalversammlung und Akquisition
Die Aktionärinnen und Aktionäre haben an der Generalversammlung der Kaba Holding AG allen Anträgen zugestimmt. Erstmals wurden an der Generalversammlung der Kaba Holding AG alle Verwaltungsräte, der Verwaltungsratspräsident sowie die Mitglieder des Vergütungsausschusses einzeln für ein Jahr wiedergewählt. Diese Neuerung ist Teil der vorgeschriebenen statutarischen Anpassungen, die durch die Umsetzung der Minder-Initiative notwendig wurden.
Mit der Akquisition der kanadischen Keyscan Inc., eine anerkannte Spezialistin für Networked Access Control Lösungen, stärkt Kaba ihr Produktportfolio in Nordamerika. Neben standalone und drahtlosen Access Control Systemen bietet Kaba nun also auch verdrahtete Lösungen an. «Mit der Akquisition von Keyscan können wir künftig ein umfassendes Angebot an Electronic Access Control Lösungen für Geschäftskunden anbieten», sagt Michael Kincaid, COO ADS Americas der Kaba Gruppe. «In Einklang mit unseren Akquisitionsprioritäten fügt dieser Kauf eine benachbarte Produktgruppe zu unserem amerikanischen ADS-Geschäft hinzu.»
Schengen-Fonds für die innere Sicherheit
In Brüssel laufen die Verhandlungen über die Teilnahme der Schweiz am Fonds für die innere Sicherheit im Bereich des Grenzschutzes im Schengen-Raum. Der Fonds trägt dazu bei, die Effizienz der Kontrollen und damit den Schutz der Schengen-Aussengrenzen zu verbessern. Die auszuhandelnde Zusatzvereinbarung legt die Modalitäten der Teilnahme fest. Die Verhandlungen werden gemeinsam mit den anderen assoziierten Staaten Norwegen, Liechtenstein und Island geführt. Beim Fonds für die innere Sicherheit im Bereich des Grenzschutzes (kurz ISF-Grenze) handelt es sich um einen Solidaritätsfonds für den Zeitraum 2014-2020 zur Unterstützung von besonders belasteten Schengen-Staaten; das sind Staaten, die aufgrund ihrer ausgedehnten Land- und Seegrenzen oder wegen bedeutender internationaler Flughäfen auf Dauer hohe Kosten für den Schutz der Schengen-Aussengrenzen tragen. Der Bundesrat entschied bereits am 6. Juni 2014 die neue EU-Verordnung als Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands vorbehaltlich ihrer parlamentarischen Genehmigung zu übernehmen. www.kaba.ch
Wetterfeste Visualisierung von Ausweisen
Leider scheint die Sonne nicht jeden Tag in ihrer ganzen Pracht. Doch wo viele Menschen ein- und ausgehen, ist eine professionelle Zutrittskontrolle auch bei Regenwetter ganz zentral. Badges, Zutrittskarten oder Firmenausweise müssen auch an solchen Tagen gezückt werden. Die speziell auf einen Kundenwunsch hin entwickelte Ausweiskamera AUKC1 kümmert sich nicht um das Wetter und visualisiert Zutrittsmedien bei jeder Witterung. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit einer Portraitkamera bei Tür- und Torsprechstellen eingesetzt und vergleicht das Portraitbild der Zutrittsberechtigten mit deren Ausweisfoto. Die analoge Farbkamera für die Siedle Mechanik Serie 611 enthält eine integrierte LED-Flächenbeleuchtung mit Difusor, ist über zwei Printanschlüsse LED-schaltbar und wird über 12 V/DC gespeist. www.eotec.ch
Securitas und Swiss Tennis
Die Securitas AG verlängert ihr Sponsoringengagement bei Swiss Tennis und bleibt weitere drei Jahre Sicherheitspartner der Schweizer Nationalteams im Davis Cup und Fed Cup. Seit 2008 steht das Sicherheitsunternehmen dem Securitas Swiss Davis Cup Team zur Seite; drei Jahre später wurde das Engagement auf das Frauenteam im Fed Cup ausgeweitet. Nun verlängert das national und international tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Zollikofen (BE) die Partnerschaft um weitere drei Jahre bis Ende 2016. «Das Engagement bei Swiss Tennis geht für uns weit über ein reines Sportsponsoring hinaus», erklärt Reto Casutt, Generalsekretär der Securitas Gruppe, das Interesse des grössten Sicherheits-Dienstleistungsunternehmens der Schweiz. «In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Verbindung zu einer echten Partnerschaft entwickelt, die nicht nur die Förderung des Breiten- und Spitzensportes umfasst, sondern auch eine sicherheitsorientierte Zusammenarbeit an Tennisanlässen beinhaltet.»
Die siebte Eotec-Fachtagung zur Video-Sicherheit zeichnete sich wiederum durch hochstehende Referate aus. Wie einfach Kameras gehackt werden können, löste Erstaunen aus.
«Web- und Netzwerksicherheit, Normen, Trends, Entwicklungen» – das waren die Themen an der siebten Fachtagung Video-Sicherheit der EOTEC. Am 18. September zog sie über 100 Teilnehmende ins Coop Bildungszentrum in Muttenz, unweit des EOTEC-Sitzes. Das erfrischend vielfältige Tagesprogramm bot abwechslungsreiche und informative Vorträge zu den neuesten Trends in den Bereichen Videoüberwachung und Sicherheitstechnik.
Neuste Trends der Videoüberwachung
Die Referenten spannten den Bogen von der Wärmebildtechnologie und dem Risiko Festplattenausfall über die cloudbasierte Videoüberwachung und die neuen EN-Normen für Videosysteme bis hin zu den Grenzen der Videotechnik in Stadien. Ausserdem sprachen sie zur Planung Videotechnik 2014, den Schwachstellen von IP-Kameras, die 4K Ultra High Definition Technologie und zu den Trends der Zukunft.
Abgerundet wurde die lehrreiche und spannende Tagung mit einem Apéro, welcher die Teilnehmenden bei schönem Spätsommerwetter zum Erfahrungsaustausch und zum Networking unter Fachexperten nutzten.
Un- oder sicher?
Einen speziellen Einblick in seine Arbeit präsentierte Tobias Ellenberger, COO und Co-Partner bei OneConsult (Thalwil). Die OneConsult GmbH bietet hersteller- und produktunabhängige Dienstleistungen in den Bereichen technische Security Audits, konzeptionelle Audits und Digital Forensics. Die Experten haben bereits mehrere hundert Application Security Audits von Online Banking Lösungen, Webshops und mobilen Applikationen wie auch komplexe Penetration Tests durchgeführt. Kürzlich haben sie nun auch Videoanlangen untersucht und sie fanden einige erstaunliche Lücken, die es ihnen ermöglichten, in das System einzudringen.
Ellenberger betonte, dass die IP-Kamera vermutlich nicht das primäre Ziel eines Hackers sei, ausser er wolle das Bild manipulieren oder die Kamera ausser Betrieb setzen. Das Ziel eines Hacker liege meistens tiefer im System und er könne die Kamera als Eintrittsportal nutzen: «Und wenn er dann mal in der Kamera ist, ist der Weg zum Netzwerk nicht mehr so weit.»
Als fahrlässige Sicherheitssünden nannte er zu wenig sichere Passwörter bei den Kameras (oder gar die vom Hersteller vorgegebenen Daten) und Videokameras, die ohne Firewall ins eigene Firmennetz eingebunden seien. Wie anfällig ein zu wenig geschütztes System sein kann, zeigt die Tatsache, dass seine Mitarbeiter bei den Tests einer Videoüberwachungsanlage, diese komplett ausser Betrieb setzen konnten, in dem sie lediglich ein Ping-Signal an die IP-Adresse der Kamera sandten.
Kaba: erfreuliches Ergebnis
Die Kaba Gruppe schliesst das Geschäftsjahr 2013/2014 mit einem erfreulichen Ergebnis ab. Das Unternehmen erreichte den Umsatz-Meilenstein von einer Milliarde Schweizer Franken: der konsolidierte Umsatz stieg um 4.1 Prozent auf CHF 1‘003.5 Mio. (Vorjahr: CHF 964.3 Mio.). In Lokalwährungen war sogar ein Umsatzplus von 5.2 Prozent zu verzeichnen. Mit diesem Resultat hat Kaba die angestrebte Zielsetzung von 1.5 Prozent bis 2.5 Prozent für das organische Wachstum deutlich übertroffen. Alle drei Divisionen haben zu diesem Resultat beigetragen: In Lokalwährungen steigerte die Division ADS EMEA/AP den Umsatz um 4.9 Prozent, ADS Americas verzeichnete einen Anstieg von 5.2 Prozent und Key Systems legte um 6.8 Prozent zu.
Weiter konnte noch bekannt gegeben werden, dass die Übernahme von weiteren 25 Prozent der Aktien an Dorset Kaba (Indien) per 31. Juli 2014 abgeschlossen wurde und Kaba nun 74 Prozent an diesem Joint Venture hält. Im Rahmen dieser Transaktion wurden die Firmen Mars Industries Pvt Ltd., Dorset India Pvt Ltd. und Modtech Industries übernommen. Die Akquisition, die in der Medienmitteilung vom 11. Juni 2014 angekündigt wurde, ist damit abgeschlossen.
Roadshow der Infosec AG
Seit fast 25 Jahren befasst sich die Swiss Infosec AG professionell mit allem rund um die Sicherheit von Informationen. Das Unternehmen bietet Beratung und Ausbildung aus einer Hand: kompetent durch Erfahrung, glaubwürdig durch Unabhängigkeit, praxisorientiert durch Kundennähe. «Wir beraten und unterstützen unsere Kunden bei der Identifizierung und der Erreichung angemessener Sicherheitsziele und bilden ihre Mitarbeitenden aus», erklärt Reto C. Zbinden (Rechtsanwalt, CEO).
Anlässlich der Security Management Roadshow vom 24. September wurde die ISMS Tool Box Pro und die eLearning Plattform «plug & learn» vorgestellt. So zum Beispiel wie effektiv die ISMS Tool Box Pro beim Aufbau und Betrieb eines Managementsystems ist. Auch wurden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten (Use Cases ISMS, IKS, DSMS, etc.) und Funktionen dieses Tools aufgezeigt. www.infosec.ch
Gebäudeautomation und –sicherheit vereint
Zwischen dem 30. Oktober und dem 27. November ist Siemens Building Technologies in der Schweiz mit einer Roadshow der ganz speziellen Art unterwegs. Erstmals präsentieren sich die Bereiche Gebäudeautomation und Gebäudesicherheit auf und mit einer gemeinsamen Plattform: Desigo CC. Mit Desigo CC wird Siemens in der Schweiz erstmals eine Gebäudemanagementplattform zeigen, die sämtliche in einem Gebäude vorkommende Subgewerke vereint. Die offene Plattform integriert sämtliche Gewerke im Gebäude – von der Gebäudeautomation über Sicherheitsdisziplinen wie Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Brandschutz bis hin zum Energiemanagement. Damit ist Siemens als erster Anbieter überhaupt in der Lage, alle Anforderungen, die heute an effizient und sicher betriebene Gebäude gestellt werden, mit einem einzigen System abzudecken.
Dies ist nicht nur für Gebäudebetreiber ein Effizienzgewinn, sondern auch für Planer: Sie bekommen mit Desigo CC ein System zur Hand, das ihnen bei gleichzeitiger Ausschreibung von Heizung, Lüftung und Klima (HLK) und Raumautomation sowie Brandschutz und Gefahrenmanagement die entsprechenden Ausschreibungs- und Planungstools sowie Bibliotheken bietet. Für die Desigo-Gebäudeautomation wurde die Siemens-Division Building Technologies mit dem Gebäudeautomations-Award 2013 des Marktforschungsinstituts Frost & Sullivan ausgezeichnet.
www.siemens.ch
Illegale Herstellung von Sprengstoffen
Gewisse chemische Substanzen, die im normalen Handel zu kaufen sind, lassen sich nebst ihrem Bestimmungszweck auch zur Herstellung von Sprengstoffen verwenden. Die Europäische Union hat den Handel mit diesen sogenannten Ausgangsstoffen massgeblich eingeschränkt. Nun besteht die Gefahr, dass Kriminelle die Chemikalien in der Schweiz besorgen. Um das zu verhindern, hat der Bundesrat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, einen Bericht über die auf dem Markt erhältlichen Ausgangsstoffe auszuarbeiten und gesetzgeberische Massnahmen zu empfehlen.
Bei Attentaten werden selten legal hergestellte Sprengstoffe verwendet, sondern vielmehr selbst gebastelte Sprengsätze. Als Ausgangsstoffe für solche Sprengstoffe können zum Beispiel Substanzen von Reinigungsmitteln oder Pflegeprodukten dienen, die im normalen Handel zu kaufen sind. Aufgrund einer Verordnung der EU, die seit dem 2. September 2014 zur Anwendung kommt, müssen die EU-Mitgliedsstaaten den Handel mit solchen Ausgangsstoffen überwachen oder untersagen. Gefährliche Mengen dieser Substanzen sollen nicht ohne Weiteres für alle erhältlich sein.
Bixi-Dixi: ein Erfolg
Auch in diesem Jahr lud Bixi zum Bixi dixe nach Mels und Sargans. Die Fachreferate waren mit Blick auf vergangene Tage über die gegenwärtige Situation im Bereich Schliesstechnik- und Zutrittskontrolle bis hin zu den Trends und Technologien in der Zeitwirtschaft und Zutrittskontrolle interessant angereichert. Vier Trends nahm Marco Hauri, Leiter Entwicklungen bei der Bixi Systems AG, in seinem Einführungsreferat zu den Trends genauer unter die Lupe: Verschlüsselung, NFC, Vernetzung und visualisiertes Gebäudemanagement. Der spannende Nachmittag mit den Fach-Informationen zum Thema Zutrittskontrolle und Zeiterfassung, sowie die interessante Führung in der Festung Magletsch werden den zahlreich erschienen Besuchern sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
www.bixi.ch
4.11.2014: Was verbirgt sich hinter «Spielerlebnis Walensee»? Am Montag Abend informierte der Tourismuskreis Walensee. Präsentiert wurde eine kreative, einzigartige Vision. Jetzt darf man auf die Reaktionen der Leistungsträger und Gemeindeverantwortlichen rund um den Walensee gespannt sein.
4.11.2014: Was verbirgt sich hinter «Spielerlebnis Walensee»? Am Montag Abend informierte der Tourismuskreis Walensee. Präsentiert wurde eine kreative, einzigartige Vision. Jetzt darf man auf die Reaktionen der Leistungsträger und Gemeindeverantwortlichen rund um den Walensee gespannt sein.
Als ich die Einladung zum «Informationsabend Spielerlebnis Walensee» des gleichnamigen Tourismuskreises erhielt, machten sich gemischte Gefühle bereit. Was dann aber am Montagabend die Leistungsträger, Tourismusverantwortlichen und Behördenvertreter aus der Walenseeregion zu sehen und hören bekamen, war eine durchdachte, kreative Vision einer Vernetzung und Neugestaltung der Angebote rund um den See. Sicher nicht billig, aber sicher ein grosser Wurf voller Fantasien und Anlehnungen und sicher kein Plastik-Disneyland. Kurz um: eine einmalige Aufwertung des touristischen Angebots, einzigartig, nachhaltig - und klar auf die Zielgruppe Familie mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren zugeschnitten.
Profis gesucht und gefunden
Blicken wir zurück: Vor einiger Zeit stellte sich der Tourismuskreis Walensee unter dem Präsidium von Roman Zogg (Quarten) die Frage: Wie können wir nachhaltig mehr Gäste in unsere Region locken, das Freizeitangebot attraktiver gestalten und einen Mehrwert abschöpfen? Es folgte ein Workshop und die Fokussierung auf die strategischen Ziele der Tourismusregion Heidiland. Da blieb am Ende neben dem Genuss- und Tageswandern die Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen, also Familien mit Kindern. Auf die wollte man setzen und klar war auch, dass man nicht mit halben Sachen in ein derartiges Projekt steigen würde. Also wurden für die Gestaltung eines ersten Wurfs Profis gesucht und in der Firma Erlebnisplan (Luzern) auch gefunden.
Im neuen Konferenzraum im Resort Walensee präsentierte am Montagabend dann Erlebnisplan-Konzepter Lorenz Rieser seine Vorstellungen vom «Spielerlebnis Walensee». Gleich zu Beginn wies er aber drauf hin, dass es sich bei dieser Präsentation um eine reine Vision handle, bei der die Projektmitarbeiter ihrer Fantasie hätten freien Lauf lassen dürfen. Trotzdem unterliess er es nicht, die einzelnen Projekte mit Kostenschätzungen an den Boden der Realität anzuheften, um so die Diskussion nicht in den entmonetarisierten Raum zu schicken.
Einbinden, vernetzten, neu schaffen
Der See ist das verbindende Element der sechs Orte Weesen, Quinten, Murg, Unterterzen, Mols und Walenstadt; die Walensee-Schifffahrt das Bindeglied. Im Konzept von Erlebnisplan spielen sieben Player die Hauptrolle. Alle haben bereits bestehende Angebote und es galt, diese in das Konzept einzubinden, sei es durch Ausbau, Verknüpfung bestehender Angebote oder der Erarbeitung von neuen Ideen.
Über das ganze Erlebnis spannt Rieser eine Art Seekarte, zum Beispiel eine Schatzkarte, die eine Übersicht bietet. Die aber auch eine Geschichte erzählt, Anreiz schafft, möglichst viele Orte zu besuchen und, zum Bespiel ergänzt mit einem Gutscheinheft, bezahlbare Angebote aus Gastronomie und Gewerbe rund um den See attraktiv bewirbt. Eines wird bei dieser Vision sofort ersichtlich: Alles rund um den See soll im das Spielerlebnis eingebunden werden und das Schiff wird zum Minispielplatz mit Kinderkonzerten und Spezialevents. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Web-Anbindung, Geocaching und Sozial Media gehören natürlich ebenfalls dazu.
Lokale Thematik
Bei der Ausgestaltung der Spielplätze an den einzelnen Anlegestellen wird die Auseinandersetzung mit der lokalen Thematik und die Einzigartigkeit des gesamten Konzepts ersichtlich. Die Mitgestalter rund um Lorenz Rieser haben in ihrem Konzept den Spagat zwischen der Anbindung an lokale Gegebenheiten (bestehende Angebote), ihrer fantasievollen Umsetzung und dem Erzählen einer Geschichte geschafft. Entstanden sind ausgewöhnliche Spielplätze, themen- und angebotsgebunden und immer auch gleich mit Vorschlägen, wie die Gastronomie eingebunden werden könnte.
Dass eine Vision immer auch etwas eine Spinnerei sein kann (aber nicht muss) sei hier nur am Rand erwähnt. Trotzdem hat Rieser mit dem Spielplatz Murg und dem Thema «Spinnerei» begonnen. Kletter- und Geschicklichkeitsspiele verbunden mit einem roten Faden und das auf einem grossen, noch zu realisierenden Areal am See würden in Murg die Spinnerei spielerisch umsetzen.
In Weesen könnte der bestehende Park und das ebenfalls bestehende Spielplatzmobiliar genutzt und neu gestaltet werden. Thema Fischerspiele. Die Parkgestaltung würde mit Genuss-Mobiliar (für Relax-Momente) und Spielen rund um das Thema Fische den Parkcharakter unterstützen. Grosse Holzfische, die auf- oder abtauchen, sollten zum Spielen anregen, die bestehende Burg würde zum Piratenschiff und die monoton grauen Blumenkübel zu Aquarien, aus denen Blumen spriessen. Fotopoint für Selfie gehörten ebenso dazu, wie die Kulinarik.
Paradies in Quinten
Die klimatisch paradiesischen Zustände von Quinten könnten in einer Paradiespromenade (Themenweg) zwischen Quinten und Au aufgehen. Paradiesbegriffe wie Füllhorn (als Rutschbahn), Schlaraffenland (Picknickplatz), ein Paradies für Tiere liessen sich integrieren und auch die Gastronomie hätte in diesem Spektrum eine schier unerschöpfliche Fundgrube.
In Walenstadt würden die Anlegespiele stattfinden und bestehende Spielgeräte adaptiert. Der Rutschenturm würde zum Hafenkran. Bojen zum Wippen, ein bekletterbares Schiffskelett und Spiele mit dem Schifftau würden das Thema spielerisch erweitern. Im Bereich des Hafens könnte Genuss-Mobiliar in Schiffsform zum Verweilen einladen. Auch dieses Thema liesse sich, wie die nachfolgenden auch, kulinarisch vielfältig umsetzen.
Alles rund ums Wasser
Alles rund um das bei Kindern so beliebte Thema Wasser würde in Mols abgehandelt. Im Uferbereich könnten (die Mutigen) über das Wasser balancieren. Dann stünden da Fontänen, die durch Wippen aktiviert werden, Genuss-Mobiliar in Form von grossen Steinen und ein Kiosk (mit Wasserglace) und WC-Anlage.
Wind und Segeln wären unter dem Motto «Segelregatta» in Unterterzen das Thema. Die Vorstellungen gehen da in Richtung einer Takelage als Kletteranlage, Spiele rund um und mit dem Wind (Windharfen, Windflöten), die Promenade bestückt mit den vielfältigsten Windrädern und Mobiliar, das vom Winde verweht als Blickfang das Thema abrundet.
Rund 1,3 Mio. Franken
Riesers Kostenschätzung beläuft sich für das gesamte Projekt auf rund 1,3 Mio. Franken, was bei dem einen oder anderen Zuhörer Staunen hervorrief. Zogg aber betonte, dass es sich hierbei um einen visionären «Rolls Royce» handle. Abstriche und Eigenleistungen (vor allem der Ortsgemeinden im Bereich von Holzbauten) könnten die Kosten massiv zurückfahren. Zogg erinnerte nochmal daran, dass es sich lediglich um eine Vision handle, die nun diskutiert werden müsse. «Wenn die Rückmeldungen negativ sind, dann werden wir das Projekt wieder begraben und die Übung abbrechen» Es sei nun wichtig, dass sich alle Gedanken darüber machen und ihre Meinung zum «Spielerlebnis Walensee» kund tun würden. Der Präsident des Tourismuskreises machte aber auch klar, dass dieses Projekt zwar redimensioniert, aber trotzdem nicht zu klein gestartet werden kann und nur dann eine Chance hat, wenn alle mittun.

