Bis Ende Januar bin ich auf einer Indochina-Reise. Siehe dazu www.indochina-by-bike.
Die Interessengemeinschaft (IG) Bikerace Walenstadt, die in 22 Jahren 22 Bikerennen in Walenstadt organisiert hat, entschied, ab kommenden Jahr mit dem Bicycle Club Walenstadt zusammenzugehen. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, die Jugendförderung breiter abzustützen und Synergien, die in der jüngsten Vergangenheit entstanden sind, klar strukturiert zu nutzen. Profitieren soll nicht nur die Jugend, auch den Sponsoren wird ein deutlicher Mehrwert geboten.
Für die drei Protagonisten dieser Fusion, Suso Untersander (Inhaber SusoBike Walenstadt), Roger Walser (Präsident Bicycle Club Walenstadt) und Aristide Gervasoni (Leiter IG Bikerace Walenstadt) steht die Jugendförderung klar im Fokus. Was vor 22 Jahren galt, ein Rennen für die Jugend und den Breitensport auf die Beine zu stellen, gilt auch heute noch.
Damit ist klar: Die Fusion bedeutet, dass es mit dem Walenstadter Bikerennen weitergehen wird und die mit dem Rennen erwirtschaften Einnahmen auch zukünftig der Jugendförderung zufliessen werden. Wie und in welcher Form das Rennen im kommenden Jahr stattfinden soll, wird intern bereits diskutiert und sobald spruchreif, öffentlich kommuniziert. Fest steht auf jeden Fall, das neue Rennen wird weder im Stevens-Bikecup-Ostschweiz noch im Alpencup eingebunden sein.
Legende zum Bild Jugendförderung klar im Fokus (von links): Aristide Gervasoni (Leiter IG Bikerace Walenstadt), Roger Walser (Präsident Bicycle Club Walenstadt) und Suso Untersander (Inhaber SusoBike Walenstadt).
Die im Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) zusammengeschlossenen Firmen erarbeiteten im letzten Jahr ein Auftragsvolumen von 690‘718 Millionen Franken. Guido Portmann übergab das Ruder nach acht Jahren an Peter Nebiker.
«Ganz im Sinn von Karl Raimund Popper (brit. Philosoph und Wirtschaftslogiker, 1902-1994: „Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.“) übernimmt auch unser Verband Verantwortung, indem er seit über 40 Jahren die Zukunft der Sicherheitsbranche in der Schweiz aktiv mitgestaltet. Wir setzen uns zusammen mit Behörden und Institutionen für ein stabiles Sicherheitsumfeld und die gesunde Entwicklung der Mitgliedsfirmen ein.» Mit diesen Worten eröffnete SES-Präsident Guido Portmann (Securiton AG) seine letzte Hauptversammlung. Nach acht Jahren übergab er das Amt an Peter Nebiker (Siemens Schweiz AG). Portmann wird dem Verband als Vizepräsident weiterhin zur Verfügung stehen.
Die SES-Statistik zeigt dieses Jahr ein unterschiedliches Bild. Das erfreuliche Wachstum der letzten Jahre hat sich verlangsamt. Die SES-Firmen konnten das Auftragsvolumen nur gerade um 4 Millionen Franken (0,6 Prozent) steigern. Im Berichtsjahr 2014 wurden gemeinsam 690‘718 Millionen Franken erwirtschaftet. Das Wachstum resultierte massgeblich aus den Bereichen Access Control, Video Security und Trockenlöschung während andere Bereiche der Sicherheitsindustrie wie Brand-, Gefahren- und Einbruchmeldeanlagen sowie Nasslöschanlagen einen Rückgang verzeichneten. Aufgrund der Wirtschaftsentwicklung und insbesondere des Euroeffekts sieht die Branche mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Mitgliederanzahl beträgt 91 und hat um ein Unternehmen zugenommen.
Die Verbandsaktivitäten werden in sieben Kommissionen abgewickelt. Im Bereich Fire sind dies Brand-/Gasdedektion, Nasslöschung, Trockenlöschung und RWA. Der Bereich Security ist unterteilt in Einbruchmeldeanlagen, Access Control und Videosecurity. «Die Arbeiten in den Kommissionen waren auch dieses Jahr wieder sehr zeitintensiv und anspruchsvoll», erklärte Portmann und bedankte sich bei allen Vorstandskollegen, Obmännern, Kommissionsmitgliedern und bei allen betroffenen Firmen, «die in grossem Masse diese Arbeiten unterstützen, indem sie ihre Mitarbeiter zur Verfügung stellen.»
Der SES macht sich aber auch in der Weiterbildung stark: Die nach wie vor gut besuchten Lehrgänge für den Projektleiter Sicherheitssysteme mit eidg. Fachausweis zeigen, dass Weiterbildung nicht nur ein Wissensgewinn für die Absolventen ist, sondern auch zur Qualität innerhalb der Unternehmen beiträgt. Trotz der anspruchsvollen eidg. Prüfungen, können 17 Absolventen auf einen erfolgreichen Abschluss zurückblicken.
Portmanns Fazit: «Es zeigt sich erneut, dass der Verband auf dem richtigen Weg ist. Wir dürfen mit Genugtuung feststellen, dass unsere Arbeit in der Baubranche, von der Kundschaft, den Versicherern und den Behörden geschätzt wird.
Peter Nebiker ist promovierter Physiker ETH, 48 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet schon seit über zwölf Jahren in der Sicherheitsbranche. Der in Malans wohnhafte, gebürtige Baselbieter arbeitet in Volketswil bei Siemens Schweiz AG.
Bild zum Blog Tritt nach acht Jahren einen Schritt zurück: Guido Portmann. (Bild Peter Jenni)

SES-Branchenstatistik: Das positive Wachstum der letzten Jahre ist einem eher gemischten Bild gewichen.
Kaba: Konzernleitung vollständig designiert - Siemens: Alles für ein intelligentes Gebäude - HOOGAN: Registrierung weiter angestiegen - Swisscom: Tapit vor dem Aus
Konzernleitung vollständig designiert
Mit der Ernennung von Jörg Lichtenberg zum designierten Chief Manufacturing Officer (CMO) ist die geplante Konzernleitung der künftigen dorma+kaba Gruppe nun vollständig festgelegt. Bereits Anfang Juli 2015 wurden die neben dem designierten CEO Riet Cadonau und dem designierten CFO Bernd Brinker weiteren Mitglieder der designierten Konzernleitung – sechs Chief Operating Officer, der Chief Integration Officer und der Chief Technology Officer – bekannt gegeben. Mit der Ernennung von Jörg Lichtenberg als designierten Chief Manufacturing Officer (CMO) ist die vorgesehene Konzernleitung nun komplett.
Jörg Lichtenberg war zuletzt tätig als VP Global Operations Industrial Group von Gardner Denver; davor war er über Jahre für die Dorma Gruppe tätig – als Director Group Logistics and Production Strategy respektive Director Operations verschiedener Einheiten – und verfügt somit über langjährige Dorma- und Branchenerfahrung.
Die designierte Konzernleitung wird mit Vollzug des Zusammenschlusses ihre Arbeit aufnehmen. Dieser ist – vorbehältlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden sowie weiterer üblicher Bedingungen – weiterhin im dritten Quartal 2015 vorgesehen. Unmittelbar mit Vollzug des Zusammenschlusses treten die umfassenden Vorarbeiten zur Integration von Dorma und Kaba in die nächste Phase. Unter Berücksichtigung der Kunden- und Marktbedürfnisse und der definierten Synergiezielsetzungen werden die bestehenden Organisationsstrukturen in regionen- bzw. landesspezifischen Phasenmodellen bis voraussichtlich zum 1. Juli 2016 in die vorgesehenen Zielstrukturen überführt.
Alles für ein intelligentes Gebäude
Die nächste ineltec findet vom 8. bis 11. September 2015 in Basel statt. Die Messe bringt alle zwei Jahre über 200 Aussteller und rund 19 000 Fachleute aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudeautomation und Kommunikationsinfrastruktur zusammen. Siemens präsentiert an seinem Stand (Halle 1.1/Stand C102) innovative Produkte, Lösungen und Dienstleistungen rund um das intelligente Gebäude.
Mit der Gebäudemanagementplattform Desigo CC zeigt Siemens die intelligente Kombination der einzelnen Gewerke auf einer integralen und durchgängig offenen Plattform – die perfekte Voraussetzung für «Smart Buildings». Desigo CC vereint Gebäudekomfort wie HLK, Raumautomation und Energieeffizienz mit Gebäudesicherheit wie z. B. Branddetektion, Zutrittskontrolle, Einbruchmeldeanlage oder Videoüberwachung in einem System. Zudem stellt Siemens mit dem Advantage NavigatorTM ein Datenerfassungs- und Analysesystem vor, das mit vielen Funktionen ein umfassendes Energiemanagement für Gebäude und Gebäudeportfolios bietet. Die Cloudsoftware integriert Daten aus ganz unterschiedlichen Quellen:
Wer heute baut, muss an morgen denken
Das Leben komfortabler, sicherer und schöner machen dank heutiger Gebäudetechnologie. Wie das geht, zeigt Feller an der 46. Messe Bauen & Modernisieren in Zürich. Feller präsentiert Neuheiten bei Elektroinstallationen und aus der Gebäudetechnik. Im Fokus steht unter anderem, bis ins hohe Alter im eigenen Zuhause wohnen zu können. So soll, wer heute baut, bereits an morgen denken.
Innovation, Design und Lifestyle gehören bei Feller zur Unternehmens-Philosophie. Die Messe Bauen & Modernisieren ist gemäss dem Unternehmen deshalb eine geeignete Plattform, um den Besucherinnen und Besuchern die vielfältigen Möglichkeiten der Gebäudetechnik vorzustellen. Gebäude werden intelligent, Räume vernetzt und Umgebungen denken mit. «Dadurch haben wir ein unglaubliches Potenzial für mehr Sicherheit, mehr Komfort und gleichzeitig mehr Lifestyle. Smarte «Wohn-Tech» ermöglicht, auch im hohen Alter noch in der gewohnten Umgebung seines Eigenheims zu wohnen», erklärt Daniel Reichner, Key Account Manager bei Feller. Laut Reichner wird das Wohnen im intelligenten Zuhause schon bald so selbstverständlich sein, wie der Besitz eines Smartphones.
HOOGAN-Registrierung weiter angestiegen
Seit Ende Januar 2015 wurden im Informationssystem HOOGAN 214 Personen neu erfasst. Gleichzeitig wurden 148 Personen aus dem System gelöscht. Das Total der in HOOGAN registrierten Personen beläuft sich per Ende Juli 2015 auf 1535 Personen. Von den insgesamt 1535 eingetragenen Personen sind 14 weiblich, 71 Prozent haben einen Bezug zum Fussball, 29 Prozent haben einen Bezug zum Eishockey. Mit 46 Prozent sind knapp die Hälfte der erfassten Personen zwischen 19 und 24, 31 Prozent zwischen 25 und 29, und 15 Prozent zwischen 30 und 39 Jahre alt. 5 Prozent sind zwischen 15 und 18 sowie 3 Prozent zwischen 40 und 69 Jahre alt.
Tapit vor dem Aus
Swisscom hat entschieden, die Bezahlfunktion beim Innovationsprojekt Tapit nur noch bis Sommer 2016 anzubieten. Trotz intensiver Bemühungen lag die Zahl aktiver Nutzer und Kreditkartenanbieter bei Tapit klar unter den Erwartungen, wie Swisscom mitteilt. Die dadurch freiwerdenden bestehenden Ressourcen will das Unternehme im Mobile Payment in die Partnerschaft mit SIX investieren.

Ab dem 1. Januar 2017 arbeite und lebe ich in Vietnam.
Adresse neu ab 1.1.2017:
Gia Boa Hotel
108 Ly Thai To str.
Vinh Hoa ward
Nha Trang City (Vietnam)
Mobile: +84 98 162 1184
Nur wer Daten versteht, kann Mehrwert schaffen. Will heissen, Big Data muss Smart Data werden, damit aus dem riesigen Datenmeer die vielen Schätze gehoben werden können. Dies machte Siemens Schweiz anlässlich der diesjährigen Fachpressekonferenz deutlich.
Zur diesjährigen Fachpressekonferenz lud Siemens Schweiz Ende Mai zur Stöckli Swiss Sports AG. Die Schweizer Skifirma ist zwar auf dem Weltmarkt ein kleiner Player, aber mit im Ski-Weltcup sehr erfolgreich. Siegfried Gerlach, CEO Siemens Schweiz, wies denn auch nicht ohne Stolz darauf hin, dass Siemens mit der intelligenten 3D-Software Solid Edge auch einen Teil zu den Weltcup-Erfolgen beiträgt. Das Hauptthema aber war Smart Data.
Die zunehmende Digitalisierung in Industrie und Gesellschaft stellt historisch gewachsene Prozesse in Frage und verändert wirtschaftliche Wertschöpfungsketten und ganze Geschäftsmodelle. Big Data muss zu Smart Data werden, damit aus dem Datenmeer konkrete Handlungsempfehlungen und die richtigen Aktivitäten abgeleitet werden können.
Die Daten welche sich heute und in naher Zukunft weltweit anhäufen sind derart gross, dass ein geordneter Überblick fast nicht möglich erscheint. Das digitale Gebirge soll laut den Analysten der International Data Corporation von 2010 bis 2020 um das Vierzig- bis Fünfzigfache wachsen, auf eine Datenmenge von 40 Zettabyte. Ein Zettabyte ist eine Eins mit 21 Nullen, oder anders gesagt: Pro Kopf werden im Jahr 2020 sechs Terabyte an Daten gespeichert sein – das entspricht der Textmenge von drei Millionen Büchern für jeden Erdenbürger.
Angesichts dieser immensen Datenberge versteht es sich von selbst, dass hier echte Schätze zu heben sind. Eine globale Umfrage der Universität Oxford ergab: Fast zwei Drittel der Befragten aller Branchen sind überzeugt davon, dass die Nutzung von Daten und Analyseverfahren für ihr Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil darstellt – zwei Jahre zuvor meinten dies erst 37 %. Doch wie soll der moderne Goldgräber in den Datenbergen die Nuggets finden?
Um solche Datenmengen richtig auswerten zu können, muss man den Zugang zu ihnen finden und sie verstehen – das heisst, man muss über das Wissen verfügen, wie die Geräte und Anlagen funktionieren und mit welcher Sensorik und Messtechnik man an die wirklich nützlichen Daten herankommt. Hier ist nicht unbedingt die «Masse» (big), sondern der «wertvolle Inhalt» (smart) das entscheidende Kriterium.
In einer grossen Gasturbine beispielsweise messen Hunderte von Sensoren jede Sekunde Temperaturen, Drücke, Strömungsverläufe und die andauernd wechselnde Zusammensetzung der Gase. Wer das detaillierte physikalische Know-how über die Anlagen besitzt und damit diese Werte richtig analysiert, der kann dem Kraftwerksbetreiber wertvolle Hinweise geben, wie er seine Anlage effizienter einstellen und bei gleicher Stromproduktion die Schadstoffemissionen senken kann. Ähnliches gilt für die Optimierung der Stromproduktion von Windparks oder die Minimierung des Energieverbrauchs von Gebäuden, Stahlwerken oder ganzen Städten – überall gilt es, nicht nur die Daten zu sammeln, sondern sie auch zu begreifen.
Die besten Trümpfe hat in Zukunft derjenige in der Hand, der neben dem Gerätewissen auch das Anwenderwissen besitzt, der also nicht nur weiss, wie die Gasturbine, die Stahlpresse oder das Stromnetz funktionieren, sondern der auch die Abläufe und die Bedürfnisse der Betreiber dieser Anlagen kennt. Wenn er dann noch die richtigen Algorithmen zur Datenauswertung entwickelt, kann er seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten, sei es, um Energie zu sparen oder umweltfreundlicher zu wirtschaften oder um die Kosten zu senken, die Prozesse zu beschleunigen oder die Zuverlässigkeit der Anlagen zu erhöhen.
Smart Data soll künftig nicht nur die Frage beantworten: «Was geschieht gerade in meiner Anlage?», sondern auch «Warum passiert etwas?» oder gar «Was wird demnächst geschehen und was sollen wir tun?» Die ersten Schritte sind bereits getan: So betreibt Siemens auf mehreren Kontinenten Fernwartungszentren, an die über 250 000 Anlagen angeschlossen sind und Monat für Monat mehr als zehn Terabyte an Daten verarbeitet werden – bis 2020 dürfte sich diese Datenmenge verzehnfachen. Analysiert wird fast alles, von Ampelanlagen und Verkehrsrechnern über Züge und Schiffsmotoren bis zu Zigtausenden von Gebäuden, Stahlwerken, Papierfabriken, Wind- und Gasturbinen, Röntgengeräten und Computertomographen.
Die Entwicklung der Datenmenge
1 Megabyte (MB) ist die typische Grösse eines komprimierten digitalen Bildes.
1 Gigabyte (GB) beträgt die Speicherkapazität eines kleinen MP3-Players.
1 Terabyte (TB) ist das ungefähre Speichervolumen einer aktuell typischen Festplatte.
1 Petabyte (PB) war 2002 die Kapazität aller Rechenzentren weltweit.
1 Exabyte (EB) entspricht fünf Mal so viel Information wie in allen je gedruckten Büchern enthalten ist.
52 EB beträgt die Datenmenge, die im Jahr 2010 in der Cloud gespeichert war.
462 EB beträgt die Datenmenge, die im Jahr 2012 in der Cloud gespeichert war – neun Mal mehr als noch zwei Jahre zuvor.
1 Zettabyte (ZB) entspricht 1,5 Mal der Menge aller Sandkörner an allen Stränden der Erde.
Im Jahr 2020 wird die prognostizierte Menge aller gespeicherten Daten aus über 40 ZB bestehen.
Blog-Bild:Der letzte Schliff: Ein Stöckli-Ski erhält unter medialer Beobachtung den letzten Schliff. (Bild Peter Jenni)

Fachpressekonferenz bei Stöckli Swiss Sport AG: Siegfried Gerlach, CEO Siemens Schweiz. (Bild Peter Jenni)
Kaba im Swiss Brand Museum
Am 22. April 2015 hat im alten Zollhaus gegenüber dem Bärenpark in Bern, das Swiss Brand Museum seine Tore geöffnet. Das Swiss Brand Museum stellt namhafte Erfindungen, unvergleichbare Innovationen und einzigartige Schweizer Produkte innerhalb der historischen Mauern des UNESCO- geschützten Zollhauses zur Schau.
Unter all den verschiedenen Schweizer Erfindungen hat auch die Kaba das Privileg, ein Teil dieser grossartigen Idee zu sein. In verschiedenen Dauer- und Wechselausstellungen bietet das Swiss Brand Museum eine Mischung vieler verschiedener Schweizer Marken und deren Produkte. Kaba stellt in einer Vitrine den weltberühmten im Jahr 1934 erfundenen Wendeschlüssel aus. Zudem wird symbolisiert, wie auch der Wandel der Zeit in der Sicherheitsindustrie stattgefunden hat. So wird der Kaba Schlüssel zusammen mit einem Smartphone ausgestellt und die Entwicklung der Zutrittstechnologie aufgezeigt. Von analog zu digital. Die Vitrine der Kaba wird sich ebenfalls im Laufe der Zeit ändern, damit die Besucher alle Facetten zu Gesicht bekommen.
Und gleich noch eine weitere gute News aus dem Hause Kaba: Die Ende 2010 in den USA eingereichte Sammelklage ist nun beigelegt. Der Vergleich zur Beilegung der Klage, der von Vertretern der Kläger und der Kaba Gruppe eingereicht wurde, wurde vom zuständigen Bundesgericht in Ohio genehmigt. www.kaba.ch
Das Blog-Bild zeigt: Kaba im Swiss Brand Museum: Das Schweizer Unternehmen zeigt den im Jahre 1934 erfundenen Wendeschlüssel.
Zweite Konferenz Sicherheitsverbund Schweiz
Die zweite Konferenz des Sicherheitsverbundes Schweiz fand Ende Mai in Interlaken mit rund 330 Teilnehmenden aus der Verwaltung, der Politik und der Privatwirtschaft statt. An der Konferenz wurden die Ergebnisse der Sicherheitsverbundsübung 2014 (SVU 14) vom letzten November präsentiert und die Lehren daraus für Bund, Kantone und die Privatwirtschaft in Podiumsdiskussionen diskutiert. Der Schlussbericht der SVU 14 wurde veröffentlicht. Bund und Kantone haben zudem beschlossen, den Sicherheitsverbund Schweiz weiterzuführen.
Die SVU 14 setzte sich mit dem Szenario Stromausfall und langandauernde Strommangellage überlagert von einer Grippepandemie auseinander. Diese drei Ereignisse bildeten die komplexe Notlage, die es zu bewältigen galt. Im Verlauf der Übung hat sich gezeigt, dass die Strommangellage weit grösseren Schaden anrichtet als der Stromausfall oder die Pandemie an sich.
Sicherheit aus einem 360°-Blickwinkel
Vom 10. bis 13. November 2015 trifft sich die Schweizer Sicherheitsbranche in Zürich. Die Vorbereitungen zur 20. Auflage der Fachmesse SICHERHEIT laufen bereits auf Hochtouren. Ein erfolgreiches Gespann bildet die Messe mit dem SICHERHEITS-Fachkongress 2015, dessen detailliertes Programm soeben erschienen ist. Alle Referenten des SICHERHEITS-Fachkongresses sind in ihrem Gebiet Fachleute mit hohem Praxisbezug. Sie vermitteln ihr Wissen und ihre Erfahrung für die Teilnehmer ganzheitlich und gewinnbringend. Die insgesamt 19 Module des SICHERHEITS-Fachkongresses 2015 beleuchten das Thema Sicherheit aus einem 360°-Blickwinkel zu Mensch, Technik, Organisation und Prozessen. Ein Novum bei der 20. Auflage des SICHERHEITS-Fachkongresses bildet der erstmals in Workshop-ähnlicher Form abgehaltene Themenblock zum Bedrohungsmanagement. Eine erfahrene Polizeipsychologin und Profilerin teilt ihre Erfahrungen aus diversen Fällen mit dem Plenum. Die Teilnehmerzahl an diesem Workshop ist begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung lohnt sich. Für die Konzeption und Organisation des SICHERHEITS-Fachkongresses 2015 zeichnet die SAVE AG – ein Unternehmen der galledia-Gruppe - verantwortlich. Das ausführliche Programm und entsprechende Anmeldemöglichkeiten sind unter www.save.ch/veranstaltungen aufgeschaltet und unter Telefon +41 (0)43 819 16 40 oder E-Mail
fedpol: Bekämpfung des Terrorismus im Fokus
Im Fokus der Aktivitäten des Bundesamtes für Polizei fedpol stand 2014 vor allem die Bekämpfung des Terrorismus. fedpol leitet die 2014 geschaffene «Task Force Terrorist Travellers». Hauptziel der Task Force ist es, terroristische Straftaten in der Schweiz sowie den Export von Terrorismus aus der Schweiz in Konfliktregionen zu verhindern. Weitere Schwerpunkte von fedpol waren Ermittlungen gegen mutmassliche Mitglieder krimineller Organisationen, die Bearbeitung von Meldungen wegen Geldwäscherei und die Bekämpfung von Internetkriminalität. www.fedpol.admin.ch/fedpol
Sicherheitsindustrie mit solidem Wachstum
Anlässlich der Hauptversammlung des SES (Schweizerische Errichter von Sicherheitsanlagen) wurde auch Branchenstatistik für das vergangene Jahr präsentiert. Daraus geht hervor, dass das positive Wachstum der letzten Jahre eher einem gemischten Bild gewichen ist. Die Firmen erarbeiteten gemeinsam ein Auftragsvolumen von 690‘718 Millionen Franken. Ein ausführlicher Bericht der SES- Hauptversammlung publizieren wir in der kommenden Ausgabe. www.sicher-ses.ch
Securitas AG erhält Zertifikat für Umweltmanagement
Die Securitas AG hat sich erfolgreich mit dem Umwelt-Managementsystem ISO 14001 bewerten und zertifizieren lassen. Mit dieser international anerkannten Norm werden die Umweltleistungen der Securitas AG regelmässig überprüft und kontinuierlich verbessert. Damit die Umwelt auch künftig höchste Priorität geniesst, verpflichtet sich die Securitas AG mit der ISO 14001-Zertifizierung ihre Umweltpolitik und ihr Umweltprogramm stets zu überarbeiten. «Dank einem Fächer an Massnahmen werden in den nächsten Jahren konstante Verbesserungen und das Erreichen ehrgeiziger Ziele angestrebt», schreibt das Unternehmen. www.securitas.ch
Medienmitteilung DirectDykNews
Wer mit dem Bike flexibel Reisen will, darf nicht allzu viel Gepäck mit sich herum schleppen. Dies hat sich auch Peter Jenni für seine individuelle Reise durch Vietnam, Laos und Kambodscha zu Herzen genommen und für seinen viermonatigen Trip einen Mammut Rucksack mit 40 Liter Fassungsvermögen von Ochsner Sport geordert.
«Ein Rucksack, der in Tragekomfort und Ordnung keine Wünsche offen lässt.
Für Peter Jenni aber war klar: «Der Rucksack gehört in diesen vier Monaten zu mir, wie mein Bike. Da muss einfach alles stimmen und der Preis rückt in den Hintergrund.» Wichtig war ihm neben dem Tragekomfort dass der Creon Pro 40 von Mammut Neben seinen geräumigen 40 Litern Volumen externe Befestigungsmöglichkeiten wie zum Beispiel für den Velohelm bietet.
«Vierzig Liter sind gerade Mal zehn Liter pro Monat», witzelt Peter Jenni. Deshalb hat er sein Gepäck noch um eine universelle Satteltasche von Vaude erweitert. Der Off Road Bag M hängt während den Bike-Etappen hinten am Sattel, kann mit seinen 10 Litern Fassungsvermögen bei Tagesausflügen als Gepäck genutzt werden und wenn das Bike mal im Hotel steht und Peter Jenni zu Fuss unterwegs ist, dann ist die Satteltasche im Nu eine Handtasche, die er sich bequem über die Schultern hängen kann.
Peter Jenni, Journalist, Fotograf und PR-Texter aus Murg (Schweiz), wird vom 4. Oktober bis 23. Januar 2016 Vietnam, Laos und Kambodscha mit dem Bike bereisen. Auf www.indochina-by-bike.ch publiziert er ein Foto-Tagebuch. Die Werbeeinnahmen daraus werden dem Kinderhilfswerk Kantho Bopha von Beat Richner in Kambodscha (Phong Peng) zu Gute kommen.
Medienmitteilung DirectDykNews
Die hochgestülpten Hosen, fettige schwarz-schmierige Hände und das dauernde Ölen der Kette haben viele davon abgehalten, das Bike als Fortbewegungsmittel im Berufsalltag zu benutzen. „Seit ich weiss, wie komfortabel ein Riemen-Antrieb am Bike ist, kann ich mir gar nicht vorstellen, warum man in den Städten fast nur Fahrräder mit Kettenantrieb sieht.»
Der dies sagt ist Peter Jenni. Er hat für seine viermonatige Bike-Reise durch Indochina ein SCOTT SUB Speed 10 bei seinem Velohändler SusoBike (Walenstadt/Schweiz) geordert. Dieses moderne, pflegeleichte Urban-Bike gibt es in coolen Farben. Das SUB 10 bietet einen Gates-Riemenantrieb und 8 Gänge. «Die acht Gänge, die in der http://www.shimano.com/">Shimano Alfine, 8 spd IGH Hinterradnabe integriert sind, reichen mir vollumfänglich. Wenn gleich das Gewicht dieser Technik doch etwas zu Buche schlägt, so konnte sie mich von Beginn weg überzeugen.»
Peter Jenni hat im Vorfeld seiner viermonatigen Reise durch Vietnam, Laos und Kambodscha schon einige Kilometer auf seinem SCOTT SUB Speed 10 abgestrampelt und mit jedem Meter konnte ihn der pflegeleichte, laut- und fettlose Antrieb mehr überzeugen. «Heute nutze ich dieses Rad auch mal für den Weg zur Arbeit und ich kann sagen: «Auf dieses Rad setze ich mich sogar im Anzug!»
Peter Jenni, Journalist, Fotograf und PR-Texter und Agentur-Inhaber von TextArtelier aus Murg (Schweiz), wird vom 4. Oktober bis 23. Januar 2016 Vietnam, Laos und Kambodscha mit dem Bike bereisen. Auf www.indochina-by-bike.ch publiziert er ein Foto-Tagebuch. Die Werbeeinnahmen daraus werden dem Kinderhilfswerk Kantho Bopha von Beat Richner in Kambodscha (Phong Peng) zu Gute kommen.
«Das Schuh-Problem bin ich als erstes angegangen», sagt Peter Jenni, der zwischen Oktober und Januar vier Monate Indochina bereisen wird. «Ich wusste, dass ein herkömmlicher MTB Schuh nicht in Frage kam, also habe ich Bike-Fachgeschäfte abgeklopft, bis ich bei VeloPlus fündig geworden bin.»
Mit dem Shimano SH-MT34 hat er genau den Schuh gefunden, der auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist: Der Schuh ist ausgelegt für Mountain Touring, Trekking, MTB und Freizeit.
«Mittlerweile habe ich den Schuh richtig gut eingelaufen,» lacht Peter Jenni und ergänzt: «Ich habe ihn ja schon vor fast einem Jahr gekauft und immer wieder für Wanderungen oder Biketouren angezogen. Jetzt passt er an meinen Fuss und dank der tiefliegenden SPD-Platte spürt man diese beim Gehen überhaupt nicht."
Peter Jenni, Journalist, Fotograf und PR-Texter aus der Schweiz, wird vom 4. Oktober 2015 bis 23. Januar 2016 Vietnam, Laos und Kambodscha mit dem Bike bereisen. Auf www.indochina-by-bike.ch publiziert er ein Foto-Tagebuch. Die Werbeeinnahmen daraus werden dem Kinderhilfswerk Kantho Bopha von Beat Richner in Kambodscha (Phong Peng) zu Gute kommen.
Das 4-Sterne-Hotel The Passage im Basler Stadtzentrum gilt als ein neues Universum, das durch Gastfreundlichkeit, Eleganz und Modernität besticht. Auch in Sachen Klimasteuerung.
Den Namen verdankt das Haus seiner Lage. Es wurde nämlich auf den alten Basler Stadtbefestigungen errichtet – am Übergang zwischen alter und neuer Stadt. The Passage stellt eine gelungene Verbindung zwischen den Epochen dar und vereint Lebensart mit Design-Ambiente.
Das 4-Sterne-Hotel bietet 52 Zimmer, Suiten und Penthouses (Lofts). Alle zeichnen sich durch hochwertige Ausstattung und modernes Design aus. Wer sich für das letzte Stockwerk im Hotel und damit für ein grosszügiges Loft entscheidet, für den wird der Aufenthalt in Basel garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Zimmer sind lichtdurchflutet, in frischen Pastelltönen gehalten, mit Kingsize Betten, High-Speed Internet, extra grossen LED-Fachbildschirm-Fernseher, internationalen HD-Fernsehsendern, italienischen Regenduschen, iPod-Dockingstation und Nespresso Kaffeemaschine. Nicht einmal die Form der Kissen sind dem Zufall überlassen.
Individuelle Klimasteuerung
Dies gilt auch für die individuelle Klimasteuerung in den Zimmern. Für die Raumtemperaturregelung in Einzelräumen wird der Raum-Controller RXB39.1 zusammen mit dem Raumbediengerät QAX84.1 von Siemens eingesetzt. Für Christophe Klein, Verkaufsleiter Nordwestschweiz bei Irel AG, Liestal, war die einfache Installation (Plug and Play) und die intelligenten Vernetzungsmöglichkeiten über KNX ein massgebliches Entscheidungskriterium, um diesen kommunikativen Raumkontroller einzusetzen.
Das gesamte Projekt wurde durch die Irel AG als Systemintegrator abgewickelt. Das ISO-zertifizierte Unternehmen bietet massgeschneiderte, zukunftsorientierte Lösungen in den Bereichen Gebäudeautomation, Mess-, Steuer-, Regel- und Leittechnik und Installationskontrolle an. Beim The Passage-Projekt erstellten die Irel-Mitarbeiter das gesamte Konzept, planten und engineerten die Raumautomation.
Die 62 im ganzen Hotel installierten Kontroller sind über den Siemens Webserver OZW772 V5 ansteuerbar. Dies ermöglicht den Rezeptionistinnen, das Zimmerklima zu überwachen. Dank der Präsenzmeldung wissen sie immer, welche Zimmer gerade belegt sind und wenn ein Gast anruft, weil die Klimaanlage nicht funktioniert, dann genügt ein schneller Blick auf den Bildschirm und sie erkennen, dass das Fenster offen ist und deshalb die Klimaanlage runtergefahren wurde.
Der Webserver OZW772 V5 unterstützt bis zu 250 Synco-Regler und ermöglicht die Einbindung von bis zu 230 KNX- Kommunikationsobjekten. Diese werden mit dem ETS-Tool (Engineering Tool Software) aufgesetzt, wozu das in den Webserver integrierte KNXnet/IP-Interface verwendet werden kann.
AUE-Vorgaben
Also alles wunderbar in Sachen Klima? «Ja», lacht der junge Hoteldirektor Julien Baly, «wenn da nicht die Vorgaben vom Amt für Umwelt und Energie (AUE) wären. Dieses schreibt vor, dass die Kühlung maximal 6 Grad tiefer als die Aussentemperatur sein darf. «Die Gäste aus Deutschland und der Schweiz können das verstehen. Aber den Gästen aus der USA, UK usw. ist dies schwer verständlich zu machen.»
KNX
KNX steht für ausgereifte und weltweit durchgesetzte intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik gemäß EN 50090 und ISO/IEC 14543. KNX steuert gewerkeübergreifend und bedarfsgerecht Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik. KNX gilt mittlerweile als der weltweite Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik.
Die Trisa AG ist von der fossilen Wärmeerzeugung weggekommen. Desigo Produkte von Siemens Building Automation unterstützen dabei die gesamte Regulierung und Visualisierung der Energieproduktion wie auch im Wärmeverbund.
1887 gegründet ist die TRISA AG (Triengen/Luzern) heute ein weltweit führender Anbieter von Produkten in den Bereichen Mundpflege, Haarpflege und Körperpflege. Als Branchenleader mit langjähriger Tradition werden Trisa-Produkte auf allen Kontinenten in über 80 Ländern vertrieben. Täglich verlassen mehr als eine Million Produkte die modernen Werke in Triengen. Der Exportanteil beträgt rund 95 Prozent. Die erfolgreiche Entwicklung der Trisa AG basiert auf einem partizipativen Managementmodell und dem daraus folgenden Engagement aller Mitarbeitenden.