«Spielerlebnis Walensee» Spielplatz-Thematisierung der sechs Orte. (Skizze Erlebnisplan)

Schatzkarte: Spielerische Übersicht, die zum Besuch möglichst vieler Orte animieren soll. (Skizze Erlebnisplan)
30.10.2014: «Ein Denkmal für Werte, die es angesichts der Turbulenzen auf dieser Welt Stunde für Stunde, Tag für Tag zu leben lohnt. Wenn nicht das, was dann?» Dies fragt sich Marlies Dyk beim Denkmal von Heinrich Simon in Murg.
30.10.2014: «Ein Denkmal für Werte, die es angesichts der Turbulenzen auf dieser Welt Stunde für Stunde, Tag für Tag zu leben lohnt. Wenn nicht das, was dann?» Dies fragt sich Marlies Dyk beim Denkmal von Heinrich Simon in Murg.
Erst kürzlich, Ende September, just am Tag des Denkmals, traf ich sie. Eine Deutsche mit Bentley, ihrem kleinen kleinem Hund (Bolonka), und mit einer Faszination für das Denkmal von Heinrich Simon. Bis anhin herrschte der Eindruck vor, Heinrich Simon, «einer von den Guten», der unter bis heute ungeklärten Umständen im Walensee ertrunken war, interessiere keinen mehr, weder Einheimische noch Touristen.

Das vor über 150 Jahren am 5. Oktober 1862 eingeweihte Denkmal befindet sich in einem bedenklichen, renovationsbedürftigen Zustand. Der Sandstein bröckelt, die Schrifttafeln sind fast nicht mehr lesbar und kaum einer verirrt sich noch an dessen Standort, hoch über Murg. Anlässlich der Einweihung wurde geschrieben: «Die Matte, auf welcher das Monument sich befindet, kann vom See und von der Eisenbahn aus gesehen werden. Ihre Lage hat Ähnlichkeit mit dem Rütli am Vierwaldstätter-See. Und so bezeichnete denn auch ein Festredner an diesem prachtvollen Herbsttag den Ort als «das Rütli der Deutschen in der Schweiz».
Nun, die Matte ist weg. Überbaut. Über dem Monument thront der Unterboden der Umfahrungsbrücke, Unkraut wuchert. «Wie dieses Denkmal hier vor langer Zeit durch die Murger angelegt wurde. Das gebührt Hochachtung», sagt Marlies Dyk und sie verweist auf Art. 6 der Schenkungsurkunde: «Die Gemeinde übernimmt die Verpflichtung, dass in der Richtung, welche in gerade Linie auf die Eisenbahn von dem Denkmal und Grab führt, keinerlei Bäume gepflanzt werden und in Hinsicht dessen wird zugestanden, dass das Nussbäumchen, welches jetzt gerade unterhalb des Denkmals steht, sofort weggenommen werden kann.»
Marlies Dyk steht vor dem Denkmal, schaut hinauf zum Konterfei von Heinrich Simon: «Menschen vermögen es, sich Denkmäler zu bauen, zu erarbeiten, ohne dass sie es zu Lebzeiten ahnen. Durch eine Art, die geprägt ist durch ihre Persönlichkeit. Sie machen es nicht bewusst. Nein. Sie leben es, was sie später, viel später zu Vorbilder, Vorreiter oder auch Visionäre ihrer Zeit macht.»

Die diplomierte Philosophin und Absolventin der Ingenieurschule für Bauwesen (Ing.-Ökonomie, Ingenieur-Ökonom) weiss wovon sie spricht. Sie war Denkmalpflegerin, Verlagsleiterin, Journalistin und Presseberaterin. Heute leitet sie ihre eigene, inhabergeführte Agentur für internationales Kommunikations- und Pressemanagement.
Auf einer Schrifttafel steht «Einer von den Guten» und Dyk philosophiert dazu: «Ein Satz, in dem so viel Lebens-Empirik liegt, dass es einem Gänsehaut macht. Ein Denkmal für Einen, der Mut und Zivilcourage bewies, der dafür sein Heimatland verlassen musste und keinen Zweifel daran liess, wie sehr er seinem neuen Zuhause, der Schweiz dankte. Ein Denkmal für Werte, die es angesichts der Turbulenzen auf dieser Welt Stunde für Stunde, Tag für Tag zu leben lohnt.» Sie legt eine Pause, dann fragt sie: «Wenn nicht das, was dann?» Und über die Murgern der damaligen Zeit sagt Dyk: «Sie waren sozial, blieben authentisch, bodenständig und auf eine, ihre Weise, anständig gegenüber ihren Zeitgenossen, dass es diesen so viel wert war, diesem einen Menschen ein Denkmal zu setzen.»
Doch von wem sprechen wir hier eigentlich? Wer war Heinrich Simon (1805 – 1860)? Eine Broschüre, die bei der Ortsgemeinde Murg bezogen werden kann und Wikipedia geben Auskunft: Simon sagte über sich: «Und wenn der Weg der Wahrheit quer durch mein Herz führt, - ich werde ihn einschlagen. Ich darf es sagen, denn ich habe es getan». Er studierte von 1824 bis 1827 Rechtswissenschaften sowie Kameralwissenschaften an den Universitäten Berlin und Breslau. 1827 trat er in den preussischen Staatsdienst ein, wurde jedoch bereits 1829 wegen Tötung eines Duellgegners zu lebenslanger Festungshaft verurteilt und interniert. Nach seiner Begnadigung 1830 arbeitete er zuerst als Hilfsarbeiter an Breslauer Gerichten und weiter in der regulären Laufbahn an Gerichten in Breslau, Berlin, Magdeburg und Frankfurt (Oder). 1841 wechselte er in das preussische Kultusministerium. Nach einer Urlaubsverweigerung trat er 1845 aus politischen Gründen aus dem preussischen Staatsdienst aus und arbeitete als freier Publizist zusammen mit Robert Blum. 1847 wurde er wegen Majestätsbeleidigung gegenüber Friedrich Wilhelm IV. angeklagt.
1848 war er neben seiner Abgeordnetentätigkeit im preussischen Landtag Delegierter im Vorparlament, wo er die Funktion des Sekretärs wahrnahm und anschliessend Mitglied des Fünfzigerausschusses. In diesem Jahr und bis 1849 vertrat er Magdeburg in der Frankfurter Nationalversammlung.
1849 war Simon während gut einem Monat Mitglied der vom Rumpfparlament eingesetzten Exekutive, der provisorischen Reichsregentschaft. Nach der Niederschlagung der Revolution floh er im Juli des gleichen Jahres in die Schweiz und wurde anschliessend in Abwesenheit aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Reichsregentschaft wegen Hochverrats zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt.

Nach dem die Freiheitsbestrebungen des Deutschen Volkes an den Ränken treuloser Fürsten gescheitert waren, fand der Verbannte in der Schweiz eine schützende Zufluchtsstätte. In der Broschüre heisst es dazu: Im Lande der «Tell und Winkelriede erkannte und erlebte er bereits in vorausschauendem Geiste, die stattliche Zukunft, den anbrechenden Freiheitstag Deutschlands».
Er wurde unternehmerisch tätig und betrieb landwirtschaftliche Güter, beteiligte sich an Steinbrüchen sowie Kupferhütten. Die Universität Zürich verlieh ihm 1851 die Ehrendoktorwürde. 1860 ertrank er unter bis heute ungeklärten Umständen bei Murg im Walensee.
27.10.2014: Mit einem Grossaufmarsch an Bikern – von klein bis gross, von Anfänger bis Crack - und mit vielen Zuschauern wurde am Sonntag der Bikepark am See in Walenstadt der Öffentlichkeit übergeben.
27.10.2014: Mit einem Grossaufmarsch an Bikern – von klein bis gross, von Anfänger bis Crack - und mit vielen Zuschauern wurde am Sonntag der Bikepark am See in Walenstadt der Öffentlichkeit übergeben.
«Einen so grossen Bremsverschleiss hatte ich noch nie in einem Bikepark», sagte einer der Cracks ausser Atmen, und auf die Frage, ob das denn nun ein gutes oder schlechtes Zeichen sei, meinte er lachend: «Gut für den Bikepark, denn so viele Biker hatte ich auch noch nie auf einem Pumptrack.» Sagt`s und pumpt gleich wieder los auf noch eine Runde.
Vom Laufrad bis zum Hightech-Bike
So wie ihm ging es vielen an diesem sonnigen Nachmittag. Egal ob mit dem Laufrad, dem Strassenvelo oder mit dem Hightech-Bike in leuchtend grün oder edlem schwarz-goldenem Design. Sie alle waren gekommen, um auf dem eben eröffneten Pumptrack ihre Runden zu drehen, Spass zu haben und den einen oder anderen Jump auszuprobieren oder gekonnt in die Luft zu zeichnen.
Der Grossaufmarsch überraschte auch die Organisatoren. Sie hatten mit etwa 100 Personen gerechnet, doch mindesten doppelt so viele sind gekommen. Doch was ein richtiger Biker ist, der kann auch improvisieren und so wurde aus einer im kleinen Rahmen angedachten Freigabe ein kleines Volksfest.
Freiwilligenarbeit
Roger Walser, Präsident Bicycle Club Walenstadt, und sein Team haben in vielen Stunden Freiwilligenarbeit und an etlichen Ferientagen den ganzen Sommer über gearbeitet, so dass der Park nun eröffnet werden konnte. Freigegeben wurde aber vorerst nur der Pumptrack. An der Sprunglinie muss noch gearbeitet werden, diese wird erst im Frühling zugänglich sein. Dann wird der gesamte Bikepark am See offiziell eröffnet und eines lässt sich jetzt schon sagen: Wenn auch dann das Wetter so gut mitspielt, dann wird es einen Ansturm geben, denn Biken ist nun definitiv keine Randsportart mehr.
Doch bis es soweit ist, bleibt noch viel zu tun. Walser hofft auf einen trockenen November, damit alle Arbeiten noch vor dem Wintereinbruch erledigt werden können. In seiner kurzen Ansprache dankte er aber schon mal allen Helfern und Sponsoren, ohne die ein solch grosses Projekt gar nicht möglich wäre. Walser erinnerte daran, dass auch finanziell noch nicht ganz alles in trockenen Tüchern ist und er hofft, dass sich nach dieser überaus erfolgreichen Eröffnung noch der eine oder andere Gönner finden lässt.

Sie waren die ersten: Offizielle Freigabe des Bikeparks am See.
26.10.2014: Mit der Verpflichtung von Rocktail zeigten die Muh-Rock-Verantwortlichen ein glückliches Händchen. Schade nur lag der Besucheraufmarsch unter den Erwartungen.
26.10.2014: Mit der Verpflichtung von Rocktail zeigten die Muh-Rock-Verantwortlichen ein glückliches Händchen. Schade nur lag der Besucheraufmarsch unter den Erwartungen.
«Let‘s rock the Night», rief Gitarrist Michi in den Saal der Mehrzweckhalle in Unterterzen und schon folgte der nächste Rocksong. Doch das Publikum, nicht wirklich zahlreich erschienen und ein Teil vergnügte sich draussen in der Raucherbar, war noch nicht bereit, die rockigen Rhythmen und fätzigen Gitarrenriffs aufzunehmen und mitzutanzen.
Die fünfköpfige Rock-Cover-Band aus dem Linthgebiet liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Stück um Stück, alles Covers aus den 60’, 70’, 80’ und 90’ spielten sie mit ihrem feurig wuchtigen Gitarrensound. Dass es gleich fünf Leadstimmen sind, die in dieser Familiencombo den Lead übernehmen können, öffnet ein breites, schier endloses Repertoire, in dem kaum ein Rockklassiker fehlte.
Nach der Pause und mit den ersten Rock’n’Roll-Nummern aus den 50er war plötzlich auch das Publikum da. Es wurde vor der Bühne getanzt und fast schien es, als würden die Gitarrensoli noch wuchtiger, noch doller. Bei Pink Floyds «Another Brick in the Wall» war dann der «Sound aus Schänis» definitiv in Unterterzen angekommen; ein rockig gelungener Abend nahm seinen Lauf und Rocktail hatte einmal mehr bewiesen, ein Stimmungsgarant zu sein.
Zum Schluss dieser gelungenen Rockparty bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wie geht es mit Muh-Rock weiter? Bei den letzten beiden Austragungen war der Publikumsaufmarsch nicht wirklich überwältigend und auf die Frage, ob es ein 8. Muh-Rock geben wird, war keine schlüssige Antwort zu erhalten. Soviel darf aber doch verraten werden: Wenn die Finanzen stimmen und auch genügend Helfer sich wieder für die Mitarbeit motivieren lassen, dann steht der nächsten Austragung nichts mehr im Weg. Zu hoffen ist es.