Seit über 50 Jahren, also lange bevor das Thema Ökologie in aller Munde war, räumt Trisa der Umwelt einen hohen Stellenwert ein. Viele Meilensteine zeugen vom Engagement und Verantwortungsgefühl des Unternehmens gegenüber unserem Lebensraum. Eine intakte Natur ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität. Nun ist Trisa von der fossilen Wärmeerzeugung weggekommen. Statt mit Öl heizt Trisa mit Holzschnitzeln aus einheimischen Wäldern. Geplant wurde das Projekt von der ETU-engineering AG (Sempach), für die Installation zeichnete die HIT AG (Reiden) verantwortlich
Ein Wärmeverbund versorgt neu verschiedene Trisa-Gebäude und weitere Bauten im Dorfzentrum von Triengen mit erneuerbarer Energie, darunter auch die Kirche. Trisa hat dafür Investitionen von insgesamt vier Millionen Franken getätigt. Der Wärmeverbund reduziert den bisherigen Gesamtenergieverbrauch um rund 1.25 Millionen kWh, was dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 255 Einfamilienhäusern entspricht. Zusätzlich werden jährlich schädliche CO2-Treibhausgase im Umfang von 881 Tonnen reduziert.
Desigo Produkte von Siemens Building Automation unterstützen die gesamte Regulierung und Visualisierung der Fernleitungen sowie diverser Unterstationen. Die Steuerung des Holzkessels und die Erfassung und Weiterleitung sämtlicher Störmeldungen erfolgt ebenfalls durch die Systemlösung von Siemens. Building Technologies lieferte sämtliche Feldgeräte wie Fühler, Energiezähler, Frequenzumrichter, Ventile und Antriebe. Der Projektstart war im Frühling 2013, wobei die Visualisierung Mitte November fertiggestellt wurde. Mit der Erweiterung der bestehenden Desigo-Installation konnte eine vernetzte Lösung für das Erkennen von Energiesparpotenzialen und Energiemonitoring geschaffen werden. Trisa und Siemens verbindet eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit.
Legende zum Blog-Bild Christian Wipfli (Trisa AG, Marketingleitung), Gerhard Lehner (HIT AG, Installationsfirma), Armin Hodel (Siemens Schweiz), Fredy Rhein (ETU-engineering, Planungsbüro), Peter Felder (Trisa AG, Leiter Facility Management.
Beim Blick in die 50jährige Geschichte der Sigmagyr Heizregler kommt man an Jean-Marie Maurer nicht vorbei. Der mittlerweile pensionierte Mess- und Regeltechniker kennt jede Schraube, jede Lötstelle und was die Regler wirklich können.
Ein schmuckes Einfamilienhäuschen in Baar. Darin integriert eine Elektrowerkstatt. Kabel, Spannungsmesser, Schraubenzieher, Regler, alles was des Herz eines Elektrotechnikers höher schlagen lässt, ist in den Regalen und an der Wand, auf dem Montagetisch sowie im Eingangsbereich fein säuberlich gestapelt. Daniel Düsentrieb hätte wohl auch in einem derartigen Umfeld gearbeitet, wenn er Mess- und Regeltechniker gewesen wäre.
Doch wir sind nicht in einem Comic, aber bei Jean-Marie Maurer, dem gelernten Elektrotechniker, der eigentlich Radiotechniker werden wollte. Über Umwege (Waschmaschinen und Telefonanlagen) kam er 1968 zu Landis+Gyr, die 1998 in den Besitz von Siemens überging. Die zentrale Frage beim Einstellungsgespräch damals war, ob er wüsste, was ein Thermostat sei? Und da er dies wusste, wurde er eingestellt. Das war zu jener Zeit, als die Sigmagyr RVL1y im Verkauf standen.
Nach einer viermonatigen Ausbildung ging es noch ein paar Monate in den begleiteten Aussendienst. Ende 1972 folgte der Sprung ins Marketing. Sein erworbenes Wissen in der Mess- und Regeltechnik, aber auch der Umstand, dass er als gebürtiger Welscher die französische Sprache in Schrift und Bild beherrschte, ermöglichte diesen Schritt. Als Produktbetreuer Regeltechnik war er von nun an von der Idee über die Entwicklung und Verbesserung bis hin zum Design und zur Produkteablösung der Sigmagyr-Regler verantwortlich.
1980, drei Jahre nachdem er das Einfamilienhaus in Baar erwerben konnte, bot sich ihm die Gelegenheit zur Selbstständigkeit. Zu dieser Zeit kam der Sigmagyr RVL45 auf den Markt. «Landis+Gyr wurde direkt ein Kunde von mir», erinnert er sich nicht ohne Stolz. Während 30 Jahren blieb er Sigmagyr verbunden. Er half bei Entwicklungen zum Beispiel dem RVL46/47 oder der ganze RVP Reihe mit, reparierte dann, wenn kein anderer mehr das Wissen dazu hatte, baute für die neuen Regler Präsentationskoffer oder –Panele für Ausstellungen und ist bis zum heutigen Tag, auch die gegenwärtigen Siemenstechniker greifen gerne auf sein Wissen zurück, Sigmagyr treu.
Mauer Messtechnik beschäftige je nach Auftragslage immer zwischen zwei und sechs Mitarbeitern. «Wir hatten immer eine solide Auftragslage und Arbeit für mindestens zwei bis drei Monate im Voraus.» Auf die spektakulärsten Arbeiten angesprochen, dreht sich Jean-Marie Mauer um und hält ein goldene Steuervorrichtung in den Händen. Seine Augen leuchten: «18 Karat Gold. Diesen Fühler mit Stufenschalter zur Steuerung einer Klimaanlage haben wir für einen Kunden in Saudi-Arabien entwickelt und in einer Stückzahl von rund 40 Einheiten produziert.»
Neben den Arbeiten an den Sigmagyr-Reglern waren gerade derartige Kleinserien eine Spezialität seines Unternehmens. Auch in der Villa von Formel-1-Star Michael Schumacher steuern Maurers Regler dreistufige Ventilatoren und messen die Raumtemperatur.
Legende zum Blog-Bild Sein Rat ist auch heute noch gefragt, wenn es um Sigmagyr geht: Cesar Castelo (links, Produktmanager Sigmagyr) greift gerne auf das Wissen von Jean-Marie Maurer zurück.

Dazwischen liegen Generationen: Sigmagyr RVL1 und RVL48. (Bilder Peter Jenni)
Auf meiner Blog-Site Indochina-by-bike.ch können Firmen mit einem Banner werben. Die damit generierten Werbeeinnahmen werden dem Kinderhilfswerk von Dr. Beat "Beatocello" Richner, Kantha Bopha Children's Hospitals (http://www.beat-richner.ch) in Kambodscha, zufliessen. Ein Besuch in Kantha Bopha steht selbstverständlich auf meinem Reiseprogramm.
Es ist gar nicht so simpel, das Bike in den Koffer zu packen. Insbesondere weil die Hinterradnabe nicht ausgebaut werden kann. Aber jetzt passt alles und Platz für Schweizer Schokolade ist auch noch vorhanden.
Klein, leicht, zuverlässig und alles nur mit einem Adapter-Stecker. Dies die Vorgaben für mein technisches Equipment. Gelöst habe ich diese Aufgabe mit einem Samsung Handy S5, geschützt in einer schlagfesten Hülle, mit einer Logitech-Bluetooth-Tastatur und einem Joby-Stativ. Das Handy wird den Part der eierlegenden Wollmilchsau (Kommunikation, Schreibcomputer, Fotoapparat und GPS) übernehmen und ich werde mich bei der Bildgestaltung den Möglichkeiten des Handys anpassen müssen.
Medienmitteilung Restaurant Murg-City
(TAM) Anlässlich des zweitägigen Dampf-Festes in Murg am Walensee bot das Restaurant Murg-City Waffeln an. Egal ob mit Puderzucker bestäubt, mit Schlagsahne und frischen Früchten und Beeren belegt, mit Nutella oder Konfitüre bestrichen und mit Smarties dekoriert; die frischen, zwischen den Eisen gebackenen Waffeln erfreuten gross und klein. Ein besonderer Renner waren die Waffeln mit Vanille-Eis.
«Wir mussten immer wieder frischen Teig anrühren», freute sich Murg-City-Wirtin Irene Kümin. Sie hatte sich mit ihrem Team ganz schön ins Zeug gelegt und das Lokal wunderbar dekoriert, damit die Dampfmaschinenfreunde auch im Dorfzentrum willkommen waren.
Die Gäste zeigten sich auch hoch erfreut über die Süssigkeit, die mitten in Murg angeboten wurde. «Papi, die Waffel mit Eis schmeckt sensationell, du musst auch eine probieren», rief ein kleiner Knirps seinem Vater zu. Und nebenan sass ein Dampf-Fan mit Tächlikappe und Bier und auch er genoss eine dicke, weiche, rechteckige Waffel. «Hat sehr gut geschmeckt. Vielen Dank.», brummte er zum Abschied und ergänzte: «Schade nur, dass die Dampfbahn nicht hier vorbei und über diesen attraktiven Dorfplatz fährt.»
Ein kleine Waffelkunde
Waffeln sind in ihrer einfachsten Form (Oblate) ein im Wesentlichen aus Mehl und Wasser bestehendes, flaches Gebäck, das zwischen zwei heissen Eisen (Waffeleisen) gebacken wird. Im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm heisst es: «Die Waffel ist ein uraltes niederfränkisches Fest- und Fastengebäck, ähnlich den Krapfen, Strauben usw.» Die im Restaurant Murg-City angebotenen dicken, weichen, rechteckigen Waffeln mit ihrem charakteristischen Tiefgravurmuster sind sogenannte Brüsseler Waffeln (zusammengetragen aus Wikipedia).
Legende zum Bild Entpuppten sich als waren (B)Renner am Dampf-Fest in Murg: die Waffeln beim Restaurant Murg-City. (Bild TAM)
Murg ist erwacht und damit auch das Dampf-Fest. Loks und Maschinen werden geputzt. Die Hände sind ölverschmiert. Ein scheinbares Chaos wird Schritt für Schritt zu einem festlichen Platz. Rieche ich schon Waffel-Duft?
Unser Blog-Bild zeigt eindrücklich: Auch Parkplätze sind vorhanden!
Samstagmorgen um sechs Uhr: Noch ist alles ruhig in Murg. Die Uranus liegt vertäut im Hafen, die Dampfbahnschienen und das Festzelt warten auf die Gäste und im Restaurant Murg-City beginnt schon bald das Waffel-Eisen zu dampfen .......
Die Kaba Holding AG mit Sitz in Rümlang (Schweiz) und das in Ennepetal (Deutschland) ansässige Familienunternehmen Dorma Holding GmbH + Co. KGaA planen, sich zur dorma+kaba Gruppe zusammenzuschliessen. Eine entsprechende Transaktionsvereinbarung wurde Ende April unterzeichnet.
Dorma bietet Zugangslösungen und die dazu gehörenden Serviceleistungen an und ist ein globaler Marktführer in der Automatik-, Glasbeschlags- und Türschliesstechnik. Kaba ist ein weltweit führender Anbieter für Zutrittskontrolle, Betriebsdatenerfassung und Schlüsselsysteme. Ulrich Graf, Präsident des Verwaltungsrates von Kaba: «Durch die Verbindung der beiden starken Marken Dorma und Kaba entsteht ein führendes Unternehmen unserer Industrie. Die Ankeraktionäre stehen für eine langfristige Ausrichtung – auch das ist in unserer dynamischen Branche ein echter Wettbewerbsvorteil.»
Mit einem Pro-Forma-Umsatz von mehr als 2 Mrd. Schweizer Franken, rund 16 000 Mitarbeitenden sowie Standorten in 53 Ländern rückt dorma+kaba in die globalen Top 3 des stark fragmentierten Marktes für Sicherheits- und Zutrittslösungen auf. Dr. Hans Gummert, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Dorma: «Mit dem Zusammenschluss unserer weltweit etablierten Unternehmen stärken wir unsere Marktposition erheblich. Wir teilen nicht nur eine über hundertjährige unternehmerische Tradition und die gleichen Werte, sondern stimmen auch in unseren Strategien weitgehend überein.»
Die technologische Kompetenz, die Produkte sowie die Vertriebskanäle von Dorma und Kaba ergänzten sich ideal, wie Kaba in einer Medienmitteilung schreibt. Über das gemeinsame Distributions- und Servicenetzwerk, Cross-Selling und die Positionierung als „One-Stop-Shop“ rund um Sicherheit und den Zutritt zu Gebäuden erschliesst sich dem kombinierten Unternehmen erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial. Thomas P. Wagner, CEO von Dorma: «Gemeinsam mit Kaba machen wir einen grossen Schritt nach vorne. Wir erweitern unsere Angebotspalette, stärken unsere globale Präsenz und erhöhen unsere Innovationskraft. So können wir Möglichkeiten, die uns Megatrends wie die Urbanisierung und die Digitalisierung bieten, schneller und besser nutzen.» dorma+kaba wird über Produktionsstätten in allen wichtigen Märkten der Industrie verfügen und mit der verstärkten Präsenz insbesondere in Europa, Amerika und Asien-Pazifik die weltweite Expansion beschleunigen. Riet Cadonau, CEO von Kaba: «Dorma und Kaba sind in jeder Hinsicht Wunschpartner und ein überzeugender strategischer Fit. Mit dem geplanten Zusammenschluss schaffen wir zusätzliche Chancen für nachhaltiges profitables Wachstum – mit entsprechendem Mehrwert für unsere Kunden, Partner, Mitarbeitenden und Aktionäre.» www.kaba.ch
Kompakt-Bedienteile für das Einbruchmeldesystem SPC
Siemens stellt zwei neue Kompakt-Bedienteile für das Einbruchmeldesystem SPC vor. Sie arbeiten mit Touchkeys statt mit herkömmlichen mechanischen Tasten. Die Tastaturoberfläche wird nur beleuchtet, wenn sie berührt wurde. Mit 17,5 Millimetern Tiefe sind die Bedienteile extrem schlank. Das Modell SPCK520 bietet Display und Sprachausgabe, das Modell SPCK521 zusätzlich einen Ausweisleser. Die neuen Bedienteile unterstützen EM- und MIFARE-Kartentechnologien. Die fortschrittliche Benutzerauthentifizierung macht die wiederholte Eingabe eines PIN-Codes bei Systemen, die jeden Tag mehrmals aktiviert und deaktiviert werden, überflüssig. Benutzer können vorinstallierte oder individuelle Audiodateien auf die Bedienteile herunterladen. Diese akustischen Meldungen unterstützen den Benutzer bei Systemereignissen.
www.siemens.ch
«Sicherheit Schweiz 2015»
Wie sicher ist die Schweiz? Von wem werden wir bedroht und wodurch gefährdet? «Sicherheit Schweiz», der jährliche Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), bietet für diese sicherheitspolitischen Fragen Antworten. Der Bericht ist Anfang Mai erschienen. Der NDB benützt für die Darstellung der für die Schweiz relevanten Bedrohungen das Instrument Lageradar. In einer vereinfachten Version ohne vertrauliche Daten ist der Lageradar auch Bestandteil des vorliegenden Berichts. http://www.vbs.admin.ch / Das Blog-Bild zeigt den Lageradar.
Swisscom will vor Einbrechern schützen
Mit «SmartLife» lanciert Swisscom ein Sicherheitssystem für Zuhause. Preis und flexible Anwendbarkeit soll vor allem Privatkunden ansprechen. Kameras, Rauchmelder, Bewegungsmelder sowie zusätzliche Geräte lassen sich frei platzieren und bequem über das Smartphone bedienen. So haben die «SmartLife-User» überall und zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die eigenen vier Wände, wie es auf der Website heisst. http://www.swisscom-smartlife.ch
Anstieg um 24 Prozent
Bei der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) sind 2014 deutlich mehr Verdachtsmeldungen eingegangen als im Vorjahr. Bei 1753 Meldungen beträgt die Zunahme 24 Prozent. Mit über drei Milliarden Schweizer Franken sind die involvierten Beträge weiterhin hoch. http://www.ejpd.admin.ch
Guck mal, wer da spricht
Der Trend zu grösseren und hochauflösenden Bildschirmen erreicht nach Smartphones und Fernsehgeräten nun auch die Video-Innensprechstellen. Feller lanciert die Video-Freisprechstelle Feller visaphon mit einem grösseren und hochauflösenden Bildschirm zu einem markant reduzierten Preis. Ausserdem ermöglicht die LED-Kameratechnik ein farbiges Bild auch bei völliger Dunkelheit. Videotürsprechanlagen werden dadurch für jedes Gebäude erschwinglich – egal ob für Einfamilienhäuser oder für Bürogebäude, für Neubau oder Nachrüstung. www.feller.ch
Immer und von überall her den Überblick
Die «Publicam» ist eine vandalensichere und drahtlose Tag- und Nachtkamera für den ortsunabhängigen Einsatz und wegweisend für eine neue Generation hochauflösender Megapixel-Kameras. Sie bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Kamerasystemen. Mit einem integrierten Digitalrekorder und einer UMTS Sendeeinheit ist die Kamera speziell für Situationen geeignet, in denen keine Netzwerk- oder andere Videoanschlüsse zur Verfügung stehen – beispielsweise an Bahnhöfen, Tramstationen oder bei Abfallentsorgungsstationen. www.eotec.ch
Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Der 20. Halbjahresbericht legt deshalb nicht nur den Fokus auf die wichtigsten Ereignisse im zweiten Halbjahr 2014, welches vor allem durch Erpressungen sowie Angriffe auf schlecht geschützte Systeme geprägt war.
Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI ist seit dem 1. Oktober 2004 operativ. Seither ist die Entwicklung im Internet rasant vorangeschritten und damit auch die Art und Weise der Bedrohungen in der Cyberwelt. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Internetnutzer, aber auch die Anzahl an Plattformen und Diensten enorm gestiegen. Neue Dienste und Anwendungen schufen zusätzliche Gelegenheiten, Schwachstellen zu finden und auch auszunutzen. Dies wirkte sich auch auf die kriminellen Strukturen aus und wurde entsprechend ausgenutzt. So hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Untergrundmarkt entwickelt, auf dem alles beschafft werden kann, um einen Angriff durchzuführen. Auch verschiedene Staaten haben heutzutage ein grosses Interesse, das Internet für Spionage- und Überwachungsmethoden einzusetzen. Im Vergleich zum ersten MELANI-Halbjahresbericht aus dem Jahr 2005 stellt man allerdings fest, dass die Themen weitgehend dieselben sind: Schon damals standen gezielte Spionageangriffe, Phishing, DDoS, Defacements und Social Engineering im Fokus.