16.10.2014: Langstreckendownhiller und Red-Bull Athlet René Wildhaber kann auf eine erfolgreiche Saison und auf ein Novum zurückblicken: Zusammen mit seiner Lebenspartnerin bestritt er das Mountainbike-Mehretappenrennen Swiss Epic.
16.10.2014: Langstreckendownhiller und Red-Bull Athlet René Wildhaber kann auf eine erfolgreiche Saison und auf ein Novum zurückblicken: Zusammen mit seiner Lebenspartnerin bestritt er das Mountainbike-Mehretappenrennen Swiss Epic.
Natürlich war das eine traurige Angelegenheit, wenn so junge Tiere alleine auf ein paar Quadratmetern gefangen leben mussten. Aber es war gesetzeskonform, und Boller gab zu bedenken, dass es ja auch möglich wäre, dass die Kälbchen aus gesundheitlichen Gründen getrennt gehalten würden.
«Ich habe mal gehört, dass, wenn in einem Bestand junger Tiere welche krank sind und man die Ansteckungsgefahr vermindern will, es besser ist, wenn der Bauer die Tiere trennt, als sie mit Antibiotika zu behandeln“, erklärte er und legte eine Pause ein. Dann fragte er: „Wer hat denn dir diese Geschichte erzählt?“ und schaute fragend zu Fredi, weil er genau wusste: Fredi, der schöne Schwule von vis-a-vis, würde mit seinen hochglänzenden Lackschuhen und seinem Duft nach viel zu süssem Rosenwasser nie auch nur in die Nähe eines Stalles kommen.
„Das habe ich im Lipps aufgeschnappt. Neben mir sassen ein paar Austern schlürfende ältere Damen. Die haben sich zuerst fürchterlich über die vielen Ausländer, Flüchtlinge und das ganze Asylantenpack in der Stadt aufgeregt und dann hat eine diese traurige Geschichte von den Kälbchen erzählt. Und alle waren sie geschockt und sich einig, da muss man was tun.
Boller wurde nachdenklich, holte ein, zwei Mal aus um etwas zu erwidern, liess es dann aber, als müsste er noch etwas nachdenken, dann sagte er: „Ist doch klar, dass die sich für die Kälbchen einsetzen und die Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern nicht reinlassen wollen. Um ihr Gewissen zu beruhigen, müssen sie nur das teurere Label-Fleisch kaufen und die Damen wissen genau, Kälbchen verstopfen keine Trams!"
Als sich Boller trotzdem auf den Weg machte, fragte er sich immer wieder: Warum hat er mich trotzdem angerufen und mich darum gebeten?
Noch nie, wirklich noch nie - und auch damals, als Boller dachte, er käme sonst auf gar keine Art und Weise dazu, hatte er je welche gekauft. Immer war es ihm peinlich gewesen, egal ob im Migros oder im Coop. Kondome - auch versteckt zwischen Fleisch, Früchten und Büchsen aufs Band an der Kasse zu legen oder in der Drogerie gar die Verkäuferin danach zu fragen, das war nicht Bollers Ding.
Was denken die Leute und natürlich, was würde die nette Kassierin über mich denken?
Da kommt wohl einer heute zum Schuss? Oder: Schau nur, was dieser biedere Mann wohl für einen Frau hat, die ihn nur mit Gummis ran lässt? Ob der mit seinem Teil den Gummi überhaupt ausfüllt?
Boller schossen noch viele derartige Gedanken durch den Kopf und wenn er es sich richtig überlegte, hatte er noch nie vor oder hinter sich in der Schlange an der Kasse jemanden gesehen, der Kondome auf das Kassenband legte. Oder verstecken sie diese so gut?
Das spielte nun alles keine Rolle mehr. Fredi hatte ihn völlig aufgelöst angerufen und sozusagen auf Knien gebettelt, dass er - Boller - für ihn Kondome kaufe, damit Fredi, wenn er dann spät in der Nacht mit seiner neusten Errungenschaft nach Hause komme, Kondome vorfinde.
"Du weisst doch Boller, wie wichtig das gerade bei uns Schwulen ist," hatte ihn Fredi bedrängt. Auch Bollers Einwand, dann müsse Fredi halt einmal darauf verzichten, liess Fredi nicht gelten. "Das ist so ein schnuseliger Junge, da kann ich mich nicht halten, Boller. Das verstehst du doch, oder?"
Boller hatte nichts gesagt und Fredi hatte ihm dann noch erklärt, wo Boller den Packen mit den Kondomen hinlegen solle, damit sie dann für Fredi wirklich griffbereit da lagen. Dann hatte er sich bedankt und ziemlich ernst gesagt: "Boller, ich zähle auf dich!" und aufgelegt.
Und jetzt war Boller also auf dem Weg, das erste Mal in seinem Leben - mittlerweile dachte er auch schon mal daran, wann die erste Rente ausbezahlt würde - jetzt war er also unterwegs, Kondome zu kaufen. Er überlegte sich, was er neben den Kondomen noch einkaufen sollte, damit diese nicht auffallen würden, ein wirklich rettender Gedanke kam ihm nicht.
Seine Überlegungen gingen immer weiter Richtung, welche Ausrede habe ich, um keine Kondome kaufen zu müssen, als ihm die befreiende Idee doch noch kam. "Passabene bei Coop. Da kann ich meine Einkäufe selber einscannen, direkt in die Tasche und nicht auf das Einkaufsband legen."
Bollers Augen strahlten. Dass er nicht schon früher auf diese Idee gekommen war? Sofort bog er ab, um Richtung Coop Supermarkt zu fahren.
Jetzt sah er alles klar und deutlich vor sich. Er würde nicht nur Kondome kaufen, sondern auch noch ein paar andere Einkäufe tätigen. Sonst würde es ja wieder auffallen, wenn an der Kasse das Scangerät ausgelesen wurde. Also kaufte er dies und jenes, einfach ein paar Kleinigkeiten, von denen er meinte, sie benötigen zu müssen, und ging dann auf das Regal mit den Kondomen zu. Doch da stand eine Frau. Sie beschäftigte sich eingehend mit Binden und stand dermassen ungeschickt vor den Kondomen, dass Boller sie hätte bitten müssen, auf die Seite zu treten. Also bog er diskret ab, nahm die Kurve zu den Shampoos, schaute und studierte, die Produkte von Nivea, Axe und wie sie alle hiessen und als sich die Dame endlich von den Binden entfernte, stand seinem Angriff auf die Kondome nichts mehr im Weg.
Niemand war in Sichtweite, der ihn hätte sehen oder gar beobachten können. Also kurvte er mit seinem Einkaufswagen und der grünen Passabene-Tasche direkt auf das Verkaufsregal mit den Kondomen zu. Er schaute nicht lange auf die einzelnen Produkte, obwohl er erstaunt war ob der Vielfalt. Er griff sich einfach eine Packung von der er meinte, die liege im oberen Preissegment, soviel hatte er erkennen können, und warf den Packen nach dem Selfscanning achtlos in seine Einkaufstasche. Erleichterung.
Trotzdem schoss ihm das Blut in den Kopf. Aber jetzt hiess es nur noch, ab, an die Kasse und bezahlen. Ohne Umwege steuerte Boller der Kassa zu. Für Passabene ist eigens eine reserviert, also nichts wie hin und durch. Er legte seinen Scangerät, in dem seine Einkäufe gespeichert waren, auf das Band und die Kassierin, fragte lächelnd: "Hat alles funktioniert?"
Gleich hinter ihm kamen zwei ältere, ziemlich dämlich wirkende Damen ebenfalls an die Passabene-Kasse. Sie stellten sich parlierend hinter Boller als dieser der Kassierin erwiderte: "Oh ja, danke. Alles hat bestens funktioniert". Boller war immer noch etwas nervös. Die beiden hinter ihm wirkten überheblich und seine Unsicherheit wuchs. Doch was spielte das jetzt noch für eine Rolle. Was konnte noch schief gehen?, fragte er sich und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. In nicht mal einer Minute hätte er bezahlt und niemand hätte gesehen, dass er Kondome gekauft hatte. Die Kassierin nahm das Gerät und las die Daten in ihre Kasse ein.
"Oh, das tut mir jetzt leid. Das System verlangt eine Überprüfung ihrer Einkäufe, damit kontrolliert werden kann, ob sie auch alles eingescannt haben. Bitte legen Sie Ihre Einkäufe auf das Band."
«Hey Boller», rief der in die Küche stürzende Fredi. «Endlich läuft was, da müssen wir unbedingt dabei sein…!»
Boller hatte kaum richtig Zeit die Kaffeetasse hinzustellen, da sprudelte es aus Fredi, wie ein munterer Wasserfall: «Wie ich vernommen habe, hat sich kürzlich ein Verein gebildet, der die Masseneinwanderungsinitiative rückgängig machen will, also eine Initiative zur Streichung der am 9. Februar angenommenen Verfassungsbestimmung lanciert. Ist doch toll, oder? Da müssen wir unbedingt mitmachen. Dimitri macht auch mit und noch viele andere Prominente aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.»
Boller stellte die Tasse hin, schaute zu Fredi, der zu glühen schien und erwiderte: „Meinst du, die haben damit eine Chance? Die SVP mit ihrem Geld im Hintergrund wird die Initianten in Grund und Boden trampen, wird sie vernichten und der Häme aussetzen, sie würden den Volkswillen missachten.»
Fredi hörte gar nicht hin. «Boller! WIR sind auch das Volk. Also lass uns mitmachen. Ich weiss, das wäre auch in deinem Sinn. Denn wie die Initianten richtig sagen, die Kontingentierungsbestimmungen führen uns sowohl innen- wie aussenpolitisch in eine Sackgasse. Bislang kann kein politischer Akteur einen glaubhaften Vorschlag präsentieren, wie wir aus dieser Sackgasse wieder herauskommen. Es ist nicht absehbar, wie der Entscheid vom 9. Februar umgesetzt werden könnte, ohne die Bilateralen zu kündigen und ohne migrationspolitisch Schaden anzurichten.»
«Warst du die letzte Nacht in einem Politkurs statt in der Pigalle-Bar?
Boller legte eine Pause ein und fuhr dann fort: «Und noch etwas, Fredi: Wir sind keine Prominente.»
«Doch Boller. Sind wir. Seit wir hier im Blog sind, kennen uns schon ganz viele Freunde des Schreiberlings. Also los jetzt. Unterschreib hier.»
13.9.2014: Wenn Elmar Frey auf dem Programm steht, dann ist swinging Jazz angesagt, und wenn die Soulstimme von Brandy Butler dazukommt, ist New York in Murg - auch mit der SBB.
13.9.2014: Wenn Elmar Frey auf dem Programm steht, dann ist swinging Jazz angesagt, und wenn die Soulstimme von Brandy Butler dazukommt, ist New York in Murg - auch mit der SBB.
Als Backgroundsängerin und durch die Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Künstlern hatte sich Brandy Butler in der Musikszene einen Namen gemacht. Mit ihrem Auftritt bei Voice of Switzerland kam für die Amerikanerin die Zeit, aus dem Hintergrund ins Scheinwerferlicht zu treten. Am Freitagabend stand sie auf der Bühne im Sagisteg in Murg.
«Kaum ein Jazzmusiker von Rang in der Schweiz, mit dem Schlagzeuger Elmar Frey nicht schon auf der Bühne gestanden wäre, kaum ein Club oder eine Bühne, die er nicht schon zum Fliegen gebracht hätte», ist die Fachwelt überzeugt. Nach Murg kam Drummer Frey mit Romano Ricciardi (alto Sax), Alessandro Ricciardi (Piano) und Giorgos Antoniou (Bass).
«Ein neues Projekt. Vieles ist neu, deshalb auch die Notenständer», entschuldigte sich Frey zu Beginn. Diese störten das Publikum (ausser die Fotografen) aber nicht. Denn die vier legten gleich mit einer Eigenkomposition von Allesandro Ricciardi los und bewiesen von Beginn weg, warum es heisst: «Keiner groovt entspannter als Frey, und das immer mit einen Lächeln.»
Der Jazzabend im Sagisteg hatte also gut begonnen und die vier legten einen fein gewobenen Musikteppich, auf dem sich die Soulstimme von Brandy Butler sichtlich wohl fühlte. Nach der Pause kam das Gefühl auf, sie habe das Publikum etwas verloren, doch mit „Oh my Love“ war alles wieder da und der Applaus nahm wieder hörbar zu. Mit Cole Porters «Just One of Those Things» wollte sie sich verabschieden. Doch das Publikum liess sie nicht gehen und kam in den Genuss von Butlers Eigenkomposition „SBB Song“, fast eine Liebeserklärung an einen SBB-Schaffner, um das Ticket nicht bezahlen zu müssen. Und sie liess nochmals alles hören, was in ihr steckt.
Kurz um: Es war ein herrlich swingender Jazzabend im Sagisteg in Murg. Man (und Frau) wähnte sich in einem Musikclub in New York und Brandy Butler holte mit ihrem soulig vorgetragenen SBB-Song die Zuhörer wieder in die Schweiz.
Zur Bildergalerie Swinging Jazz in Murg

Alessandro Ricciardi, Giorgos Antoniou, Romano Ricciardi, Brandy Butler und Elmar Frey. (Bild Peter Jenni)
5.9.2014: Die CVP Sarganserland lehnt die beiden eidgenössischen Initiativen deutlich ab, stellt sich aber ebenso klar hinter die beiden kantonalen Bauvorlagen. Und dann waren da noch die News aus dem Bundeshaus.
5.9.2014: Die CVP Sarganserland lehnt die beiden eidgenössischen Initiativen deutlich ab, stellt sich aber ebenso klar hinter die beiden kantonalen Bauvorlagen. Und dann waren da noch die News aus dem Bundeshaus.
Die am 28. September zur Abstimmung gelangenden eidgenössischen und kantonalen Vorlagen waren am Sessionshöck der CVP-Sarganserland am Donnerstagabend im Restaurant Blumenau in Unterterzen nicht umstritten. Gab es bei der Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes», die von Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (St.Peterzell ) vorgestellt und zur Ablehnung empfohlen wurde, noch ein paar Ja-Stimmen, so hatte die «öffentliche Krankenkasse»-Initiative gar keine Befürworter mehr. Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter (Altstätten) empfahl hier das Nein.
Deutlich und engagiert
Meier-Schatz und Ritter votierten deutlich und engagiert und sagten auch, dass die beiden heute gültigen Systeme zwar ihre Mängel und Unzulänglichkeiten haben, dass aber ein Ja zu den Initiativen keine Verbesserung bringen wird. Im Gegenteil. «Wir haben Alternativen zur MwSt-Diskriminierung gesucht und viele geprüft, aber keine gerechtere Lösung gefunden», so Meier-Schatz. Als Mitglied der WAK (Kommission für Wirtschaft und Abgaben) ist sie bestens mit der Materie vertraut. Hohe finanzielle Ausfälle für AHV, IV und Bund, Erhöhung des reduzierten Steuersatzes und Haushalte mit tiefen Einkommen, die stärker belastet würden, sind ihre Hauptargumente für das Nein zur Volksinitiative des Gastgewerbes.
«Unsere Krankenkassen sind schuldenfrei. Wir haben ein gutes System», erklärte Markus Ritter. Heute seien 90 von 100 Versicherten zufrieden mit ihrer Kasse und er verwies auf das geringe Sparpotenzial, auf Unsicherheiten und Mehrkosten bei der Umstellung. Und das Argument, die Werbung der Krankenkassen würden uns viel Geld kosten, konterte Meier-Schatz als Verwaltungsrätin der CSS: «Die Gelder für die Werbung kommen aus den Zusatzversicherungen. Für Werbung dürfen die Krankenkassen keine Gelder von der Grundversicherung nehmen».
Klare Zustimmung
Der Teilabbruch und Ersatzneubau der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St.Gallen in Salez wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. Ebenso die Bauvorlage für die Kantonsschule Sargans. Letztere wurde von Kantonsrat Thomas Warzinek (Mels) vertreten. Er verwies unter anderem auf die vielen baulichen Mängel und darauf, dass die Räumlichkeiten dieser Institution, die mittlerweile zu einem überregionalen Bildungs- und Kulturzentrum gewachsen ist, heute mit einer Auslastung von 108 Prozent zu kämpfen hat: «Da kommen die einen Schüler ins Klassenzimmer während die anderen noch beim Unterricht sind.» Sepp Dietrich, ehemaliger Rektor, ergänzte, dass neben sämtlichen Mittelschullehrgängen auch Erwachsenenbildung und die Zweitweg-Matura angeboten würden und sich so die Auslastung von über 100 Prozent erkläre. Die durchschnittliche Auslastungsquote der Kantonsschulen im Kanton liegt bei 80 Prozent.
Kantonsrat und Arzt Valentin Rehli (Walenstadt), der sich in der Vergangenheit schon immer für die Anliegen der Landwirtschaft einsetzte, vertrat das Ja zur Bauvorlage in Salez. Er wies darauf hin, wie sanierungsbedürftig die Gebäude heute sind. «Mit dem Bauvorhaben können sämtliche bauliche und betrieblichen Mängel gesamthaft behoben und der ausgewiesene Mehrflächenbedarf erfüllt werden», so Rehli und er betonte, dass mit einem Ja langfristig eine zeitgemässe Infrastruktur für die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung zur Verfügung steht.
Bericht aus der «Reparaturwerkstatt»
Nach den beiden klaren Ja zu den kantonalen Vorlagen und einer kurzen Pause lud Kantonsrat David Imper (Heiligkreuz) die beiden Nationalräte noch zu einem Podiumsgespräch zu aktuellen Fragen aus dem Bundeshaus. Lucrezia Meier-Schatz verdeutlichte, wie sich der Parlamentsbetrieb in den letzten 15 Jahren polarisiert hat, wie Blockbildungen konstruktive Lösungen verunmöglichten und es immer schwieriger wird, Geschäfte durchzubringen. Markus Ritter, seit 2011 Nationalrat, legte zu Beginn seiner Tätigkeit in Bern Wert darauf, das System zu erkennen und zu lernen wie es funktioniert. «Will man etwas bewirken, muss man wie bei den Kühen auf der Alp erkennen können, was sich wo bewegt und dann eingreifen, damit es nicht in die falsche Richtung geht.» Auf die Frage, könne er als Nationalrat oder als Bauernpräsident mehr bewirken, antwortete er: «Es ist die Kombination, die ideal ist.»
Ob es nicht mal an der Zeit wäre, die Masseneinwanderungsinitiative einfach umzusetzen und so der Bevölkerung klar machen, was da auf sie zukomme, wollte ein anderer Fragesteller wissen. Meier-Schatz berichtete «aus der Reparaturwerkstatt», die dauernd damit beschäftigt sei, Schäden zu reparieren, die die SVP angerichtet hat. Sie betonte dabei auch das EWR Nein, dem ein 10-jähriges Nullwachstum folgte. Und heute die Masseneinwanderungsinitiative. Sie hätte sich auch schon überlegt, diese Reparaturarbeiten einfach einzustellen. «Aber wir sind gezwungen zu handeln. Der Schaden würde sonst zu gross!»

News von CVP-Parlamentariern aus dem Bundeshaus: Lucrezia Meier-Schatz, David Imper (Moderator) und Markus Ritter.

Engagiertes Ja zur Bauvorlage der Landwirtschaftsschule am Landwirtschaftlichen Zentrum St.Gallen in Salez: Valentin Rehli.

«Da kommen die einen Schüler ins Klassenzimmer, während die anderen noch beim Unterricht sind.» Thomas Warzinek zur Kantonsschule Sargans. (Bilder Peter Jenni)
27.8.2014. Tapit , «das Portemonnaie der Zukunft», ist im Sarganserland angekommen. Bezahlen mit dem Handy ist im Dorfladen genau so möglich wie im modernen Einkaufszentrum oder am Kiosk.
27.8.2014. Tapit , «das Portemonnaie der Zukunft», ist im Sarganserland angekommen. Bezahlen mit dem Handy ist im Dorfladen genau so möglich wie im modernen Einkaufszentrum oder am Kiosk.

Bezahlen mit Tapit beim Spar in Murg: Innert zwei Sekunden ist der Bezahlvorgang abgeschlossen. (Bild Peter Jenni)
«Das erste Schweizer Portemonnaie der Zukunft heisst Tapit», verkündeten gemeinsam die drei Mobilfunkanbieter der Schweiz Anfang Juli in Zürich. Erstmals wurde eine Smartphone App auf den Schweizer Markt gebracht, die das Bezahlen, Sammeln von Treuepunkten und Öffnen von Türen in einem einzigen, neutralen System erlauben soll.
Noch wenig Karten
In einer ersten Phase, so hiess es, ermögliche Tapit das bargeldlose Bezahlen in Läden in der Schweiz und im Ausland mit Visa Kredit- und Prepaidkarten, herausgegeben durch Cornèrcard. Der Sarganserländer hat es ausprobiert, eine Corner Prepaid Card bestellt, mit Geld bestückt, das NFC-taugliche Handy (siehe Kasten) mit einer neuen Sim-Karte ausgerüstet und los gings.
Natürlich – und das sei hier vorweg erwähnt – bis alles wirklich funktionierte vergingen ein paar Tage, Support-Telefonate und Bezahlversuche. Doch dies ist nicht Gegenstand der Betrachtungen und man darf davon ausgehen, dass Installation und Inbetriebnahme mit zunehmender Nutzung einfacher und klarer werden. Doch nun zum Feldtest.
In zwei Sekunden bezahlt
Ist Tapit einmal im Handy installiert und die entsprechende Karte freigeschaltet, ist das Bezahlen ein Klacks. Bis zu einem Betrag von 40 Franken hält man das Handy kurz an den entsprechenden Kartenleser und der Bezahlvorgang ist innert zwei Sekunden abgeschlossen. Nur wenn der Kaufbetrag grösser als 40 Franken ist, muss der Kunde die Zahlung mittels PIN-Code bestätigen. Jeder Vorgang mit einem herkömmlichen Geldbeutel, einer Kredit- oder Debitkarte dauert länger.
Tapit, das hat der Versuch gezeigt, funktioniert überall dort einwandfrei, wo Bezahlterminals mit den entsprechenden Kontaktlos-Lesern (gekennzeichnet mit dem Funksymbol) ausgerüstet sind. Im Spar Dorfladen in Murg genauso wie am Bahnhofskiosk in Sargans oder in den Einkaufszentren in Mels. Leider verfügen noch nicht alle Verkaufsgeschäfte über die neue Generation der Kartenleser oder die Funktechnik ist noch nicht freigeschaltet. In der Schweiz akzeptieren bereits über 50‘000 Läden kontaktlose Zahlungen und somit Tapit.
Wie sicher ist Tapit?
Stellt sich noch die Frage nach der Sicherheit: Das mobile Portemonnaie lässt sich mit einem Muster vor unberechtigtem Zugriff auf die Tapit App schützen. Zudem ist die App nur auf Geräten nutzbar, die von Visa und MasterCard zertifiziert worden sind. Damit wird gemäss Swisscom sichergestellt, dass die Benutzer in den Genuss höchster Sicherheitsstandards kommen.
Tapit ist eine gemeinsame Plattform aller drei Mobilfunkanbieter in der Schweiz. Anfänglich ist der Dienst für Kunden von Swisscom erhältlich, Kunden von Orange und Sunrise sollen noch in diesem Jahr davon profitieren und weitere Kreditkarten sollen dazukommen. iPhone-Besitzer gucken derzeit noch in die Röhre, da Apple NFC nicht unterstützt.
Und wie viele nutzen derzeit schon Tapit? Genaue Downloadzahlen gibt Swisscom zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht raus, verweist aber darauf, dass «im Google Play Store mehr als 5‘000 Downloads» angezeigt werden.
NFC: Nahfeldkommunikation
Tapit basiert auf der NFC-Technologie (Near Field Communication – zu Deutsch «Nahfeldkommunikation»). NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard, der den kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken von wenigen Zentimetern ermöglicht. Die sehr geringe Reichweite von NFC ist ideal für das bequeme und dennoch sichere Bezahlen. In Zukunft soll Tapit auch für Treue- und Zugangskarten eingesetzt werden können.
20.8.2014: Die Walenstadter Downhillerin Carina Cappellari hat mit konstanten Resultaten im Weltcup die Qualifikation für die UCI-Weltmeisterschaften in Norwegen geschafft.
Die Walenstadter Downhillerin Carina Cappellari hat mit konstanten Resultaten im Weltcup die Qualifikation für die UCI-Weltmeisterschaften in Norwegen geschafft.
Wenn anfangs September in Lillehammer / Hafjell (Norwegen) die UCI-Mountainbike- und Trial-Weltmeisterschaften durchgeführt werden, ist mit Carina Cappellari auch eine Walenstadterin vertreten. Konstante Leistungen im Weltcup, jeweils unter den ersten 15 und zwei Podestplätze im Europacup, rechtfertigen die Selektion.
Wer nun denkt, die Saison von Cappellari sei bisher ohne Probleme verlaufen, der irrt. Downhiller bewegen sich immer auf dem Grat zwischen Leistung und Rekonvaleszenz. Nach einer Fussverletzung (Bänderiss) gab es nach den beiden ersten Weltcuprennen (10. in Fort William und 15. in Leogang) erst mal wieder eine Wettkampfpause und so reiste sie mit gemischten Gefühlen nach Kanada.
Tape und Fürsorge
Viel Tape und Fürsorge ermöglichten dann aber doch ein langsames Herantasten an das Bike und den Trail. Die lange und anspruchsvolle Weltcup-Strecke in Mont Sainte-Anne (nähe Quebec) verlangte von den Athletinnen jedoch alles ab und schnell spürte sie, dass in den vier Wochen Bikepause auch die Kraft gelitten hatte. Mit vorsichtig und gezielt eingeteilten Trainings- und Qualifikationsläufen erreichte Cappellari den Finaleinzug. Ein guter, aber dennoch nicht ganz fehlerfreier Lauf reichte dann für den 13. Rang.
Während die Strecke in Kanada für Cappellari «eine der härtesten war, die ich je gefahren bin», fand sie in Windham (NY) das komplette Gegenteil vor. Die Bestzeiten lagen weit unter drei Minuten. Die Strecke war gespickt mit High-Speed-Sprüngen (60 bis 70 km/h), dafür gab es fast keine technischen Abschnitte zu bewältigen. «Mit den Sprüngen hatte ich anfangs Mühe», gab sie zu Protokoll. Mit fortschreitender Trainingsdauer bekam sie aber das Gefühl für die Geschwindigkeit in der Luft, konnte sich immer besser überwinden und damit kam auch der Spass an den schnellen Luftpassagen. Qualifikation und Finallauf absolvierte sie wie vorgenommen; ein weiterer 13. Rang konnte sie als wohlverdiente Ernte einfahren.
Motivation im Gepäck
Mit der WM-Selektion im Gepäck reiste sie zum Europacup nach Pila (I), wo sie sich keine Blösse gab und mit dem 3. Rang den zweiten Podestplatz in diesem Jahr herausfuhr. Dieses Wochenende startet sie nun beim Weltcupfinal in Meribel (Frankreich). Danach stehen die Schweizermeisterschaften in Anzère auf dem Programm «und am Dienstag darauf gehts nach Norwegen,» lacht sie und ergänzt: «Es wird meine erste WM sein und ich freue mich riesig, für die Schweiz an den Start zu gehen.»
Mit der WM-Selektion im Gepäck: Carina Cappellari rauscht in Pila (I) einem weiteren Podestplatz entgegen. (Bild IXS-Downhillcup)
18.8.2014: Das regnerische Wetter hat nicht nur den Feriengästen unangenehme Stunden bereitet. Der nasse Sommer hatte die Bikepark-Baustelle in Walenstadt voll im Griff und die Maschinen standen oft still.
18.8.2014: Das regnerische Wetter hat nicht nur den Feriengästen unangenehme Stunden bereitet. Der nasse Sommer hatte die Bikepark-Baustelle in Walenstadt voll im Griff und die Maschinen standen oft still.
13.8.2014: Muh-Rock geht in eine weitere Runde und mit Rocktail steht am 24. Oktober ein Stimmungsgarant der Extraklasse auf der Bühne in der Mehrzweckhalle in Unterterzen. Es rockt also wieder am Walensee.
13.8.2014: Muh-Rock geht in eine weitere Runde und mit Rocktail steht am 24. Oktober ein Stimmungsgarant der Extraklasse auf der Bühne in der Mehrzweckhalle in Unterterzen. Es rockt also wieder am Walensee.
Bereits seit 10 Jahren rockt Rocktail, die Coverband aus dem Linthgebiet, von einem Gig zum nächsten! Mit Partyrockhits aus den 60’, 70’, 80’, 90’ bringt die sympathische Familien-Combo jeden Event zum stimmungsvollen Höhepunkt.
Die Band überzeugt mit einer bewussten und konsequenten Linie. »Angetan von der glorreichen Rockgeschichte des letzten halben Jahrhunderts gehen wir dem Mythos des "Rock'n Roll" nach«, sagen sie und in der Tat geht es vor allem um eines: Feuriger und wuchtiger Gitarrensound! Gleich fünf Leadstimmen ermöglichen ein breites, abwechslungsreiches und beinahe endloses Repertoire, in dem kaum ein Rockklassiker fehlt. Der mehrstimmige Gesang ist ein zentrales Element, aber auch Kreativität und eine Vielfalt an den Instrumenten finden Platz. Die powervolle und mitreissende Bühnenshows bringen sie mit virtuosen Instrumentaleinlagen auf den Punkt. Auffallend dabei, wie die leidenschaftlichen Musiker in Genauigkeit und Präzision harmonieren. Rocktail ist eben nicht nur eine musikalische Einheit, sondern stammt auch aus derselben Familie.
Die bekannte Partyband blickt auf viel Bühnenerfahrung zurück. An unzähligen live Gigs verschiedenster Art konnten sie immer wieder beste Kritik entgegennehmen. Die Band gilt als »ein Stimmungsgarant« Die grenzenlose Freude an der Musik ist ihnen sofort anzusehen. Besessen von der Rockmusik will Rocktail ihren Enthusiasmus auf Fans und Publikum übertragen!
Muh-Rock in der Mehrzweckhalle in Unterterzen öffnet am Freitag, 24. Oktober um 20.30 Uhr die Türen. Auch dieses Jahr wird wieder ein gratis Shuttlebus die Gäste ab 1.30 Uhr zwischen Sargans und Weesen nach Hause bringen. Für die Anreise empfiehlt es sich also, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Die Mehrzweckhalle Blumenau in Unterterzen befindet sich direkt beim Bahnhof.