Neue erpresserische Schadsoftware
In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres ist die Landschaft der erpresserischen Schadsoftware noch vielfältiger geworden. Eine neue erpresserische Tendenz geht zudem in die Richtung, dass sich Hacker Zugriff auf sensible Daten verschaffen und dem betroffenen Unternehmen mit der Veröffentlichung drohen, wenn nicht ein bestimmter Betrag bezahlt wird. In anderen Fällen wird sogar die gesamte Datenbank eines Internetauftritts verschlüsselt, wodurch die Website unbrauchbar wird, bis der erpresste Betrag überwiesen ist.
Schlecht geschützte Systeme
Auf den ersten Blick hinterlassen Angriffe auf schlecht geschützte Systeme wie Webcams, Funknetzwerke oder Content Management Systeme zum Erstellen von Websites nur einen Schaden für den Betreiber oder Inhaltsverantwortlichen. Oftmals geht dabei vergessen, dass kompromittierte Systeme für Phishing-Angriffe, das Verteilen von Schadsoftware oder für den Versand von Spam, auch mit verseuchten Anhängen oder Links auf schadhafte Websites, missbraucht werden können. Der vorliegende Halbjahresbericht nennt konkrete Beispiele und gibt Empfehlungen, wie drohenden Gefahren vorgebeugt werden kann.
Die totale Vernetzung! Smart und sicher?
Der Trend, Gebrauchsgegenstände, Autos und Häuser aus der Ferne mittels Smartphone zu bedienen, steigt stetig an. Sogar die Befindlichkeit des Menschen wird durch den Einsatz von Gesundheits-Apps ins Internet getragen. Doch mit all den Bequemlichkeiten geht einher, dass man dadurch auch den Gefahren und Risiken des Internets ausgesetzt ist und sich entsprechend schützen sollte. Der zweite Halbjahresbericht für das Jahr 2014 MELANI gibt Einblick in die möglichen Bedrohungen in der neuen smarten Welt.
Als Start- und Zielort wird Hanoi zum Dreh- und Angelpunkt. Im «B & B Hanoi Hostel» werde ich mir eine kleine Basis einrichten.
Die geplante Route umfasst rund 4800 Kilometer. Einige Teilstrecken möchte ich mit dem Schiff, dem Bus oder dem Zug zurücklegen, aber das Bike soll immer mein Begleiter sein.
Gewöhnungsbedürftig in der Ansicht, aber pflegeleicht und für mein Abenteuer wie geschaffen. So lässt sich der Keilriemenantrieb an meinem Scott Sub 10 in kurzen Worten beschreiben.
Ob es der gepriesene Rundum-Sorglos-Antrieb ist, geräuscharm, sauber und wartungsarm, das wird sich herausstellen. Gut 3000 Kilometer werden vor uns liegen und auch die eine oder andere Regen-Etappe. Kettenöl werde ich auf jeden Fall nicht mitschleppen.
Rot und gelb. Die Farben Vietnams werden mich von nun an begleiten. Deshalb habe ich sie für mein Blog-Logo gewählt.
Über www.indochina-by-bike.ch kann der Blog direkt ereicht werden. Entgegen ersten Ankündigungen ist der Blog ab sofort für allle zugänglich (eine Registrierung nicht notwendig).
Jahr für Jahr, und das seit Jahrzehnten, führt das SPAR-Management Oess junge Menschen in ihre zukünftigen Berufe ein und lehrt ihnen die Praxis des Detailhändlers.
Umgang mit Menschen, Kassieren, Aus- und Verpacken, die Lager- und Verkaufsregalbewirtschaftung und das Bestellwesen gehören dazu. Die Theorie absolvieren die Auszubildenden im Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland.
Beides gut zu verbinden und darauf zu achten, das Erlernte im Markt gekonnt anzuwenden, ist die Aufgabe der Ausbilder vor Ort. Priska und Otto Oess und Peter Gammeter waren aufmerksame Begleiter, Unterstützer und Helfer für die jungen Menschen und unterstreichen, dass die Auszubildenden vollen Einsatz gezeigt haben.
So heisst es jetzt auch in diesem Sommer in der Murger Filiale Abschied nehmen. Und das gleich mehrfach: Von den Ausbildern und von den Murgern, denn auch mit der freundlichen Kundschaft sind sie gewachsen.
Legende zum Bild Wenn Ausbildung Freude macht, dann hier. Immer kompetent im Hintergrund (von links): Priska und Otto Oess und Peter Gammeter. (Bild Peter Jenni)
Wie war das noch, als wir (der Schreibende Jahrgang 1957) als kleine Jungs uns eine Dampfmaschine zu Weihnachten wünschten?
Die erste Metatablette musste natürlich der Papi anzünden (!) dann durften wir, nachdem genügend gefeuert und der Druck endlich anstiegen war, unsere Maschine mit dem Öffnen des Ventils laufen lassen. Noch heute weiss ich nicht, wer mehr Spass hatte als die Maschine stampfend los legte. Der Papi oder ich.
Aber eines weiss ich: Manch ein heutiger Papi hat wohl noch so eine Dampfmaschine im Keller. Also nichts wie runter dampfen, die Maschine herauf holen und ans Dampffest nach Murg bringen.
Im Restaurant Murg-City sollen sie dampfen, die Maschinen!
Natürlich muss es keine original Fleischmann sein, auch Eigenbauten und andere Fabrikate sind gehören dazu. Was zählt, am Samstagabend, 18 Juli 2015, um 20 Uhr, sollen sie los stampfen, pfeifen und Dampf ablassen. Alle zusammen!
Wir bieten ausreichend Platz für alle Dampfmaschinen-Modelle.
Im Bild: Auszug aus Google Bildern, Stichwort «Dampfmaschinenmodell». Und gibt noch viele, viele mehr.
Jetzt könnt Ihr mal richtig Dampf ablassen und Eurer Fantasie den Marsch blasen.
Wir suchen für das Dampffest in Murg (18. und 19. Juli) einen knackig dampfenden Dampfspruch. So unter dem Motto: „Nur Dampfnudeln sind nicht dabei!“
Die besten drei Sprücheklopfer erhalten je zwei Tageskarten zum Dampffest. Verlost wird am Freitag vor dem Fest.
Eure Dampfsprüche reicht bitte bis zum Freitag, 17. Juli, 12 Uhr, ein an
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt.
Übrigens: Wer unter Dampf steht, ist per Du.
„Der Pate“, „E.T.“, „Männer“, „Chery Chase“, „Indiana Jones“, “Forest Gump“, „Der Schuh des Manitu“ oder welchen Film möchten Sie einmal (wieder) sehen?
Wer in und um Murg mal wieder traumhaft und in uralter romantischer Manier in ein Kino gehen möchte, der kann das jetzt bald tun, denn in Murg am Walensee hat sich ein Film-Club fernab der IMEX, 3D oder Multiplex Cinemas gegründet, der Filmclub Murg-City.
Sein Name gibt Auskunft, wo die Filmvorführungen stattfinden werden: In Murg-City, der Beiz von gerade rüber, nebenan oder um die Ecke.
Alles ist beisammen, eine Projektionsfläche, viele Stühle, tolle Idee, einen Zapfhahn und eine Handvoll Menschen, die nicht daheim vor dem TV bleiben wollen, sondern mit anderen in gemütlicher Runde Film schauen möchten.
Die Club-Premiere wird unter dem Motto „Sommer-Kino Murg“ am 3. August d. J. um 20 Uhr stattfinden.
Wer Lust auf Kino hat, ist gern eingeladen, Mitglied im Filmclub Murg-City zu werden.
Eine aktive Mitgliedschaft kostet im Jahr 80 CHF.
(Darf Film-Vorschläge unterbreiten und mit abstimmen, welcher Film als nächstes gezeigt wird.)
Eine passive Mitgliedschaft kostet im Jahr 40 CHF.
(Berechtigt nur zum Eintritt zu allen 12 Filmvorführungen im Jahr.)
Ansprechpartner ist Peter Jenni,
Stilsichere Beratung, ästhetische Kompetenz und fein-handwerkliches Fingerspitzengefühl zeichnen Marie-Therese Brunner aus, die in der alten Spinnerei in Murg am Walensee ein Kleinod dekorativer Dienstleistungen für Geschäftskunden und für jene etabliert hat, die Räume in Szene setzen, sie unterstreichen oder Freude daran haben, sie schöner gestalten zu wollen.
Seit über 23 Jahren ist Marie – Therese Brunner selbstständig und bietet ganze drei Jahrzehnte floristische Berufserfahrung auf. Seit wenigen Wochen zeigt ein freundlicher Banner am linken Gebäude der alten Spinnerei mit der Aufschrift decorations & more in unmittelbarer Nähe des Eingangs zum lofthotel an, wo der Schauraum der interessanten Geschäftsinhaberin zu finden ist.
Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich einladen lassen von der begrünten Treppe, die direkt in das Atelier führt. Schritt für Schritt kommen Besucher Schweizer Handarbeit vertreten in Schalen, Ständer, Blumen- und Kerzenexponaten näher; arrangiert in Noblesse, schlicht oder naturell. Auch Unikate gehören dazu.
So facettenreich, dass an dieser Stelle die Beratung von Marie-Therese Brunner ansetzt, die mit ihrer eigenen mb-collection Innenarchitekten, Dekorateure, Unternehmen sowie Privatkunden umfänglich über Gestaltungspotential und Möglichkeiten berät und damit ausstattet.
Eventagenturen, Hotels oder Catering-Firmen, die angewiesen sind auf schmückende, dekorative und mitunter sehr mondäne Gegenständlichkeiten, um Veranstaltungen unterschiedlichster Art in gebotener Ästhetik erstrahlen zu lassen, können das breite Angebot an Kerzenständer, Windlichter, Leuchtpyramiden anmieten und echte Pflanzen in Zusammenarbeit mit einer Gärtnerei ordern. Das Sortiment ist auf www.mb-collection.ch präsent.
www.deco-more.ch wird in wenigen Wochen aktiviert mit einem online-Shop für den deutschsprachig europäischen Raum.
Marie – Therese Brunner ist unter 0041 - 81 710 30 02/ 076 317 13 05 und jederzeit auf Voranmeldung 7 Tage in der Woche erreichbar. Das gilt auch für Atelier Besuch vor Ort.
Zwei Musik-Ensembles mit jeweils ganz jungen und jugendlichen Musikern, autonomen Administrationen, reichem Vereinsleben und mit beachtlichen Repertoires haben am Sonntag-Abend auf der Bühne in der Mehrzweckhalle in Flums mit dem gebotenen gemeinsamen Konzert angezeigt «Wir fusionieren».
40 Musiker im Alter von 10 bis 20 Jahren aus Berschis, Flums, Flumserberg, Flumser-Berge und Hochwiesen haben sich am Sonntag-Abend in der gut besuchten Mehrzweckhalle einen fulminanten musikalischen Schlagabtausch geliefert.
Die musikalischen Leiter der «Harmoniemusik Flums» und «Bürgermusik Flums», Marcus Hobi und Marco Gantner sowie deren administrativen Leiterinnen Monika Nadig und Esther Rootering waren sichtlich gerührt, dass so viele Besucher dem historischen Moment mit ihren Applaus anfeuerten.
In ihrer Begrüssungsansprache hoben die Leiter hervor, dass das Potential und die musikalische Entwicklung der Ensembles unter einem sehr guten Stern stehen und die Kollektivleistung als Ziel der gemeinsamen Arbeit in die Zukunft geführt wird.
Pfiffig moderiert, mit Bühnenbilder originell arrangiert und mit super Technik ausgestattet liefen die musikalischen Beiträge wie Soul Bossanova, Silver Brook oder die Soloeinlage der drei Schlagzeuger für Ohren und Augen reibungslos über die Bühne.
Die Dirigenten Peter Engel und Patrick Stoop gaben alles, um ihre Teams zu motivieren und die in unzähligen Ensembleproben geübten Stücke in hoher Qualität darzubieten.
Auch den vielen Helferinnen und Helfer hinter und vor der Bühne, am Eingang, am Kuchen,- Kaffee- und Eisstand und an der Tontechnik will „Power Fusion“ herzlichst danken.
Ein grosser musikalischer Abend, ein mit Energie bestückter Schritt gen Zukunft, auf denen alle Beteiligten stolz sind.
Neun Buchstaben ragen über Murg und flüstern, obwohl sie so gross sind, leise: LAVORARTE. Was es auf sich hat mit dieser Botschaft, ist vor wenigen Wochen vom neu gegründeten Verein seekultour, u.a. von einem der drei Projekt-Frontmänner avisiert worden. Bruno Bossart aus Walenstadt ist einer von diesen. Der tief nachdenkende Kopf erinnert über das Kunstprojekt an Menschen aus längst vergangenen Zeiten.
Vor gar nicht so langer Zeit hat der Sarganserländer über den neuen Verein seekultour berichtet und was er für die mittel- und langfristige Zukunft vorhat. Mit drei Projekten füllt der Verein bereits den aktuellen Sommer aus, wobei ein Projekt, das von Bruno Bossart, ein zutiefst feinfühliges und explizit humanes ist, das es in diesem Leben nicht mehr so geben wird, weil das ehemalige Murger Mädchenheim saniert und umgebaut wird und damit der bis dahin angehaltene Atem der einstigen Bewohnerinnen für immer vergehen wird.
Vorher aber werden in den Räumen des Arbeiterinnenheimes über künstlerische, literarische und musikalische Darbietungen Erinnerungen an das Damals in das Jahr 2015 hineingefügt. Die Mädchen und ihr Heim, ihre geschickten und flinken Finger an den Textilmaschinen, ihre Schultern beladen mit den Spindeln, ihr Lächeln, ihr Heimweh, ihre Gemeinschaft im anderen Zuhause, ihren Speiseraum, ihre Schlafräume, ihr Waschsaal mit dem schweren Porzellan, den dicken Wasserleitungen und den vielen Fenstern, hinter denen sie abends standen und in die Ferne nach Hause blickten, denn sie kamen aus Norditalien und aus dem Tessin. Heute ist das nicht weit. Doch damals zu weit.
30 Künstler haben sich von dieser einzigartigen Stimmung in und um die Bausubstanz angesprochen gefühlt. Was jeder für sich und in der Dynamik des gesamtheitlich zu sehenden Schaffens in diesem Heim an subjektiven Schöpfertum einbringt, übertrifft bereits im Vorfeld jede nur vage Vorstellung, da die Prozesse sich bereits jetzt bei der Vorbereitung verselbstständigen, potenzieren und Entwicklung erfahren. Wohin sie sich entwickeln ist ein Teil der unumgänglichen Objektivität, von dem das Projekt lebt. Auf jeden Betrachter wird es individuell wirken. Ein Ergebnis kann nur fliessend sein. Erwartungsvoll sehen die Akteure den ausschliesslichen Sonntagsveranstaltungen in der Zeit von 3. Juli bis 16. August entgegen, die mit literarischen Lesungen, Geschichten, Lieder, Filmen und Begegnungen ausgefüllt sein werden.
Er hat keinen Wellensittich, keinen Hamster und auch kein Zwergkaninchen, der Horst Knappe. Aber ganz knapp daneben, denn der Mann nennt zwei stattliche Geißböcke sein eigen, den Max und den Moritz.
Tannenboden-Alp. Nun ist das nichts ungewöhnliches, wenn hierzulande Geißböcke gehalten werden. Allerdings stellt sich die Situation bei Horst Knappe ganz anders.
Für die Zucht? «Nein, nein, da müssen erst die richtigen Zicklein kommen und die beiden sind wählerisch.»
«Zum Spazierengehen, miteinander spielen und plaudern.»
«Oh ha, zum Spazierengehen und zum Plaudern?«
«Ja, und das alles alleinerziehend.», denn Horst Knappe lebt allein und hat sich sein Refugium ganz exzellent nach seinen Koordinaten eingerichtet.
So steigen beide Geißböcke nicht auf Befehl, sondern auf ein kurzes Augenzwinkern galant in den hinteren Teil seines überschaubaren Transporters ein, um mit ihrem Chef einen Ausflug auf die Tannenboden-Alp zu machen, wo das Trio spazieren geht und sich einen Schlagabtausch über die guten alten Zeiten liefert.
Per Transfer erleben Max & Max Ausflugsziele, von denen andere Geißböcke nur träumen. Voller Glück und Frohmut stolzieren die beiden dreijährigen Vierbeiner mit ihrem designten und Namen bestickten Halsband, schnieke gepflegt und fein gemacht über die Alp und achten bedachtsam darauf, dass ihr geschätzter Zweibeiner auch mit der Geschwindigkeit nachkommt.
Wie Passanten ihnen begegnen? «Immer interessiert und neugierig. Wie das bei uns so läuft, warum ich keinen Hund an der Leine führe oder was mein Vermieter dazu sagt.», antwortet Horst und schmunzelt dabei.
Schlaganfall
Horst Knappe erlitt 2012 einen Schlaganfall, der ihn rechtsseitig erlahmen liess und einen Totalausfall der Sprache zur Folge hatte. Als Regeneration wurde intensive Bewegung verordnet. Horst Knappe ging nicht ins Fitness-Center, sondern zog zwei Geißen mit der Flasche auf. Ein halbes Jahr lang, jeden Tag fünf Mal. Das schulte Sprache und Geschicklichkeit. Langsam konnte er auch den rechten Fuß und Arm wieder koordinieren. Drei Jahre körperliche Tätigkeit mit täglich 1 1/2 Std. Stallarbeit und bei schönem Wetter 2 Stunden bei der Tannenboden-Alp spazieren gehen.
Einen Physiotherapeuten über so lange Zeit wäre finanziell nicht leistbar gewesen. So kam es zu dieser ganz besonderen Beziehung zu Max und Moritz. «Sie haben mich mit meinen 75 Jahren wieder nach vorn gebracht.» Ohne die Genesung wäre auch die Weiterführung seines Geschäftes in Frage gestellt gewesen.
Legende zum Bild Zurück vom Ausflug auf der Tannenboden-Alp: Max und Moritz und Horst. (Foto: Marlies Dyk)
IT-Sicherheit ist auch ein Thema für Klein- und Mittelbetriebe. Die Angreifer werden fortwährend intelligenter und nutzen Peripherie-Geräte, wie ans Internet angeschlossene Drucker, Video-Kameras, Smartphones oder Fernseher, um illegal an geschützte Daten zu kommen.
Der klassische Banküberfall wird immer mehr von dreister Cyberkriminalität abgelöst. Neustes Beispiel: Einem Freiburger KMU wurde ein siebenstelliger Betrag gestohlen. Hierbei simulierte der Angreifer mittels gestohlener E-Mailadressen einen Geschäftspartner. Damit konnte das Opfer dazu bewegt werden, einen E-Mail-Anhang zu öffnen, der dem Angreifer durch die Installation eines Trojaners den Diebstahl ermöglichte.
Dieses Beispiel zeigt: Die Angreifer müssen sich ein Wissen über das Opfer aneignen (z.B. Mailadressen des Geschäftspartners), werden immer gescheiter und sie nutzen die Schwachstelle Mensch (Sozial Engineering), um sich gesetzeswidrig zu bereichern, Daten zu stehlen oder an Firmengeheimnisse zu gelangen. Doch wie kann und muss sich ein Unternehmen schützen?
Tobias Ellenberger, COO der Oneconsult AG (Thalwil), das Unternehmen ist mit 18 Mitarbeitenden bei mehr als 200 Unternehmen in der Schweiz, Europa und Übersee in den Bereichen IT Security, konzeptionelle Security Audits und digitale Forensik tätig: «Die meisten grossen Firmen – insbesondere Banken - sind mittlerweile derart gut gegen Angriffe von aussen geschützt, dass die Angreifer vermehrt versuchen, über Zulieferer, Subunternehmen oder Partner einen Zugang an die gewünschten Unternehmensdaten zu erhalten.»
Nicht von der Grösse abhängig
Damit ist auch klar, die Unternehmensgrösse ist nicht massgebend, wie stark der Schutz eines Unternehmens sein muss. «Wir beraten Unternehmen in der Grösse von drei Computerarbeitsplätzen bis zu über 150 000. Die Grundsatzfrage lautet: «Habe ich sensible, schützenswerte Daten? Und wenn man eingangs erwähntes Beispiel betrachtet, hat beinahe jedes Unternehmen schützenswerte Daten, wie Personaldaten, Insiderwissen oder eben auch E-Mail-Adressen von Geschäftspartnern, welche für einen weiterführenden Angriff verwendet werden können.»
Das heisst, Schutz vor unberechtigtem Datenzugriff ist heute für alle wichtig. Dies gerade dann, wenn man weiss, dass immer mehr periphere Geräte (Videokameras, Drucker, Smartphones) sowohl ans interne Netzwerk wie auch ans Internet angeschlossen werden. Ellenberger nennt aber auch das Stichwort SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) sowie Industriesteuerungen, die nie für eine Einbindung ins Internet konzipiert wurden. Bei diesen Geräten liegt ein grosses Gefahrenpotenzial. Sie sind, wenn überhaupt dann nur teilweise und sehr rudimentär ausgerüstet, um böswillige Angriffe abzuwehren.
Steuerungssysteme der Industrie
Gerade die Steuerungssysteme in der Industrie waren bis jetzt in sich geschlossene Systeme, die abgekoppelt von allem andern operierten. In jüngerer Vergangenheit hat man die Geräte fit gemacht, dass sie über IP angesprochen werden können und hat sich nicht darum gekümmert, wie die Geräte sicher gemacht werden könnten. «Bei diesen Steuerungen stehen wir da, wo wir vor Jahren mit den Computern waren», gibt Ellenberger zu bedenken.
Ist der Cyberkriminelle einmal auf der Steuerung, der Netzwerkkamera, dem Drucker oder dem Fernseher ist der Schritt ins firmeninterne Netz meist nicht mehr weit. Ellenberger weist darauf hin, dass anhaltend mehr und in beständig schnelleren Zeitabständen solche Geräte auf den Markt kommen. «Deshalb sollte sich jeder IT-Verantwortliche, bevor eine neue Technologie implementiert wird, zentrale Fragen nach der Sicherheit der Geräte und welchen Schutz sie gegen Angriffe von aussen bieten, stellen.» Und Ellenberger ergänzt: «Die Basissicherheit wird erhöht, wenn die jeweiligen Sicherheits-Updates, die von der Herstellerfirma zur Verfügung gestellt werden, zeitnah aufgespielt werden. Leider dauert es teilweise lange, bis die Hersteller entsprechende Updates bereitstellen. Um sich den Risiken bewusst zu sein, ist eine technische Sicherheitsüberprüfung (sog. Penetration Tests oder Ethical Hacking) sicher sinnvoll.»
Er erinnert aber daran, dass es die 100prozentige Sicherheit nicht gibt. Ellenberger geht davon aus, dass die Schweizer Unternehmer im Bereich Internet-Security «relativ gut unterwegs» sind, dass es aber noch Luft nach oben gibt.
Und wie geschützt sind die Videoüberwachungsanlagen in der Schweiz: «Da ist es schwierig, eine klare Aussage zu machen. Sicher ist, es gibt Betriebe, die sind sich der Gefahren bewusst und sind entsprechend geschützt. Es gibt aber auch welche, die schenken dem Thema überhaupt keine Beachtung.»
Digitale Forensik
Neben den technischen Security Audits und den konzeptionellen Security Audits ist die Oneconsult auch in der digitalen Forensik tätig. Egal ob Malware-Attacken, Datendiebstahl, Mobbing oder Drohungen immer werden sie beauftragt, die Spuren der Täter zu verfolgen und Ereignisse nachvollziehbar zu machen. Übrigens ein wachsender Unternehmenszweig. Waren es bis vor Kurzem pro Monat noch ein bis zwei Vorfälle, die abgeklärt werden mussten, sind es heute im Durchschnitt zwei bis vier. Gemäss Ellenberger ist es aber je nach Vorfall schwierig, den kriminellen Akt einer bestimmten Täterschaft zuzuordnen. «Die Anonymisierung ist heute ziemlich einfach und wenn der Angreifer länderübergreifend operiert, ist die Chance, dass er erwischt werden kann, relativ gering.»

Tobias Ellenberger, COO der Oneconsult AG (Thalwil): «Angreifer versuchen vermehrt, über Zulieferer, Subunternehmen oder Partner einen Zugang zu den gewünschten Unternehmensdaten zu erhalten.» (Bild-Combo: Peter Jenni/PD)
Wie Perlen aneinander gereiht stellten sich am Montag auf dem 1. Sommer-Tourismus-Forum in Quarten Leistungsträger mit ihren Schön- und Schlechtwetterangeboten für Touristen und Einheimische vor, die deutlich machten, dass die Region Facettenreiches für jeden Geschmack zu bieten hat, auch wenn es mit der Sonne nicht so gut bestellt sein sollte.
«Potential bündeln, voneinander wissen, miteinander netzwerken» - das war und bleibt das Ziel des vom Touristikverein Quarten Walensee organisierten Forums, auf dem Leistungsträger ihre Angebote kommunizierten, um miteinander ergebnis-orientierter Urlauber in die Region zu holen. «Dass wir alle für diese Aufgabe aneinander dienlich sein können, liegt auf der Hand», sagen engagiert die Präsidentin des Touristikvereins Irmgard Varga und Vize-Präsident Angelo Mätzler, die den zahlreich erschienenen Anwesenden Raum und Zeit boten, um auf den Punkt gebracht zu sagen: «Wer sind wir, was bieten wir und für wen.»
So startete Marco Wyss von der TSW Musical AG mit seinem Informations-Exkurs über 10 Jahre Walensee-Bühne und zum Ist-Stand der Vorbereitungen wenige Wochen vor den Aufführungen des «TITANIC - DAS MUSICAL». Mit einer erstmals überdachten Bühne versperren aufgespannte Regenschirme niemandem mehr die Sicht und die Musical-Fans kommen überdacht voll auf ihre Kosten. Zum Jubiläumsjahr der Walensee-Bühne gibt es für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen für die Familienveranstaltungen kostenfreie Tickets. Ansonsten, so Wyss, laufe der Ticketvorverkauf erfreulich.
Dampf und Mitbringsel
Produktiven Dampf machte Michael Neuer, der in Vertretung für Andreas Wolf, Bootswerft Wolf GmbH, über das 2. «Grosse Dampf-Fest» auf dem Walensee vom 18. bis 19. Juli informierte.
Dass eine Weissküferei auch heute Ausstrahlung und Interesse erfahren kann, brachte beherzt Dieter Gmür in seiner Ansprache rüber, indem er handwerks- und traditionsorientiert von der Geschichte, der Gegenwart und von seinen jetzigen Möglichkeiten sprach, kleine Führungen für Gruppen von 10 bis max. 25 Personen durch die Weissküferei oder auch Schnupper-Schnitzkurse anzubieten. Die Neuheiten, wie das Zwergenbänkli, die Glocken-Uhr oder das Würfelbrett sind feine, kleine Highlights, die bereits auf der Homepage des Unternehmens optimal platziert sind.
Das Sardonna Kulturerbe «wird immer interessanter», auch international und warum, darüber gab Harry Keel, Geschäftsführer IG Tektonikarena Sardona Auskunft. Kindern und Jugendlichen die faszinierende Erdgeschichte zu vermitteln, zeigen was Natur- und Alpwirtschaft bedeutet, sei ein Angebot von vielen. Die internationalen Informationen für Touristen in aller Welt zu fördern, sei ein weiterer Aspekt in der Arbeit.
Gastlichkeit und Kulinarisches
Mit dem sagi-Verbund von sagisteg und sagibeiz, lofthotel Murg mit Wellness-Angeboten, Tennishalle und Führungen durch die alte spinnerei, der Neueröffnung der sennästube auf der Tannenboden-Alp und den neuesten Aktivitäten des Kulturvereins seekultour berichtete Dieter von Ziegler über das komplexe Angebot der azibene AG. Balz Gadient stellte den 17. Juni 2015, den Start zur 5. Etappe der Tour des Suisse auf dem LUFAG-Parkplatz ab 8.30 Uhr, als sportlichen Höhepunkt im Sommer 2015 in den Focus. Mit dabei Patrick Küng als Ehrenstarter und dem unterhaltsamen Part mit Stefan Roos sowie den Lakeshore Linedancers. Auch das neue Gast-Wirtspaar auf der Blumenau zeigte, mit welchen neuen Ideen, u.a. im Bar-Bereich, aufgewartet wird.
Für die 250 Jahre alte und denkmalgeschützte Kornmühle in Unterterzen gab es ein leidenschaftliches Plädoyer von Markus Merk. Auch er stellte für das Industrie-Denkmal Führungen mit 20 bis 25 Personen in den Raum. Merk gab zu Bedenken, dass es nicht viele historische Stätten in der Gegend am Nebensee gebe und es auch deshalb klug und wünschenswert wäre, wenn die historische Bausubstanz mit ihrer Technologie genutzt und erhalten bleibt.
Entspannung und Sport
Mit Nicole Bachmann gab es mitten im Forum eine Gratis-Yogaübung, mit der die Yoga-Fachfrau anschaulich zeigen wollte, was Yoga vermag. Die dipl. Yogalehrerin YS/EYU bietet interessante Kurse & Workshops an, die sowohl auf Einheimische als auch auf temporär in der Region verweilende Feriengäste zielt. René Zimmermann schloss das Aufgebot mit seinem Turero Bike, dem Tourenführer-Angebot für interessante Mountainbiker, Rennradfahrer und Velofahrer aus aller Welt und ist damit auf globalisierter Vermarktungsstrecke gut unterwegs.
Wie potentielle Touristen in umliegenden Ländern von den Angeboten aus der Region erfahren können, damit sie in die Region kommen, stand noch nicht auf dem Programm. Wie sich die Angebote aller Leistungsträger gezielt auch über Ländergrenzen als Gesamtpaket hinaus vermarkten lassen, auch nicht. Doch es war das 1. Forum, und das war so erfolgreich, dass Wiederholung erwünscht ist.
Legende zum Bild Vielversprechender Anfang eines erstarkenden Netzwerkes (von rechts): Markus Merk, Dieter von Ziegler, Irmgrad Varga, Angelo Mätzler und Balz Gadient. (Bild Marlies Dyk)
Edelstahl verarbeiten ist eine edle Aufgabe. Wenn dabei auch Kunst zum Anfassen entsteht, ist klar: Cemal Akkaya war am Schweissgerät, hat entworfen, gebogen, geschliffen und poliert. Am Freitag war anlässlich der Eröffnung des Showrooms Vernissage.
Formvollendet, feingliedrig in Aufbau und Struktur, geschliffen und poliert und mit einem Schwung, in dem der Schreibende den Fluss des Lebens in seiner ganzen Vielfalt zu sehen glaubt: Die von Cemal Akkay geschweissten Edelstahl Skulpturen wirken trotz ihrer Masse filigran. Akkaya schafft den Spagat zwischen Bau-Handwerk und Kunst und genau da sieht er sich auch und sagt bescheiden: «Wir bieten Lösungen in Edelstahl für Haus, Garten, Küche und Bad.»
Wenn die einen Lösungen mehr bautechnisch architektonisch beeinflusst sind, so sind andere Akkays Kunstschaffen entsprungen. Am Freitag konnte ein geladenes Publikum anlässlich der Eröffnung des Showrooms der «C. Akkaya Lösungen aus Edelstahl GmbH» in Sargans eben jene neuen Skulpturen bewundern, die Akkaya «Träume und Visionen» nennt, «die uns weit über die Grenzen und Horizonte blicken lassen.»
Die Laudatio hielt Heinz Meier aus Wildhaus, Kunstsammler, Galeriebesitzer und Unternehmensberater. Er hielt sich kurz, denn «Akkayas Werke sprechen eine deutliche Sprache, die klar darlegen, was für ein Talent in ihm steckt.» Meier ging in seiner Rede nur auf eine Plastik ein, die der Künstler der Eidgenossenschaft widmet, weil «ich mich als Schweizer fühle.»
Legende zum Bild Cemal Akkaya lässt seine Kunst sprechen. Und was sagte eine nicht genannt werden wollende Vernissage-Besucherin: «Die Skulpturen sind Er-Lösungen aus Edelstahl.» (Bild Peter Jenni)
Es stimmte alles am letzten Sonntag. Das Wetter, die Stimmung der überaus zahlreich angereisten Gäste, die kulinarischen Leckerbissen und der Eindruck über ein Team, das mit Empathie und viel Einsatz die Sennästube unter der Regie der neuen Pächterin, der azibene ag, auf Erfolgskurs bringen will.
Dafür gab es in den letzten Wochen einen umfänglichen Sanierungs- und Umbauakt mit enger Deadline zu bewältigen, der die Sennästube jetzt frisch und neu ausgerichtet daher kommen lässt.
Das Konzept, so unterstrich Unternehmerin Esther von Ziegler in ihrer Eröffnungsansprache, setze auf die umfängliche Kommunikation und Nutzung des Erholungswertes der Tannenboden-Alp und sprach dabei sowohl Familien mit Kinder, Senioren, Sportler, Wanderer und Liebhaber einer ausgewählten Gastronomie an; und das über Ländergrenzen hinweg.
Von Zieglers wissen was schmeckt. Produkte aus der Region sind das A und O bei der Umsetzung der beispielhaften Firmenphilosophie. Mit ihren auf die Region abgestimmten Gastronomiekonzepten hat die Aktiengesellschaft bereits einige Ehrungen eingefahren, so erst Anfang des Jahres best of gastro 2015.
Ein ganz besonders nachhaltiger Nachmittag war es für das junge Gastgeberpaar Karin Vollenweider und Daniel Meier, denen die Freude buchstäblich ins Gesicht geschrieben war. Zusammen mit dem operativen Leiter Sam Wenger wird das Trio gemeinsam mit dem Team dafür sorgen, dass jeder Sennästuben-Tag ein so schöner wie der Eröffnungstag wird.
Legende zum Bild: Wiederöffnung wurde auf der Tannenboden-Alp gefeiert. Es wurden zusätzliche Bänke aufgestellt, weil so viele Gäste diesen Sonntag erleben wollten. (Bild Marlies Dyk)
Am Sonntag, 7. Juni, wird in Walenstadt der Bikepark am See offiziell eröffnet. Ein Fest für Biker von klein bis gross, von Anfänger bis Profi und für alle, die es werden wollen.
Schon seit Oktober drehen sie ihre Runden. Auf dem Bikepark am See in Walenstadt ist fast immer was los. Gross und Klein üben oder wirbeln gekonnt über die Bahn. Wegen der grossen Nachfrage wurde der Bikepark bereits im Oktober 2014 der Öffentlichkeit übergeben. Jetzt, am Sonntag 7. Juni, steht das Eröffnungsfest an. Wer das Programm liest, der weiss, das wird ein Biker-Fest. Und dass Biker feiern können, haben sie schon zur Genüge bewiesen.
Los geht‘s am Vormittag mit einem Biker-Frühstück für geladene Gäste. Ab 12 Uhr startet dann das Eröffnungsfest so richtig. Um halb eins wird die Eröffnung vollzogen. Ab 13 Uhr folgt ein Showteil mit «René Wildhaber und Freunden». Wildhaber, der für das Design des Bikeparks verantwortlich zeichnet, wird zusammen mit weiteren Cracks zeigen, was auf einem Pumptrack und vor allem auf der Sprunglinie möglich ist. Da wird mancher ins Staunen kommen.