Gleich fünf Leadstimmen ermöglichen ein breites, abwechslungsreiches und beinahe endloses Repertoire, in dem kaum ein Rockklassiker fehlt: Rocktail gastieren am 24. Oktober am Muh-Rock in der Mehrzweckhalle in Unterterzen. (Bild PD)
1.8.2014 Nach dem Erfolg im letzten Jahr lud das Resort Walensee in Unterterzen auch in diesem Jahr am 1. August zu einem ungezwungenen Beisammensein bei Musik und feinem Essen.
1.8.2014 Nach dem Erfolg im letzten Jahr lud das Resort Walensee in Unterterzen auch in diesem Jahr am 1. August zu einem ungezwungenen Beisammensein bei Musik und feinem Essen.
Direktor Matthias Lutz hatte zusammen mit seinem Team wieder ein schönes Programm auf die Beine gestellt, das bereits um 15 Uhr bei herrlichem Sonnenschein begann. Auf der Terrasse am See spielte die einheimische Alphornbläsergruppe Jöüri auf und ab 17 Uhr sorgte die Unterhaltungsband Blue Nights für ausgelassene Stimmung. Das Feuerwerk nach dem Eindunklen rundete den Geburtstag der Schweiz, der im Resort die Einheimischen mit vielen ausländischen Gästen feierten, perfekt ab.

Erfreute Einheimische wie ausländische Gäste: Alphornbläsergruppe Jöüri.

Fahnenschwingen und Alphornklänge: Die Schweiz feiert Geburtstag. (Bilder Peter Jenni)
Maracanã: ausgerüstet mit Schneider Electric-Technologie
Höchste Effizienz ist nicht nur von den Fussball-Teams auf dem Weg in den WM-Final in Brasilien gefragt. Auch das neu renovierte Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro, in dem das Finalspiel am 13. Juli stattfand, besticht durch herausragende Energieeffizenz, Komfort und Sicherheit. Möglich ist dies dank den Gebäudemanagement- und Sicherheitslösungen von Schneider Electric, mit denen die Stadioninfrastruktur gesteuert und überwacht wird.
Die Steuerung von 3‘000 Scheinwerfern und Lampen, 17 Aufzügen, 12 Rolltreppen, 292 sanitären Anlagen, 60 Bars und mehr als 500 Stromzählern und Netzschutzgeräten des Estádio Journalista Mário Filho – besser bekannt als Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro – erfolgt an einem einzigen Ort, nämlich im Überwachungs- und Kontrollraum. Neben dem Echtzeit-Monitoring des Stromverbrauchs im Stadion werden dort auch weitere Bereiche gesteuert. Dazu gehören unter anderem die Beleuchtung, die Belüftung, die Klimatechnik, die Generatoren, die unterbrechungsfreie Stromversorgung, die Zugangskontrolle, das Feuermeldesystem, Überwachungskamerasysteme und die Hydraulik.
Schneider Electric hat das Stadion zudem mit seinem Sicherheitssystem ausgestattet, das aus HD-Kameras, einer intelligenten Überwachung und einem Bildspeichersystem besteht. Dieses integrierte System bietet eine gemeinsame Benutzeroberfläche für Monitoring und Steuerung, etwa bei der Anpassung von Bereichs- und Zugangskontrollen. Die Knochenarbeit verrichtet dabei das Bildspeichersystem: Die Überwachungsdaten werden analysiert und automatisch gekennzeichnet. Falls verdächtige Aktivitäten auftreten, werden die zuständigen Personen sofort alarmiert. Dank dynamischen Daten in Echtzeit können Vorfälle rasch erkannt und adressiert werden. Dies führt zu einer Erhöhung der Sicherheit im Stadion. Schneider Electric ist auch der Technologiepartner für die elektrische Energieverteilung im Stadion. Dazu gehören Transformatoren und Leistungsschutzschalter in der Mittelspannung, gepanzerte Leitungen, Verteiler- und Schaltanlagen sowie die Ausrüstung diverser Bereiche mit Elektroinstallation in der Niederspannung. www.schneider-electric.ch
Kaba fokussiert und verstärkt das Asien-Geschäft
Kaba passt bis Jahresende 2014 ihre Konzernstruktur an. Die bisherige Division Access + Data Systems (ADS) EMEA/AP, die momentan rund 60% des Konzernumsatzes erwirtschaftet, wird aufgeteilt in eine Division ADS EMEA (Europe, Middle East und Africa) und eine Division ADS AP (Asia Pacific). ADS EMEA bleibt unter der bewährten Führung von Roberto Gaspari. Jim-Heng Lee wird als COO und Mitglied der Konzernleitung die Verantwortung für die neue Division ADS AP übernehmen. Kaba CEO Riet Cadonau: „Ich bin sehr zufrieden, dass wir mit Jim-Heng Lee einen Industrieexperten mit aussergewöhnlicher Leistungsbilanz für Kaba gewinnen konnten“.
Mit der Schaffung der Division ADS AP verstärkt Kaba den Fokus auf die Wachstumsmärkte Asiens. Dank der getätigten Akquisitionen in China und in Indien, der neuen Struktur sowie der Einsetzung eines erfahrenen lokalen Industriemanagers soll das Geschäft in Asien fokussiert weiter entwickelt werden. Ziel ist, den momentan etwas über 10% liegende Umsatzanteil in der Region profitabel zu steigern. Riet Cadonau: „Nach der letzten Akquisition in China (Probuck) sowie der Übernahme der Mehrheit am indischen Joint Venture Dorset Kaba, welche auch den Erwerb von zusätzlichen Produktionsgesellschaften beinhaltete, ist dies der richtige Zeitpunkt um unsere Geschäfte in Asien fokussiert voranzutreiben.“
Mit Jim-Heng Lee stösst eine versierte Führungskraft und ausgewiesener Fachmann der Sicherheitsindustrie zu Kaba. Er stammt ursprünglich aus Singapur, war aber mehrere Jahre in Hongkong respektive China tätig. Der 51jährige hat über 15 Jahre in leitender Stellung in der Sicherheitstechnologie-Branche gearbeitet, wobei diese Engagements auch die Verantwortung für M+A Aktivitäten in Asien umfasst haben. Jim-Heng Lee wird seinen Posten mit Sitz in Hongkong im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2014 antreten. Bis dahin werden die Geschäfte vom bisherigen Verantwortlichen, Roberto Gaspari, weitergeführt. www.kaba.com
Dualbewegungsmelder von Siemens reduzieren Fehlalarme
Die neuen Dualbewegungsmelder Magic PDM-IXx12/T und PDM-IXx18/T zeichnen sich durch zuverlässige Erkennung von Eindringlingen und hohe Immunität gegenüber Fehlalarmen aus. Ihre Leistung basiert auf einer verbesserten Version des so genannten Matchtec-Algorithmus von Siemens. Dieser verknüpft die Passiv-Infrarot(PIR)- und Mikrowellen(MW)-Kanäle, um ausserordentlich präzise Entscheidungen über Bewegungen im überwachten Bereich zu treffen.
Die hohe Detektionssicherheit und Fehlalarmimmunität werden durch intelligente Verarbeitungsroutinen im erweiterten Matchtec-Algorithmus erreicht. Dieser analysiert die relative Stärke der IR- und MW-Signale eines sich bewegenden Objekts, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Es ist sogar möglich, mehrere Melder in unmittelbarer Nähe zueinander einzusetzen, da der Algorithmus Störungen zwischen den MW-Modulen reduziert. Dies bietet grössere Flexibilität bei der Wahl des Installationsorts.
Die Melder sind zukunftssicher konstruiert. Verglichen mit früheren Modellen können sie stärkerer MW-Strahlung und höheren Feldstärken standhalten. Damit erfüllen sie die neuen, wesentlich anspruchsvolleren CE-Bestimmungen, die im Juni 2014 in Kraft getreten sind.
Die Melder eignen sich für den Privat- wie auch den Geschäftsbereich und zeichnen sich durch hohe Leistung selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen aus, wie z.B. in Räumen mit raschen und starken Temperaturschwankungen, die Fehlalarme verursachen können.
Die Melder weisen ein modernes flaches Design auf und können so unauffällig installiert werden, gerade in Räumen, in denen es auf ein attraktives Erscheinungsbild ankommt. Die 12-m-Ausführung ist auch für die Unterputzmontage geeignet. Für Wand- und Deckenmontage wird jeweils die gleiche Halterung verwendet, das erleichtert Installation und Bevorratung.
Auch für Installateure bieten die Melder, die von der Siemens-Geschäftseinheit Security Products entwickelt werden, diverse Vorteile. Dank vorkonfigurierter Endof-Line (EoL)-Widerstände können sie direkt mit Siemens-Alarmzentralen wie SPC oder Sintony verwendet werden. Der Anschluss an Alarmzentralen anderer Hersteller ist mithilfe von EoL-Modulen schnell und fehlerfrei möglich. Im automatischen Gehtestmodus bleibt der Melder nach dem Einschalten drei Minuten lang im Gehtest. Dadurch wird Zeit gespart, da alle Gehtestprüfungen ohne mehrmalige Melderöffnung und Änderung von DIP-Schaltern durchgeführt werden können. www.siemens.ch
BSW: Funkalarmanlagen
Werden bei einer Alarmanlage Funk-Komponenten miteinander kombiniert, ist das für Architekten, Planer und Endkunden gleichermassen wirtschaftlich. Die speziell entwickelten Funk-Alarmanlagen wie die D16 oder D22 sind universell einsetzbar und eignen sich für den Einsatz in Neubauten ebenso wie bei bestehenden Gebäuden. BSW Security AG (Zürich) schreibt: „Diese Funkalarmanlagen lassen sich in einer Immobilie je nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten einsetzen und individuelle Kundenwünsche können umgesetzt werden.“
Wer von Anfang an eine Funk-Alarmanlage einsetzt, ist bei verschiedensten Anforderungen auf der sicheren Seite. Neben der effizienteren Montage bilden die flexible und einfache Erweiterbarkeit ohne optische Einschränkungen durch störende Kabelkanäle ebenfalls wichtige Zusatzvorteile, die für den Einsatz einer Funk-Alarmanlage sprechen. Soll beispielsweise ein Einfamilienhaus mit Aussen-Bewegungsmeldern ausgestattet werden, ist ein Verdrahten aufgrund der Entfernung oftmals nicht realisierbar, eine Lösung mit Funk-Meldern jedoch einfach und kostengünstig möglich. Durch die Erweiterungsmöglichkeiten mit Funk-Meldern können sich diese einfach und preiswert ergänzen lassen. bsw-security.ch
Seit dem 1. Juli 2014 ist mit Tapit erstmals eine Smartphone App auf dem Schweizer Markt, die das Bezahlen, Sammeln von Treuepunkten und Öffnen von Türen in einem einzigen, neutralen Ökosystem erlaubt.
Tapit ermöglicht zunächst das bargeldlose Bezahlen in Läden in der Schweiz und im Ausland mit Visa Kredit- und Prepaidkarten, herausgegeben durch Cornèrcard. In Kürze folgen auch Kreditkarten von MasterCard, herausgegeben durch die Aduno Gruppe/Viseca. Tapit ist eine gemeinsame Plattform aller drei Mobilfunkanbieter in der Schweiz: Anfänglich ist der Dienst für Kunden von Swisscom erhältlich, Kunden von Orange und Sunrise werden noch in diesem Jahr davon profitieren.
Smartphones sind hierzulande weit verbreitet, die Nutzung des Handys für mobiles Bezahlen oder für Gebäudezutritte steckt aber noch in den Kinderschuhen. Es fehlte bislang an kompatiblen Handys, teilnehmenden Finanzinstituten, Detailhändlern und Mobilfunkanbietern. In den vergangenen Monaten hat die Zahl der passenden Smartphones und Ladenterminals jedoch deutlich zugenommen. Damit ist die Zeit reif für ein neues Ökosystem namens Tapit. Es setzt auf Partnerschaften zwischen den Mobilfunkanbietern und etablierten Unternehmen aus der Finanz- und Geschäftswelt. Tapit, von Swisscom entwickelt, ist eine unabhängige Plattform aller drei Mobilfunkanbieter und soll in Kooperation mit der Finanzindustrie laufend weiterentwickelt werden. Tapit steht für englisch „tap it“, was übersetzt etwa „halte es dran“ bedeutet. Die Tapit App auf dem Smartphone ist vergleichbar mit einem Portemonnaie, in dem verschiedene Kredit-, Prepaid-, Debit-, Treue- und Zugangskarten hinterlegt werden können. Tapit steht damit für das Schweizer Portemonnaie der Zukunft.
Die Nutzung von Tapit als Mitarbeiterausweis für den Gebäudezutritt ist überall dort möglich, wo Unternehmen dies entsprechend unterstützen. Tapit arbeitet in diesem Bereich mit der LEGIC Identsystems AG und ihrem Partner-Netzwerk sowie mit Siemens zusammen. Der Mitarbeiterausweis mit Tapit wurde bereits erfolgreich in eigenen Gebäuden getestet. Für den Einsatz von Treuekarten hat sich Coop dazu bekannt, ihre Supercard zum Punktesammeln ab Mitte 2015 auf Tapit anzubieten.
Tapit soll das Bezahlen mit dem Smartphone salonfähig machen. Mit Tapit kann man das Smartphone ausserdem für Gebäudezutritte nutzen, indem es herkömmliche Badges ersetzt. In naher Zukunft können Kunden mit Tapit auch ihre Treuekarten verwalten, was das Sammeln von Treuepunkten erleichtert. Sind die eigenen Karten einmalig auf Tapit erfasst, kann das Smartphone bequem und rasch zum Bezahlen oder für den Gebäudezugang genutzt werden. So kann man das Handy beispielsweise beim Bezahlen maximal vier Zentimeter entfernt an ein Terminal, das mit der Kontaktlosfunktion ausgestattet ist, halten. Der Bezahlvorgang ist innert zwei Sekunden abgeschlossen. Nur wenn der Kaufbetrag grösser als CHF 40 ist, muss der Kunde die Zahlung mittels PIN-Code oder Passwort bestätigen. Die Abrechnung erfolgt über den Monatsauszug der Kredit- oder Prepaidkarte des Bankinstituts. Eine abhörsichere Verbindung ist garantiert, die SIM-Karte des Kunden dient zudem der sicheren Authentifizierung der Benutzerdaten. Die Benutzung des Smartphone ist damit nicht nur komfortabler als mit Bargeld, sondern mindestens ebenso sicher wie die Kredit- oder Prepaidkarte.
Wachsendes Ökosystem
Tapit setzt auf starke Partner aus der Finanz- und Geschäftswelt, wobei das Ökosystem laufend erweitert wird. Die Bezahlfunktion von Tapit unterstützt zunächst Visa Zahlungskarten von Cornèrcard. Weitere Kartenherausgeber werden folgen. Dazu gehört beispielsweise die Aduno Gruppe/Viseca mit MasterCard Karten. UBS befindet sich in einer intensiven Test- und Pilotierungsphase mit MasterCard- und Visa-Produkten. Die Akzeptanz in den Läden und Geschäften wird schon vom Start weg hoch sein: Kunden können Tapit in allen Geschäften nutzen, die bereits kontaktlose Zahlungen akzeptieren. In der Schweiz sind dies bereits über 50‘000 Läden, darunter auch die Geschäfte von Coop und Migros, die Anzahl ist stark steigend.
Anfänglich ist Tapit für Kunden von Swisscom erhältlich, Kunden von Orange und Sunrise werden noch in diesem Jahr davon profitieren. Voraussetzung für die Nutzung von Tapit sind ein von MasterCard und Visa zertifiziertes, NFC-kompatibles Smartphone mit Android-Betriebssystem (z.B. Samsung Galaxy S3 oder S4, S5), eine NFC SIM-Karte und ein Privatkundenabo eines Mobilfunkanbieters. Tapit fürs iPhone ist noch in der Entwicklung.

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26.07.2014. In die Restaurant-Szene in Murg kommt Bewegung. Auf Ende März 2015 verlässt Gina Meister das Restaurant Murg City.
26.07.2014. In die Restaurant-Szene in Murg kommt Bewegung. Auf Ende März 2015 verlässt Gina Meister das Restaurant Murg City.
„Ich habe meinen Vertrag für das Restaurant Murg City per 31.März 2015 gekündigt“, gibt Gina Meister in einem Brief an ihre Stammgäste bekannt. Sie führte das Murger Restaurant, das nach der Schliessung des Hirschens zum Dorftreffpunkt geworden ist, seit Dezember 2010.
Nach 37 Jahren im Gastgewerbe will sie kürzer treten und „mutig genug sein, die Handbremse noch im richtigen Moment zu ziehen“. Die offene Kommunikation kommt bei den Stammgästen gut an und manch einer wird ab dem kommenden Frühling ihre spontane, offene und fröhliche Art vermissen.
Wie es mit dem Restaurant weiter geht, steht in den Sternen. Die beiden Angestellten, so Meister, wollen das Restaurant nicht übernehmen, mit ihnen hat sie Gespräche geführt. „Das Murg City hat einen guten Namen und ist ein gesundes Geschäft,“ ist sie überzeugt und deshalb geht sie davon aus, dass es „nicht so schwierig sein wird, einen kompetenten Nachfolger zu finden.“ Sie auf jeden Fall ist bereit, in dieser Hinsicht Unterstützung zu bieten.

Die beiden Blogs "Vietnam" und "Boller & Fredi" sind auf Anregung von Freunden und Geschäftspartnern entstanden. Da es sich bei beiden Blogs um zum Teil persönliche und machmal auch ungefilterte Inhalte handelt, möchte ich diese in einem gewissen geschützten, privaten Rahmen wissen. Es geht bei der Registierung also nicht um das Sammeln von Daten und E-Mail-Adressen.
Der "Vietnam-Blog" wird derzeit nur als Beta-Version betrieben. Der offizielle Start erfolgt im Herbst 2015.
Die hier hinterlegte E-Mail-Adresse wird weder weiter gegeben noch für irgendwelche Werbe- oder andere Mails genutzt. Sie dient lediglich der Registrierung.
Blogs
10.7.2014: Die Walenstadter Downhillerin Carina Cappellari verbesserte sich im Gesamtweltcup auf den 15. Rang und fährt im Europacup Podestplätze heraus. Dazwischen schreibt sie Semesterprüfungen.
10.7.2014: Die Walenstadter Downhillerin Carina Cappellari verbesserte sich im Gesamtweltcup auf den 15. Rang und fährt im Europacup Podestplätze heraus. Dazwischen schreibt sie Semesterprüfungen. 
Rückte in der Weltcup-Gesamtwertung bis auf Rang 15 vor: Carina Cappellari auf der Strecke in Leogang. (Bild Benjamin Klose)
Nach ihrem zehnten Platz in Fort William ging es für die Walenstadter Downhillerin beim Weltcup in Leogang (AUT) weiter. Mit einem soliden Lauf qualifizierte sie sich für das Final. Leider konnte sie sich nicht wirklich an die schnelleren und trockenen Bedingungen am Renntag anpassen und „verbremste fast jede Kurve“. Rang sechzehn war dann nicht ihr Wunschresultat, trotzdem konnte Cappellari mit dem Wochenende zufrieden sein: In der Weltcup Gesamtwertung rückte sie bis auf Rang 15 vor. Beim anschliessenden IXS Europeancup in Schladming, wo fast die gesamt Weltelite am Start stand, schaffte Cappellari einen 13. Rang und blickte mit einem guten Gefühl nach Val di Sole, wo der nächste Europacup statt fand.
Doch bevor sie nach Italien reiste, schrieb sie Semesterprüfungen und konnte anschliessend völlig befreit anreisen. „Val di Sole gehörte schon immer zu meinen Lieblingsstrecken“, beschreibt sie eine der härtesten und technischsten Strecken, die im Europacup gefahren werden. Nach guten Trainingsläufen ging Cappellari mit viel Selbstvertrauen an den Start zum Seeding Run. Mit sechs Sekunden Rückstand auf die Spitze klassierte sie sich auf Platz fünf.
Mit dem Regen am Sonntag wurde die Strecke noch anspruchsvoller. Cappellari sah nach gut drei Minuten Fahrzeit die rote Flagge und wurde wegen einer vor ihr gestürzten Fahrerin angehalten. Während der rund einstündigen Rennunterbrechung hielt der Regen an und machte die Strecke noch glitschiger. Doch Cappellari kämpfte sich durch, musste zum Schluss noch eine Fahrerin überholen und klassierte sich auf Rang drei.
22.5.2014: Wenn das Feuer brennt und die Schwanzhämmer schlagen, dann ist die alte Hammerschmiede in Mühlehorn in Betrieb. So wird es auch am 31. Mai sein, am Schweizer Mühlentag.
22.5.2014: Wenn das Feuer brennt und die Schwanzhämmer schlagen, dann ist die alte Hammerschmiede in Mühlehorn in Betrieb. So wird es auch am 31. Mai sein, am Schweizer Mühlentag.
Nicht jede Mühle mahlt, sagt Christian Zimmermann voller Enthusiasmus, während er den Schieber hochzieht und das Wasser auf die Mühle zufliessen lässt. Schnell beginnt das Rad zu drehen und Schmied Zimmermann erklärt: «Mühle bedeutet Wasserantrieb. Sie war die Ur-Maschine nicht nur im Glarnerland, Sarganserland und im Rheintal. Denn die Wasserkraft ist seit 1800 Jahren Energiequelle.
Christian Zimmermann weiss viel zu erzählen und er führt die Besucher in die Geschichte der Industrialisierung, aber auch in die Entstehung der Metalle und natürlich der Schmiedekunst ein. Doch hier, an dieser Stelle soll nicht alles verraten werden, denn am 31. Mai ist Mühlentag und historische Mühlen in der ganzen Schweiz öffnen ihre Türen.
Mittlerweile sind wir in der Schmiede angekommen. Das Feuer brennt, das Eisen glüht und das Mühlrad draussen dreht beharrlich seine Runden. Zimmermann, er stammt aus einer Schmiededynastie aus Süddeutschland, und es ist keineswegs übertrieben, ihn der Mann mit dem Eisen im Blut zu nennen, arbeitet hoch konzentriert. Er schmiedet mit dem Schwanzhammer ein Stück Metall und wenn man es nicht selbst gesehen hat, so wird man die Kraft, mit der der Hammer auf das glühende Eisen schlägt und ein filigranes Ginkoblatt entstehen lässt, kaum glauben.
Doch nicht nur die Hammerschmiede in Mühlehorn öffnet am 31. Mai ihre Türen mit Schmiededemonstrationen, Galerie und Skulpturengarten (9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr). Auch die Kornmühle in Unterterzen (10 bis 16 Uhr, Führung mit kleiner Festwirtschaft) gehört zu den 99 Mühlen der Schweiz, die am Mühlentag ihre Türen öffnen.