Ein „Sponsorenlauf“ mit Kids des Bicycle Club Walenstadt, der Flumserberg‐Sprint mit Sportlern aus der Region und ein Rahmenprogramm rund um das Thema Bike runden das Programm ab. Und natürlich werden die Besucher in einer gemütlichen Festwirtschaft bewirtet.
Legende zum Bild Wird am Sonntag, 7. Juni, mit einem Biker-Fest offiziell eröffnet: Bikepark am See in Walenstadt.
Die Walenstadter Downhillerin Carina Cappellari feierte am Wochenende ihren ersten Sieg im Europacup. In Kranjska Gora (SLO) verwies sie, dank einem souveränen Schlussspurt, ihre Konkurrentinnen auf die Plätze.
Es war ihr erster Start auf dieser rutschigen, mit Wurzeln durchsetzten Strecke und fast hätte das Wochenende in Kranjska Gora ein frühes Ende genommen. Cappellari hatte am Samstag ihre Handschuhe im Zelt unten vergessen und hätte eigentlich gar nicht starten dürfen. Mit viel zu grossen, geliehenen Handschuhen wurde sie dann aber doch noch auf die Strecke gelassen, die sich schlammig und rutschig präsentierte: 2. Rang im Seeding-Run.
«Das Training im Regen am Freitag war eine grosse Herausforderung. Es war schwer, eine Linie zu finden. Am Samstag für den Seeding Run hatte es etwas abgetrocknet, aber die Strecke war immer noch schlammig und rutschig.» Cappellari strahlt, wenn sie von diesem Wochenende erzählt. Ist ihr doch soeben ihr erster Weltcupsieg gelungen und sie kann es noch kaum fassen.
«In meinem neuen Team (Radon Magura Factory) herrschte das ganze Wochenende eine super Stimmung. Ich wusste, auch nach dem erneuten Ablaufen der Strecke, dass hier ein super Resultat drin liegen könnte.»
Im Rennen meisterte sie die Schlüsselstellen ohne Schwierigkeiten und bei der Zwischenzeit lag sie auf der zweiten Position, rund 1,5 Sekunden hinter der Tschechin Jana Bartova. Auf dem zweiten Teil der Strecke passte dann alles noch ein bisschen besser zusammen und «ich konnte auf der letzten Tretpasssage nochmals richtig angreifen», lachte eine überglückliche Walenstadterin im Ziel. Doch lange Pause einlegen und feiern kann sie nicht. Weiter geht es bereits an diesem Wochenende mit dem Dirtmasters in Winterberg (D).
Legende zum Bild Wurzeln und eine rutschige Strecke konnten Carina Cappellari in Kranjska Gora (SLO) nicht bremsen: Erster Europacup-Sieg. (Bild Sandro Schmid)
Es gibt den kupfernen, den blechernen, den stählernen, den silbernen, den goldenen oder den Nickel- Hochzeitstag. Das über Jahrzehnte zusammen gekommene Schwermetallene relativiert sich ganz schnell angesichts eines bevorstehenden Jubiläums zweier Menschen wie Sonja und Otto Bartholet.
Ein Wohnwagen, ein Vorzelt, eine Wäscheleine, Ivy die hübsche Collie-Hündin, ein bunt gedeckter Tisch mit handbemalten Sammeltassen und zwei Menschen, die vor einem ganz grossen Tag in ihrem Leben stehen, der Diamantenen Hochzeit.
«Obwohl sich alles so anfühlt, als ob es gestern war?», fragt das Ehepaar, das zufrieden und stolz über den Beginn ihrer Liebe, ihrem Familienleben, ihren Kindern, Enkel- und Urenkeln und von ihren unglaublich schönen und gemeinsamen Erlebnissen erzählt: Sonja und Otto.
Sie gehen gen Diamant. Am 17. September d.J. ist es so weit. Vor 60 Jahren haben sich beide im Kloster von Rapperswil das Ja-Wort gegeben.
«Unfassbar, ich wollte nur mal schnell von Zürich nach St.Gallen fahren. Und was ist daraus geworden? Meine wunderschöne Lebensreise mit ihm.», blinzelt Sonja, 82jährig, und lächelt dabei ihrem Otto zu, denn auf dieser Kurzreise hat sie ihn kennengelernt.
Otto Bartholet lebte in St.Gallen und arbeitete als Rechnungsführer im Meliorations- und Vermessungsamt der Kantonsverwaltung. Als er Sonja das erste Mal sah, hat er sie nie mehr losgelassen. Und was haben beide nicht alles füreinander getan? «Wir haben uns unsere Liebe geschenkt, haben Probleme zusammen gemeistert und sind damit so viel mehr reicher geworden.»
Als kleiner Bub war Otto Bartholet sehr viel bei seinen Grosseltern in Murg, Melchior und Saphina Bartholet, die im kleinen Anwesen neben der heutigen Tankstelle wohnten.
Auf dem damaligen sog. Neuquartier gelegen auf dem Deltagrund, zu dem auch der Campingplatz heute gehört, spielte er mit seinen Freunden alle Spiele, «die Jungs damals so d`rauf hatten.»
«Na, und dann wurde der Campingplatz an dieser Stelle eröffnet, auf dem wir seit 40 Jahren unser Zweit-Zuhause haben.» In den ersten Jahren war es ein winzig, kleines Campingzelt. Später, als die Kinder kamen, wurde in den ersten Wohnwagen investiert. Mittlerweile ist es der dritte, «Oder der vierte?».
Auch das ist unfassbar, «alles so wie gestern» und plötzlich fällt dem Ehepaar ein, wie sie bei der allerersten Anreise auf der völlig zugepackten Lambretta fahrend wegen einer Unebenheit auf der Strasse Richtung Murg, die komplette Campingladung samt Kochtopf, Pfanne und allen Kleinkram verloren.
«Und schon öfters wurden wir gefragt, warum wir immer in Murg vor dem Walensee sind, was so gar nicht stimmt», denn vom Campingplatz aus reiste das Ehepaar u.a. in 37 amerikanische Staaten, nach Australien und «sonst wo hin ». Immer in und mit Wohnmobils.
Und ruckzuck klappt der 88Jährige das weisse Tablet vor sich auf, um in den digitalen Bildern zu blättern, die von dem, diesem einen ungeheuerlich schönem Reichtum zeugen, von dem Bartholet`s ganz zu Beginn unseres Kennenlernens erzählten.
Legende zum Bild Hinter dieser kleinen Camping-Gartentür inmitten der Ligusterhecken geniessen Sonja und Otto Bartholet und Ivy die Sommermonate am Walensee. (Bild Marlies Dyk)
Durch ganze 64,6 laufende Meter Alphorn strömten am vergangenen Dienstag wohlige Töne weit über den Dorfplatz mitten hinein ins frühabendliche Geschehen. 19 Alphornspieler mit je 3,40 Meter Alphornpräsenz luden unter Leitung von This Stoop aus Flums ganz überraschend zum musikalischen Stelldichein auf den Dorfplatz. Murger und mitgereiste Fans der Musiker schlugen sofort ihren Platz an der Bühne auf.
Die «Alphorngruppe Jöüri» ist eine junge Gruppe, denn es gibt sie erst seit fünf Jahren. Trotzdem sind sie voll dabei und richtig bekannt und mit mehr als 40 Konzerten pro Jahr quer durchs Sarganserland unterwegs. Tradition und Ursprünglichkeit liegen den Könnern am Herzen und so war es auch ungetrübt heraus zu hören, wie sie Polka & Blues & - und Walzerklänge zur Freude ihres Publikums rüber brachten.
Die Alphorngruppe zählt 34 Mitglieder und wurde im Entstehungsjahr bei der Kapelle St.Georg auf dem St.Georg's Hügel, die das Wahrzeichen der Jöuri`s ist, getauft. Ihr Name, so erzählt ihr administrativer Leiter, Remo Hartmann, wurde von Georg abgeleitet, aus dem der Volksmund auch Jörg oder Jöri und schliesslich im ganz ausgeprägten Dialekt den Jöüri gemacht hat.
In den vergangenen kalten Monaten probten die Musiker in Flums. Jetzt geht es wieder wöchentlich hinaus auf Plätze und Wiesen. Anstelle der Proben gibt die Gruppe Platzkonzerte in fast allen Ortschaften im Sarganserland; so in der kommenden Woche in Walenstadt. Die Fahnenschwingerinnen Priska Marty und Sandra Bless konnten leider beim Murger Alphorn-Abend nicht dabei sein.
Legende zum Bild Prachtvolle Aufstellung und Musik bis hin zu modernen Klangcollagen – Die «Alphorngruppe Jöüri. (Bild Marlies Dyk)
Vor 39 Jahren fand in Zürich die erste Schweizer Fachmesse für Sicherheit statt. Seither hat sich viel getan. Ein Rückblick.
1976 war das Jahr, in dem Jimmy Carter zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde, Helmut Schmidt in der Bundeskanzlerwahl gegen Helmut Kohl siegte und in China mit dem Tod von Mao Zedong die Kulturrevolution endete.
In Zürich war 1976 das Jahr, als sich eine überschaubare Anzahl von Ausstellern anlässlich der ersten Schweizer Fachmesse für Sicherheit einem interessierten Fachpublikum präsentierte – beherzt, vorausschauend und umsichtig.
Einer von ihnen war Hans-Peter Züblin, Gründer der Firma Züblin-Firesafe AG und einer der wenigen, die damals schon persönlich dabei waren und es heute noch sind. Er erinnert sich noch gut an diese erste «Sicherheit»: «Sie fand in den alten Baracken statt, wo heute das Hotel Holiday Inn steht, und füllte eine halbe Halle. Wir waren eine ganz junge Firma und sagten uns, da müssen wir mitmachen. Unseren kleinen Stand bauten wir selber, strichen ihn mit Farbe an und klebten Buchstaben auf, die wir selber gekauft hatten.»
Auch Daniel Beer war schon an der ersten «Sicherheit» im Jahr 1976 dabei, damals als Redaktor und Herausgeber der Fachzeitschrift PROTECTOR. Er ärgerte sich über den messebegleitenden Kongress, der eine reine Verkaufsveranstaltung war und dafür sogar noch Teilnahmegebühren verlangte. «Ich sagte, ich würde über diesen Betrug ein Editorial schreiben, wenn noch einmal ein solcher Kongress stattfände», erinnert er sich. «Daraufhin wurde mir angeboten, den Anlass gleich selber durchzuführen. Ich schlug Robert Droux und die damals noch junge Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheitsingenieure und -berater (SSI) als geeignete Organisatoren vor. Diese wiederum wandte sich an mich und bat um meine Unterstützung. So veranstalteten wir diesen Anlass in der Folge immer gemeinsam und machten aus ihm einen inhaltlich hochstehenden und neutralen Kongress, der später sogar Ableger nach Berlin und Wien fand.»
Vorschriften waren stets ein wesentliches Element in den Entwicklungen der Kongressthemen und der ausgestellten Produkte. Durch die unterschiedlichsten Normen in fast allen Bereichen der Sicherheit veränderten sich die Angebote und natürlich auch die entsprechende Nachfrage. Die im Jahr 2005 erstmals schweizweit einheitlich geregelte und als verbindlich eingeführten Schweizerischen Brandschutzvorschriften lösten beispielsweise eine solche Dynamik aus. Noch früher war es unter anderem die ASA-Richtlinie, die im Jahr 1996 beschlossen wurde, den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit regelte und so einen Schub in die Arbeitssicherheitsbranche brachte. Dieser Themenbereich füllte während mehreren Jahren sogar eine eigene Halle der «Sicherheit».
Auch neue Technologien und damit neue Möglichkeiten nahmen Einfluss. So bot der Siegeszug der Informationstechnologie in den Neunzigerjahren bedeutende Chancen, sorgte allerdings auch für neue Risiken: IT-Sicherheit und Datenschutz wurden plötzlich zu wichtigen Aspekten der Sicherheit, das Datenschutzgesetz von 1992 war unter anderem in der Videoüberwachung ein viel diskutiertes Thema.
Schliesslich – und das waren die unerfreulichen Einflüsse – schärften diverse Ereignisse das Sicherheitsverständnis der Fachleute, der Unternehmen und der Gesellschaft: Der Brand der Luzerner Kapellbrücke 1993, der Zürcher Postraub 1997 oder das Jahr 2001 mit dem erschütternden Amoklauf in Zug, dem verheerenden Unfall im Gotthard-Tunnel und den einschneidenden Bildern aus den USA am 11. September sind nur einige Beispiele. Andere Ereignisse rückten die Gefahren aus der Natur vermehrt in den Fokus: Der Orkan Lothar hinterliess 1999 in weiten Teilen der Schweiz eine Spur der Verwüstung, im Jahr 2000 zerstörte eine Hangmure grosse Teile des Dorfes Gondo und das Alpenhochwasser 2005 verursachte Schäden von mehreren Milliarden Franken.
Auch deshalb ziehen Unternehmen und Sicherheitsbeauftragte die Gefahren aus der Natur heute vermehrt in die Planung und Bewirtschaftung ihrer Liegenschaften und Infrastrukturen ein und an der «Sicherheit» entstand eine Sonderschau zum Risikomanagement von Naturgefahren, inklusive offenem Forum.
Die «Sicherheit» ist heute die massgebendste und umfassendste Leistungsschau der Schweizer Sicherheitsbranche und ihr wichtigster Treffpunkt. Inzwischen steht die «Sicherheit» vor ihrer 20. Austragung und wird wieder verschiedene Premieren, Erfindungen sowie neue Trends und Entwicklungen vorstellen. «Die Sicherheitsbranche muss immer schneller auf technologische Fortschritte und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen reagieren können», sagt Heinz Salzgeber, seit dem Jahr 1999 Messeleiter der «Sicherheit» und Mitglied der Geschäftsleitung der Exhibit & More AG, deren Vorgängergesellschaft die Messe im Jahr 1993 übernahm. «Die Herausforderungen werden komplexer, das Informationsbedürfnis wächst und die Branche wird dynamischer.»
Legende zum Bild: Messestand in den Siebzigern. (Bild Exhibit & More AG)
Rückgang der Straftaten
Im Jahr 2014 wurden gesamthaft 526 066 Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB), 80 986 gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG), 39 544 gegen das Ausländergesetz (AuG) und 12 521 gegen weitere strafrechtlich relevante Bundesnebengesetze an die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) übermittelt. Widerhandlungen gegen kantonale Gesetze oder das Strassenverkehrsgesetz (SVG) werden in der PKS hingegen nicht für die gesamte Schweiz erfasst.
Die Anzahl der verzeigten Straftaten ist gegenüber 2013 für alle drei wesentlichen Gesetze zurückgegangen: um 8,5 Prozent für das StGB, um 16,8 Prozent für das BetmG und um 4,7 Prozent für das AuG. Bei den Widerhandlungen gegen das StGB wurde der tiefste Wert seit der Revision der Statistik im Jahr 20091 verzeichnet. Beim BetmG ist die Abnahme hauptsächlich auf die Einführung von Ordnungsbussen für den Konsum von Betäubungsmitteln des Wirkungstyps Cannabis durch Erwachsene zurückzuführen. Da es sich bei diesen Ordnungsbussen nicht um Anzeigen handelt, sind sie im vorliegenden Bericht nicht aufgeführt; sie werden indessen in einer separaten Tabelle2 ausgewiesen.
Im Jahr 2014 lag die Aufklärungsquote bei den Tötungsdelikten (inkl. Versuche) bei 95,4 Prozent. Bei den übrigen Straftatbeständen des StGB variieren die Aufklärungsquoten stark, was einerseits mit der Schwerpunktsetzung der polizeilichen Tätigkeit und andererseits mit den Umständen der Straftaten zusammenhängt. So ist die Aufklärungsquote bei den Straftaten gegen Leib und Leben oder gegen die sexuelle Integrität mit 86,4 Prozent resp. 80,9 Prozent hoch, weil das Opfer die beschuldigte Person oftmals kennt. Die Aufklärungsquote wird bei den Vermögensstraftaten durch die hohe Zahl der Diebstähle und Sachbeschädigungen nach unten gedrückt, im Jahr 2014 betrug sie 18,4 Prozent. Ohne diese beiden Straftatbestände lag die Aufklärungsquote der Vermögensstraftaten bei 57,6 Prozent. Die grosse Zahl der Diebstähle und Sachbeschädigungen führte ausserdem dazu, dass die Gesamtaufklärungsquote der Straftaten gegen das StGB bei 30,5 Prozent lag (2013: 28,9 Prozent). Demgegenüber fielen die Aufklärungsquoten bei Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (96,6 Prozent) und das Ausländergesetz (100,0 Prozent) hoch aus, da die Aufdeckung und Registrierung dieser Straftaten weitgehend mit der Kontrolltätigkeit der Polizei gekoppelt sind.
Weltweit nachhaltigste Firma seiner Branche
Schneider Electric belegt den neunten Platz unter den 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt im Jahr 2015. Damit bestätigt der globale Spezialist für Energiemanagement seinen Top 10 Platz aus dem letzten Jahr. In der Kategorie «Electrical Equipment» (Elektrotechnische Anlagen) liegt er auch in diesem Jahr auf Rang eins. www.schneider-electric.com
Neuer Anschlusskasten: Universell und modular
Der Universal-Anschlusskasten CS-AKG1 ist eine optimale Lösung für Projekte mit mehreren Netzwerkkameras, die im Aussenbereich über Glasfaser miteinander verbunden sind. Der CS-AKG1 ist ein fertiges Produkt, das je nach Anforderung und Kundenwunsch mit unterschiedlichen Medienkonvertern oder Switches verschiedener Hersteller bestückt werden kann. Er erlaubt das Durchschleifen von bis zu zwölf Glasfasern mittels vorinstallierter Spleisskassette. Zwei Anschlussfasern Pig-Tail 50/125 LC sind im Lieferumfang enthalten. Ein Medienkonverter lässt sich durch die vorinstallierte Hutschiene und mittels Aluminiumwinkel und Klettband einfach installieren. Der Anschlusskasten ist wahlweise mit 12-Volt-Netzteil als CS-AKG1/12 oder mit 48-Volt-Netzteil als CS-AKG1/48 vorbestückt. Bei der Verwendung eines entsprechenden Medienkonverters ist die Stromversorgung von bis zu vier Netzwerkkameras über PoE (Power over Ethernet) möglich. Ausserdem verfügt der CS-AKG1 über einen 230-Volt-Ausgang für einen S/N-Kopf oder einen IR-Scheinwerfer. Verschlussstopfen für nicht verwendete M-Verschraubungen gehören ebenfalls zum Lieferumfang. www.eotec.ch
Siemens erweitert Sicherheitsportfolio um neue Videomanagement-Software
Unter dem Namen Siveillance VMS (Video Management Software) hat Siemens eine Videomanagement-Lösung auf den Markt gebracht, die das bestehende Sicherheitsportfolio ergänzt. Strategischer Partner für die Software ist der dänische IP-Videomanagement-Spezialist Milestone Systems, auf dessen Technologie Siveillance VMS aufbaut. Siveillance umfasst softwarebasierte Sicherheitsplattformen und -module, die beispielsweise in kritischen Infrastrukturen und bei Unternehmenskunden genutzt werden. Ein weiterer Einsatzbereich für die Videotechnik ist die Managementplattform für Gebäude- und Sicherheitstechnik Desigo CC: Auch hier arbeiten Siemens und Milestone Systems eng zusammen, um integrierte Videofunktionalitäten in Desigo CC bereitzustellen. Siemens bietet Siveillance VMS in drei Versionen an: VMS 100 unterstützt bis zu 128 Kameras und eignet sich damit für kleine und mittelgrosse Anlagen. VMS 200 erfüllt die Anforderungen zentral administrierter Systeme mit hohen Ansprüchen an die Skalierbarkeit, wie sie typischerweise industrielle Grossanlagen benötigen. Und VMS 300 kommt in Systemen zum Einsatz, die über mehrere Standorte verteilt sind. Es verwaltet Benutzer- und Systemdaten zentral. VMS 300 ist redundant ausgelegt und somit auch bei Netzwerkunterbrechungen verfügbar. Es eignet sich für kritische Infrastrukturen wie etwa Flughäfen. www.siemens.ch
Erneut markanter Anstieg von Meldungen zu strafbaren Handlungen gegen das Vermögen
Die beim Bundesamt für Polizei (fedpol) angesiedelte Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) hat 2014 insgesamt 10 214 Verdachtsmeldungen aus der Bevölkerung erhalten. Dies entspricht einer Zunahme von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. 67 Prozent der Meldungen betrafen Vermögensdelikte. Damit setzte sich der Trend der Vorjahre auch 2014 fort. www.news.admin.ch
Velofahren kann jeder, aber sich sicher mit dem Mountainbike im Gelände bewegen, will gelernt sein. Der RSV Pizol bietet jetzt einen Fahrtechnik-Kurs an.
Wer mit dem Mountainbike im Gelände unterwegs ist, der weiss, dass es brenzlige Situationen gibt, bei denen Mann und Frau gerne das Bike etwas besser beherrschen würden. Da hilft nur ein Fahrtechnik-Training. Die Radsportvereinigung RSV-Pizol bietet deshalb am Samstag, 30. Mai in Sargans ein solches für Bikerinnen und Biker an.
«Hindernisse überwinden, Spitzkehren fahren, steile Abfahrten meistern. Wir stellen das Knowhow unserer Clubmitglieder zu Verfügung», sagt Patrik Locatelli (Präsident des RSV Pizol). Beübt werden an diesem Fahrtechnik-Kurs die Bikebeherrschung (Balance, Kontrolle über Vorder- und Hinterrad, Treppenfahren, Sturztechnik), die Kurventechnik (Anfahrt, Tempo, Linienwahl, Herausbeschleunigen) und die Bremstechnik (Grundlagen, Bremspunkt, Dosierung).
Der Kurs richtet sich nicht nur an Biker, auch Bikerinnen können profitieren. «Auch Frauen sind herzlich willkommen», sagt Locatelli. «Auf Wunsch können wir eine Ladies-Gruppe unter weiblicher Führung machen.»
Anmeldungen nimmt
Legende zum Bild: Auch die Sturztechnik wird geübt: Fahrtechnik-Training des RSV-Pizol am 30. Mai. (Bild Peter Jenni)
Dauerregen und eine schwer zu meisternde Stecke: Die diesjährige Austragung des Cross-Country-Race Walenstadt war eine Herausforderung für Fahrer, Zuschauer und Organisatoren.
Wer ein echter Mountainbiker ist, der lässt sich vom schlechten Wetter nicht abhalten. Dies sagten sich zumindest all jene der fast 300 eingeschriebenen Fahrerinnen und Fahrer, die am Sonntag auf dem Waffenplatz Paschga in Walenstadt trotz Dauerregen an den Start gingen. Keiner kam ohne Ausrutscher durch, aber es gab auch keine schweren Stürze oder Verletzungen zu beklagen.
Jeder ein Sieger
Von einer Strecke in hervorragendem Zustand war keine Rede. Egal ob bei den ganz kleinen Talenten (Kategorie U7) oder den lizenzierten Fahrern und allen anderen: Wer unter diesen Bedingungen ins Ziel kam, der war ein Sieger und wurde auch mit Applaus im Ziel empfangen. Zu den Siegern zählten aber auch die Zuschauer, zumindest die, die sich am Zuschauerwettbewerb beteiligten und ausharrten bis zur Preisverteilung: Sechs attraktive Preise wurden vergeben.
Sarganserländer auf dem Podest
Doch zurück zum Rennen. Das Stadtner Rennen zählt zum Stevens Bike Cup Ostschweiz und zum Alpencup. Die Internationalität, die dieses Rennen dadurch ausstrahlt, zeigte sich schon zu Beginn, pünktlich um 9.30 Uhr starteten die Kleinsten (U7) zu ihren zwei Runden: Es siegten Ben Horvath (Garmisch-Patenkirchen) und Sophia Moosbrugger (Hohenems). Aber auch die Kids aus der Region konnten sich behaupten. So fuhren Mattia Rutzer (U7, Walenstadt) sowie Fabry Florin (U11, Sargans) oder Kim Oehy (U13, Walenstadt) aufs Podest.
Für einen einheimischen Sieg reichte es in diesem Jahr jedoch nicht. Dafür fuhr Andreas Forlin (Sargans) in einem engagierten Rennen bei den Fun Masters auf den 2. Platz. Er musste sich nur vom Appenzeller Thomas Rusch geschlagen geben.
Ging ab wie ein Bob
Die vom Dauerregen durchtränkte Strecke war schwer zu fahren, matschig und in den Abfahrten entsprechend rutschig. Dies führte bei fast allen Rennen dazu, dass es gleich zu Beginn zu einer klaren Zäsur kam und Zweikämpfe in den Aufstiegen ausblieben. Etwas anders der Rennverlauf bei den lizenzierten Herren; zumindest zu Beginn des Rennens. Marcel Bartholet (Eschenbach) startete furios und setzte sich in der Startschlaufe gleich an die Spitze. Eine Unachtsamkeit in der ersten kleinen Abfahrt und er stürtzte. «Er ging direkt vor mir zu Boden und dann im Schlamm ab, wie ein Bob», lachte nach dem Rennen der zweitplatzierte Noah Blöchlinger (Heiden). Der Sieg aber ging an Jürg Graf (Montlingen), dem es am Start zu schnell losging. «Ich fuhr mein Tempo und konnte mich in der zweite Runde an die Spitze setzen», freute er sich im Ziel. Kontinuierlich baute er seinen Vorsprung aus. Am Ende gewann er mit 1:12:04 klar. «Bob-Pilot» Barhtolet stieg als Dritter ebenfalls noch aufs Podest.
Super Job
Auch wenn das missliche Wetter dem einen oder anderen auf‘s Gemüt drückte, die Organisation des gesamten Anlasses war hervorragend und auch die kleinen organisatorischen Modifikationen, die vorgenommen worden waren, bewährten sich. «Die Zielrampe, der neue Ablauf der Siegerehrung, die Rennen und die Festwirtschaft: Alles hat gepasst und alle haben einen super Job gemacht», lobt Aristide Gervasoni seine Mannschaft und ergänzt nicht ohne Stolz. «Bereits gegen 20 Uhr war das gesamte Gelände geräumt.»
Legende zum Bild: Alle Stürze verliefen glimpflich: Die tiefe, anspruchsvolle Strecke zwang die einen oder anderen Fahrerinnen und Fahrer zum sogenannten «Abstieg über den Lenker». (Bild Peter Jenni)
- Alle Bilder zum Rennen in der Foto-Reportage Cross-Country-Race 2015
Nach einer Zeit der Unterbesetzung ist der Vorstand des Verkehrsvereins Murg seit Freitag wieder vollzählig und schaut in eine erfolgversprechende Zeit.
Kein idealer Sommer, ein krankheitsbedingter Ausfall des Campingwartes, Kündigungen langjähriger Saisoncamper und ein Vorstand in Unterbesetzung, der seine Aktivitäten auf das Nötigste beschränkte. Der Verkehrsverein Murg (VVM) hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Trotzdem kann in der Vereinskasse ein erfreulicher Gewinn von 10 000 Franken verbucht werden, und Präsident Martin Küng blickt optimistisch in die Zukunft.
Dass sich der Präsident an der 113. VVM-Hauptversammlung im Sagisteg in Murg im Anschluss an den kleinen Imbiss, der vom Verein offeriert wurde, nicht grundlos optimistisch zeigt, fusst in den folgenden Tatsachen: Der Vorstand konnte (erstens) mit Gina Meister und Pius Peter komplettiert werden und kann nun die anstehenden Aufgaben wieder zur Zufriedenheit aller erfüllen. Die frei gewordenen Saisoncamper-Plätze konnten (zweitens) dank der wunderbaren Lage am See alle wieder vergeben werden und «auch die Warteliste stimmt optimistisch», wie es im Jahresbericht heisst. Drittens können die Murger das Wetter zwar auch in diesem Sommer nicht selber auf sonnig und warm stellen, aber mit ihrem neuen, in das Heidiland eingebundenen Internet-Auftritt einiges dazu beitragen, dass die Buchungen in dieser Saison stimmen und sich der Gast optimal und aktuell über Murg, die Angebote und die Umgebung informieren kann.
Diese Zukunftsaussichten konnten auch die 55 anwesenden Stimmberechtigten überzeugen und sie genehmigten alle Traktanden ohne Gegenstimme oder wie bei den Wahlen mit viel Applaus.
Legende zum Bild: Wieder vollzählig: Vorstand des Verkehrsvereins Murg anlässlich der 113. Hauptversammlung (von links sitzend) Gina Meister, Miriam Mathys, (stehend) Jürg Gubser, Roman Schneider, Pius Peter, Martin Küng und Jürg Hinder. (Bild Peter Jenni)
Bis gestern Abend um 23 Uhr (Ende der Anmeldefrist) haben sich über 100 Personen für den Zuschauer-Wettbewerb eingeschrieben.
Wer von diesen 104 Teilnehmern nun einen der attraktiven Preise gewinnen will, muss gegen 13.30 Uhr im Anschluss an die Siegerehrung U11 und U13 anwesend sein und seinen Preis persönlich in Empfang nehmen.
Ist ein/e Gewinner/in nicht anwesend, verfällt der Gewinnanspruch und der Preis geht an eine andere anwesende Person.
Wir wünschen allen trotz Regen ein schönes und unfallfreies Rennen und viel Glück.
... und wartet am Sonntag im Festzelt auf Euch.
Alle jene, die morgen beim Zuschauerwettbewerb keinen Preis gewinnen, können sich im Festzelt bei Kaffee und Kuchen Trost holen. Anmelden zum Wettbewerb könnt ihr euch noch bis heute Abend um 23 Uhr.
Übrigens: Der kleine runde in der Mitte wird den Weg ins Festzelt nicht schaffen. Die Kuchenbäckerin und der Kuchenbäcker haben ihn bereits verzehrt.
Gepflegte und gestylte Nägel sind ein must have und der Wunsch jeder Frau. Die Nail-Designerinnen vom Angel Nails & Beauty spa in St. Gallen sorgen für den ultimativen Look, ob klassisch oder extravagant. Das kann die Agentur für Kommunikations-und Pressemanagement DirectDyk bestätigen. Deshalb sponsert sie auch diesen Gutschein und freut sich mit der Gewinnerin, die im Studio von Phan beraten wird.
Aber welche Dame den Gutschein gewinnt, ist noch völlig offen. Machen Sie schnell noch mit beim grossen Zuschauer-Wettbewerb des Cross-Country-Race am 3. Mai in Walenstadt. Viel, viel Glück wünscht Marlies Dyk
Andreas Wolf ist Unternehmer, der auf viele Facetten des Business flexibel und authentisch reagiert. Als sport- und flugbegeisterter Geschäftsführer des Flugsimulation-Center Stuttgart ist er ein Macher, der schwerste Flugtechnik in Eventkonzepte integriert und sie so zur Marke macht - zur simmInn Marke.
Für den grossen Zuschauerwettbewerb des Cross-Country-Race am 3. Mai in Walenstadt in der Ostschweiz stellte Andreas ein Flugticket zur Verfügung, da auch deutsche Biker in Walenstadt antreten werden und die natürlich auch von vielen Fans angefeuert werden sollen.
Leider kann er selbst bei der Übergabe nicht dabei sein, weil er mit seinem Team vor wenigen Tagen erst den nagelneuen Full Motion Simulator installiert hat. Doch das simINN - Team freut sich in Deutschland auf den Schweizer Gast und wünscht von Filderstadt-Bernhausen/Stuttgart aus „Viel, viel Glück.“
Die TVO AG - das Ostschweizer Fernsehen ist Sponsor des STEVENS bikecup ostschweiz, zum dem bekanntlich ja auch unser Cross-Country-Race zählt.
Soeben haben wir die Zusage erhalten, dass TVO am Sonntag einen Kurzbericht von unserem Rennen bringen will. Die Erstaustrahlung ist zwischen 18.00 – 18.10 Uhr vorgesehen und wird dann stündlich wiederholt.
Mit diesem Preis vom SPAR-Markt Murg kann nichts mehr schief gehen. Omega 3-6-9, eine Menge Vitamine und komplett unter Fitness-Aspekten für den Zuschauerwettbewerb des Cross-Country-Race am 3. Mai zusammengestellt. Damit wird der Zuschauer, der diesen schweren Sport-Korb gewinnt, glatt zum aktiven Velo-Fahrer.
Priska und Otto Oess fahren gern Velo, wenn es die Zeit zulässt und wünschen deshalb allen Zuschauern am 3. Mai viel, viel Glück, damit einer von ihnen ihren tollen Präsentkorb gewinnt.
Wir haben die Anmeldefrist für den Zuschauerwettbewerb nach hinten geschraubt.
Das Formular zur Wettbewerbsteilnahme kann noch bis zum Samstag, 2. Mai, um 23 Uhr ausgefüllt werden.
Anmeldeschluss für das Rennen ist ebenfalls am Samstag, 2. Mai 2015, aber bereits um 12 Uhr. Später eintreffende Meldungen werden als Nachmeldungen behandelt.
Valentina Bergamin ist 20 Jahre und studiert an der PH in Chur Primarschullehrerin. Eine klar aufgestellte junge Frau, die weiss, was sie will. Bienen. Gesunde. In ihrem wissenschaftlichen Projekt zum Thema «Imker im Val Lumnezia», geht es um ein Schweizer Landschaftsfragment, um Imker vor Ort, Bienen und ihrem Sterben. Wie anderenorts auch.
Das Projektthema hat sie zugeteilt bekommen. Konkrete Fragen zur methodischen Aufschlüsselung nicht. Zu Beginn des Projektes schwirrten ihr mehrere Ideen im Kopf umher, wie die für ein Projekt zur Architektur der Bienenhäuser. Doch zu was Architektur, wenn die Bienen vorher schon sterben und Unterkünfte überflüssig werden?
«Wussten Sie, dass ohne Insektenbestäubung fast ein Drittel der Produktionspflanzen, die wir zur Ernährung benötigen, anders bestäubt werden müsste, damit die Nahrungsmittelproduktion auf gleichem Level gehalten werden kann?» fragt mich Valentina Bergamin.
«Bis zu 75 Prozent unserer Kulturpflanzen wären von einem Produktivitätsrückgang betroffen und 90 Prozent aller Wildpflanzen.
Und, haben Sie eine Vorstellung, wie öde sich die Natur uns optisch darbietet, weil es keine bunten Wildblumen mehr gibt? Vieles von dem, was wir als selbstverständlich betrachten, ob es Erdbeeren, Äpfel, Tomaten oder die Futterpflanzen für die Fleisch- und Milchproduktion sind, ist gefährdet, weil Bienen sterben und niemand ihren Job übernehmen kann.»
Die Fakten vom Kollaps, vom Bienenvölkersterben im In-und Ausland, die nervösen Fragen nach absehbaren Folgen, nach Risiken in der Landwirtschaft, nach Verantwortung und überhaupt.
«Ohne Bienen?»
Im Val Lumnezia, im «Tal des Lichts», dem nach Süden ausgerichteten Seitental des Bündner Oberlands treffen Fauna und Tier auf optimale Bedingungen. Herrliche Blumen in saftigen Wiesen blühen und ziehen damit tausende Bienen an, die tonnenweise Honig produzieren.