Die Form im glühenden Eisen schon ersichtlich: Hoch konzentriert schmiedet Christian Zimmermann mit dem Schwanzhammer ein Ginkoblatt.
10.4.2014: Auch wenn bei der Ortsgemeinde Murg keine grossen oder umstrittenen Geschäfte anstanden, die Ortsbürger nahmen auch in diesem Jahr ihre Verantwortung wahr und erschienen zahlreich zur Bürgerversammlung.
10.4.2014: Auch wenn bei der Ortsgemeinde Murg keine grossen oder umstrittenen Geschäfte anstanden, die Ortsbürger nahmen auch in diesem Jahr ihre Verantwortung wahr und erschienen zahlreich zur Bürgerversammlung.
«Dass ihr so zahlreich erschienen seit, werte ich als Wertschätzung unserer Arbeit», begrüsste Ortsgemeindepräsident Titus Gmür die 81 Anwesenden (38,5 Prozent der 211 Stimmberechtigten) im Pfarreizentrum in Murg, und er unterliess es nicht, sich auch gleich für diesen grossen Aufmarsch zu bedanken. Obwohl er über ein belebtes Jahr berichten konnte, gab es an der Versammlung am Mittwochabend keine umstrittenen Geschäfte abzuwickeln. Will heissen: Die Ortsgemeinde Murg hat das Geschäftsjahr und die Rechnung 2013 (siehe Sarganserländer vom 9. April) zur Zufriedenheit aller gemeistert und auch die Aussichten (Budget und Investitionen) für die nächsten Jahre wurden diskussionslos durchgewunken.
Steigende Erträge
Dass derzeit der Ertrag aus der Strom- und Holzwirtschaft zu wünschen übrig lässt, ist nichts Neues. Neu hingegen die Aussichten der Ortsgemeinde Murg, die davon ausgeht, dass nun, vor allem in der Stromproduktion, die Talsohle in etwa erreicht und in absehbarer Zukunft mit leicht steigenden Erträgen zu rechnen ist. Dies geht aus dem Finanzplan 2014 bis 2017 hervor. Daraus wird auch ersichtlich, dass in den kommenden Jahren einiges in den Netzausbau Flumserberg und Quinten investiert werden wird.
Im Vorfeld der Versammlung liess der Ortsgemeindepräsident das vergangene Jahr Revue passieren. Er unterteilte die Bildershow in die Kapitel Ortsgemeinde und EW, Vereine, Sport und Freundschaft. Allein diese Titelgebung dokumentiert, dass es in der Ortsgemeinde Murg nicht nur um wirtschaftliche und politische Themen geht, sondern auch die Kameradschaft, der Sport und das Vereinsleben gefördert werden sollen.
Strandweg
In der allgemeinen Umfrage ergriffen zwei Votanten das Wort und gaben zum einen Anregungen zum geplanten Strandweg oder erkundigten sich zum Stand der Verhandlung bezüglich der Wasserversorgung Murg-Quinten. Titus Gmür versprach, bezüglich des Strandwegs das Gespräch mit der politischen Gemeinde zu suchen und zu Quinten meinte er: «Die Quintner haben sich für eine Seeleitung ausgesprochen; es stehen nun Gespräche an.» Nach gut eineinviertel Stunden konnte die Versammlung geschlossen werden und die Murger Ortsbürgerinnen und Ortsbürger trafen sich zu einen feinem Imbiss im Restaurant Murg City.
22.3.2014: An der Informationsveranstaltung zum Bikepark am See in Walenstadt gaben Beleuchtung, Abgrenzung und Höhe der Elemente zu reden. Dabei stellte sich heraus, alles kein Problem.
22.3.2014: An der Informationsveranstaltung zum Bikepark am See in Walenstadt gaben Beleuchtung, Abgrenzung und Höhe der Elemente zu reden. Dabei stellte sich heraus, alles kein Problem.
Am Donnerstagabend stellten im Hotel Krone in Walenstadt die Initianten den Bikepark am See vor. Der auf dem Gelände der Armasuisse geplante Pumptrack ist auf guten Wegen. Ein Grossteil des Geldes ist beisammen. Jetzt fehlt noch die Zusage des Sport-Totto-Fonds St.Gallen und mit dem Bau kann begonnen werden.
Eröffnung im September
«Wir rechnen im April mit der Zusage, so dass wir im Mai mit dem Bau beginnen können,» sagte Roger Walser, Präsident des Bicycle Club Walenstadt. Rückbau der heute noch bestehenden Kampfanlage, Erdarbeiten und dann die Feinarbeiten sollten bis im August abgeschlossen sein, so dass im September der Park der Jungend übergeben werden kann.
Noch ist nicht alles Geld beisammen und die Initianten nutzten den Informationsanlass um für weitere Sponsorengelder zu werben. Dass der Bikepark in der Bevölkerung auf ein gutes Echo stösst, zeigten Walenstadter Fasnächtler. Sie machten den Bikepark zum Thema und zogen mit einem Kässeli während den närrischen Tagen durch die Gassen. Am Donnerstag konnten sie dieses dem Kassier übergeben.
Nach der Decke Strecken
Von den budgetierten 250 000 Franken sind noch rund 70 000 Franken offen, der Rest ist gedeckt durch die öffentliche Hand (Gemeinde und Sport-Totto), die drei Hauptsponsoren Bank Linth, A. Käppeli's Söhne AG und Bergbahnen Flumserberg AG sowie durch Sponsoren, Gönner und Fans. Am noch offenen Betrag wird der Bikepark aber nicht scheitern. Sollte nicht hat alles Geld zusammenkommen, wird das Projekt in einer ersten Phase redimensioniert realisiert.
Die Veranstaltung im Hotel Krone zeigte, dass die Initianten gewillt sind, offen zu kommunizieren und auch das Gespräch mit andern Nutzern des Geländes, insbesondere den Gleitschirmfliegern suchen. Diese waren denn auch explizit an die Veranstaltung eingeladen worden, kam es doch im Vorfeld zu Missverständnissen wegen einer möglichen Beleuchtung, wegen der Arealabgrenzung und der Höhe der Elemente. Auch die Versicherungsfrage kam von Seiten der Gleitschirmflieger zur Sprache. Roger Walser und sein Team, allen voran Bauchef Ivo Bürge und Pumptrack-Planer René Wildhaber konnten aber die Befürchtungen der Gleitschirmflieger ausräumen.
Die Bikepark-Initianten – das zeigte der Abend – sind bereit. Für den Bau, für ein Miteinander und für die Kommunikation mit den Gleitschirmfliegern. Profitieren wird am Ende die Jungend. Sie wird einen Bikepark erhalten, in dem sie spielen, aber auch den Umgang mit dem Bike erlernen kann. Ein nicht zu unterschätzender Faktor in einer Zeit, in der immer mehr Verkehr auf den Strassen unterwegs ist.
Für wen ist ein Pumptrack?
Pumptracks sind für Mountainbikes entwickelt und fördern die technischen Fertigkeiten und bieten hohen Spassfaktor. Die Rundkurse sind in der Schweiz stark im Kommen, da sie vom Vorschulkind mit Laufrad über Schulkinder und Jugendliche mit Mountainbikes bis zu ambitionierten Bikern mit speziellen Bikes benutzt werden können. Anfänger erhalten einen einfachen Einstieg ins Biken, Jugendliche finden eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ohne Leistungsgedanke aber mit hohem Trend- und Spassfaktor und Könner werden technisch, als auch konditionell stark gefordert.
Der Zugang zum Pumptrack ist bewusst öffentlich und idealerweise unentgeltlich. Jedoch gelten klare Spielregeln für die Nutzung des Tracks. Aus Erfahrung von ähnlichen Anlagen ist es sinnvoll die Jugendlichen bereits in den Bau und auch in den Unterhalt zu integrieren. Dies fördert den Bezug und Stolz zum Pumptrack und erhöht das Verantwortungsbewusstsein. Diesbezüglich ist geplant, dass der Bikeparkvom Bicycle Club Walenstadt geführt wird, damit die Zuständigkeiten und auch die Verantwortungen klar geregelt sind.

Baustart im Mai: Roger Walser, Präsident Bicycle Club Walenstadt, rechnet damit, dass die noch ausstehende Zusage von Sport-Totto im April eintrifft. (Bild Peter Jenni)
21.3.2014: Die Oberterzner Ortsbürger sind sich einig: Jahresrechnung und Voranschlag wurden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Aber auch die laufenden Geschäfte fanden Zustimmung.
Die Oberterzner Ortsbürger sind sich einig: Jahresrechnung und Voranschlag wurden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Aber auch die laufenden Geschäfte fanden Zustimmung.
Wenn sich die Oberterzner Ortsbürgerschaft zur alljährlichen Bürgerversammlung in der St.Annakapelle trifft, gehört zum Versammlungsautakt das Jodelchörli Bärgseeli ebenso dazu wie das die Versammlung abschliessende Abendessen, in diesem Jahr im Hotel Knobelboden. Und fast machte es am Freitagabend den Anschein, als hätten die 52 Anwesenden (25,4 Prozent von 203 Stimmberechtigten) mehr Verlangen nach Essen und gemütlichem Beisammensein als nach Diskussion.
Doch diese Interpretation der halbstündigen Versammlung greift zu kurz. Denn der von Präsident Manfred Gubser geführte Ortsverwaltungsrat hat die im Berichtsjahr erledigten Geschäfte zur Zufriedenheit aller erledigt und auch die laufenden und anstehenden Geschäfte dergestalt aufgegleist, dass sie auf diskussionslose Zustimmung stiessen.
Speichersee Grueb/Heusee
Lediglich zur Rechtsfrage in Bezug auf den Speichersee Grueb/Heusee, bei dem der Baubeginn noch offen ist und die beiden Parteien, die Bergbahnen Flumserberg AG und der Ortsverwaltungsrat, einen Anwalt konsultierten, wurde nachgefragt, um was es denn dabei eigentlich gehe. «Uns geht es primär um die Quellsicherheit und um das Wasser für Oberterzen» erklärte Manfred Gubser und ergänzte, dass sicherlich eine Lösung gefunden werde, aber «wir sind keine Fachleute, deshalb lassen wir uns beraten.»
Dies war für alle nachvollziehbar, sprich verständlich. Und damit auch in Zukunft alle Versammlungsteilnehmer alles verstehen, wird ab der nächsten Bürgerversammlung mit einer Verstärkeranlage gearbeitet und die an eine Leinwand projizierten Zahlen und Fakten werden grösser und besser lesbar dargestellt. Für alle gut sichtbar waren dann die Impressionen von den im Berichtsjahr erledigten Arbeiten und vom Bürgertag.
Neue Kassierin
In seinem Schlussvotum bedankte sich der Präsident bei seinen Ratsmitgliedern, der Bürgerschaft und explizit bei Regula Gubser, die aus beruflichen Gründen ihren Rücktritt als Kassierin Anfang 2013 bekannt gegeben hatte. Die Übergabe des Amtes an Simone Lendi fand am 1. Juni statt. Mit einem herrlichen Landschaftsgemälde, das der Scheidenden anlässlich der Amtsübergabe überreicht wurde, bedankte sich der Ortsverwaltungsrat bei ihr für die geleistete Arbeit.