Auf die Frage «In welchem Ausmass sind die Bienenvölker in diesem Landstrich von der Milbenkrankheit Varroatose und von der bösartigen Faulbrut betroffen?» bestätigt sich explizit, dass Val Lumnezia von diesen verheerenden Entwicklungen auch nicht verschont geblieben ist.
Die Bienenvölker in der Region sind von beiden Krankheiten betroffen. Dies kann sowohl durch das landwirtschaftliche Beratungs- und Bildungszentrum Plantahof in Landquart als auch durch die Imker bestätigt werden, welche von Valentina Bergamin befragt wurden. «Die Varroatose scheint aber grössere Probleme zu verbreiten, als die bösartige Faulbrut. Ein Imker hatte bis jetzt sogar noch nie etwas mit der bösartigen Faulbrut zu tun. Ein anderer erwähnte, dass er mit den Folgen der Faulbrut vor 15 Jahren das erste und letzte Mal konfrontiert wurde, die Varroatose jedoch ein permanentes Problem sei.» Die befragten Imker sind der Meinung, dass sie die Situation in den Griff bekommen können. Frühzeitiges Handeln sei geboten.
Massnahmen
Vermutet ein Imker, dass sein Volk von Krankheiten betroffen ist, erstattet er eine Anzeige an den Bieneninspektor und überlässt eine Wabenprobe zwecks Labor-Untersuchung. Die zwei möglichen direkten Bekämpfungs-Massnahmen, die Tilgung der Seuche durch die Zerstörung des Erregers, habe eine hohe
Erfolgsquote, erfordere aber die genaue Einhaltung der vorgeschriebenen Massnahmen. Auch bei der bösartigen Faulbrut gibt es die Behandlung mit chemischen Mitteln. Durch die verschiedenen Meinungen über diese Massnahmen und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen rudert sich die Studentin auch.
Am Ende ihrer Arbeit steht, dass die Unübersichtlichkeit der Lage zunehme. Und, dass die Krankheitssymptome nicht mehr eindeutig erkennbar sind; und so sich weitere Probleme auf tun. So stellt sich diese Situation des Ökodienstleisters Biene in der gesamten Schweiz. Wird in einem Kanton vorsichtige Entwarnung gegeben, muss dies nicht für die anderen Kantone zutreffen. Längere Phasen von Verlusten und Sanierungen greifen drastisch ein.
An dieser Stelle fragt Valentina Bergamin: «Möglicherweise sind die Verluste nie mehr zu ersetzen? Welcher materielle Wert geht verloren? Und der ideelle?» Alles Fragen, die sie sich selbst und andern ohne ein Projektthema vielleicht nie gestellt hätte.
Legende zum Bild: Stellt mit ihrer Projektarbeit unausweichliche Fragen: Valentina Bergamin. (Bild Peter Jenni)
Auch ein 100-Franken-Gutschein von Suso Bike ist in der Verlosung unseres Zuschauerwettbewerbs. Der Fahrrad-Fachhändler in Walenstadt bietet Bikes, Zubehör und Kleider, modisch und immer top aktuell.
Klar! Dieser Preis richtet sich an unser Fachpublikum. Im Bild die neueste Helmgeneration, weich und wohlig warm. Wohl eher etwas für Winterbiker. Aber der Gutschein lässt ja alle Wünsche offen.
Auch wenn der SRF-Wetterfrosch (Bild ab TV) gestern Abend für Sonntag nicht nur strahlend schönen Sonnenschein vorher gesagt hat, der Cowntown für Rennen und Zuschauer-Wettbewerb läuft.
- Anmeldeschluss für das Rennen ist Samstag, 2. Mai 2015, um 12:00 Uhr. Später eintreffende Meldungen werden als Nachmeldungen behandelt.
- Anmeldeschluss für den Zuschauer-Wettbewerb ist Freitag, 1. Mai 2015, 23:00 Uhr.
Boller sitzt auf der Terrasse in der Sagibeiz. Vor ihm steht eine Stange Bier: «Fredi, hast du auch schon mal mit Seifenblasen gespielt?»
Fredi, der schöne Schwule von vis à vis, schaut fragend zu Boller, antwortet aber nicht gleich. Er nimmt an diesem lauen Frühlingsabend genussvoll einen grossen Schluck kaltes Bier aus seinem Kübel Adler Bräu. Der kleine Finger der rechten Hand wie immer elegant und weit vom Glas weggestreckt.
Boller: «Ich habe da was von Murg gelesen. (Anmerkung der Redaktion: http://www.murg-city.ch/index.php/easyblog?view=entry&id=17) Eine Frau Dyk, ich glaube, die kenne ich, hat geschrieben, wenn Seifenblasen aus den (Schlafzimmer-) Fenstern heraus aufsteigend gen Himmel trudeln, dann könne man davon ausgehen, dass die Murger wunderbar verrückt gut drauf seien.»
Fredi, nun nicht mehr erstaunt: «Aha, davon sprichst du. Ja, das habe ich auch gelesen. Aber, falls du das meinst -, unanständig soll es zu dieser Zeit in den Murger Gemächern nicht zu und her gehen. Da ist schon viel eher Mols im Fokus.»
Boller: «Wieso Mols?»
Fredi: «Die haben einen Swinger-Club. Da soll wild und ausufernd die Post abgehen.»
Boller: «Und da gehst du nun hin?»
Auch Biker nutzen Medien! Dies ist sich auch das Text ARTelier & Medienbüro (TAM) bewusst und hat deshalb für den Zuschauer-Wettbewerb einen Überraschungsgutschein im Wert von 100 Franken gesponsert.
Doch was für ein Gutschein wird es sein? Ein Büchergutschein?
«Das verraten wir natürlich nicht», lacht Peter Jenni. «Nur so viel sei gesagt: Ein lohnenswerter Gutschein ist es allemal. Wenn ich könnte, würde auch ich am Wettbewerb teilnehmen!», aber alle anderen können einen der attraktiven Preise gewinnen.
Also: Anmelden, zuschauen und gewinnen!
Am Renntag, 3. Mai 2015, verlosen wir gegen 13.30 Uhr im Zielgelände des Cross-Country-Race Walenstadt attraktive Preise unter all jenen Zuschauern, die sich für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet haben und die ihren Preis bei der Übergabe persönlich in Empfang nehmen werden.
Am Samstagabend bekam das Publikum im Saal des Bildungszentrum Neu-Schönstatt ein Frühlings-Konzert der Extraklasse serviert. Die 18 Musiker präsentierten einen temporeichen musikalischen Regenbogen.
Beginnend mit dem Montana - Marsch, böhmisch-mährischen Polkas, dem Egerländer Dorfschwalben-Walzer sowie lateinamerikanischen Bossa Novas, Samba - und Rumbaklängen zeigte sich die Musik-Formation in Topform. Es brauchte nicht viel Zeit und das Publikum applaudierte so lange, bis Markus Meli für sein Solo mit Flügelhorn «Chum über`s Mätteli» mit einer Zugabe dafür dankte.
Wie das Konzert-Motto erahnen ließ, waren viele der Musikstücke der schönsten Zeit des Jahres gewidmet; schwungvoll, bunt, überaus lebendig, aber auch vertieft, was Tom Zweifel mit dem Trompetensolo «Spiel mir das Lied vom Tod» bewirkte und mit seiner eigenen Art der musikalischen Interpretation eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Unter Leitung von Patrick Gründler, der es brillant verstand, seine künstlerischen Weggefährten zu Höchstleistungen zu motivieren, spielten sich die Musiker in die Herzen der musikaffinen Gäste an diesem schönen Familien-Abend. Denn, und das war dem Veranstalter auch gelungen, Kids und Jugendliche waren überaus zahlreich, mittendrin in einem gemeinschaftlich - musikalischen Abend, dabei.
Legende zum Bild: Sorgten für einen würdigen, künstlerischen Frühlingsauftakt: Musikerinnen und Musiker der Sarganserländer Formation. (Bild Peter Jenni)
Am 24. April trafen sich die Mitglieder des Gewerbevereines Quarten (GVQ) zu ihrer diesjährigen Generalversammlung im Resort Walensee, um das 2014er Vereinsjahr Revue passieren zu lassen und um Aktivitäten für 2015/16 zu fixieren. Ohne Schnörkel, transparent, kurz und schlüssig handelte Vereinspräsident Angelo Mätzler mit Vize-Präsident Markus Merk, Kassiererin Marlies Locatelli-Giger und Aktuarin Martina Gubser die Traktanden ab und ging zum Inhalt über.
Eine reibungslos verlaufende Generalversammlung, ein informativer Treff und eine schöne Zusammenkunft war dieser Freitagabend für die zahlreich erschienenen Mitglieder des Gewerbevereines Quarten. Mit einem Apéro und saisonaler Erdbeer-Bowle vor dem Resort liess es sich der Präsident nicht nehmen und begrüsste jedes Mitglied persönlich.
Im Verlauf seiner Berichterstattung folgte die detaillierte Darstellung des ausgeglichenen Finanzhaushaltes, der per 31. Dezember mit einem Gewinn von 17‘767,52 CHF abgeschlossen werden konnte. Präsident und Mitglieder dankten Marlies Locatelli-Giger für ihr präzises Engagement als Kassiererin und entlasteten damit den Vorstand. Ein Dank galt auch der Aktuarin Martina Gubser, die mit ihrem Einsatz für das Vereins-Office, den Protokollführungen bis hin zur Besorgung der Vereinskorrespondenz einen lobenswerten Einsatz bewiesen hat. Nicht zu vergessen, so Mätzler, «unser Vize-Präsident Markus Merk.»
Neue Vereins-Mitglieder, neuer Website-Auftritt – damit setzte der Präsident hörenswert die Generalversammlung fort. Als neue Mitglieder wurden Alexander Winterberger (Winterberger Consulting), Manuela Brode (Kosmetik Manuela & Feng Shui) in Abwesenheit und Herbert Prassel, Betriebsleiter vom Bildungszentrum Neu-Schönstatt, begrüsst.
Der neue Website-Auftritt des Vereins zeigte sich den Mitgliedern zwecks Veranschaulichung visuell auf Leinwand im nagelneuen, frischen Layout und mit schnittigen start-up Menüs sowie der Voranstellung des Vereins-Kodexes, dass der GVQ den Zusammenschluss selbständiger Gewerbetreibenden des Handwerks, des Detailhandels und aller Dienstleistungsbetriebe unterstütze und fördere und sich einer angemessenen Vertretung in den Behörden berufen fühle.
Und damit rief Mätzler das Herzstück der Themen auf, «Was ist drin in der Mittelstands-Zukunft? Wie stärken wir sie und damit uns?» Es könne nicht sein, so der Präsident, dass der Schweizer Mittelstand gnadenlos ausgequetscht wird. Auf Projekte, die von der Leistungsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zeugen, wie die QuartnerMäss `14, die mit 40 Ausstellern auf ca. 400 qm ein Aushängeschild des betriebsamen Mittelstandspotentials war, werden auch 2015 weitere folgen.
«Darunter auch eines für die Vereinsmitglieder selbst. Zu Anforderungen der Unternehmens-Kommunikation, PR, Werbung und Informationstechnologie. Wie kommunizieren wir unsere Produkte & Dienstleistungen, wie bringen wir uns rüber als Mittelständler, als kompetente und authentische Unternehmer der Region?»
Dem Thema Lehrlinge und Ausbildung, so Angelo Mätzler, werde sich der Verein ganz intensiv widmen müssen. Aufgrund der demographischen Parameter unterstütze man Massnahmen zur Rekrutierung von Auszubildenden. Der Verein unterstützt ein junges Portal über Anforderungsprofile zu Berufen (www.anforderungsprofile.ch), das jungen Menschen helfen soll, ihre Wünsche und ihre Wahl von vornherein realistisch und praktikable ohne Zeitverlust abgleichen zu können. Es gelte, Ansprechpartner anzubieten und bürokratischen Hürden weitestgehend aus dem Weg zu gehen.
Der informative Part des Abends endete mit Details über die Tour de Suisse 2015, bei der die 5. Etappe in Unterterzen am Mittwoch, 17. Juni, startet und mit der Vorstellung des von René Zimmermann gegründeten Unternehmens TOURERO MTB- & CYCLING GUIDE.
Vorangestellt des Abends widmete Präsident Angelo Mätzler der plötzlich verstorbenen Franziska Waldvogel würdige Worte. Der Verein gedachte ihrem einstigen Mitglied in einer Schweigeminute.
Legende zum Bild: Gute Arbeit mit gelungener Perfomance: Aktuarin Martina Gubser, Kassiererin Marlies Locatelli-Giger, Vize-Präsident Markus Merk und Präsident Angelo Mätzler (v.l.). (Bild Marlies Dyk)
Die Weltcupsaison 2015 der Downhillerinnen begann in Frankreich, mit einen Abstecher nach Lourdes. Lourdes ist zwar neu im Weltcup-Kalender, war aber schon Austragungsort von Downhill-Rennen der französischen Landesmeisterschaft und dem French Cup.
Auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke erwischte Carina Cappellari (Walenstadt) einen guten Start in den Downhill-Weltcup. Im Final erreichte sie Platz 13. «Damit bin ich sehr zufrieden, ist doch das erste Rennen immer auch eine Art Standortbestimmung.» Gewonnen wurde das Rennen von der Französin Emmeline Ragot
Auf diese Saison hin hat die Walenstadter Downhillerin den Sprung in das Weltcup Elite Team «Radon Magura Factory Downhill Team» geschafft. «Ich bin sehr glücklich, dass ich in diesem Team aufgenommen wurde», erklärte Cappellari im Vorfeld des Rennens. Weiter im Team sind Nick Beer (mehrfacher Schweizer Meister), Manuel Gruber (AUT), Benny Strasser (GER) und Lars Peyer (SUI).
Über den Winter hat sich Cappellari vor allem mit dem Bike auf die neue Saison vorbereitet und viel Zeit mit Fitnesstraining verbracht. Dank ihrem neuen Sponsor kam auch die Regeneration nicht zu kurz: «Ich konnte das Angebot der Tamina Therme super nutzen und habe mich nach den harten Trainings immer gut erholt.»
Legende zum Bild: Erfolgreich in die neue Weltcupsaison gestartet: Carina Cappellari auf der anspruchsvollen Piste in Lourdes. (Bild Duncan Philpott)
Das Cross-Country-Race Walenstadt geht am 3. Mai auf dem Waffenplatz Paschga in Walenstadt an den Start. Die Strecke wurde leicht modifiziert. Neu gibt es einen attraktiven Zuschauerwettbewerb.
Der Start in die Rennsaison der Mountainbiker ist erfolgt. Die Rennen in Thal und Arbon haben sportliche Höchstleistungen und spannende Zweikämpfe und würdige Sieger hervorgebracht. Jetzt steht am 3. Mai das Cross-Country-Race in Walenstadt auf der Agenda der vielen grossen und kleinen Mountainbike-Cracks. Egal ob jung oder alt, die neuen Bikes sind gerichtet, die Waden gestählt, die neuen Trikots schon lange geliefert, nichts steht mehr im Weg.
Das Walenstadter Mountainbikerennen ist wie in den Vorjahren in den Alpencup und den STEVENS bikecup ostschweiz eingebunden. Beide Rennserien stehen bei Athleten und Athletinnen aus dem In- und Ausland ganz zuoberst auf der Prioritätenliste. Die zahlreichen Teams, welche in der Region ansässig sind, möchten sich im besten Licht vor dem einheimischen Publikum präsentieren.
Strecke leicht modifiziert
Nicht nur die Athleten, sondern auch das Organisationskomitee hat einen intensiven Winter hinter sich. Die Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs und die Gewissheit, dass bei derartigen Veranstaltungen die Grundsteine für aussergewöhnliche Karrieren gelegt werden, sind für das OK unter der Ägide von Aristide Gervasoni (Walenstadt) Grund genug, die vielen Vorarbeiten an die Hand zu nehmen und mit kleinen oder grösseren Modifikationen, das Rennen für die Athleten wie für die Zuschauer noch attraktiver zu gestalten.
So wurde die Strecke teilweise verändert und mit einer Start-Ziel-Rampe noch ein zusätzliches Element eingebaut. Gestartet wird in den Kategorien U7 bis Herren Lizenz. Geblieben ist die leistungsfähige Festwirtschaft. Anmeldeschluss ist Samstag, 2. Mai 2015 12 Uhr. Später eintreffende Meldungen werden als Nachmeldungen behandelt.
Attraktive Preise für Zuschauer
Neu wurde ein Zuschauerwettbewerb lanciert. Dabei kann jeder mitmachen, der sich bis zum 1. Mai mit Namen und Adresse registriert, am Renntag gegen 13.30 Uhr anlässlich der Preisverteilung anwesend ist und seinen Preis persönlich in Empfang nehmen kann. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise wie eine Übernachtung für zwei Personen im lofthotel in Murg, ein Besuch inklusive Flug im simINN Flugsimulations-Center Stuttgart, ein Gutschein im Wert von 100 Franken für das Fahrradgeschäft SusoBike, ein Gutschein für eine Nail Art Kreation (gestiftet von Direct Dyk), ein Überraschungspaket (natürlich etwas Gesundes) aus dem Spar Supermarkt in Murg und ein 100-Franken-Überraschungs-Gutschein (gestiftet von Text ARTelier & Medienbüro). Registrieren kann man sich über www.facebook.com/ccwalenstadt oder www.textartelier.ch. Wer kein Internet hat, kann sich auch schriftlich mit dem Vermerk «Teilnehmer Zuschauerwettbewerb» melden bei Text ARTelier & Medienbüro, Alte Staatsstrasse 18, 8877 Murg. Anmeldungen, die nach dem 1. Mai eintreffen sind ungültig.
Legende zum Bild: Stehen am 3. Mai in der Paschga in Walenstadt auch wieder mit letztem Einsatz am Start: die kleinen Mountainbike-Cracks. (Bild Peter Jenni)